Die Firmenwagenblockade

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Re: Die Firmenwagenblockade

Beitragvon Schüddi » So 18. Feb 2018, 13:30

Ich habe nur ein Typ2 Ladekabel dabei. Ich möchte nicht zig Kabel mitschleppen. Wenn ich jetzt noch daran denken würde, vielleicht beim Kunden Strom aus der Wohnung zu Zapfen müsste ich ja noch ein 20m Schuko Ladekabel mitschleifen.
Also 2 Dinge, die ich nicht möchte - bei meinen Kunden nach Strom betteln und lange Kabel mitschleppen (ich hasse Kabel, bei mir zuhause ist alles so verlegt, das man kein einziges sieht).
Wenn ich bei fremden Strom schnorren muss ist es für mich kein praxistaugliches Auto. Kann jeder halten wie er will - da bin ich gerne autark von unbeteiligten. Ich muss nicht jedem den "ich fahre Elektroauto"-Stempel aufdrücken.
Aber darüber mache ich mir Gedanken wenn es überhaupt ein BEV auf dem Markt gibt, das in mein Raster passt. Tesla steht preislich nicht zur Debatte.
Schüddi
 
Beiträge: 2031
Registriert: Mo 24. Okt 2016, 00:43

Anzeige

Re: Die Firmenwagenblockade

Beitragvon Smartpanel » So 18. Feb 2018, 14:31

Schüddi hat geschrieben:
Zu 1.: Du sprichst von Kraftstoffkosten pro km. Ich muss aber das große Ganze sehen. ....

Nein, ich spreche von TCO Total Cost of Ownership, Vollkostenrechnung. *Leasing, Versicherung, Wartung, Betriebsstoffe, ...
Mein Soul ist 10ct/km günstiger als der mir eigentlich zugestandene Tiguan. Den haben mehrere Kollegen. Daher Vergleich möglich.

Zu Deinen anderen Punkten:
Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe.
Diesel Weg wird kein leichter sein ...
Kia Soul EV - 27kWh - EZ 07/16 - 50tkm - Tagesreichweite 800km, mit Kundenbesuch, bei herbstlichen Temperaturen
PV-Tankstelle 10kWp - jedes 285Wp Panel ermöglicht 45.000km Fahrt - CO2-arm zu 2ct/km Energiekosten
Benutzeravatar
Smartpanel
 
Beiträge: 497
Registriert: Sa 16. Jan 2016, 17:26
Wohnort: D-82...

Re: Die Firmenwagenblockade

Beitragvon Kabelsalat » So 18. Feb 2018, 14:32

Von einer Bankengruppe (Großbank) weiß ich, dass diese in ihren Vorgaben für Dienstautos (4 oder 5-Türer, max. Hubraum, Preis) auch bestimmte Autohersteller vorgegeben hatten. Neben den deutschen Marken sind das nur wenige ausländische, z. B. Volvo. Mit diesen Vorgaben fielen eigentlich alle E-Autos von vornherein raus.

Von anderen Unternehmen weiß ich, dass diese ausschließlich Dieselautos kaufen. Einerseits wegen dem Verbrauch, andererseits haben die wohl mit bestimmten Tankstellengruppen eine Rabattvereinbarung (Tankkarte), die offenbar nur für eine Kraftstoffsorte gelten. Es werden nicht mal Erd- oder Autogasfahrzeuge in Betracht gezogen, obwohl die Betriebskosten z. T. deutlich unter den Dieselautos liegen.

Einerseits sitzen über den Fuhrparks in Unternehmen harte Kostenrechner, andererseits scheinen es oft unflexible Sturköpfe zu sein.
Benutzeravatar
Kabelsalat
 
Beiträge: 89
Registriert: Di 7. Mär 2017, 20:20
Wohnort: Vorstufe zum Paradies

Re: Die Firmenwagenblockade

Beitragvon Tho » So 18. Feb 2018, 14:48

Mein Arbeitgeber untertützt die Wahl eines eines Elektroautos als Firmenwagen. :)
Ein Problem für viele ist natürlich, dass es für ihren Bedarf (noch) keine geeigneten Modelle gibt. (z.B. Familienkombi) :(
Zoe Zen Q210 + Intens R90, S-Pedelec Grace MX
Emobility East - Beratung und Verkauf zu Elektromobilität & Smarthome http://www.emobility-east.de
PV, Speicher zu Hause + Mitbegründer Bürger Energie Drebach eG http://www.buerger-energie-drebach.de
Benutzeravatar
Tho
 
Beiträge: 6845
Registriert: Di 28. Okt 2014, 00:26
Wohnort: Drebach/Erzgebirge

Re: Die Firmenwagenblockade

Beitragvon Schüddi » So 18. Feb 2018, 14:49

Smartpanel hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben:
Zu 1.: Du sprichst von Kraftstoffkosten pro km. Ich muss aber das große Ganze sehen. ....

Nein, ich spreche von TCO Total Cost of Ownership, Vollkostenrechnung. *Leasing, Versicherung, Wartung, Betriebsstoffe, ...
Mein Soul ist 10ct/km günstiger als der mir eigentlich zugestandene Tiguan. Den haben mehrere Kollegen. Daher Vergleich möglich.

Zu Deinen anderen Punkten:
Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe.

Natürlich könnte ich mich massivst einschränken damit ich ums verrecken ein Elektroauto fahren kann. Aber das möchte ich nicht - vollkommen richtig. Dafür ist ein Auto für mich zu sehr Gebrauchsgegenstand und ich zu wenig Pionier.
Du machst es dir aber mit deiner Argumentation wirklich sehr sehr einfach! Schade. :roll:
Schüddi
 
Beiträge: 2031
Registriert: Mo 24. Okt 2016, 00:43

Re: Die Firmenwagenblockade

Beitragvon Smartpanel » So 18. Feb 2018, 15:56

Dann sag uns doch welches der momentan 7-9 für die Langstrecke geeigneten BEV Du geschäftlich fährst oder fahren würdest.
Und beschreibe die Möglichkeiten dessen Nutzung zu optimieren.

