Das perfekte Elektroauto in der Zukunft

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Re: Das perfekte Elektroauto in der Zukunft

Beitragvon MineCooky » Fr 23. Dez 2016, 09:58

PowerTower hat geschrieben:
Du meinst das perfekte Frauenauto: Standheizung, Lenkradheizung, Sitzheizung, Fußmattenheizung, Pedalheizung? ;)


Das ist dann ein heißer Ofen ;)
Stolzer Fahrer seines Smart EDs, leider ohne 22kW-Lader.
Mitglied bei Electrify-BW, ein gemeinnütziger Verein von eFahrer für eFahrer und Interessierte.


"Aus Gaspedal wird Spaßpedal"
-Smart
Benutzeravatar
MineCooky
 
Beiträge: 2942
Registriert: Mo 23. Mai 2016, 13:11

Anzeige

Re: Das perfekte Elektroauto in der Zukunft

Beitragvon MineCooky » Fr 23. Dez 2016, 10:03

Ist schon interessant was für Ideen, selbst unter eFahrer, so unterwegs sind
Stolzer Fahrer seines Smart EDs, leider ohne 22kW-Lader.
Mitglied bei Electrify-BW, ein gemeinnütziger Verein von eFahrer für eFahrer und Interessierte.


"Aus Gaspedal wird Spaßpedal"
-Smart
Benutzeravatar
MineCooky
 
Beiträge: 2942
Registriert: Mo 23. Mai 2016, 13:11

Re: Das perfekte Elektroauto in der Zukunft

Beitragvon Karlsson » Fr 23. Dez 2016, 10:11

panoptikum hat geschrieben:
Und die Autos werden bei jeder Modellpflege auch größer.

Meist ja, aber es gibt auch Ausnahmen. Und mache werden sogar leichter. Der Golf 7 und der Astra K sind gegenüber ihren Vorgängern deutlich leichter geworden.

panoptikum hat geschrieben:
Mein C-Corsa war bestimmt nicht kleiner als ein 1er-Golf.

Ne, eher größer. Ich hatte nach dem Golf 3 den Corsa C, der war kaum kleiner. Also wer früher mit dem Golf 2 glücklich war, sollte es jetzt auch mit dem Polo sein können.
Das blöde ist, dass die meisten Menschen gern mal so richtig auf die Kacke hauen würden, wenn sie es sich den leisten könnten. Mit dem entsprechend gefüllten Konto stünde sofort bei vielen ein richtig fettes SUV mit V8 vor der Tür. Mit eure-Armut-kotzt-mich-an-Aufkleber und Draht vor den 4 Endrohren, damit da keine Penner drin übernachten.
Zoe Q210 seit 06/15
Benutzeravatar
Karlsson
 
Beiträge: 12577
Registriert: Fr 15. Mär 2013, 12:41

Re: Das perfekte Elektroauto in der Zukunft

Beitragvon Cavaron » Fr 23. Dez 2016, 10:29

Gewicht wird massiv (haha) überbewertet. Ich sage nur BMW i3, viersitziger Kleinwagen, mit sauteurem Carbonfaser-Leichtbau vs. Hyundai IONIQ klassischer Fünfsitzer mit einem auf maximale Effizienz optimierten Antriebsstrang. Letzterer kommt mit 28 kWh Akku weiter als der super leichte i3 mit 30 kWh. Und ich vermute mal der i3 ist energieintensiver und teurer in der Herstellung.

Und wenn ich mal die Extreme an beiden Enden der Gewichtsskala vergleiche:
Ein zweisitziges Twike wiegt maximal 500 kg (besetzt). Für 100 km bei 100 km/h braucht man trotzdem 10 kWh (frisierte Modelle, Standard ist 85 km/h max. bei 8 kWh auf 100 km).
Dagegen ein 2300 kg Tesla S braucht für 100 km bei 100 km/h ca. 20 bis 25 kWh.
Ich sitze dann doch lieber in einem Tesla, ab 4 Personen ist man auch ähnlich effizient Unterwegs wie in zwei Twikes...
Cavaron
 
Beiträge: 1535
Registriert: Mi 4. Jul 2012, 15:45
Wohnort: Franken

Re: Das perfekte Elektroauto in der Zukunft

Beitragvon Karlsson » Fr 23. Dez 2016, 11:11

Der Vergleich Ioniq zu i3 hinkt gewaltig, da die vom Windwiderstand sehr unterschiedlich sind. Die Frage nach dem Verbrauch braucht man da nicht stellen, ohne auch gleichzeitig nach der Geschwindigkeit zu fragen.

