Bin ich reif für's E-Auto?

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Re: Bin ich reif für's E-Auto?

Beitragvon Oeyn@ktiv » Mo 23. Feb 2015, 17:29

Hallo Chris,

in unserer Familie laufen seit geraumer Zeit zwei Zoe zu unserer vollsten Zufriedenheit. Und bei unseren Gegebenheiten erwies sich die Zoe als Kosten-Nutzen-Gewinner. Dennoch.....Es kommt stets auf die eigenen Umstände an, welches das geeignetste Fahrzeug ist. Und wenn ich deine Parameter so sehe (oder interpretiere), wie: wenige Parkraum, Lademöglichkeit auf der Arbeit, untere Preisvorstellung..., dann würde ich dir auch einen gebrauchten Drilling anraten. Das Manko der geringeren Reichweite betrifft dich nicht und Einschränkungen bei der Heizungsleistung dürften dich als Allwetter-Radler wohl auch kaum beeinträchtigen. Lange Ladezeiten gehen einher mit deiner Arbeitszeit und du hättest theoretisch die Möglichkeit, darüber hinaus schneller mit Chademo zu laden (sofern es sowas im Kölner Bereich gibt - siehe Ladesäulenverzeichnis).
Also dann, frisch auf. :D
Ich bin mächtig neugierig, wie du dich entscheidest.

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Re: Bin ich reif für's E-Auto?

Beitragvon LiquidCrystal » Mo 23. Feb 2015, 17:57

Great Cornholio hat geschrieben:
Das schreibe ich nicht nur weil ich meine ZOE verkaufe, sondern weil ich die ZOE wirklich toll finde!

Great Cornholio hat geschrieben:
Das schreibe ich nicht nur, weil ich im Moment meine ZOE verkaufe(siehe Marktplatz hier) , sondern weil ich es wirklich so meine!

:roll:
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Re: Bin ich reif für's E-Auto?

Beitragvon April2015 » Mo 23. Feb 2015, 18:03

Die Amperas gibt es derzeit gebraucht sehr günstig! Das Fahrprofil würde passen. Der Fahrkomfort ist sehr gut. Ein Fahrrad bekommt man auch in den Kofferraum und wenn man mal ans Meer fahren will geht das auch problemlos.
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Re: Bin ich reif für's E-Auto?

Beitragvon e-lectrified » Mo 23. Feb 2015, 18:35

Um die Frage nach der langen Probefahrt zu beantworten: das kommt natürlich ganz stark auf den Händler an. Wenn dieser die Aussicht darauf hat, einen Neuen zu verkaufen, dann ist er mit den Tagen nicht geizig. Manchmal muss man ihn auch etwas im Unwissen lassen darüber, was man wirklich will. In jedem Fall sollte er zu verstehen bekommen, dass du dich gut informiert hast (in der Theorie), dir aber Praxiswerte fehlen. Du kannst ihm auch erzählen, dass du testen möchtest, ob du zweimal zur Arbeit und zurück kannst, ohne nachzuladen - das hat in meinem Fall gut funktioniert, wobei ich mir angesichts des Preises sicher war, dass es ein Leaf wird. Andere wollte ich gar nicht erst testen (der i-Miev war mir zu klein).

April2015 hat geschrieben:
Die Amperas gibt es derzeit gebraucht sehr günstig! Das Fahrprofil würde passen. Der Fahrkomfort ist sehr gut. Ein Fahrrad bekommt man auch in den Kofferraum und wenn man mal ans Meer fahren will geht das auch problemlos.


Den Ampera halte ich persönlich für einen Overkill; der TE zeigt doch ein deutliches Kurzstreckenprofil, wozu dann noch einen Benzintank mit sich herumschleppen?
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Re: Bin ich reif für's E-Auto?

Beitragvon chris7289 » Mo 23. Feb 2015, 19:43

@Cavaron: Der Einwand mit dem LKW der durch ne Pfütze neben dem Twizy fährt finde ich interessant. Das hatte ich so noch nicht auf dem Plan. Könnte sicher auch lustig werden, wenn einem bei Regen auf der Landstraße ein LKW entgegenkommt.
Ja, ich denke der Twizy fliegt raus. Zu teuer für das was geboten wird.

Von einem Roller wollte ich ansonsten absehen. Ist mir zu dicht am Fahrrad und der Grundgedanke war zumindest gegen Regen etwas besser geschützt zu sein. Hier käme also nur ein Zeitvorteil zum tragen.

