Elektroauto - für wen eigentlich?

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Re: AW: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon Karlsson » Mo 9. Sep 2013, 01:04

agentsmith1612 hat geschrieben:
Die Ladezeit sollte zu dem an "Schnellladesäulen" erheblich kürzer sein als die eigentliche Fahrzeit. Ansonsten steht man ja mehr als man fährt.

Und das ist außer mit dem Model S ja alles noch nicht möglich. Eben nur für Leute die zu 99% die selben kurzen Strecken fahren und wenn es dann mal weiter gehen soll sind die Leute anschienend ja auch leidensfähig genug.

Also wir haben 2 Autos. Wenn eines davon die Reichweite eines Leaf hätte, wäre das keine Einschränkung, die einer Erwähnung wert wäre. Sogar Schukoladung wäre nicht das Ding.

Also die Zweitwagen könnte man schon oft problemlos 1:1 ersetzen.
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Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon xado1 » Do 7. Nov 2013, 11:20

http://www.allmystery.de/themen/it106342

es ist erschreckend,ich dachte nur die moslems sind 30 jahre zurück.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
Dieselfrei,d.h. frei ,weil ich wieder einen Diesel fahre
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Re: AW: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon Karlsson » Do 7. Nov 2013, 12:29

xado1 hat geschrieben:
http://www.allmystery.de/themen/it106342

es ist erschreckend,ich dachte nur die moslems sind 30 jahre zurück.

Bei der Aussage denke ich Du liegst selbst 50 Jahre zurück.
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Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon Super-E » Do 7. Nov 2013, 15:34

Hi Karlsson,

der Durchbruch wird wohl ohne Dich und mich erfolgen müssen. bei mir mangelt es aber nicht an der Infrastruktur, sondern am geeigneten EV. Ich benötige einen Kombi mit viel Platz und 250km Reichweite (200km real). Dann geht’s bei mir auch los.
Ansonsten sehe ich da kein Problem. Wie schon geschrieben sind 50% der Wohnungen im Eigenbesitz. Ich vermute mal, das in den Wohnblocks der Großstädte die Quote deutlich geringer ist, als in den Speckgürteln und auf dem Land. Die derzeitigen EVs zielen genau auf diese Gruppe. Pendler in den Vorstädten mit 20 -40km Fahrleistung am Tag. Du gehörst nicht dazu? Pech gehabt! Die Zielgruppe sollte aber für mehrere Millionen EVs ausreichen. Den meisten städtischen Wohnungsbesitzern gehört zu allem Überfluss noch ein Tiefgaragenstellplatz und so könnten die sich das auch zulegen.
Die anderen müssen noch warten (und dann gibt’s auch Infos zu Ersatzakkupreisen ;-)

Ich selber wohne in der Stadt zu Miete, habe aber einen Tiefgaragenstellplatz in der Nachbarwohnung. Daher bin ich auch der Meinung, dass eine der wenigen Dinge, die der Staat hier wirklich machen muss ist eine Rechtsgrundlage zu schaffen. (hier gibt es viele Möglichkeiten und viele Probleme). Mein Bruder scheitert auch gerade an seiner Hausverwaltung, die da keine Lust darauf haben, obwohl die halbe Tiefgarage leer steht. In meinem Bekanntenkreis parkt ca. 2/3 in der Tiefgarage.

Zum Thema Stadt und Auto kann ich immer nur den Kopf schütteln. Lauter Fanatiker unterwegs ;-). Ich selber besitze eine Monatskarte für den ÖPNV und benutze ihn gerne. Vor allem wenn ich in der Innenstadt unterwegs bin käme ich nie auf die Idee ein Auto zu benutzen. Sobald es am WE stadtauswärts geht (oder nur am Stadtrand quer zum Sternförmigen ÖPNV) sieht es aber schon anders aus. Meine Frau (Hauptnutzer unseres Autos) hat den ÖPNV aufgegeben, da sie statt 15-30min mit dem Auto 70-110min benötigt. Einfach. Ich habe glück, dass sowohl Wohnung als auch meine derzeitige Arbeit direkt neben der gleichen Ubahnlinie liegen. Das kann sich aber auch wieder ändern.

Zum Thema Twizy. Ausreden? Ich möchte auch gerne ein geschlossenes Auto haben. Ich möchte an meinem Auto nicht basteln und lauter Kompromisse eingehen. Die Einsitzer VW Studie fand ich genial (leider werden die das Ding wohl nie bauen).
Der Twizy hat aber trotzdem seine Daseinsberechtigung – z.B. als Rollerersatz. Und wenn ich mal auf dem Land wohne werden meine Kinder vielleicht mal so ein Gefährt ab 16 fahren. Crashsicherer als ein Roller oder E-Fahrrad allemal…
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Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon privatpilot » Do 7. Nov 2013, 17:33

Also als Erstes mal danke an xado1 für den Link.

Ich fahre jetzt über 10.000 km mit dem Leaf. Letztes Wochenende war nach einem halben Jahr das erste mal Bedarf den Verbrenner von meiner Frau zu nehmen. Hätten wir einen Tesla, wären auch die 1000 km elektrisch bewältigt worden.

