E-Auto-Hype gefährdet Krankenhäuser...

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Re: E-Auto-Hype gefährdet Krankenhäuser...

Beitragvon leonidos » So 16. Jul 2017, 12:57

Ähnliche Angstmache gab es kürzlich auch in unserer Mainpost. Der (kaufmän.) Geschäftsführer der WVV (lokaler Energieversorger) blies bei einem Interview in das selbe Horn.
Ich halte solche Äusserungen in den Medien, zumal von einem vermeintlichen Fachmann für pure Wichtigtuerei. Da ist eine neue Technologie, die eMobilität, von der man keine Ahnung hat, was der Leser aber nicht merken darf und auf der anderen Seite ist mein Kerngeschäft, das ich natürlich aus dem EfEf beherrsche. Um mich als verantworlichen, souveränen Dienstleister zu präsentieren formuliere ich ein paar Szenarien die leicht am Stammtisch zu verbreiten sind und nicht allzu schwer nach zu vollziehen sind. Im Mainpostbericht kam dann die Rechnung, dass ein Haussanschluss 7Kw hätte und es leicht vorstellbar ist was passiert wenn Abends nach Feierabend plötzlich alle ihren 80Kwh Akku (schnell) laden - oder die Laternenparker mit 22Kw an 100W Led Strassenlaternen anschließen wollen

Ich kann euch aber beruhigen, ich arbeite in einer Klinik, da verpesten uns Notstrom Agregate bei den regelmäßigen Probeläufen die Luft. Bzgl. Stromausfall sollten wir eigentlich gerüstet sein.
--
Grüße
Leo

ZOE Intens Q210 blau (F-Import) seit 11.2013, 62Tkm, an SmartEVSE

Bemängelt man das Haar in der Suppe, dann ist es hoffentlich nicht das eigene Nasenhaar, welches dort schwimmt, weil man seine Nase zu tief in selbige gesteckt hat.
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Re: E-Auto-Hype gefährdet Krankenhäuser...

Beitragvon Schwani » So 16. Jul 2017, 13:23

Beim wechsel aller Kfz in Deutschland auf BEV würde der Stromverbrauch nur um 0,5% steigen - dies ist von den Versorgern errechnet und würde im Grundrauschen einfach untergehen...

Selbst die Energieversorger haben nach eigenen Angaben keine Angst davor. Inwieweit die zeitliche Komponente dabei eine Rolle spielt (abends laden) wird sich noch herausstellen.

Der größte Verbraucher ist die Industrie. Man stelle sich nur ein Aluminiumwerk vor. Mit der Strommenge könnte man ganze Landstriche versorgen.
Zuletzt geändert von Schwani am So 16. Jul 2017, 13:28, insgesamt 1-mal geändert.
26kWp PV im Eigenverbrauch; Solarthermie: 6qm Flach-, 12qm Röhrenkollektor; WW-Luftwärmepumpe; KWL mit Wärmerückgewinnung; Holzvergaser HDG; 130m3 Regenwasser; Outlander PHEV seit 06.17, 08.17 e-load up! bestellt, Kona reserviert - Sangl Nr. 20
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Re: E-Auto-Hype gefährdet Krankenhäuser...

Beitragvon DELHA » So 16. Jul 2017, 13:28

Bei dieser Überschrift dachte ich, wegen der abnehmenden Vergiftungen gibt's immer weniger Kranke und das gefährdet die Existenz der Krankenhäuser.
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Re: E-Auto-Hype gefährdet Krankenhäuser...

Beitragvon Schwani » So 16. Jul 2017, 13:29

...das war auch mein erster Gedanke.
26kWp PV im Eigenverbrauch; Solarthermie: 6qm Flach-, 12qm Röhrenkollektor; WW-Luftwärmepumpe; KWL mit Wärmerückgewinnung; Holzvergaser HDG; 130m3 Regenwasser; Outlander PHEV seit 06.17, 08.17 e-load up! bestellt, Kona reserviert - Sangl Nr. 20
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Re: E-Auto-Hype gefährdet Krankenhäuser...

Beitragvon iOnier » So 16. Jul 2017, 14:51

Jedes Krankenhaus hat eh eine eigene Notstromversorgung ... was soll also der Blödsinn.
Gruß
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Re: E-Auto-Hype gefährdet Krankenhäuser...

