E-Kennzeichen ad absurdum?

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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon Alex1 » Di 23. Mai 2017, 11:57

In Karlsruhe ginge dann KA-TZ 333 E. Miauuuu! :lol:

on Topic: Ja, in Verpesterland wird mit allen miesen Tricks gearbeitet, um auf dem Rücken von Mensch, Gesundheit und Klima weiter Geschäfte machen zu können :roll:
Herzliche Grüße
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon muinasepp » Di 23. Mai 2017, 12:29

Hab mir jetzt mal vorsichtshalber MÜ-HL 11 E für mein nächstes e-Auto reserviert :prost:
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon motion » Di 23. Mai 2017, 13:27

Der Q7 e-tron fährt 250km/h (abgeriegelt). Und mit einer Systemleistung von 373 PS beschleunigt er halt schnell.
Vom Konzept bin ich aber nicht überzeugt, zumal ich Dieselmotoren eh nicht mag.

Porsche hat der derzeit die schnellsten kaufbaren Plug-In-Hybrid mit E-Kennzeichen und Straßenzulassung.
1. Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid (680 PS)
2. Limitierter 918 Spyder (887 PS). ;)

Beide hättet ihr nicht mehr zu Gesicht bekommen. :D
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon phonehoppy » Mo 12. Jun 2017, 18:47

Ich finde nicht, dass man die Förderung für PHEV generell abschaffen sollte. Aber die Anforderungen sollten viel enger gesteckt sein, z.B. Würde ich vorschreiben, dass die Reichweite mit Verbrenner die elektrische bei Normverbrauch nicht überschreiten darf. Damit währen Fahrzeuge wie der i3 Rex noch förderungswürdig, aber ein Q7 nicht mehr.

Fahrzeuge wie der Q7 sind nun wirklich eine Mogelpackung, dort dient der E-Motor doch nur dazu, das Fahrzeug noch mehr technisch und leistungsmäßig aufzuladen. Das Messverfahren für Verbrauch und Emissionen solcher Fahrzeuge ist ein Skandal. Im Hinblick auf die Umwelt hat es keinen Vorteil, so ein Fahrzeug zu kaufen, außer man muss sehr kurze Wege fahren, nach denen man jeweils wieder an der Steckdose aufladen kann. Dieses Benutzerprofil ist aber unrealistisch.

Die Förderung solcher Autos in Deutschland ist nichts anderes als wirtschaftlicher Protektionismus, weil gerade deutsche Hersteller eine breite Palette an diesen Fahrzeugen anbieten, bei echten BEVs aber nicht mit Tesla usw. mithalten können. Das muss man ganz klar sehen, gerade auch wenn man über die Vorschriften z.B. In China oder in Kalifornien lästert...
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon novalek » Di 13. Jun 2017, 06:41

phonehoppy hat geschrieben:
in Deutschland ist nichts anderes als wirtschaftlicher Protektionismus
Wenn die politisch Verantwortlichen keine vernünftigen, sondern nur lobbyorientierte Entscheidungen treffen, muß sich eine Gruppe aufraffen und das Oberste Gericht anrufen. Zu hoffen wäre auf Regelungen, wie in Ö ...
Ein Hybrid, der den E-Motor als BOOSTER nutzen kann, gehört in eine Hochsteuerklasse ohne E-Kennzeichen, -- aktuell ist der einschaltbare autonome E-Betrieb das "fürsorgliche" Feigenblatt ist.
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon panoptikum » Di 13. Jun 2017, 07:16

Bei der Parkraumbewirtschaftung in Graz bekommen PHEVs mit einer elektrischen Reichweite von mindestens 50 km (NEFZ) eine Ausnahmegenehmigung erteilt.
Das "grüne Kennzeichen" in Ö wird aber nur für BEVs und H2EVs (Wasserstoff) ohne alternativen Antrieb (REX) ausgestellt.
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon 150kW » Di 13. Jun 2017, 12:14

phonehoppy hat geschrieben:
Die Förderung solcher Autos in Deutschland ist nichts anderes als wirtschaftlicher Protektionismus, weil gerade deutsche Hersteller eine breite Palette an diesen Fahrzeugen anbieten, bei echten BEVs aber nicht mit Tesla usw. mithalten können. Das muss man ganz klar sehen, gerade auch wenn man über die Vorschriften z.B. In China oder in Kalifornien lästert...
In Deutschland erhalten PHEVs AUCH eine (geringere) Förderung. In China gibt es für ausländische E-Fahrzeuge NICHTS. Das sind schon deutliche Unterschiede.
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon phonehoppy » Di 13. Jun 2017, 12:35

150kW hat geschrieben:
...In China gibt es für ausländische E-Fahrzeuge NICHTS. Das sind schon deutliche Unterschiede.


Das ist so nicht ganz richtig. In Deutschland erhalten die genannten "sinnlosen" PHEVs sowohl eine Förderung als auch das E-Kennzeichen. In China sind ausländische EVs von der Erstattung der Kfz-Erwerbssteuer ausgeschlossen, alle anderen Vorteile für E-Fahrzeuge gelten jedoch auch für nicht in China hergestellten Fahrzeuge. Und außerdem geht es tatsächlich um den Herstellungsort des Fahrzeugs, nicht darum, in welchem Land der herstellende Konzern beheimatet ist. So profitieren z.B. Daimler über BYD/Denza und auch VW von der Steuerbefreiung in China, Tesla aber nicht.
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon 150kW » Di 13. Jun 2017, 13:20

Den Vorteil der massiven Subventionen haben sie aber in China nicht.

"China hat es damit geschafft, auf dem E-Auto-Markt vor allem die einheimischen Marken zu stärken. Unter den zehn meistverkauften Elektromodellen in China ist kein einziger ausländischer Hersteller. Importfahrzeuge erhalten keine Förderung und werden sogar mit Strafzöllen belegt."
Strafzölle für Importfahrzeuge

"Mit den Jointventures erfüllen die deutschen Hersteller nicht nur eine ziemlich deutlich vorgetragene Bitte der chinesischen Regierung - sie können so auch die chinesischen Elektroauto-Förderungen voll nutzen. Denn in dem Land werden nur jene Elektroautos staatlich gefördert, die vor Ort entwickelt und gebaut werden. "
China wird zum Leitmarkt für Elektromobilität


Profitieren kann man nur wenn man vorher Joint Ventures eingeht und lokal produziert. Das ist hierzulande nicht mal ansatzweise so und vmtl. auch gar nicht durchsetzbar. Da würden die europäischen Nachbarn und die USA aber massiv sturm gegen laufen.
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon Greg68 » Mi 14. Jun 2017, 14:04

Frag mal den Diesel- äh Dobrindt, warum der Audi SUV als PHEV mit seinen lächerlichen 40 elektrischen km nach NEFZ (in Echt wohl eher 25 oder so) ein E-Kennzeichen bekommt. Find ich total Banane :twisted: ! Deswegen brauche ich mit meinem BEV trotz E-Kennzeichen eine grüne Plakette! In Mainz z.B. wird zwar das E-Kennzeichen als Ersatz "toleriert" (wie die nette Dame in der Zulassungsstelle sich ausdrückte), aber 1. wie lange noch? und 2. wie sieht es in anderen Städten aus? Entgegen der offensichtlichen Absicht der Autohersteller habe ich nicht vor, mich mit meiner ZOE auf das nächstgelegene, in meinem Fall Mainzer, Stadtgebiet zu beschränken und habe notgedrungen zur grünen Plakette gegriffen und die 5 Eus abgedrückt.

Gruß, Gregor
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