Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon Jogi » Mo 14. Okt 2013, 13:28

Also wenn ich dies hier lese:
Martin Winterkorn hat geschrieben:
Wir bringen nicht nur ein Nischenmodell mit E.-Antrieb; wir machen es ordentlich und kommen mit Elektroautos in allen Fahrzeugklassen auf den Markt. Zunächst den VW e-up und e-Golf, Audi A3 e-tron und Porsche Panamera E-Hybrid, dann nach und nach 40 weitere Modelle.

... bestätigt das nur die bisherige Intention von VW:
Möglichst lange Verbrennungsmotoren verkaufen, zur Not eben als Hybrid.
Bloß nicht zeigen, daß der Elektroantrieb eigentlich schon lange das überlegene Konzept ist.

e-up! und e-Golf sind nur Feigenblätter, und eben deshalb auch absichtlich nicht als leistungsfähige, attraktive E.-Autos konzipiert.
Sie sollen ja gerade der breiten VW-Klientel ihre Vorbehalte gegen reine E.-Fahrzeuge bestätigen!
Die paar "Unbelehrbaren" nimmt man gerne in Kauf, denn da steht ein hundertfach größeres Käuferpotenzial gegenüber, die sich gerne einen Verbrenner, ja, die ganz "Modernen" sogar einen Plug-in-Hybrid verkaufen lassen!

Wenn Thomsen Recht behält (und davon gehe ich aus), schauen die in 4 Jahren alle ganz schön blöd aus der Wäsche, wenn sie sich den Wiederverkaufswert ihrer Kärren nennen lassen.
Das sollte man Jedem potentiellen Neuwagenkäufer ganz ehrlich sagen, daß Autos mit Verbrennungsmotoren in wenigen Jahren praktisch wertlos sein werden!
Auch die Hybriden, die eine zu geringe elektrische Leistungsfähigkeit/Reichweite haben!
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: AW: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon Karlsson » Mo 14. Okt 2013, 13:42

Das kann ich so nicht erkennen.
Zoe ist dann bestimmt auch ein Feigenblatt, bei 10x so viel verkauften Verbrenner Clios.

Gerade der A3 E-tron hat Potential zum wirklich alltagstauglichen Fahrzeug. Nummer 4 nach Ampera, Prius Plug in und Tesla S.

Auch die Aussage, dass er wohl nicht über 40k kosten darf, klingt gut.
Erst bei Audi und möglichst bald bitte auch in der Holzklasse bei Skoda.
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Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon Twizyflu » Mo 14. Okt 2013, 13:51

Jogi hat geschrieben:
Also wenn ich dies hier lese:
Martin Winterkorn hat geschrieben:
Wir bringen nicht nur ein Nischenmodell mit E.-Antrieb; wir machen es ordentlich und kommen mit Elektroautos in allen Fahrzeugklassen auf den Markt. Zunächst den VW e-up und e-Golf, Audi A3 e-tron und Porsche Panamera E-Hybrid, dann nach und nach 40 weitere Modelle.

... bestätigt das nur die bisherige Intention von VW:
Möglichst lange Verbrennungsmotoren verkaufen, zur Not eben als Hybrid.
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Auch die Hybriden, die eine zu geringe elektrische Leistungsfähigkeit/Reichweite haben!


HOFFEN WIRS. Wobei gut, Verbrenner wertlos muss jetzt nicht sein, aber VW sollte mal von seinem hohen Ross herunterkommen.
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Re: AW: Ein

Beitragvon Jogi » Mo 14. Okt 2013, 14:05

Karlsson hat geschrieben:

Gerade der A3 E-tron hat Potential zum wirklich alltagstauglichen Fahrzeug.

Aber wo ist da die Innovation?
Die Alltagstauglichkeit basiert hier, wie in den letzten hundert Jahren, auf dem Verbrennungsmotor.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon xado1 » Mo 14. Okt 2013, 14:10

das wird die strategie der zukunft für VW undCO,:


Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”

Hört sich doch so simpel an, oder? Aber statt vom toten Pferd abzusteigen wurden in unserem beruflichen Leben viele Methoden und Strategien - zum Teil bis zur Perfektion - entwickelt, um dem Unausweichlichen doch ausweichen zu können. Kommt Dir die eine oder andere der folgenden Strategien vielleicht bekannt vor?

Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche.
Wir sagen: „So haben wir das Pferd schon immer geritten”.
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
Wir bilden eine Task-Force, um das Pferd wiederzubeleben.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, die angeblich tote Pferde reiten können.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein um besser reiten zu können.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist.
Wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an, damit wir schneller werden.
Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können.”
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es bessere oder billigere Pferde gibt.
Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist als andere Pferde.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung von toten Pferden zu finden.
Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
Wir vergrößern den Verantwortungsbereich für tote Pferde.
Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für tote Pferde.
Wir erstellen eine Präsentation in der wir aufzeigen, was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
Wir strukturieren um damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt.
Wir senden jemandem das tote Pferd als Geschenk. Geschenke darf man nicht zurücksenden.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
Dieselfrei,d.h. frei ,weil ich wieder einen Diesel fahre
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Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon Spürmeise » Mo 14. Okt 2013, 14:18