Elektroauto - für wen eigentlich, ganz sicher für mich!
Wenn die Jahreskilometerleistung über 20.000 km liegt, der Strompreis durch Photovoltaik oder Kleinwasserkraft bei 6 - 8 Cent liegt, rechnet sich ein E- Auto von selbst.
Beispiel Nissan Leaf, Citroen C-Zero sind mit ein paar Kilometern am Tacho um ca. 22.000.- Euro zu haben.
Förderung in Österreich € 4000.-
Differenz Sprit - Strom für 7 Jahre € 14.000.-
Kraftfahrzeugsteuer und Versicherungsvorteil € € 4.000,-

Die ständig bejammerten hohen Investitionskosten gibt es überhaupt nicht. Bei jedem Verbrenner vernichte ich € 20.000 mehr.
E- Fahrzeuge:
Nissan Leaf, Arrow XONE von Wachauer, Melex Golfcar, Oset 20, Oset 16, Mach 1 Scooter.

Kraftstoff betriebene, aber nicht verstoßene Autos:
UAZ Jeep, Landcruiser HDJ 80, MGB, Cadillac Eldorado Convertible, Golf Cabrio, Ford Galaxy.
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Re: AW: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon E-Fan » Do 7. Nov 2013, 17:44

Karlsson hat geschrieben:
xado1 hat geschrieben:
http://www.allmystery.de/themen/it106342

es ist erschreckend,ich dachte nur die moslems sind 30 jahre zurück.

Bei der Aussage denke ich Du liegst selbst 50 Jahre zurück.


Genaugenommen liegen die Moslems mindestens 300 Jahre zurück....
was die "50 Jahre" angeht: selbst hier voll assimilierte Türken haben so etwa eine 50er-Jahre-Haltung; ich kenne eine Menge modische, aber eben keine modernen Türken.
Und Richtung Vorderer Orient / Nordafrika wirds richtig goldig....
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Re: AW: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon Karlsson » Do 7. Nov 2013, 17:48

E-Fan hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
xado1 hat geschrieben:
http://www.allmystery.de/themen/it106342

es ist erschreckend,ich dachte nur die moslems sind 30 jahre zurück.

Bei der Aussage denke ich Du liegst selbst 50 Jahre zurück.


Genaugenommen liegen die Moslems mindestens 300 Jahre zurück....
was die "50 Jahre" angeht: selbst hier voll assimilierte Türken haben so etwa eine 50er-Jahre-Haltung; ich kenne eine Menge modische, aber eben keine modernen Türken.
Und Richtung Vorderer Orient / Nordafrika wirds richtig goldig....

Sorry, auf dem Niveau bin ich zu keiner Diskussion bereit. Im NPD Forum finden sich da sicher Leute für diese Thematik.
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Re: AW: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon E-Fan » Do 7. Nov 2013, 17:55

Karlsson hat geschrieben:
Sorry, auf dem Niveau bin ich zu keiner Diskussion bereit.


Macht ja nichts. Wenn die geistige Reichweite der eines e-Mobils entspricht, möchte man halt (welt-)gesellschaftliche Realitäten nicht wahrhaben, so wie du vermutlich...
Gesegnet sei dein Idealismus.

Aber zum Thema: wenn's als Stadtmobil-Zweitwagen (oder Drittwagen) unterwegs sein soll und als Stadtbewohner kein eigenes Grundstück/Parkplatz/Garage zum Laden zur Verfügung steht, gehen natürlich noch immer die größten Kundengruppen verloren, wenn sie noch nicht mal den Vermieter für Installationsarbeiten erweichen können.
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Re: AW: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon bm3 » Do 7. Nov 2013, 18:12

Karlsson hat geschrieben:
...Also wir haben 2 Autos. Wenn eines davon die Reichweite eines Leaf hätte, wäre das keine Einschränkung, die einer Erwähnung wert wäre. Sogar Schukoladung wäre nicht das Ding.

Also die Zweitwagen könnte man schon oft problemlos 1:1 ersetzen.


Und dann gehts euch wie uns, der Zweitwagen ist ab dem ersten Tag der Erstwagen. :D
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Re: AW: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon LooM » Do 7. Nov 2013, 18:49

xado1 hat geschrieben:
http://www.allmystery.de/themen/it106342

es ist erschreckend,ich dachte nur die moslems sind 30 jahre zurück.


definiere "moslems".

Sunniten? Shiiten? Oder gar Allewiten? Iran, Irak, Pakistan, oder die lustigen Wahabiten aus Saudi-Arabien?

Wenn du wenigstens geschrieben hättest "Araber" dann würde diese Aussage immhin noch als beschränkt durchgehen, aber mit "Moslems", naja ich glaube damit erreichen wir die Kategorie dumm. Gratuliere!

Und ersetze mal Moslems durch Juden, und dann überleg mal ob dir diese Art zu denken bekannt vorkommt.

PS: Es gibt vieles was ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Aber die Politik ISRAELS hat es in eine ganz eigene Liga geschafft. Man beachte den Unterschied: Israelis ---> Juden ---> Israelische Regierung / Politik.

"Differenzieren lernen du musst, junger Padavan"
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