Im Moment geht die Tendenz ehr zur ZOE oder zum Smart. Ohne letzteren bisher gefahren zu sein.

Was ich bei der ZOE nicht verstehe: man liest immer wieder viel Negatives über Renault. Ich habe zudem selber bisher keine besonders guten Erfahrungen mit denen gemacht. Dann wollen die auch noch für Schnellladungen 2€ haben (hatte ich mal irgendwo gelesen) und kassieren gut bei der Batteriemiete ab.
Ich weiß deren 75% Kapazitätsversprechen nicht so recht einzuschätzen. Das wären unterm Strich ja schon 1/4 weniger Leistung bevor die was machen müssen und die Batteriemiete bieten die ja nicht an, weil sie was zu verschenken haben oder denen der Kunde so sehr am Herzen liegt.
Dann ist irgendwann die Frage wie gut man den Wagen mal los bekommt, wenn man weiterhin den Mietvertrag am Bein hat und es bis dahin einen leistungsfähigeren Nachfolger gibt.
Aber vor allem: warum wird der ZOE immer wieder empfohlen und dann sieht man so viele von den Dingern im Verkauf? Manche schreiben, dass sie den Wagen nur ein Jahr gefahren sind. Andere wie "Great Cornholio" empfehlen die ZOE nur um dann zu sagen, dass die Eigene gerade in den Verkauf geht. Warum?

Grundsätzlich fand ich die ZOE definitiv nicht schlecht und der Gedanke auch mal längere Strecken dank Schnelllader zurück zulegen ist zugegebener Maßen reizvoll.

Gruß, Chris
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Re: Bin ich reif für's E-Auto?

Beitragvon Zoelibat » Mo 23. Feb 2015, 22:02

chris7289 hat geschrieben:
Dann wollen die auch noch für Schnellladungen 2€ haben (hatte ich mal irgendwo gelesen) und kassieren gut bei der Batteriemiete ab.

Das mit den 2€ für die Schnelladung gibt es nicht mehr.

Die Batteriemiete hat Vorteile, aber auch Nachteile. Gibt dazu einen eigenen Thread im Forum. Einfach in der Suche nach Batteriemiete suchen.

Edit: Ich bin sehr zufrieden mit dem Zoe, fahre aber auch noch nicht so lange damit wie manche andere hier.
250-Euro Gutschein für Renault-Neukäufer und Vorführwagen-Käufer!
Näheres hier: https://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-allgemeines/renault-aktion-bring-your-friends-t4960-140.html#p610816
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Re: Bin ich reif für's E-Auto?

Beitragvon Cavaron » Mo 23. Feb 2015, 22:22

Bei ein par Punkten kann ich dich beruhigen:

2 Euro Aufpreis für Schnellladung hat Renault wieder abgeschafft, steht in keinem aktuellen Akku-Mietvertrag mehr drinnen und auch bei den Alten wurde nie was abgerechnet.

Die 75% gibt es bei jeder Akku-Garantie, auch bei Nissan oder dem Ampera tritt ein Garantiefall erst ein, wenn der Akku diesen Wert unterschreitet. Unterschied ist, dass hier die Garantiezeit nach x Jahren / x km abläuft, bei Renault dank Miete nie. Dafür hat man eben keine kalkulierbare Einmalzahlung sondern Dauerkosten.

Der Mietvertrag erlischt unabhängig von der Laufzeit beim Verkauf des Autos. Zum Thema Wiederverkaufswert glaube ich persönlich, dass die Miet-Akku-Autos bald besser dastehen werden, als die mit Kauf-Akku WENN es wirklich eine Upgrade-Option auf bessere Akku-Technik geben wird. Im Zoe-Unterforum brodelt gerade die Gerüchteküche deswegen.

Größtes Manko am Zoe (ich bin übrigens selber Zoe-Fahrer... und verkaufe nicht ;) ) ist aus meiner Sicht, dass es wegen der Akku-Miete bei begrenzter km-Leistung auch auf lange Sicht finanziell nicht günstiger als beim Verbrenner wird (ist also keine Geldsparmaschine). Ich bin aber bereit den finanziellen Preis zu bezahlen, um elektrischen Fahrspaß auch auf der Langstrecke zu haben. Wobei der im Winter deutlich eingeschränkter ist als im Sommer, aber auch das nehme ich in kauf. Gäbe es flächendeckend CHAdeMO, hätte ich mir wohl einen Leaf geholt. Hätte ich keine Mittellangstrecken (200km-250km zu diversen Freunden und Verwandten), wäre es wohl ein Drilling geworden.