Jogi hat geschrieben:
Möglichst lange Verbrennungsmotoren verkaufen

So soll das in Deutschland auch bleiben. Während weltweit immer mehr Elektroautos abgesetzt werden, wird die Deutsche Automobilindustrie in den nächsten Jahren bei der Politik erreichen, geeignete Maßnahmen zur Eindämmung von Elektroantrieben auf dem letzten verbliebenen Verbrenner-Weltmark (Deutschland) durchzusetzen, um wenigstens noch ein paar Quartale lang Umsätze zu erzielen:

  • Erhöhung von CO2-Grenzwerten
  • Rechtliche Hürden für den Betrieb öffentlicher Ladestationen ausweiten
  • Ausweisen von SUV-Parkplätzen in Innenstädten zu Ungunsten von Kompaktparkplätzen
  • Gleiche hohe Autobahnmaut für alle Fahrzeuge (auch bei Nichtbenutzung) bei gerechtem Wegfall der Kfz-Steuer
  • Gleiches Verschmutzungsrecht für alle Fahrzeuge
  • Sämtliche Schadstoffgrenzwerte werden auf das Gesamtgewicht bezogen
  • Kleinwägen werden verboten, weil sie bezogen auf das Gesamtgewicht mehr Schadstoffe emitieren als SUVs
  • Einzug und Verschrottung von Elektroautos nach Leasing-Ende erleichtern
  • Verbot von Elektroautos in Wohngebieten weil: zu leise
  • Verbot von Elektroautos in Tiefgaragen weil: Brandgefahr
  • Aufhebung sämtlicher Tempolimits weil: Standort Deutschland
Zuletzt geändert von Spürmeise am Mo 14. Okt 2013, 21:05, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon dkt » Mo 14. Okt 2013, 14:24

Die Analogie mit dem Indianerpferd finde ich super. Jetzt noch meine Meinung über die toten Pferde der E-Mobilität.

1. Wasserstoff mit Brennstoffzelle (zu teuer (Zelle selbst), zu aufwendig (Speicherung und Verteilung von Wasserstoff) und zu Energie verlustreich (Umwandlung von Strom in Wasserstoff, dann Verbrennen von Wasserstoff zu Strom, dazwischen Drucklagerverluste durch Temperaturentwicklung)
2. Druckluftreservoir und Motor (Was für eine Idee!! :roll: )
3. (Selbst) der Hybrid zusammen mit dem RE (Nur Batterieersatz)
4. Gas (eben auch ein Verbrenner)

Wenn all die Forschungsgelder gleich in der Entwicklung der Batterie gelandet wären, dann führen alle Elektroautos schon mindestens 500 km weit, zu bezahlbaren Preisen zu kaufen. :D
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Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon xado1 » Mo 14. Okt 2013, 14:48

ich habe eine zeitlang mit hho generatoren herumexperimentiert,aber für mich nicht wirkliche erfolge verzeichnet.zwei große explosionen,wo mir die halbe werkstatt um die ohren geflogen ist, habe ich aber schon zusammengebracht.ich besuche auch weiterhin die overunity seite,da gibts interessante dinge zu lesen.

http://www.overunity.de/
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Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon meta96 » Mo 14. Okt 2013, 14:53

Jogi hat geschrieben:
Also wenn ich dies hier lese:

Bloß nicht zeigen, daß der Elektroantrieb eigentlich schon lange das überlegene Konzept ist.

e-up! und e-Golf sind nur Feigenblätter, und eben deshalb auch absichtlich nicht als leistungsfähige, attraktive E.-Autos konzipiert.
Sie sollen ja gerade der breiten VW-Klientel ihre Vorbehalte gegen reine E.-Fahrzeuge bestätigen!
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Das ist ja das versteckt durchtriebene, der gemeine golf-fahrer kommt in den Schauraum und der VW-Verkäufer kann anhand der "eigenen" Modelle die Nachteile der Emobilität breittreten ... teuer und eine Reichweite von nur 160km ... Ein 26.900 eUp schaut sicher ziemlich blöd aus, neben einem 12.900 Normal-Up ... Da braucht der Verkäufer selbst eigentlich gar nix mehr dazu sagen ... das Ergebnis, der gemeine golf-fahrer geht raus und hat das Gefühl, das mit der Emobilität is' noch nix ...

... und über die "Unbelehrbaren" lachen sie dann wahrscheinlich auch noch :evil:

@BYD ... die bauen ja Öv-Busse (Wien? Innenstadt) auch, glaube, dass die in ungarn/bulgarien zusammengeschraubt werden.
@robert. Der Lars Vortrag war ja, zumindest spricht er davon, in Graz, weisst Du/Ihr bei welcher Veranstaltung?
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Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon EVplus » Mo 14. Okt 2013, 15:26

Eine Leseprobe zum Thema "Zukunftsforscher" und Vorhersagen aus der Stuttgarter Zeitung...

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 505ec.html

__www.stuttgarter-zeitung.de_inhalt.peter-glaser-blickt-in.jpg
Leseprobe : Stuttgarter Zeitung


__www.stuttgarter-zeitung.de_inhalt.peter-glaser-blickt-in02.jpg
Leseprobe Seite 2
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