Für die Autobahn ist vor allem der Windwiderstand wichtig. Drum sollte man ja auch lieber einen Kombi nehmen statt einem SUV oder Van mit dem gleichen Nutzwert. Aber der Windwiderstand ist deutlich anders.
Zoe Q210 seit 06/15
Benutzeravatar
Karlsson
 
Beiträge: 12577
Registriert: Fr 15. Mär 2013, 12:41

Re: Das perfekte Elektroauto in der Zukunft

Beitragvon Cavaron » Fr 23. Dez 2016, 11:31

@Karlsson: Als stimmst du meinem Punkt zu, dass Gewicht eher zu vernachlässigen ist gegenüber anderen Faktoren wie z.B. Luftwiderstand / guter CwA-Wert, einem effizienten Antriebsstrang usw. :)
Cavaron
 
Beiträge: 1535
Registriert: Mi 4. Jul 2012, 15:45
Wohnort: Franken

Re: Das perfekte Elektroauto in der Zukunft

Beitragvon campr » Fr 23. Dez 2016, 14:18

Karlsson hat geschrieben:
Ich meine mein 1990er Fiat Uno 1.0 wog 750kg. Aber der war auch mit ohne alles. Heute sind ja selbst Kleinwagen sehr gut ausgestattet und viel sicherer.

Die aktuelle Sicherheit kostet keine 250kg. Ich könnte mir vorstellen, die geht sogar durch moderne Materialien mit +/-0kg zu erreichen. Problematisch sind die größeren Abmessungen und der ganze technische Schnickschnack. Gerade bei letzterem bin ich kompromissbereit. Für ein wirklich sparsames Fahrzeug für den Weg zur Arbeit ginge es auch ohne Fensterheber (Klappfenster würden reichen), ohne Klimaanlage, ohne Heizung (Lüftung nur zum Verhindern von beschlagenden Scheiben), ohne Radio.

Wichtig wären mir: vergleichbare passive Sicherheit, Schutz vor Regen und Wind, knapp Platz für 4 Personen und etwas Gepäck (Einkauf oder Schultaschen), sehr lange Haltbar- oder leichte Reparierbarkeit und natürlich extrem sparsam (bei Geschwindigkeiten bis vielleicht 80km/h).
Gesendet von meinem Windows-Notebook mit FireFox und uMatrix-Add-on
campr
 
Beiträge: 537
Registriert: Mi 1. Jul 2015, 15:47

Re: Das perfekte Elektroauto in der Zukunft

Beitragvon Karlsson » Fr 23. Dez 2016, 15:51

Cavaron hat geschrieben:
@Karlsson: Als stimmst du meinem Punkt zu, dass Gewicht eher zu vernachlässigen ist gegenüber anderen Faktoren wie z.B. Luftwiderstand / guter CwA-Wert, einem effizienten Antriebsstrang usw. :)

Nein, das ist mir zu undifferenziert. Es kommt auf den Einsatzzweck an. Ich fahre zB viel in der Stadt mit nicht so hohen Geschwindigkeiten, da ist das Thema Gewicht viel wichtiger als bei Fahrzeugen mit hohem Autobahnanteil, wo das Thema Aerodynamik/Anströmfläche mehr in den Vordergrund rückt.

campr hat geschrieben:
Weg zur Arbeit ginge es auch ohne Fensterheber (Klappfenster würden reichen), ohne Klimaanlage, ohne Heizung (Lüftung nur zum Verhindern von beschlagenden Scheiben), ohne Radio.

