Die Story im Ersten: Das Märchen von der E-Mobilität

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Re: Die Story im Ersten: Das Märchen von der E-Mobilität

Beitragvon e-lectrified » Di 11. Aug 2015, 00:16

Robert hat geschrieben:
Hm. Wie lässt sich der Zorn oder Ärger jetzt am Besten verarbeiten und fokussieren ?


Ein offener Brief des Forums an die Zetsches und Winterkorns mit der Forderung unsere Steuergelder sofort sinnvoll zu nutzen, und zwar für Infrastruktur und ECHTE Elektrofahrzeuge. Falls nicht Klage. Wenn wir noch einen Juristen im Forum haben, wäre das optimal.

Ich überlege mal, ob ich was formuliere - diesen Aasgeiern will ich schon lang mal zeigen, wo der Hammer hängt.
e-lectrified
 

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Re: Die Story im Ersten: Das Märchen von der E-Mobilität

Beitragvon Rudi L. » Di 11. Aug 2015, 06:05

e-lectrified hat geschrieben:
diesen Aasgeiern will ich schon lang mal zeigen, wo der Hammer hängt.
[/quote]


Grade Du :lol: :lol: :lol:
Zuletzt geändert von Rudi L. am Di 11. Aug 2015, 10:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Story im Ersten: Das Märchen von der E-Mobilität

Beitragvon Chris » Di 11. Aug 2015, 06:32

Es ging in der Sendung in erster Linie um die deutsche Automobilindustrie und deren Verhinderungstaktik bei der E-Mobilität. Deswegen fanden andere Hersteller auch kaum bis keine Erwähnung.
Ich finde es auch schade, aber für eine 45Minuten Sendung hätte es vielleicht auch den Rahmen gesprengt. Wenn die Einschaltquoten gut waren gibts ja vielleicht eine Nachfolgesendung mit einem etwas weitreichenden Blick auf die E-Mobilität in Deutschland (besser noch Europa).
My next car is a reservation: Microlino or Model 3 or both?
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Re: Die Story im Ersten: Das Märchen von der E-Mobilität

Beitragvon tubi » Di 11. Aug 2015, 06:37

Es war super recherchiert, ich kann mich nicht weiter aufregen als vorher, da ich die meisten Dinge hier aus dem Forum wußte.
Auch Eure Meinungen zur Sendung regen zum Nachdenken an und erweitern das ganze !
Für den "Normalo" kam zu wenig positives über Elektromobilität, man hätte kurz auf den höchsten Stand der EV Technik eingehen sollen oder vielleicht mal die derzeit modernsten EV´s zeigen sollen...vielleicht gibt es Teil 2 ?!
Natürlich werde ich mir das fortschrittlichste EV kaufen, und wenn da in 2 Jahren Tesla Model 3 oder sonst was draufsteht dann ist das halt so...warum soll ich, nachdem ich mein Steuergeld in der deutsche Automobilindustrie versenkt habe, nochmal ein Haufen Geld in solch ein jämmerliche, überteuerte EV´s versenken !? (Ausnahme Smart ED/22KWLader, aber der ist ja ausverkauft)
Ich hoffe es gibt nie die Sendung "Das Märchen von Tesla", eigentlich ist es wie ein Märchen.
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Re: Die Story im Ersten: Das Märchen von der E-Mobilität

Beitragvon Herr Fröhlich » Di 11. Aug 2015, 07:53

Pivo hat geschrieben:
Was ich gerne gesehen hätte:
Ein paar vergleichende Hinweise auf Leafs, ZOEs und SoulEVs, anstatt nur von Japanern bzw. Franzosen zu reden.
Ein, Zwei Vergleichszahlen bzw. "die gibts auch noch" hätten schon gereicht.
Weiterhin hätte ich gerne ein paar Protagonisten gesehen, die schon länger EV fahren.
Imho lernt man mit einem lediglich geliehen EV in nur 14 Tagen nicht, wie man damit richtig umgeht bzw. es ausreizt.
Auch einen deutlicheren Hinweis auf den Fahrspass und das schöne Fahrgefühl u.a. der Entschleunigung kam zu knapp.


Danke Pivo, da sprichst du mir aus dem Herzen. Geärgert hat mich die Reichweitenangst, die gerade durch das Berlin/BMW und eGolf/Land Beispiel, wieder deutlich geschürt wurde. Gewünscht hätte ich mir einen erfahrenen eMobilisten, der nämlich genau das Gegenteil beschreibt. In meiner Alltagshandhabung mit meiner mobilen Wallbox, kann ich mich vor Lademöglichkeiten doch kaum retten. Selten komme ich unter 100km Reichweite ( im Sommer ) Und da uns ja täglich Kinder vom Baum fallen, würde das immer für eine Fahrt zum Krankenhaus reichen.

JA! Dafür hätte es eines erfahrenen eCar Fahrers bedurft.
ABER.... Wir sind doch alle TV Produzenten!!!!
Smartphone raus, Aufnahme drücken und YOUTUBE mit Erfahrungsberichten ÜBERFLUTEN.
Bei mir hat der Bericht von Johann Gradel aus Niederkrüchtenreut ( ja das gibt es :) ) den Ausschlag gegeben.
Topic: Die Reichweiten LUST, die Freude am eCar fahren!!!!
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Re: Die Story im Ersten: Das Märchen von der E-Mobilität

Beitragvon bastel42 » Di 11. Aug 2015, 08:13

der BMW-Mensch hat ganz offen und mit Grinsen im Gesicht zugegeben daß der BMW i3 zu Wucherpreisen verkauft wird.

