E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

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E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

Beitragvon rolandk » Mo 1. Sep 2014, 07:50

http://www.nwzonline.de/friesland/wirts ... 43922.html

:wand:

Eigentlich sollte man sich diese Texte nicht durchlesen. Hier wird wieder mit Vorurteilen argumentiert:

Zitat:
Doch die Kunden reagieren auf diese Antriebsalternativen immer noch sehr zurückhaltend. Auch weil die Reichweiten solcher Fahrzeuge im Vergleich zu Benzin- und Dieselfahrzeugen immer noch sehr begrenzt sind und Ladezeiten sehr lange dauern im Vergleich zu einem schnellen Tankstopp. Und auch, weil der technische Fortschritt bei Diesel- und Benzinmotoren nicht stehenbeibt.

und im Text geht es dann auch locker so weiter....

"Herr, schmeiss Hirn vom Himmel!"

wo ist die Tüte.....

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Re: E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

Beitragvon Oeyn@ktiv » Mo 1. Sep 2014, 20:19

Roland bleib stark :lol: !!
Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Pressetexte von vor zwanzig Jahren wieder aus dem Archiv geholt wurden. Sei´s drum. Fakt ist: Dieser aktuelle E-Mobilitäts-Trend ist im Gegensatz früher Entwicklungen unumkehrbar. Es gibt keinen Weg mehr zurück in die Versenkung. Dafür haben mittlerweile große Autohersteller (ja, auch die deutschen :mrgreen: ) zu viel Geld investiert und die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit kann auch durch solche Presseberichte nicht mehr kleingeschrieben werden.
Also - geduldig bleiben, das wird schon :D

Gruß

Oeyn@ktiv
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Re: E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

Beitragvon Michael4711 » Mo 1. Sep 2014, 20:34

Oeyn@ktiv hat geschrieben:
Roland bleib stark :lol: !!
Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Pressetexte von vor zwanzig Jahren wieder aus dem Archiv geholt wurden. Sei´s drum. Fakt ist: Dieser aktuelle E-Mobilitäts-Trend ist im Gegensatz früher Entwicklungen unumkehrbar. Es gibt keinen Weg mehr zurück in die Versenkung. Dafür haben mittlerweile große Autohersteller (ja, auch die deutschen :mrgreen: ) zu viel Geld investiert und die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit kann auch durch solche Presseberichte nicht mehr kleingeschrieben werden.
Also - geduldig bleiben, das wird schon :D

Gruß

Oeyn@ktiv


Spätestens, wenn der letzte Tropfen Sprit im Vergaser vergast und durch den Auspuff verpufft wurde...
Und dann sind alle ganz überrascht und keiner hat damit gerechnet....

VlG

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Re: E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

Beitragvon redvienna » Mo 1. Sep 2014, 22:13

Das Problem wird leider nicht so bald eintreten.

1.) MIt moderner Technologie können noch unglaubliche Erdölvorräte gefunden und ausgebeutet werden.

2.) Kann man aus Kohle (gigantische Reserven) Öl produzieren.


Also an der verfügbaren Menge scheitert es nicht, eher an den Kosten.

Die ist der Umstieg auf andere Rohstoffe (Sprich weg von den fossilen Stoffen) günstiger und sinnvoller.

Nur ist halt schön so lange es geht einfach weiterzumachen.

:x
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Re: E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

Beitragvon eBee » Mo 1. Sep 2014, 23:51

Leider stimmen die Vorurteile ja noch; gegen mehr Reichweite und mehr Schnelllader würde sich jedenfalls niemand der Käufer von E-Autos wehren. Nur Tesla zeigt doch z. Z. dass es überhaupt geht, den Verbrennern ohne Abgase alltagstauglich Paroli zu bieten.
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Re: E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

Beitragvon Nichtraucher » Di 2. Sep 2014, 04:34

Der Wandel in den Köpfen der Menschen wird nicht so schnell voranschreiten wie der technologische Fortschritt.
Aber wir sind auf dem Weg.

Wie Oeyn@ktiv schon geschrieben hat: "geduldig bleiben"
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Re: E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

Beitragvon rolandk » Di 2. Sep 2014, 06:28

eBee hat geschrieben:
Leider stimmen die Vorurteile ja noch; gegen mehr Reichweite und mehr Schnelllader würde sich jedenfalls niemand der Käufer von E-Autos wehren. Nur Tesla zeigt doch z. Z. dass es überhaupt geht, den Verbrennern ohne Abgase alltagstauglich Paroli zu bieten.