Der Uno hatte hinten nur Klappfenster. Aber beim >1t Corsa meiner Frau kann man die Fenster gar nicht hinten öffnen. Vorne sind sie elektrisch, was aber wohl auch nicht mehr wiegt als eine Handkurbel. Und auch der elektrisch beheizbare und verstellbare Spiegel ist total leicht, da musste ich mal bei, weil den einer abgefahren hatte.
Das schwerste daran ist der Ausleger selbst. Der Komfortkram wiegt kaum was. Klar, die Klimaanlage....aber ein Auto ohne Klimaanlage kommt mir nie wieder vor die Tür, was war das eine Sauna in dem Golf...
Ich bin halt noch am ehesten bereit, Abstriche bei der Größe zu machen. Wobei das nicht wenig Nutzwert heißen muss - siehe den riesigen Kofferraum beim kleinen Skoda Fabia. Man sitzt halt nicht wie in so nem Mega-SUV nen Meter höher.

Auf ein paar Airbags würde ich auch verzichten.
Zoe Q210 seit 06/15
Benutzeravatar
Karlsson
 
Beiträge: 12577
Registriert: Fr 15. Mär 2013, 12:41

Re: Das perfekte Elektroauto in der Zukunft

Beitragvon Cavaron » Sa 24. Dez 2016, 09:33

Karlsson hat geschrieben:
...Ich fahre zB viel in der Stadt mit nicht so hohen Geschwindigkeiten...

Im Stadtzyklus des realistischen EPA-Tests ist der IONIQ mit 150 MPGe eingestuft, während es der i3 "nur" auf 137 MPGe bringt (immerhin zweiter Platz für den i3 von allen EVs). Die Effizienz des IONIQ scheint da wohl doch eher vom Antriebsstrang zu kommen, als vom CwA (der sicherlich auch toll ist):
http://insideevs.com/hyundai-ioniq-electric-becomes-u-s-fuel-efficient-vehicle-knocks-bmw-i3-top-spot/

Für alle die es nicht kennen - die Amis bewerten ihre Autos nicht nach Verbrauch auf 100 km, sondern nach der Strecke, die man mit einer Gallone (ca. 3,8 Liter) Benzin zurück legen kann -> MPG = Miles per Gallon. Das "MPGe" bei Elektroautos steht für das Energie-Equivalent von einer Gallone Treibstoff. Also kurz gesagt; mit der Energie die in einer Gallone Treibstoff steckt, käme der IONIQ Electric ca. 150 Meilen (ca. 241 km) weit bei Stadtgeschwindigkeit.
Cavaron
 
Beiträge: 1535
Registriert: Mi 4. Jul 2012, 15:45
Wohnort: Franken

Re: Das perfekte Elektroauto in der Zukunft

Beitragvon E-lmo » Sa 24. Dez 2016, 10:18

Gerade für den Winter würde ich mir eine kraftstoffbetriebene Zusatzheizung wünschen. Dann aber gleich ein kleiner Gas-Motor (flüssig- oder Erdgas), der bis 2kW Wärme für die Innenraumheizung bereitstellt und nebenbei dann auch mit ca 1,5kW elektrisch die Batterie unterstützt. Damit wäre die Winterreichweite dann sogar etwas größer und der Brennstoff würde bestens ausgenutzt.
Eine Wärmepumpe nutzt die Energie bestimmt besser aus. Aber unter dem Gefrierpunkt geht auch deren Effizienz gegen 1.
Gerade jetzt bei den niedrigen Temperaturen vermisse ich den sorglosen Umgang mit der gratis anfallenden Heizwärme im Benziner. Im Elektro-Auto bin ich entsprechend knausrig damit -auch wenn die Reichweite bei mir selten das Problem darstellt.
Seit Mai 2016 mit einem e-UP unterwegs
E-lmo
 
Beiträge: 456
Registriert: Mo 19. Sep 2016, 15:24
Wohnort: Neuenhagen bei Berlin

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeine Themen

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste