Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon eDEVIL » Mo 9. Mär 2015, 17:45

eBee hat geschrieben:
Was nutze der 400km-Golf mit 22/100 kW AC/DC, wenn VW das Fahrzeug nicht im Showroom hat und noch ein paar vor dem Laden bereit zur Probefahrt?

Bei dem würde man sich es evtl. trauen den auch zu zeigen :lol:
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Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon e-lectrified » Mo 9. Mär 2015, 17:52

Snuups hat geschrieben:
Das ist auch richtig so denn EVs sollten von Grund auf neu konzipiert werden. Einfach Benziner raus, E-Motor rein ist kein vernünftiges Konzept. Ein EV ist etwas ganz eigenes und bedarf einer kompletten Neukonstruktion. Tesla hat es geschafft, BMW, Nissan, Renault und andere sind auf dem richtigen Weg.


Du hast trotzdem jumparounds Frage nicht beantwortet bezüglich der Nichtauflistung der Elektrofahrzeuge im Hauptprospekt des Herstellers. Eigenständiges Konzept hin, eigenständiges Konzept her - es ist immer noch das Produkt einer bestimmten Marke und (wenn wir Tesla ausnehmen) auch nie das einzige Produkt einer Marke!!! Das Alleinstellungsmerkmal kann man im Prospekt ganz anders lösen, da muss man nicht das E-Fahrzeug komplett rausnehmen in ein separates Prospekt.

Aber wir wissen alle, warum sich die Hersteller nicht trauen, insbesondere die deutschen... sie sehen die Felle davonschwimmen und liegen technisch Jahre hinter Tesla zurück. Und dann erkennen noch die eigenen Kunden, dass der Verbrenner im Vergleich zu einem E-Auto nur die zweite Wahl ist?! Einziger Wermutstropfen die Reichweite? Evtl. noch die Kohle?
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Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon molab » Mo 9. Mär 2015, 18:07

Also mal abgesehen davon, dass wir hier jetzt ziemlich OT sind: Bei Smart steht die BEV-Variante ganz normal neben dem Benziner im Prospekt und hat den Diesel verdrängt - weshalb im Smart-Forum übrigens seit zwei Jahren Aufstand ist, weil sie die Abschaffung des Diesels nicht ertragen. Da sieht man, dass erstmal was in den Köpfen passieren muss, nicht in den Prospekten - und wenn das schon bei einem reinen Stadtauto so krass ist...

Der Smart ist übrigens ein umgebauter Verbrenner, der wurde ursprünglich mal elektrisch entworfen. E-Variante wiegt denn auch fast das gleiche wie der Verbrenner (ok, beim neuen 453 weiß das noch keiner - aber beim 451 war's so).
BildSmart ED3 Cabrio, Rekupaddel, SHZ, TFL, etc.; Lader: RTP Bettermann + HausBus
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Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon eDEVIL » Mo 9. Mär 2015, 18:20

molab hat geschrieben:
Der Smart ist übrigens ein umgebauter Verbrenner, der wurde ursprünglich mal elektrisch entworfen. E-Variante wiegt denn auch fast das gleiche wie der Verbrenner (ok, beim neuen 453 weiß das noch keiner - aber beim 451 war's so).

Mekrt man bei Verbrenner auch shcön an der eher ungünstigen Plazierung des Motors. So soll es sein.
Im Volumenbereich wie Golf sollte es auch so ehrum sein, also Auto "e" optimeirt und Verbrenner mit Kompromissen.
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Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon Rob. » Mo 9. Mär 2015, 19:20

e-lectrified hat geschrieben:
Aber wir wissen alle, warum sich die Hersteller nicht trauen, insbesondere die deutschen... sie sehen die Felle davonschwimmen und liegen technisch Jahre hinter Tesla zurück. Und dann erkennen noch die eigenen Kunden, dass der Verbrenner im Vergleich zu einem E-Auto nur die zweite Wahl ist?! Einziger Wermutstropfen die Reichweite? Evtl. noch die Kohle?
Erkennen das wirklich aktuell die Kunden der (deutschen) Hersteller? Dafür verkaufen sich die Verbrenner immer noch prächtig, die Zulassungszahlen der Elektroautos sind doch im Vergleich lächerlich. Leider.
Reichweite, Preis, Modellvielfalt, AHK, Ladeinfrastruktur/-zeit, Service, Ansehen, Gebrauchtmarkt und bestimmt noch weitere Aspekte spielen mehr oder weniger eine Rolle. Ich befürchte, wir werden noch einige Zeit neidisch nach Norwegen gucken und der Tesla bleibt für viele nur ein Wunschtraum...

