Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon nightmare » Sa 25. Nov 2017, 10:14

Ich bin mir ganz sicher das die Brennstoffzelle ihren Platz findet. Auf jeden Fall im Deutschen Museum in München. Auf der Straß bestimmt nicht.
Mich errinnert das Ganze ein wenig an die Sendung Halligalli mit der Sparte "Das unnötig komplizierte Inerview"
Eine Technik die sehr Teuer, sehr kompliziert und außerordentlich ineffizient ist braucht man nicht.
Eine Technik die auf teure Rohstoffe setzt kann nicht funktionieren (Brennstoffzelle / Platin)
Genau so wie der Lithium Akku, den wir es nicht mehr lange geben. Event. wird der in den nächsten Jahren noch ein wenig effizienter aber lange wird es den nicht mehr geben.
Im Moment sind verschiedene Festkörperakkus in der Entwicklung. Der Glasakku wird wohl die 4fache Kapazität haben und soll 10mal so schnell geladen werden können.
Bedeutet für die ZOE einen Akkun mit 160KW also einer Reichweite von gut 1000KM und die kann man dann ca. in 1/2 Stunde auf 80% laden.
Selbst wenn die Brennstoffzellentechnik in Teilbereichen verbessert wird, wird sie nicht Altagstauglich sein.
Zuletzt geändert von nightmare am Di 28. Nov 2017, 09:47, insgesamt 1-mal geändert.
Seit Aug. 2017 eine gebrauchte ZOE / Pendle 130KM täglich / z.Zt. noch keine Lademöglichkeit bei der Arbeit
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Beitragvon Karlsson » Sa 25. Nov 2017, 10:23

motion hat geschrieben:
Was heisst Märchen? Man sollte sich manchmal die Optionen offenhalten. Ich denke auch nicht, dass die Brenstoffzelle sich mittelfristig gegen rein batterie betriebene E-Autos durchsetzen wird. Wenn man nicht forscht, wären auch die Akkumulatoren nicht da, wo sie heute sind und in Zukunft sein werden.

Ich beobachte das Thema seit gut 20 Jahren und kann in dieser Zeit einen so unglaublich geringen Fortschritt feststellen, dass mir da einfach jegliche Hoffnung fehlt.
Und selbst wenn die da wäre, bleibt die Frage der Sinnhaftigkeit im Auto.
Ich denke man sollte sich mit Brennstoffzellen beschäftigen im Hinblick auf die Stabilisierung des Stromnetzes mit rein erneuerbaren Energien. Bei der Anwendung als BHKW wäre der Wirkungsgrad weniger schlimm. Die Brennstoffzellen sollten dann aber nur saisonal benutzt werden, um den Energieüberschuss des Sommers in den Winter zu bringen.
Das ist ja mit eine essentielle Thematik für den Schritt zu 100% erneuerbaren, der in den nächsten Jahrzehnten nötig sein wird.
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon motion » Mo 4. Dez 2017, 17:25

WASSERSTOFF-ANTRIEB: FIAT-CHRYSLER STREBT ZUSAMMENARBEIT MIT HYUNDAI AN

https://www.motor-talk.de/news/wasserst ... 08638.html
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon Blue shadow » Di 5. Dez 2017, 11:58

Umbau zum preis eines model S....wer mit 100 kwh und einem SuC netzwerk nicht klarkommt...

Ist eigentlich der betrieb eines Notstromaggregat auf der anhängerkupplung bei uns erlaubt?
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon Karlsson » So 10. Dez 2017, 16:28

Blue shadow hat geschrieben:
Ist eigentlich der betrieb eines Notstromaggregat auf der anhängerkupplung bei uns erlaubt?

Da es quasi keine E-Autos mit AHK gibt, erledigt sich das ja von allein.
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon Schüddi » So 10. Dez 2017, 17:05

Jemand will ein E-Auto fahren, das einen Benzinmotor, das selbiges Lädt zieht? :lol:
Das geht auch einfacher - nennt sich Verbrenner. Die haben den Motor direkt im Fahrzeug und müssen ihn nicht hinter sich her ziehen...
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon Karlsson » So 10. Dez 2017, 17:41

Ne, ich hätte den gern fest verbaut als Stromgenerator und wärmegeführtes Onboard-BHKW. So klein wie möglich, so groß wie nötig. Bedeutet ca 25kW elektrisch. Akku dazu 30kWh und kein DSG-Gedöns.
Alternativ 100kWh Akku ohne RE.
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon motion » Di 19. Dez 2017, 15:44

TOYOTAS ELEKTROSTRATEGIE 2020-2030
- TOYOTA STROMT MIT VIER ANTRIEBSKONZEPTEN

... Die Weiterentwicklung der Fahrbatterien sieht Toyota als kritischen Erfolgsfaktor dieser Strategie: Wenn die Stromspeicher nicht leichter, billiger und leistungsfähiger werden, könnte E-Mobilität ein Randthema bleiben. Toyota forscht an Feststoffbatterien, denen genau diese Eigenschaften zugetraut werden, und will die Technik bis Anfang des nächsten Jahrzehnts zur Marktreife bringen...


https://www.motor-talk.de/news/toyota-s ... 19599.html

Es läuft exakt so ab, wie ich es denke. :P

Wieso jetzt ein E-Auto kaufen, wenn Anfang 2020 Feststoffbeatterien eingeführt werden?

Und das darüber hinaus die Infrastruktur bescheiden ist? Das können andere machen. So lange wird sich zurückgelehnt und abgewartet, ständig neu kaufen ist keine Lösung.
Wenn dann alles fein ist, wird zum E-Auto gegriffen. :P
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon Karlsson » Di 19. Dez 2017, 21:49

Ja, die Bremserbande Toyota:
https://www.electrive.net/2017/12/14/jeder-zweite-toyota-soll-bis-2030-elektrifiziert-sein/
=> 2030 sollen noch 50% der Toyotas reine Verbrenner (auch nicht Hybrid sein)
=> 2030 sollen noch >90% der Toyotas einen Verbrenner an Bord haben
Das würde ich mal zurückhaltend nennen.
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