Der Weg zur Elektromobilität - ein mögliches Szenario

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Re: Der Weg zur Elektromobilität - ein mögliches Szenario

Beitragvon Rudi L » Mi 3. Mai 2017, 10:32

Bei dem Szenario muß man mit einbeziehen, daß der Strom den ich zur Erzeugung von Diesel und Benzin benötige ebenfalls nicht mehr gebraucht wird und daher zur Verfügung steht.
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Re: Der Weg zur Elektromobilität - ein mögliches Szenario

Beitragvon OidaHund » Mi 3. Mai 2017, 10:55

Das langfristig alleine die Überschüsse ausreichen würden finde ich schon mal positiv. Außerdem könnten die Akkus auch als Puffer fungieren. Das wäre dann schon win/win.
Aber die Methodik? Mehr als 9 von 10 würden denken der hat einen an der Waffel. So wäre das Wasser auf die Mühlen der Gegner. Die werden frohlocken und sagen das es nur mit solchen fragwürdigen und totalitären Methoden gehen kann. Wer immer das ins Programm so oder so ähnlich aufnimmt kann froh sein wenn er dauerhaft nur Platz auf der Oppositionsbank einnimmt.

Andererseits kann ich ihn verstehen. Er ist wie es scheint jung. Und er macht sich Gedanken. Und die Gedanken sind weder schlecht noch falsch. Nur zu radikal was zum Teil seiner Jugend geschuldet sein kann. Auch das ist kein Vorwurf. Als ich in den 1960er Jahren Teenager war waren meine Äußerungen sicher auch nicht für alle Ohren schön.

Also mach trotzdem weiter so. Entwickle sie und bleibe beharrlich. Versuche aber so viele möglich ins Boot zu bekommen. In einer größeren Gruppe bist du besser geschützt und die Chance auf Erfolg ist auch größer. Daumen hoch! :)
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Re: Der Weg zur Elektromobilität - ein mögliches Szenario

Beitragvon umrath » Mi 3. Mai 2017, 12:52

Zum Thema "Wo kommt der Strom her" habe ich jetzt auch gleich noch was geschrieben: https://umrath.wordpress.com/2017/05/03 ... strom-her/

OidaHund hat geschrieben:
Er ist wie es scheint jung. Und er macht sich Gedanken. Und die Gedanken sind weder schlecht noch falsch.


War das auf mich bezogen? Dann 3x Danke! ;)
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Re: Der Weg zur Elektromobilität - ein mögliches Szenario

Beitragvon OidaHund » Mi 3. Mai 2017, 12:58

Ja war es. Ich finde es grundsätzlich positiv wenn sich junge Leute Gedanken machen. Ich war auch mal jünger und wollte zumindest in Gedanken die Welt aus den Angeln heben. Irgendwann merkt man das man sich verhoben hat und abgeschliffen wurde. Dann ist es irgendwie schön zu sehen, dass man kein Einzelfall war ;)
Aber das mit den Sanktionen wird so wie ich das sehe nicht mal ansatzweise durchsetzungsfähig sein. Andererseits ist es immer gut mehr zu verlangen als man eigentlich will. Der andere muss mehr geben als er wollte. Analog zu den Tarif Verhandlungen.
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Re: Der Weg zur Elektromobilität - ein mögliches Szenario

Beitragvon umrath » Mi 3. Mai 2017, 13:03

Ich werde nächsten Monat 40. ;)
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Re: Der Weg zur Elektromobilität - ein mögliches Szenario

Beitragvon Rudi L » Mi 3. Mai 2017, 13:04

Das war aus meiner Sicht ein theoretisches Modell, was man per Befehl tatsächlich umsetzen könnte.

Wenn man das als Parteiprogramm bringen würde müßte man es auch so radikal formulieren, damit man zum einen Gehör findet, auch in der Opposition und beim Wähler, und damit man in etwaigen Verhandlungen dann noch Spielraum hat und im Kern was übrig bleibt.
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Re: Der Weg zur Elektromobilität - ein mögliches Szenario

Beitragvon OidaHund » Mi 3. Mai 2017, 13:21

Theoretisch lässt sich sehr viel umsetzen. Was mir alles einfiele wenn ich dir praktische Macht dazu hätte. Das Meiste wäre aber nicht mehrheitsfähig.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst rede. Und dann lachen wir beide.
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Re: Der Weg zur Elektromobilität - ein mögliches Szenario

Beitragvon iOnier » Mi 3. Mai 2017, 13:24

umrath hat geschrieben:
Ich werde nächsten Monat 40. ;)

Jungspund also, wie Oida Hund schon sagte :-)
Gruß
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Re: Der Weg zur Elektromobilität - ein mögliches Szenario

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 3. Mai 2017, 13:38

Hi, die Wirtschaftlichkeit ist das eine, die Technik entwickelt sich aber weiter. Es ist daher meines Erachtens nicht zulässig, die heutige Technik mittels Wirtschaftlichkeit in die Zukunft zu projizieren.

Ich gehe davon aus, dass wir zuerst Fahrzeuge mit 100kWh - 300kWh Batterie sehen werden, mit einer Ladeleistung von 400kW und aufwärts. Erst dann wird die Elektromobilität den Durchbruch schaffen. Die Preise werden purzeln, unter dem Preis der Verbrenner. Man müsste schön sehr blöd oder ein echter Liebhaber der alten Technik sein, um sich noch einen Verbrenner zu kaufen.

Ich gehe davon aus, dass wir Reichweiten von über 1000 Realkilometer sehen werden, und Ladezeiten von 15 Minuten auf 80%.

Und schon sieht die Welt anders aus: Auch im Urlaub benötige ich den 400kW Schnelllader nicht wirklich, wenn nur in Ausnahmefällen. Es wird auf 22kW Destination Lader hinauslaufen. Parkhäuser, Hotels, etz.

Die Schnellladung wird extrem teuer. Der Zehnfache Haushaltsstrompreis wird normal. Es wird nicht einmal notwendig sein, so viele Schnellladestellen aufbauen wie wir heute Tanksäulen haben. Weil der Verbrenner muss immer an die "Ladestelle", der EV benötigt den Schnelllader erst nach 1000km, also eigentlich nie. Der EV ist jeden Tag in der Früh "vollgetankt" für 1000km.

Aber: mit den 22kWh - 41kWh Fahrzeugen mit 43kW - 70kW Ladeleistung wird das nix. Geschwindigkeiten von 95 - 120km/h werden nicht akzeptiert. Solange nicht der im Moment an der Spitze stehende IONIQ noch mindestens zwei mal in Technik und Preis überholt wird, ist das Produkt nicht konkurrenzfähig, und der Ausbau der Ladeinfrastruktur eine Fehlinvestition.

Und: Das sehe ich in ca. 10 Jahren.
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Re: Der Weg zur Elektromobilität - ein mögliches Szenario

Beitragvon Rudi L » Mi 3. Mai 2017, 13:40

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