Pfui BMW!

Den i3 geb ich trotzdem nicht mehr her, auch wenn ich jetzt weiss daß ich fürs Elektroauto fahren "Strafe" zahlen muss.

In den USA würde so ein Interview vermutlich schon für Klagen wegen Wucher ausreichen.

Insgesamt sagt der Bericht genau das was ich schon lange denke, was aber in meiner Bekanntschaft keiner glaubt, da bin ich der "Spinner".

Solche Beiträge um 20:15 Uhr, DAS wäre mal sinnvoll. Aber da hat ja die Lobby und "die Partei" was dagegen.
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Re: Die Story im Ersten: Das Märchen von der E-Mobilität

Beitragvon rolandk » Di 11. Aug 2015, 08:20

bastel42 hat geschrieben:
Solche Beiträge um 20:15 Uhr, DAS wäre mal sinnvoll. Aber da hat ja die Lobby und "die Partei" was dagegen.


Ich habe den Link aus der Mediathek einfach weiter verteilt. Das ist meiner Meinung nach mindestens genauso gut wie ein 20:15 Termin. Die Zeiten, wo sich die Familie um 20:00 Uhr mit der Tagesschau vor dem Fernseher versammelt haben, gehören in die Vergangenheit, ähnlich wie VHS-Videorekorder.

Ja, ich weiß, es gibt tatsächlich (hauptsächlich ältere) Leute, die mit einem Computer nichts anfangen können.

Gruss
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Re: Die Story im Ersten: Das Märchen von der E-Mobilität

Beitragvon feuerwagen » Di 11. Aug 2015, 08:58

Was in dem Bericht sehr schön aufgeschlüsselt wurde ist die Förderabzocke der Industrie. Die beschäftigen wohl extra Leute deren Aufgabe es ist Förderprojekte erst zu initieren und dann die paar Millionen abzuzocken. Raus kommt dabei ja offenbar nichts (na meinetwegen kaum was. Ne überdachte Ladesäule, die ist wirklich geil, würde ich mir glatt vors Haus stellen wenn mir jemand ne Mio dafür gibt).
Ehrlich gesagt mich ärgert das masslos.
Stellt Euch vor der hier angestossene Crowdfunding Lade eV würde mit 20 Mio gefördert um z.B. eine robuste Ladesäule zu entwickeln (- und zu vertreiben) die an jedem 50A Hausanschluss mittels zwischen geschalteten Akku und optional Solardach 43KW Tripple-Lader bietet und insgesamt maximal 1000 Euro kostet. Ich denke technisch ist das möglich. Das wäre mal eine effektive Förderung.
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Re: Die Story im Ersten: Das Märchen von der E-Mobilität

Beitragvon tubi » Di 11. Aug 2015, 09:19

bastel42 hat geschrieben:
Insgesamt sagt der Bericht genau das was ich schon lange denke, was aber in meiner Bekanntschaft keiner glaubt, da bin ich der "Spinner".


Das geht mir ganz genau so...willkommen im Club.

Vor einer Woche habe ich eine EV Begeisterte Dame in meinem Dorf kennen gelernt, die nicht viel darüber wußte, aber fröhlich jede positive Info von mir aufnahm, das passiert sehr selten.
Sie war so glücklich, das es wirklich Hoffnung gibt, daß es bald mehr geräusch- und geruchlose Autos geben wird.
Sie erzählte mir von einem leisen Auto, welches aber nur wenige Kilometer elektrisch fahren konnte und wußte nichts von Serien Autos die rein elektrisch über 500km fahren und in einer halben Stunde wieder 80% voll sind...sie war so begeistert.
Diese Informationen fehlten auch in dem Beitrag.

Ich trage in meinem Umfeld zur Verbreitung dieser wichtigen Informationen bei, allerdings sollte man das nicht immer tun, sonst ist man schnell ganz allein mit seiner Mission ;)
Außerdem fahre ich nur noch ca. 12000km Verbrenner (wenn der TüV mich läßt)...und dann kommt ein EV oder kein Auto.
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Re: Die Story im Ersten: Das Märchen von der E-Mobilität

Beitragvon rolandk » Di 11. Aug 2015, 09:22

feuerwagen hat geschrieben:
Stellt Euch vor der hier angestossene Crowdfunding Lade eV würde mit 20 Mio gefördert um z.B. eine robuste Ladesäule zu entwickeln (- und zu vertreiben) die an jedem 50A Hausanschluss mittels zwischen geschalteten Akku und optional Solardach 43KW Tripple-Lader bietet und insgesamt maximal 1000 Euro kostet. Ich denke technisch ist das möglich. Das wäre mal eine effektive Förderung.


Da arbeitest Du dann aber genau wie die Leute, die Förderung in Anspruch nehmen. Eine Entwicklung ist eigentlich nicht mehr notwendig, denn die Grundlagen funktionieren ja. Sinnvoller wäre es, wenn die Gelder direkt in die Umsetzung von Lademöglichkeiten gingen. Aber das wiederum lassen die Gesetze wohl nicht zu. Dann sollte man das Geld lieber direkt den Kommunen zukommen lassen, die sich zweckgebunden darum kümmern, Lademöglichkeiten einzurichten.

Übrigens, E-Fahrzeuge (bzw. Käufer) mit Subventionen zu unterstützen kann auch nicht der Weg sein, wenn man gesehen hat, das die Fahrzeuge von den Herstellern absichtlich überteuert angeboten werden.

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