Die Ladeleistungsdiskussion

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Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Super-E » Do 13. Nov 2014, 16:49

ich hatte heute einen Alptraum:

Alle Hersteller bauen einen 3-Phasen Lader in ihre europäischen Modelle ein und die Zoe bekommt noch einen CCS Eingang und alle laden AC/DC gleichschnell! Was für eine Katastrophe für dieses Forum! Man hatte sich einfach nichts mehr zu sagen!

Auch wenn ich dann wieder aufgewacht bin. Dieser Tag wird kommen - vermutlich noch vorm TESLA 3 - und sagt nicht ich hätte Euch nicht gewarnt!

(ja, ich weiß, die Zoe lädt ja 43kW AC, also besteht Hoffnung dieses Forum weiter zu betreiben)
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Re: AW: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Karlsson » Do 13. Nov 2014, 17:17

MarkusD hat geschrieben:
Für mich ist der Begriff "Schnarchlader" inzwischen ein Unwort.

Mit nem Corsamotor als Backup kannste ja bequem lästern. Dann fährste halt auf Benzin weiter, wenn andere den Ladevorgang verzögern und die Infrastruktur blockieren.
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Re: AW: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon MarkusD » Do 13. Nov 2014, 18:08

Karlsson hat geschrieben:
MarkusD hat geschrieben:
Für mich ist der Begriff "Schnarchlader" inzwischen ein Unwort.

Mit nem Corsamotor als Backup kannste ja bequem lästern. Dann fährste halt auf Benzin weiter, wenn andere den Ladevorgang verzögern und die Infrastruktur blockieren.
Ach ja?
Erklär's meiner Frau mit ihrem i-MiEV. Chademos gibt's hier nicht.

-100
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Beitragvon Rudi L. » Do 13. Nov 2014, 18:19

Poolcrack hat geschrieben:
Rudi L. hat geschrieben:
Diese Schnarchlader sind ein Hindernis.

Aus der Sicht eines Tesla Model S wäre die Zoe dann aber auch ein Hindernis, da sie reell eine Reichweite < 200 km hat und somit auf Strecke mindestens doppelt so oft eine AC Säule blockiert.


Falsch! Aus der Sicht eines Zoe ist der Model S an AC ein Schnarchlader. Zoe lädt mit Maximum 43KW Model S nur max 22KW aber auch nur wenn der optionale Doppellader installiert ist. Das ist in der Tat bißchen dünn angesichts des großen Akku. Aber, die AC Ladeoption ist ein nice to have am Model S, wenn nichts besseres greifbar ist. Denn, der Tesla lädt exclusiv und schnell an den SC, da kann obendrein zum Glück kein Schnarchlader die Säule unnötig lange blockieren.

Auch wenn das manche gerne als Grabenkampf sehen wollen, es ist eine nüchterne Feststellung Diese Kriechstromlader sind ein Ärgernis und ein Hindernis wenn Du so wie ich die Elektromobilität als ernste Alternative in Betracht ziehst. Dann orientiert sich das nämlich an den Gewohnheiten mit dem Verbrenner, welchen ich in wenigen Minuten wieder fahrbereit habe. Beim E-Mobil muß ich gewisse Kompromisse eingehen, aber bestimmt nicht stundenlang die Zeit totschlagen weil das Auto vor mir an der Säule ein Schnarchlader ist und Kriechstrom nuckelt. Das ist völlig unbrauchbar im Alltag, nervt und trägt nicht gerade dazu bei, daß diese alternative Art der Motorisierung eine breite Akzeptanz findet.


Zum Beispiel heute, die Zoe wurde insgesamt 300km von unterschiedlichen Fahrern bewegt, dementsprechend häufig wurde schnell dazwischen geladen. Heute abend war ich noch beim Termin, mit wieder vollem Akku los, bei der Rückfahrt auf der Autobahn Vollstrom gegeben man will ja heim, mit 16% SOC zu Hause angekommen und angesteckt. Nach 1 Stunde ist das Ding wieder voll und kann dann weiterfahren sofern notwendig. Das ist fast so gut wie mit dem alten Verbrenner.

So hat das mindestens zu funktionieren, alles andere ist indiskutabel. Ich bin mir sicher, daß ich mit dieser Auffassung nicht alleine da stehe.