Jetzt müsste man also abwägen, ob man sich für die Kurzstrecken-Geldsparmaschine entscheidet, oder eine langstreckentauglichere Aufpreisvariante. Und, ob man an die Upgrade-Gerüchte glaubt, oder ob man lieber auf einen E-Erstwagenkauf in zwei Jahren spekuliert und sich jetzt das anschafft, was man später noch als E-Zweitwagen benutzen will.
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Re: Bin ich reif für's E-Auto?

Beitragvon mcfrech » Di 24. Feb 2015, 08:10

Hi , muss jetzt mal von meiner EV Erfahrung plaudern , Wohnte 25 Km von meinem Arbeitsplatz entfernt , habe mir dann einen e-Roller gekauft ( war glaube sogar der 1954 ) , in kürzester Zeit 5000 Km , drauf gefahren .
Wollten dann aber mehr Richtung Stadt , haben uns eine Eigentumswohnung gekauft , weil diese war günstiger zu Kaufen , als zu Mieten ( vor 3 Jahren , jetzt nicht mehr ).Haben uns einen Twizy Color 80 gekauft , Super Kiste macht höllisch Spaß , aber es waren in der Stadt nur 50 bis 60 Km möglich , laden dauert 4 Stunden , musst die Kiste unbedingt dicht machen , Leute setzen sich einfach rein , wenn jemand die Warnblinkanlage anmacht , kann es Passieren das die 12 Volt Batterie leer ist , brandlöcher im Sitz , Müll im Twizy , rein gespuckt usw... .
Es wurde kalt , einige Nassfahrten hinter mich , glaub mir , das Wasser kommt überall hin , obwohl ich alles ziemlich dicht gemacht habe und Elia Scheiben hatte.Naja Twizy muss Weg , E-Auto muss her , enorme Probleme beim Verkauf , es werden die Preise aus Frankreich als Referenz hergenommen , habe dann doch jemand gefunden :D .
Jetzt den Renault Fluence gekauft , Super Auto , super Preis ,aber nicht Schnelladefähig , haben uns jetzt die Zoe gekauft , ist momentan sehr günstig , Vorführwagen bis zu 7000 Euro günstiger , 2 Monate alt und nur wenige KM , der Fluence ist unverkäuflich, es werden natürlich wieder die Französischen Preise hergenommen als Vergleich.
Die Zoe ist unser Hauptauto, unseren Verbrenner haben wir verkauft :D , da die Zoe in gut 1 bis 1 1/2 Stunden voll ist und eine ehrliche Stadtreichweite von 100 km hat.
Sind im Hochhaus , hatten auch das Parkplatzproblem, da half nur der Kauf eines eigenen Stellplatzes , war auf lange Sicht , günstiger als Miete .
Fazit , kaufe Dir nicht den Fluence oder ein anderes EV ohne Schnelllader, das EV wird zu Deiner Nummer 1 .
Bin hochzufrieden mit der Zoe , und die Preise sind Top , zudem kannst Du Dir 2 Wochen im Jahr einen Verbrenner ( Clio ) ohne Kosten leihen.( für die ersten 2 Jahre )
Ein wenig viel , aber so war mein Werdegang zum perfekten EV Auto , aus meiner Sicht .
Grüße Bernd
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Re: Bin ich reif für's E-Auto?

Beitragvon eDEVIL » Di 24. Feb 2015, 08:59

Cavaron hat geschrieben:
Der Mietvertrag erlischt unabhängig von der Laufzeit beim Verkauf des Autos.

Finde den trhead grad nicht, aber da habe ich aber etwas nadere gelesen.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Bin ich reif für's E-Auto?

Beitragvon Cavaron » Di 24. Feb 2015, 09:19

eDEVIL hat geschrieben:
Finde den Thread grade nicht, aber da habe ich etwas Anderes gelesen.

Steht so im Mietvertrag drinnen. Es fällt lediglich eine Bearbeitungsgebühr von ca. 100 Euro an. Weis ich so genau vom Vorbesitzer meines Zoes.
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