Beitragvon Fidel » So 16. Jul 2017, 15:15

Schwani hat geschrieben:
Beim wechsel aller Kfz in Deutschland auf BEV würde der Stromverbrauch nur um 0,5% steigen - dies ist von den Versorgern errechnet und würde im Grundrauschen einfach untergehen...

Wo hast Du bitte die Zahl her? Soweit ich mich erinnern kann sind es eher 0,3% bei 1Mio E-Fahrzeugen, bei 44Mio PKW sind das dann schon 13%. Aber auch das ist kein Problem, da ja nicht schlagartig alle Fahrzeuge ersetzt werden... wenn man jährlich 1Mio Autos ersetzen kann wird man ja wohl auch jährlich 0,5% mehr Strom produzieren können.


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Re: E-Auto-Hype gefährdet Krankenhäuser...

Beitragvon DELHA » So 16. Jul 2017, 15:30

Beim wechsel aller Kfz in Deutschland auf BEV würde der Stromverbrauch nur um 0,5% steigen

Stimmt so sicher nicht. Einfach selbst mal nachdenken: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bedarf_ ... sstatistik
Haushalte verbrachen ca. 1/4. Welcher Mehrverbrauch ergibt sich durch ein Elektroauto?
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Re: E-Auto-Hype gefährdet Krankenhäuser...

Beitragvon bm3 » So 16. Jul 2017, 15:37

Fidel hat geschrieben:
Schwani hat geschrieben:
Beim wechsel aller Kfz in Deutschland auf BEV würde der Stromverbrauch nur um 0,5% steigen - dies ist von den Versorgern errechnet und würde im Grundrauschen einfach untergehen...

Wo hast Du bitte die Zahl her? Soweit ich mich erinnern kann sind es eher 0,3% bei 1Mio E-Fahrzeugen, bei 44Mio PKW sind das dann schon 13%. Aber auch das ist kein Problem, da ja nicht schlagartig alle Fahrzeuge ersetzt werden... wenn man jährlich 1Mio Autos ersetzen kann wird man ja wohl auch jährlich 0,5% mehr Strom produzieren können.


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Deine Zahlen treffen es wohl besser Fidel, habe ich aber auch noch etwas anders in Erinnerung.
Fragt mich jetzt bitte nicht nach der Quelle , habe es aber letztens mal gelesen, ich denke es wurden 5% Mehrverbrauch genannt wenn die Hälfte aller vorhandenen PkW-Fahrten in D. ausschließlich mit E-Antrieb erledigt wird, was aber wohl noch sehr lange dauern wird bis wir mal da angelangt sind. Und ich weiß auch nicht ob da dann aller dadurch wegfallender Stromverbauch (Raffinerien, Tankstellen...) schon gegengerechnet wurde.
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Re: E-Auto-Hype gefährdet Krankenhäuser...

Beitragvon Vanellus » So 16. Jul 2017, 17:58

Die Rechnung ist ziemlich einfach und man benötigt keine Studie des VDE dafür ( wurde mal als Quelle genannt).

Ein E-Auto verbraucht im Jahresdurchschnitt 18 kWh/100 km (Annahme) einschl. Ladeverluste.
Bei 15.000 km pro Jahr (Annahme) sind das 15.000 x 18/100 = 2700 kWh pro Jahr = 2,7 MWh.
Eine Million E-Auto verbrauchen also 1 Mio. x 2.7 MWh = 2,7 TWh (Terawattstunden).
Das sind 0,4% der deutschen jährlichen Stromerzeugung, die (schwankend) bei 600 TWh liegt.
Bei 10 Mio. E-Autos also 4 %. Abzuziehen wäre der Stromverbrauch für die Erzeigung von Benzin und Diesel.
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Re: E-Auto-Hype gefährdet Krankenhäuser...

Beitragvon Nordstromer » So 16. Jul 2017, 18:31

bm3 hat geschrieben:
Der kann scheinbar in seiner Zeitung schon nicht mehr deutsch schreiben, sondern nur noch in "Straßensprache", da schaue man nur mal auf das grammatisch falsche Possessivpronomen. :lol:


Oder ein Chauvi :lol: Nein hast Recht aber das ist inzwischen ganz normal.
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