BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Priusfahrer » Fr 14. Jul 2017, 13:55

harlem24 hat geschrieben:
Ich hätte keine Lust mit einem 3,7kW Smart/Golf/i3 ne längere Tour zufahren.


Naja ein i3 Rex kann das schon. Und wenn der mit 7KW an der 43KW Strippe hängt, ist das dem nicht anzulasten, wenn die CSS belegt ist.
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon kub0815 » Fr 14. Jul 2017, 13:55

nono hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:
Was auch Kollegial gewesen wäre wenn sich der i3 mit 70% Füllgrad und der Outlander weitergefahren wären und den eGolf und den Zoe hätten laden lassen Die andere Säule war ja anscheinend durch einen uneinsichtigen blockiert. Ist das passiert?

Der i3 (meiner) war 5 min nachdem der eGolf eingetroffen ist, bei 93%. Den Ladestand habe ich benötigt, um sicher bis nach Göttingen zum nächsten Hotel und Ladepunkt zu kommen.
Damit war ich definitiv nicht der Engpass und ich hätte sicherlich auch keine stehenden Ovationen bekommen, wenn ich bei 85% abgebrochen hätte und dafür später nochmal zwischenladen müssen.
Ob der Outlander dann den eGolf vorgelassen hat, kann ich nicht sagen, da waren wir schon weg. Der Typ machte mir aber nicht unbedingt den Eindruck.
Und der schnarchladende VW Passat PHEV. Der hatte glaube ich richtig Spaß beim Laden. Er und seine Frau aßen lecker Brötchen, dann zündete er sich ein Pfeifchen an, hörte sich unseren Schnack noch mit an und verabschiedete sich dann zu einem netten Spaziergang.

Während ich von 70-93% geladen habe, hat der VW Passat PHEV nicht mal 0,5kW geladen.
Wäre ich der wartende Renault Zoe Fahrer gewesen, der mehr als 10x so schnell als der VW Passat PHEV laden kann, hätte ich dem VW Passat PHEV Fahrer 1 EUR gegeben, damit er sich statt dessen 1l Sprit kaufen kann ...


Du kannst das jetzt so hinnehmen oder dich beim Betreiber der Säulen beschweren.

Die Menschen wirst du auch mit der tollsten Ladeetikette nicht ändern können. Wie man an den Verhalten vom i3 und Passat Outlander Fahrer ja klar gesehen hat. Alle drei hätten dem eGolf der nicht weitergekommen ist Platz machen können und weiterfahren.

Allerdings wenn sich viele über solche Dinge beschweren ist die Konsqenz hoffentlich klar.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon nono » Fr 14. Jul 2017, 14:06

mweisEl hat geschrieben:
Der OP kann nicht belegen, dass der PHEV länger als 21 Minuten an der Säule stand, sondern wollte es mit dem Satz nur suggerieren.

Suggerieren wollte und habe ich nichts.
Mir ist gestern einfach nur 2x aufgefallen, dass an 2 unterschiedlichen Orten (Autobahn und Innenstadt) PHEVs mit einer AC-Ladestärke von 3,7kW jeweils einen Triple-Lader "blockiert" haben.
Wenn das Schule macht, dann wird es noch lustig für uns BEV-Fahrer, denn wir stehen dann vor blockierten Säulen.
Den nächsten PHEV interessiert eine blockierte Ladesäule Null. Der fährt einfach mit der Kraft des Verbrenners weiter und grinst sich einen, dass ein verzweifelter BEV-Fahrer für das Laden anstehen muss.
Mit meinem i3 kann ich da noch relativ entspannt sein, da die meisten PHEV keine Schnellladeoption haben und demnach CCS parallel genutzt werden kann.
Die ZOEs unter uns werde da schon eher Probleme bekommen ...

Und jetzt nochmal zurück zum Thema: was bringt es einem PHEV Fahrer an einer Autobahnschnellladesäule mit 3,7kW zu laden? Selbst wenn er nur 30min steht, dann hat er den Strom innerhalb von 10km auf der Autobahn verfahren.
Dafür gibt es dann ein E-Kennzeichen? Das soll ökologisch sein?

Sorry, aber dafür habe ich kein Verständnis.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon nono » Fr 14. Jul 2017, 14:14

kub0815 hat geschrieben:
Die Menschen wirst du auch mit der tollsten Ladeetikette nicht ändern können. Wie man an den Verhalten vom i3 und Passat Outlander Fahrer ja klar gesehen hat. Alle drei hätten dem eGolf der nicht weitergekommen ist Platz machen können und weiterfahren.

Allerdings wenn sich viele über solche Dinge beschweren ist die Konsqenz hoffentlich klar.

Du scheinst es einfach nicht zu kapieren, oder?
Weshalb sollte ich dem eGolf Platz machen, wenn ich die CCS Ladung brauchte, um selbst sicher an mein Ziel zu kommen? Von der T&R Rhön bis Göttingen waren es 180km, da kann ich nicht einfach bei 85% abziehen und dem eGolf eine Freude bereiten, damit er 5min weniger warten muss.
Ich hätte damit ganz sicher nicht das Ziel erreicht oder hätte mehr als 5 min Zeit verloren, wenn ich unterwegs nochmal hätte nachladen müssen.

