Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon Jochen2003 » Mo 21. Aug 2017, 14:57

Driftet hier bitte nicht wieder in die unsägliche Diskussion Geschwindigkeitsbegrenzung für und wider ab.

Das Forum hat schon etliche Threads darüber, hängt euch bitte dann daran.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon Rudi L » Mo 21. Aug 2017, 15:00

+1 Jochen 2003
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon baeckerbursch » Mo 21. Aug 2017, 15:04

Ein Ziel der Tesla-Gigafactory ist ja unter anderem, die für die Akkuproduktion benötigte Energie, so gut wie möglich aus regenerativen (zum Großteil selbst erzeugten) Energien zu beziehen.
Dadurch würde sich die Umweltbilanz eines E-Autos ja wesentlich verbessern. :roll:


Schönes PR Ziel. Wie ernst es ist kann man ja gut an aktuellen Bildern der GF sehen.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon Vanellus » Mo 21. Aug 2017, 15:10

Ihr habt ja, recht.
Ich will auch gar nicht über das Für und Wider eines Tempolimits hier streiten. Nur den Hinweis darauf geben, dass die bei E-Autos fehlende Möglichkeit, eine Stunde 180 km/h zu fahren für viele ein wichtiges Kriterium ist. Und das nur in Deutschland aus dem genannten Grund. Das ist, denke ich, eine Tatsache.
Und damit gut.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon Rudi L » Mo 21. Aug 2017, 15:12

Die Elektroautos werden schon noch laufen lernen. Wer sagt denn , dass die Entwicklung da nicht weitergeht?

Die derzeitgen Akkus lassen nicht zu mit Verbrennern gleichzuziehen, egal in welcher Hinsicht, auch das gehört zur Wahrheit.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon gekfsns » Mo 21. Aug 2017, 20:36

Ich glaube es ist nicht Wert über den Müll in dem Artikel zu diskutieren, eher warum er den geschrieben hat.

Ist das reiner Zufall dass die letzten Tage schlechte Stimmung gegen Elektromobilität von der Presse gemacht wird,
oder ist das das Werk von einer hyperventilierenden Auto-Lobby die ihre Diesel-Felle davonschwimmen sieht ?
Zufällig ist auch noch Wahlkampf-Zeit, noch ein Grund mehr für Überstunden in den Lobbyzentralen :)

Das gute ist, egal wie sie sich wehren, sie werden die Veränderung kaum mehr aufhalten können, Dank Tesla und der wachsenden Konkurrenz aus Asien. Ich hoffe BMW und Co bekommt das Ruder noch rechtzeitig herum.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon Rudi L » Di 22. Aug 2017, 08:40

Hier tun welche so, als stünde das Elektroauto kurz vor dem Durchbruch und alle anderen die vermeintlich nicht auf den Zug aufspringen können einpacken. Dabei hinkt das Elektroauto dem Verbrenner hinterher, zumindest was die Flexibilität, die Preise und die Reichweite betrifft. Auch die vielgerühmten Asiaten, allen voran die Chinesen, haben das gleiche Problem. Der Akku und die Ladezeiten. Sonst hätten wir schon längst eine weltweite Schwemme von preiswerten und hochwertigen asiatischen Elektroautos.

Tesla konnte das mit einem 10qm großen Auto und den Superchargern etwas kompensieren, weil es einen großen Akku mit einer recht dichten Ladeinfrastruktur anbietet. Das zu Preisen bei denen ich auch gleich in der Luxusklasse bei den Einheimischen kaufen kann und dann obendrein vom viel dichteren Tankstellennetz profitiere, zzgl. deutlich mehr Reichweite.

Wenn sich die Reichweiten und Ladezeiten nicht signifikant steigern lassen und gleichzeitig die Preise volkstümlicher werden dann setzt sich das nicht durch. Egal welche Vorteile es hat, oder wie man es schönredet und schönrechnet.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon kub0815 » Di 22. Aug 2017, 09:16

Rudi L hat geschrieben:
Wenn sich die Reichweiten und Ladezeiten nicht signifikant steigern lassen und gleichzeitig die Preise volkstümlicher werden dann setzt sich das nicht durch. Egal welche Vorteile es hat, oder wie man es schönredet und schönrechnet.


Das mag vielleicht für die jetztige Generation Autofahrer zutreffen. Und sehe das auch genauso. Für die kommende Generation gilt das vielleicht nicht mehr.

Mit hat ein Kollege erzählt das sich die Tochter sich für ihrern Vater schämt das dieser sie mit einem VW Diesel abholt. Der überlegt sich jetzt auch das er sich einen Plugin als nächstes kauft.