Viele Grüße
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Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon Karlsson » Mo 9. Mär 2015, 19:43

e-lectrified hat geschrieben:
Aber wir wissen alle, warum sich die Hersteller nicht trauen, insbesondere die deutschen... sie sehen die Felle davonschwimmen

Sollten die Prophezeihungen von Thomsen auch nur entfernt korrekt sein, werden sie ja in Kürze schon ganz böse überrascht werden und die E-Mobilität als DAS Geschäft entdecken, obwohl es bislang nur ein Zuschussgeschäft ist, mit dem man im besten Fall noch das Image aufpolieren kann.

e-lectrified hat geschrieben:
und liegen technisch Jahre hinter Tesla zurück.

Das haben die schon begriffen. Aber da können sie auch nicht mal eben aufholen. Und das müssen sie ja auch gar nicht, wo das vorhandene Geschäftsmodell ja noch gut funktioniert.
Und jetzt ein halbherziges Produkt Tesla entgegen zu stellen würde doch nur Imageverlust bedeuten und große Stückzahlen kommen da auch nicht rum. Tesla tut mit den Stückzahlen ja auch als Konkurrent noch nicht weh, zumal sie nur die obere Mittelklasse bedienen.
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Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon e-lectrified » Mo 9. Mär 2015, 19:50

Karlsson hat geschrieben:
Sollten die Prophezeihungen von Thomsen auch nur entfernt korrekt sein, werden sie ja in Kürze schon ganz böse überrascht werden und die E-Mobilität als DAS Geschäft entdecken


Jop, das wird kommen. Es knistert schon überall. Noch ein bisschen und die Bombe platzt...

Und jetzt ein halbherziges Produkt Tesla entgegen zu stellen würde doch nur Imageverlust bedeuten und große Stückzahlen kommen da auch nicht rum.


Na ja... welches Image hat z.B. Opel noch zu verlieren - da ist doch nix mehr übrig, leider :-( . Und trotzdem hat man sich damals an den Ampera getraut, als kein anderes deutsches Label auch nur den Ansatz eines Elektroautos in den Startlöchern hatte (und ich meine jetzt keine Prototypen oder so ein Gedöns).
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Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon Karlsson » Mo 9. Mär 2015, 20:41

e-lectrified hat geschrieben:
Und trotzdem hat man sich damals an den Ampera getraut, als kein anderes deutsches Label auch nur den Ansatz eines Elektroautos in den Startlöchern hatte

...und ist damit auf die Schnauze gefallen.

Gewinn macht doch noch keiner wirklich damit. Tesla ist vielleicht noch am wenigsten weit weg davon. Die müssen halt noch ihre Investitionen in die Zukunft erstmal stemmen.
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Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon Twizyflu » Mo 9. Mär 2015, 21:45

Gewinne müssen sie machen sonst würden sie es nicht anbieten. Hat sogar Norbert Reithofer mal gemeint zum i3 aber klar. Es wurden Investitionen getätigt und die müssen erstmal gestemmt werden
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Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

Beitragvon Karlsson » Mo 9. Mär 2015, 22:55

Twizyflu hat geschrieben:
Gewinne müssen sie machen sonst würden sie es nicht anbieten.

Hat bei Smart diverse Jahre nicht funktioniert bevor sie in die Gewinnzone kamen. Die Hybrid Toyota waren wohl auch nicht gleich ein Erfolg.
Es braucht schon etwas Durchhaltevermögen, um etwas neues auch erfolgreich am Markt zu etablieren.
Und der Verlust entsteht ja erstmal durch Entwicklungskosten, die man auf nicht genug Fahrzeuge umlegen kann.
Die Investition steht da am Anfang, von daher kann man nicht einfach die Produktion einstellen.
Am Fahrzeug wird ja so gesehen schon Gewinn gemacht. Nur wenn das über Jahre nicht reicht, um die Entwicklung wieder reinzuholen, ist es aufs Fahrzeug umgeschlagen halt ein Verlust.
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