Der VERSUCH E Mobilität und die Bahn zu verknüpfen.

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Der VERSUCH E Mobilität und die Bahn zu verknüpfen.

Beitragvon E_souli » Di 10. Nov 2015, 18:16

Ich bin früher viel und gern Bahn gefahren.

Es wurde schlimmer und nur noch schlimm mit allen nun doch oft stattfindenen Verspätungen und ganzen Zugausfällen.

Einige Jahre nun fahre ich keine Bahn mehr - die Erfahrung lehrte: Es funktioniert zu schlecht.

Meine Regierung ist auf Lehrgang und musste nun heute und auch morgen nach Solingen und wieder heim.

Da dort nix zum laden ist, es nur in Wuppertal nen Trödellader gibt um zu laden um heim zu kommen, war die Idee geboren:

Ich fahre mit der Bahn. OK, ich muss ja nicht.

Alles orgnisiert von der App über Fahrkarte per App, Verbindung - alles gut.

Heute morgen erster Zugausfall nach Hagen, mit 45 min Verspätung in Solingen angekommen.

Eben Anruf bei mir: Zugausfall von Solingen nach Hagen - eine Stunde warten. Man oh man :roll:

Es macht einfach keinen Sinn mit der Bahn . Thema Bahn gegessen.

Morgen nimmt meine Regierung ein Auto, aber auch mangels Schnellader den Verbrenner. Ich versteh es !
Manche finden Schukosteckdosen auf Langstrecke cool,
weil sie sich schämen würden, einen Abschlepper zu holen, wenn nix mehr geht.
Saugeil, sinnvoll und genau so funktioniert E Mobilität in den Köpfen einzelner.
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Beitragvon dctdct » Di 10. Nov 2015, 18:25

Es kommt wie immer darauf an...
Kann alles nachvollziehen. Bin aber in der glücklichen Lage genau umgekehrte meine Berufsmobilität sicher zu stellen: Lange strecken mit der Bahn (in CH sehr zuverläßíg, Länder drumherum... meistens). Und kurze Strecken mit Carsharing, möglichst ein EV natürlich.
Klappt seit Jahrzehnten (die Verknüpfung); Carsharing mit EV ist halt noch nicht an vielen Orten möglich.
Sehe es deswegen nicht so negativ.
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Re: Der VERSUCH E Mobilität und die Bahn zu verknüpfen.

Beitragvon E_souli » Di 10. Nov 2015, 18:28

dctdct hat geschrieben:
Es kommt wie immer darauf an...
Kann alles nachvollziehen. Bin aber in der glücklichen Lage genau umgekehrte meine Berufsmobilität sicher zu stellen: Lange strecken mit der Bahn (in CH sehr zuverläßíg, Länder drumherum... meistens). Und kurze Strecken mit Carsharing, möglichst ein EV natürlich.
Klappt seit Jahrzehnten (die Verknüpfung); Carsharing mit EV ist halt noch nicht an vielen Orten möglich.
Sehe es deswegen nicht so negativ.



In Germany ist es wohl immer noch oder wieder ein Graus.
Hier auf dem Land gibt es auch kein Carsharing.
Wenn man sich mehr drauf verlassen muss das es nicht klappt, statt davon auszugehen das es klappt, dann ist das nicht Alltagstauglich und macht dann auch aus meiner Sicht leider keinen Sinn.
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Re: Der VERSUCH E Mobilität und die Bahn zu verknüpfen.

Beitragvon imievberlin » Di 10. Nov 2015, 19:22

Ich kann da eigentlich nur gutes berichten. Seit über 3 Jahren Pendel ich jetzt mal mehr oder weniger zwischen Berlin und Marburg. Selbst zu Zeiten des Hochwassers lief alles zu meiner Zufriedenheit. Mittlerweile habe ich schon über 6000 Punkte gesammelt Sie ich hin und wieder in Freifahrten einlöse.
Gern würde ich noch viel mehr mit der Bahn erledigen nur leider muss ich nicht so oft aus meiner Lieblingsstadt heraus.
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Re: Der VERSUCH E Mobilität und die Bahn zu verknüpfen.

Beitragvon Hachtl » Di 10. Nov 2015, 19:38

Hier in Nürnberg ist es ein Graus. Keine Woche vergeht, in der mal nicht mindestens eine Stunde sinnlos rumsteht. Das war mir zu viel (einmal waren es 3 Stunden). Zoe kommt nächste Woche. Ende Bahn.
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Re: Der VERSUCH E Mobilität und die Bahn zu verknüpfen.

Beitragvon E_souli » Di 10. Nov 2015, 20:53

Ja leider hört man das zu oft mit der Bahn
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weil sie sich schämen würden, einen Abschlepper zu holen, wenn nix mehr geht.
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Re: Der VERSUCH E Mobilität und die Bahn zu verknüpfen.