Auch ist es so das sich Jünger nicht mehr so für Autos zu interresieren scheinen. Viele werden heute von ihren Eltern gedrängt den Füherschein zu machen vor 20 Jahren war das nicht so da hat man sich nach dem 17 Geburtstag bei der FAhrschule gemeldet damit es sicher war das man mit 18 den Lappen in den Händen hat. Heute scheint es wichtiger zu sein das neueste Handy/Smartphone zu haben...
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon Exciter » Di 22. Aug 2017, 09:18

Ich denke schon das die Elektroautos kurz davor sind eine Erfolgsstory zu werden.
Es ist schon richtig, Ladezeiten sowie Reichweite und Anschaffungskosten sind im Vergleich zu Verbrennern nicht wirklich ein Kaufargument.

Jedoch sehe ich nur zwei Punkte welche die meisten davon abhält ein Elektroauto zu kaufen. Den Preis und die Anzahl von Lademöglichkeiten.
Das zu ändern ist durch puren Willen seitens der Politik möglich, leider passiert dort so gut wie gar nichts.

Ich hätte mir auch kein reines BEV gekauft wenn unsere Garage keine Möglichkeit zum Aufladen gehabt hätte. Bei vielen Gesprächen mit interessierten Mitmenschen war das auch deren Bedenken. Der Preis kam an zweiter Stelle.
Eine ultra große Reichweite brauchen die meisten doch gar nicht, es wird ihnen nur eingeredet.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon Jochen2003 » Di 22. Aug 2017, 09:42

Rudi du hast ja nicht ganz unrecht, teilweise wundere ich mich auch immer wieder über so manche Aussagen, besonders bezüglich der deutschen Hersteller, das sie das nicht mehr schaffen würden mit zu halten usw..
Noch ist der Marktanteil bei BEV bei rund einem 1 %, eine Menge meiner Bekannten stehen der Elektromobilität eher kritisch gegenüber und kommen noch auf Jahre nicht auf die Idee um zu steigen.
Auch haben sie Fahrzeuge die noch recht jung sind und bei den Meisten kommt ein Fahrzeugwechsel in den nächsten 3 - 4 Jahren noch gar nicht in Frage.
Genauso ist es bei uns in der Firma, von 60 Mitarbeitern bin ich der Einzige der ein BEV in der Familie hat. Bei der Firma meiner Frau ist es das Gleiche (Wobei die weniger Mitarbeiter haben)
Dazu betreibe ich eine Hundeschule noch nebenberuflich, dort ist noch nie ein Kunde mit einem BEV aufgetaucht.

Ja ich sehe es auch so das die E-Mobilität kommen wird und das wir in den nächsten Jahren einen riesen Sprung machen werden, mit allem was dazu gehört, Ladeinfrastruktur, Ladegeschwindigkeit, Fahrzeuge und Modelle.
Und ja ich sehe das auch so das die deutschen Hersteller noch nicht zu spät sind, sondern gut durchdacht bald mit einer breiten Palette da stehen werden mit einer Modellvielfalt die dringend benötigt wird.
Auch Tesla hat nicht das Potential die Welt zu verändern, über alle Modell müssen sie noch erst beweisen das sie 600.000 Fahrzeuge im Jahr bauen und liefern können (Was ich ihnen zutraue bis Ende 2018). Aber auch die Fahrzeuge werden auf der ganzen Welt verteilt und der Marktanteil liegt dann bei 0,06 % im ersten Jahr wenn 600.000 Fahrzeuge ausgeliefert wurden.

Vom Durchbruch sind wir noch weit weg, es geht vorwärts und das ist auch gut so, die Entwicklung von Peripherie rund ums Elektroauto wird auf allen Ebenen vieles verbessern.

Es wird funktionieren....ja ..da bin ich mir sicher, es wird aber noch dauern. Es wird Lichtblicke geben (Siehe Opel Ampera e) es wird aber auch Rückschläge geben (Siehe Opel Ampera e).

Aber um die Akzeptanz zu erhöhen braucht es meiner Meinung noch ein paar Dinge.

Modellvielfalt
Karosserievariationen
Variable Bestellmöglichkeiten für die Reichweite (verschiedene Akkugrößen)
300 echte Kilometer Mindestreichweite über alle Fahrzeugklassen hinweg.
Mehr Schnellladeanschlüsse
Mind. 11 KW Lader in allen Fahrzeugen
Vernünftige überschaubare Bezahllösungen zu einem vernünftigen Preis/Tarif
Verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen bei Gemeinschaftswohnraum.

Aber genau diese Dinge sind hoffentlich alle Unterwegs.
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