Und wenn sich einer mit PHEV an eine öffentliche Ladesäule stellt um seine Batterie zu laden sollte er mal überlegen ob das wirklich notwendig ist, schließlich kann er nach Hause knattern und dort Kriechstrom laden statt Durchreisende mit dem BEV zu blockieren.
Ach ja ich vergaß, der Strom ist an Öffis oft kostenlos, das bißchen Ersparnis muß man natürlich mitnehmen :roll:

Und ja, die Zoe ist in der Tat derzeit das beste Angebot als Elektroauto, weil es praxistauglich ist und zur derzeitigen Ladeinfrastruktur paßt. Der Tesla geht da drüber, aber der spielt in einer anderen Liga mit eigener Ladeinfrastruktur. Ohne diese wäre er allerdings schwer verkäuflich.

Grüße
Rudi
Zuletzt geändert von Rudi L. am Do 13. Nov 2014, 18:46, insgesamt 3-mal geändert.
Rudi L.
 

Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon -Marc- » Do 13. Nov 2014, 18:33

Also hierzu fehlen mir jetzt aber die Worte :roll:

Mir gefällt der Ton so garnicht :idea:

Anstadt euch gegenseitig zu zerfetzen solltet ihr euere enerie lieber aufheben und bei der Stadtvervaltung antanzen und denen mal erzählen das es in euerem Bezirk scheinbar zu wenig Ladesäulen gibt mit denen solltet ihr euch fetzen ;)

Und es gib dazu auch hoffnung man muß mit denen nur reden woher sollen die das den wissen :?:

Wir zum Beispiel haben hier um die ecke ne ganz neue bekommen weil sie gemerkt haben das die Säule jetzt doch regelmäßig besucht wird
Ist zwar nur 2 x 11 kW aber sehr klasse zu bedienen und zwar für alle immer 24h
20141112_173625.jpg

Also Ich freue mich immer wenn ich mal jemanden treffe :D
Einfach Locker bleiben

Gruß Marc
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Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Rudi L. » Do 13. Nov 2014, 18:38

-Marc- hat geschrieben:
Ist zwar nur 2 x 11 kW aber sehr klasse zu bedienen und zwar für alle immer 24h


An eine 11KW Säule fahre ich erst gar nicht mehr hin, das dauert mir zu lange und können sie meinetwegen stecken lassen!
Zuletzt geändert von Rudi L. am Do 13. Nov 2014, 18:39, insgesamt 1-mal geändert.
Rudi L.
 

Re: AW: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Karlsson » Do 13. Nov 2014, 18:39

MarkusD hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
MarkusD hat geschrieben:
Für mich ist der Begriff "Schnarchlader" inzwischen ein Unwort.

Mit nem Corsamotor als Backup kannste ja bequem lästern. Dann fährste halt auf Benzin weiter, wenn andere den Ladevorgang verzögern und die Infrastruktur blockieren.
Ach ja?
Erklär's meiner Frau mit ihrem i-MiEV. Chademos gibt's hier nicht.

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Warum lenkst Du schon wieder ab?
Mit dem Backup Vebrenner hast Du Dich aus der Situation rausgekauft. Ihr habt ein Auto, das auf diese ganze Seuche von Infrastruktur nicht angewiesen ist, seid von daher nicht mehr auf die Infrastruktur angewiesen als andere, die nur ein E-Auto als Zweitwagen neben einem Verbrenner haben.
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Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Elektrolurch » Do 13. Nov 2014, 18:43

2 x 11kW ist eine in den Sand gesetzte Investition.
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Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Poolcrack » Do 13. Nov 2014, 19:13

-Marc- hat geschrieben:
Also hierzu fehlen mir jetzt aber die Worte :roll:

Mir gefällt der Ton so garnicht :idea:

Anstadt euch gegenseitig zu zerfetzen solltet ihr euere enerie lieber aufheben und bei der Stadtvervaltung antanzen und denen mal erzählen das es in euerem Bezirk scheinbar zu wenig Ladesäulen gibt mit denen solltet ihr euch fetzen ;)

Mir haben vorhin auch kurz die Worte gefehlt. Mit meiner Aussage wollte ich nur verdeutlichen, dass es nicht nur einen Blickwinkel gibt, ich fahre ja selber keinen Tesla. Da es offensichtlich keinen Zweck hat, erspare ich mir die Antwort und verweise lieber auf den konstruktiven Teil meines Postings. Mit den Stadtwerken vor Ort knüpfe ich auch schon Kontakte um auf Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen.
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Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon axlk69 » Do 13. Nov 2014, 19:16

-Marc- hat geschrieben:
Also hierzu fehlen mir jetzt aber die Worte :roll:

Mir gefällt der Ton so garnicht :idea:



Kann mich hier bedanken und vollinhaltlich anhängen!
Mieser Ton, miese Stimmung und miese Aussichten für die Zukunft!
Traurig, was aus unserem Forum geworden ist!
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Ich gönn mir mal 48 Stunden Zwangspause, dass zumindest mein Gemüt wieder abkühlt!
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