Die Vorurteile sind was sie sind, Vorurteile. Und wie viele Vorurteile haben sie einen Makel. Sie stimmen nicht. Wozu mehr Reichweite, wenn die Tagesleistung in den meisten Fällen unter 100, ja sogar unter 50km liegt?
Und die Problematik mit den Schnarchladern gibt es anscheinend nur bei Fahrzeugen aus deutscher Produktion. Selbst in China zeigt Mercedes, das es auch anders geht (gut, beim Smart haben sie es auch geschafft). Davon ab ist es aber für die Leute, die das Fahrzeug tatsächlich nur für den Arbeitsweg benötigen, ideal, ausgereift und da wo es sein sollte, selbst die Schnarchlader.

Kurz mal nachdenken, wer benötigt ständig ein Fahrzeug, das über 100km Reichweite besitzt?

Ok, lasst es ploppen...

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Re: E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

Beitragvon eBee » Di 2. Sep 2014, 08:21

rolandk hat geschrieben:

Kurz mal nachdenken, wer benötigt ständig ein Fahrzeug, das über 100km Reichweite besitzt?

Ständig nicht, doch mindestens 20x im Jahr schon, wobei da keine 200 Km reichen. Nur der Tesla kann das zur Zeit als Erstwagen. Viele haben vielleicht noch ein weiteres Auto für längere Strecken, noch mehr jedoch nicht. Für die ist die bezahlbare Reichweite noch dürftig.

Reichweite und Ladeinfrastruktur müssen verbessert werden, dann werden viele nie mehr einen Verbrenner kaufen wollen. Die Hersteller wollen aber erst noch mit Hybrid Kasse machen, und natürlich weiterhin mit konventionellen Autos.
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Re: E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

Beitragvon rolandk » Di 2. Sep 2014, 09:10

eBee hat geschrieben:
rolandk hat geschrieben:
Kurz mal nachdenken, wer benötigt ständig ein Fahrzeug, das über 100km Reichweite besitzt?

Ständig nicht, doch mindestens 20x im Jahr schon, wobei da keine 200 Km reichen. Nur der Tesla kann das zur Zeit als Erstwagen. Viele haben vielleicht noch ein weiteres Auto für längere Strecken, noch mehr jedoch nicht. Für die ist die bezahlbare Reichweite noch dürftig.


Die Frage war "wer", nicht wie häufig..... Ich kenne nur sehr wenige Leute die Entfernungen über 100km ständig benötigen. 20x ist nicht ständig. Und selbst da gibt es noch Überlegungen:

- Nehme ich den ÖPNV
- akzeptiere ich die Ladezeiten (30-60 Min)
- Leihe ich mir für die Zeiten ein Fahrzeug (wobei es mir dabei im Moment sogar egal wäre, wenn es denn ein Verbrenner ist)

Für den Großteil der Fahrten hätte man also ein alltagstaugliches Fahrzeug.

Ich für meinen Teil akzeptiere die Ladezeiten.

Es bleibt dabei alltagstauglich. Man muß die Zeiten für sich vernünftig arrangieren. Heutzutage mit Laptop und Smartphone dürfte das überhaupt kein Problem sein.

Nur weil man seinen eigenen Arsch nicht hoch bekommt, heißt es ja nicht, das damit die E-Mobilität nicht alltagstauglich wäre. Es gibt durchaus Bereiche, wo es noch gut zu tun gibt (z.B. Transporter mit Schnellladefähigkeit und der dazu gehörenden Infrastruktur), aber die E-Mobilität ist bereits jetzt alltagstauglich. Und dazu bedarf es nicht eines Tesla. Der wird bei der Gelegenheit dann immer als zu teuer dargestellt, was meiner Meinung nach aber auch zu kurz gegriffen ist.

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Re: E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

Beitragvon eDEVIL » Di 2. Sep 2014, 09:37

Der Sprit ist einfach zu billig. Bei 5 EUR/liter würden nicht wenige auf einen Teil von ihrer Dekadenz verzichten.
15min Ladepause nach 150km Strecke sollte für viele akzeptabel sein und technisch ist das auch kein Problem.
Da muß man dann mal 40 kwh Akku verbauen und DC Ladung mit 100KW realisieren.
Wer es nicht ganz so eilig hat, kommt dann auch mit 43KW AC aus.
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