Beitragvon old.mipu » Di 10. Nov 2015, 22:54

Also, ich pendel jeden Tag von Bingen nach Frankfurt mit der Bahn. Klappt eigentlich sehr gut, auch wenn es immer mal ein paar Minuten Verspätung gibt. Wohlgemerkt: ich fahre nicht von Hbf zu Hbf, da Bingen einfach grottenschlecht für Pendler ist, sondern ich parke an einer Haltestelle, an der nur jede halbe Stunde eine Regionalbahn hält.
Selbst zu Zeiten der Lokführerstreiks war ich jeden Tag pünktlich auf der Arbeit :D Und wenn ich mir die Zustände rund um Mainz zu den Stoßzeiten anschaue (Stichwort Schiersteiner-Brücke), da will ich gar nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren :lol:
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Re: Der VERSUCH E Mobilität und die Bahn zu verknüpfen.

Beitragvon Greg68 » Mi 11. Nov 2015, 13:58

Ich kann den Ärger gut verstehen, auch mich nervt das. Wobei ich sonst sehr gerne Bahn fahre. Mit der 50er BC ist das auch bezahlbar. Leider fährt das System derzeit auf Verschleiß, das merkt man ganz deutlich. Und das ist sehr bedauerlich, denn die langen Strecken, die mein Twike nicht oder nur zu langsam schafft, fahre ich mit der Bahn. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass der alleinige Austausch des Antriebssystems bei >= 44 Mio Kfz in D die Verkehrsprobleme der Zukunft lösen kann (Stichwort Stau und Flächenverbrauch).

Übrigens war ich im Herbst in Italien mit der Bahn unterwegs (Urlaub): dort ist es noch viel schlimmer :(, wenn auch meist billiger. Um den Zug Richtung Heimat nicht zu verpassen, bin ich über 3h (!) früher mit dem Zug vom Ferienort abgefahren, um genug Puffer zu haben. Wie immer, wenn man genug Puffer hat, hält sich die Verspätung dann in Grenzen (Murphy's Law umgekehrt).
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Re: Der VERSUCH E Mobilität und die Bahn zu verknüpfen.

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 11. Nov 2015, 14:34

Meine Selbstversuche waren bis her immer sehr Positiv, vor allem der neue Autoreisezug Wien-Düsseldorf ist der Hammer, für das schnelle erreichen vom nördlichen Deutschland. Mein Urlaub in den Niederlanden ohne mein EV wäre nur die Hälfte wert gewesen. Wer nach Amsterdam fährt, brauch sein EV mit, sonst bringts nix.
Und beruflich? Na da wird, wenn sich das EV nicht auszahlt, die Strecke Wien - Stuttgart geflogen (würg) und das kotzt mich inzwischen so der massig an, das ich nach alternativen suche. Und siehe da, mit der voll Eröffnung des Wiener Hauptbahnhofes gibt es eine Verbindung Wien Stuttgart 5:30 - 12:00. Mals sehen, mit WLAN und Ruhe zum Arbeiten. Die 2,5h mehr Fahrtzeit sollten durch Nutzung des WLAN doch in Arbeitszeit wandelbar sein, oder?
Wie wäre es toll, wäre Stuttgart21 schon fertig, /träum/, 230kmh durch Ulm statt 60kmh... /träum/
ABER: wie lang steht der Zug gerade an der deutsch/österreichischen Grenze? fährt der überhaupt? ... :evil:
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Re: Der VERSUCH E Mobilität und die Bahn zu verknüpfen.

Beitragvon AbHotten » Mi 11. Nov 2015, 14:48

Ich verbringe momentan täglich 6 Stunden in der Bahn, da ich von Nordhessen nach Eschborn pendel. Ich bin BahnCard100 Inhaber und somit automatisch Bahn.bonus comfort Kunde. Ich habe also im ICE zu 90% einen Sitzplatz ohne Reservierung, da ich im comfort-bereich auch mal bei bedarf einen nicht-comfort Kunden vom Schaffner verjagen lassen kann. Ist aber noch nie Vorgekommen.
Zu den Verspätungen nur so viel: Ich habe seit dem 01.10. bereits 40€ an Fahrgastrechten für Verspätungen von mindestens 60 min. erstattet bekommen. Als BC100-Kunde bekommt man pro 60 min verspäteter Fahrt pauschal 10€, ab 120min sind es 25€.
Das macht aus meiner Sicht momentan eine Verspätungsquote über 60 min von 10%. Die kleineren Verpätungen, die am HbF TÄGLICH auftreten werden leider nicht erstattet, sonst hätte ich die BC100 vermutlich für dieses Jahr schon bezahlt. Die S3 oder S4 vom HbF nach Eschborn Süd sind z.B. jeden Tag mindestens 5 min. zu spät. Ich wüsste keinen Tag, an dem ich morgens tatsächlich mal zur fahrplanmäßigen Uhrzeit dort angekommen wäre...
Was ich allerdings loben muss ist der Komfort im ICE. Jetzt müsste nur noch das WLAN grundsätzlich kostenlos sein.
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