Um die Kosten für die Firma zu minimieren, Kundenbindung und Umsatz zu maximieren, die Gesundheit zu schonen.
Passt bestimmt zu diesem Thread.

(Langstrecken-Eignung - natürlich diskussionswürdig - nicht vollständig - in alphabetischer Reihenfolge:
eGolf-300 - i3-90 - ioniq - Leaf40 - MS - MX - Soul - Zoe-400-43 )
Diesel Weg wird kein leichter sein ...
Kia Soul EV - 27kWh - EZ 07/16 - 50tkm - Tagesreichweite 800km, mit Kundenbesuch, bei herbstlichen Temperaturen
PV-Tankstelle 10kWp - jedes 285Wp Panel ermöglicht 45.000km Fahrt - CO2-arm zu 2ct/km Energiekosten
Benutzeravatar
Smartpanel
 
Beiträge: 497
Registriert: Sa 16. Jan 2016, 17:26
Wohnort: D-82...

Re: Die Firmenwagenblockade

Beitragvon Schüddi » So 18. Feb 2018, 16:08

Antwortest du auf Argumente immer mit Gegenfragen? Ich habe meine Argumente genannt weshalb ein BEV stand heute für mich nicht in Frage kommt. Weshalb soll ich dir dann etwas ausarbeiten?
1. käme für mich keines der genannten BEV in Frage, 2. funktioniert das bei uns über ein Privatleasing/-Kauf mit Abrufschein, 3. hättest du meine letzten Posts gelesen und wärst darauf eingegangen anstatt stumpf einen "wer will findet Wege" in den Raum zu Zimmern als wäre das die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens - würdest du gar nicht mit dieser Schulaufgabe um die Ecke kommen.
Ich muss meine Kosten gering halten, ich betreibe Kundenbindung durch eine gute persönliche Betreuung und eine qualitative Beratung und nicht durch ein Auto, das meist einige hundert Meter um die Ecke parkt und im bestenfalls Strom an einer Ladesäule nuckelt und für die Gesundheit habe ich super Sitze, die es in einer Zoe z.B. nicht gibt, mache viel Sport und versuche die Zeit im Auto zu minimieren wo du der Meinung bist das mehr Zeit im Auto gesünder und entspannend wäre.
Schüddi
 
Beiträge: 2031
Registriert: Mo 24. Okt 2016, 00:43

Re: Die Firmenwagenblockade

Beitragvon Alex1 » So 18. Feb 2018, 17:05

Richtig, geko, ich erlebe es auch immer wieder, dass Anwärter - so sie ein gewisses Selbstbewusstsein haben - auch nach dem Umwelt-Standing der Firma fragen. Nicht alle, aber immer mehr. Und selbst wenn sie nicht von selbst fragen, aufgeschlossen sind sie meistens.
Herzliche Grüße
Alex
Zoe 98.000 km
Für die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Rest-CO2 kompensieren: http://www.atmosfair.de Goldstandard
Der neue Trend: Plogging
Benutzeravatar
Alex1
 
Beiträge: 10594
Registriert: Sa 28. Dez 2013, 17:59
Wohnort: Unterfranken

Re: Die Firmenwagenblockade

Beitragvon Alex1 » So 18. Feb 2018, 17:08

Schüddi hat geschrieben:
Antwortest du auf Argumente immer mit Gegenfragen?.
Warum sollte er nicht?

SCNR, dieser Elfmeter war allzu verlockend :D :lol: :danke: :rofl: ;)
Herzliche Grüße
Alex
Zoe 98.000 km
Für die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Rest-CO2 kompensieren: http://www.atmosfair.de Goldstandard
Der neue Trend: Plogging
Benutzeravatar
Alex1
 
Beiträge: 10594
Registriert: Sa 28. Dez 2013, 17:59
Wohnort: Unterfranken

Re: Die Firmenwagenblockade

Beitragvon Alex1 » So 18. Feb 2018, 17:15

Schüddi hat geschrieben:
Die Idee ist grundsätzlich gut sobald der Markt das auch her gibt. Für den Nahbereich könnte sowas auch klappen. Wenn ich überlege wie viele Diakonie und Malteserautos hier herum fahren. Aber auch da müssen zwingend mindestens 250km Winterreichweite zuverlässig drin sein.
Auf dem flachen Land vielleicht. Aber nicht in der Stadt. Dort fahren die keine 100 km pro Tag. Das wären ja schon 3-4 Stunden reine Fahrzeit, und ein bisschen pflegen müssen die ja auch noch.[/quote]
Ich kenne eben fast nur Außendienstmitarbeiter, die einen eigenen Firmenwagen haben und da ist ein BEV nicht denkbar.
Also die ambulanten Dienste haben praktisch nie persönlich zugewiesene Autos, unsere Leute schon.

Aber auch beim persönlich Zugewiesenen sehe ich kein Problem mit Elektro. Nur mit dem Arbeitgeber...
Herzliche Grüße
Alex
Zoe 98.000 km
Für die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Rest-CO2 kompensieren: http://www.atmosfair.de Goldstandard
Der neue Trend: Plogging
Benutzeravatar
Alex1
 
Beiträge: 10594
Registriert: Sa 28. Dez 2013, 17:59
Wohnort: Unterfranken

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeine Themen

  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 9 Gäste