Ich habe bei 93% (ab da drosselt der i3 die Ladegeschwindigkeit) Platz gemacht. Wäre ich alleine gewesen, hätte ich sicherheitshalber noch 3-4% geladen und 10 Minuten länger gewartet.

Die grundsätzliche Frage ist doch: weshalb muss ein schnarchlandender PHEV und ein Chademo PHEV an einem Autobahn-Triple-Charger laden, wenn dort 3 BEVs auf Strom angewiesen sind?
Da steht doch nur Geiz ist geil im Mittelpunkt. Hätte das Laden etwas gekostet, wäre die beiden PHEVs schön weitergefahren.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon acurus » Fr 14. Jul 2017, 14:17

Ich les hier zwar die Beschreibung des gehässigen Passat-Fahrers, aber ich find nicht ob jemand ihn aktiv angesprochen und gebeten hat "kurz" die Saeule frei zu machen?
Eine andere Meinung ist kein persönlicher Angriff, und kein Fahrzeug ist das einzig wahre und optimale Fahrzeug!

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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon kub0815 » Fr 14. Jul 2017, 14:19

nono hat geschrieben:
Den nächsten PHEV interessiert eine blockierte Ladesäule Null. Der fährt einfach mit der Kraft des Verbrenners weiter und grinst sich einen, dass ein verzweifelter BEV-Fahrer für das Laden anstehen muss.

snip

Und jetzt nochmal zurück zum Thema: was bringt es einem PHEV Fahrer an einer Autobahnschnellladesäule mit 3,7kW zu laden? Selbst wenn er nur 30min steht, dann hat er den Strom innerhalb von 10km auf der Autobahn verfahren.
Dafür gibt es dann ein E-Kennzeichen? Das soll ökologisch sein?


Du Polemisierst jetzt aber ganz schön. Einen PHEV fahrer ärgert eine zugeparkte Ladesäule genau so wie dich behaupte ich mal...wenn er 10km nachladen kann während er seine stulle ist und Pfeife raucht und den Strom und eine Kabarettaufführung ausflippender EV fahren noch umsonst bekommt warum nicht. :-)
Zuletzt geändert von kub0815 am Fr 14. Jul 2017, 14:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Rudi L » Fr 14. Jul 2017, 14:20

Solche Leute wie diese pfeifenrauchende Pfeife lieferten mit die Gründe warum ich auf Strecke kein BEV mehr nutzen will. Weil ich gar kein Bock drauf habe mich über solche ignoranten Arschlöcher zu ärgern.

Wenn ich mit dem Auto fahren muß, dann will ich fahren und mich nicht an einer Säule in die Reihe stellen und mehr Zeit als nötig auf Raststätten verplempern. Nur weil so ein Depp meint mit seinem Schnarchlader, der noch dazu einen Verbrennungsmotor als primären Antrieb hat, die Säule zu blockieren.
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Re: AW: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Helfried » Fr 14. Jul 2017, 14:27

Rudi L hat geschrieben:
Solche Leute wie diese pfeifenrauchende Pfeife lieferten mit die Gründe warum ich auf Strecke kein BEV mehr nutzen will.


Um 14 Uhr 27 hattest du das gleiche Problem.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Rudi L » Fr 14. Jul 2017, 14:32

Nicht nur da, das Problem besteht seit ich Elektroautos besitze. Immerhin seit über 3 Jahren. Es hat sich nichts gebessert.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon nono » Fr 14. Jul 2017, 14:34

kub0815 hat geschrieben:
Du Polemisierst jetzt aber ganz schön. Einen PHEV fahrer ärgert eine zugeparkte Ladesäule genau so wie dich behaupte ich mal...wenn er 10km nachladen kann während er seine stulle ist und Pfeife raucht und den Strom und eine Kabarettaufführung ausflippender EV fahren noch umsonst bekommt warum nicht. :-)

Naja, um zu polemisieren: solange ich immer ausreichend CCS Schnell-Ladesäulen frei habe, kann mir das eigentlich auch egal sein.
Es gibt aber auch einige BEV-Fahrer, die eben nur AC-Schnell-Laden können. Und wenn die deutsche Automobilindustrie weiterhin PHEVs als Alibi baut und die ganze Show auch noch mit Kaufprämie und E-Kennzeichen gefördert wird und dann Ladesäulen mehr oder wenig sinnlos blockiert werden, dann sehe ich das Ganze schon kritisch.
Aber eines ist sicher: es kommt der Tag, an dem wird das Laden kostenpflichtig. Und dann laden die PHEVs maximal zu Hause. Und auch da wird dann wahrscheinlich mit dem Rotstift kalkuliert, ab welchem Benzinpreis sich die Ladung noch lohnt.
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