BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Priusfahrer » Fr 14. Jul 2017, 13:28

Rudi L hat geschrieben:
Ein einphasiger Schnarchlader egal ob PHEV oder BEV hat an einer Schnelladesäule nichts aber auch gar nichts verloren. Das ist ja wie mit dem Verbrenner die Säule zuparken. Beides geht nicht.


Das sehe ich auch so. Das gilt aber auch für Typ2 22KW vs. Schuko. Wenn ich die Wahl habe nutze ich die Schuko um den Typ 2 für Andere freizuhalten. Dauert zwar geringfügig länger, aber wenn ich zeit habe, kommt es auf die 5-10 min nicht an.

Wie ist es eigentlich mit einem Tesla? Der hat ja eigentlich an einem Tripple auch nichts verloren, oder? Außer er nutzt den ChaDeMo Adapter. Aber auf der Autobahn ist er ja sicher schneller, wenn er einen SC anfährt.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon nono » Fr 14. Jul 2017, 13:28

kub0815 hat geschrieben:
Was auch Kollegial gewesen wäre wenn sich der i3 mit 70% Füllgrad und der Outlander weitergefahren wären und den eGolf und den Zoe hätten laden lassen Die andere Säule war ja anscheinend durch einen uneinsichtigen blockiert. Ist das passiert?

Der i3 (meiner) war 5 min nachdem der eGolf eingetroffen ist, bei 93%. Den Ladestand habe ich benötigt, um sicher bis nach Göttingen zum nächsten Hotel und Ladepunkt zu kommen.
Damit war ich definitiv nicht der Engpass und ich hätte sicherlich auch keine stehenden Ovationen bekommen, wenn ich bei 85% abgebrochen hätte und dafür später nochmal zwischenladen müssen.
Ob der Outlander dann den eGolf vorgelassen hat, kann ich nicht sagen, da waren wir schon weg. Der Typ machte mir aber nicht unbedingt den Eindruck.
Und der schnarchladende VW Passat PHEV. Der hatte glaube ich richtig Spaß beim Laden. Er und seine Frau aßen lecker Brötchen, dann zündete er sich ein Pfeifchen an, hörte sich unseren Schnack noch mit an und verabschiedete sich dann zu einem netten Spaziergang.

Während ich von 70-93% geladen habe, hat der VW Passat PHEV nicht mal 0,5kW geladen.
Wäre ich der wartende Renault Zoe Fahrer gewesen, der mehr als 10x so schnell als der VW Passat PHEV laden kann, hätte ich dem VW Passat PHEV Fahrer 1 EUR gegeben, damit er sich statt dessen 1l Sprit kaufen kann ...
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon roxxo_by » Fr 14. Jul 2017, 13:28

acurus hat geschrieben:
Rudi L hat geschrieben:
Ein einphasiger Schnarchlader egal ob PHEV oder BEV hat an einer Schnelladesäule nichts aber auch gar nichts verloren. Das ist ja wie mit dem Verbrenner die Säule zuparken. Beides geht nicht.


Das sehe ich anders. Auch ein einphasiger 3.7kW BEV Lader muss laden dürfen. Was soll er denn auch sonst tun wenn der Akku leer ist?


wer sich mit 3,7kw lader an eine schnelladesäule hängt... naja frechheit, mehr sag ich dazu nicht. der kann sich auch ne andere ladestation an der abfahrt suchen.
abseits von der autobahn ist mir das mehr oder weniger egal, aber schnellader an der raststätte blockieren geht garnicht. ist ja nicht so als würde es nicht genug ladesäulen mit langsamer geschwindigkeit geben.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Rudi L » Fr 14. Jul 2017, 13:31

Zum Supercharger von Tesla.

Mit dem Tesla fuhr ich fast ausschließlich unterwegs an SuC, nur zweimal war ich am Chademo weil kein SuC in der Nähe. Ab und an habe ich mit dem Doppellader an Typ2 mit 22KW 10 - 20 Min. nachgeladen um zum nächsten Schnellader zu kommen.

Tesla funktioniert soweit auf Tankstelleniveau, nämlich ranfahren und anstecken, ohne Wartezeit. Wenn keine Verbrenner am SuC stehen, oder gleich ein Lastzug quer davor.

Mit dem normalen BEV ist eher ein Glückspiel sofort dranzukommen.
Zuletzt geändert von Rudi L am Fr 14. Jul 2017, 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon nono » Fr 14. Jul 2017, 13:31

acurus hat geschrieben:
Das sehe ich anders. Auch ein einphasiger 3.7kW BEV Lader muss laden dürfen. Was soll er denn auch sonst tun wenn der Akku leer ist?

Das kann jeder gerne machen, aber nicht stundenlang an einem Triple-Charger, wenn ein Renault Zoe in weniger als einem Zehntel der Zeit voll laden kann. Da kann man auch kurz die Säule freigeben.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Priusfahrer » Fr 14. Jul 2017, 13:35

roxxo_by hat geschrieben:
ist ja nicht so als würde es nicht genug ladesäulen mit langsamer geschwindigkeit geben.


Naja auf der Autobahnraststätte habe ich noch keine gesehen.

Vielleicht werden in den nächsten Jahren neben den Schnellladern noch weitere Säulen mit 11-22KW aufgestellt. An denen können dann die PHEV´s, Teslas und E-Bikes stehen, wenn sie da eh Pause machen.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon acurus » Fr 14. Jul 2017, 13:35

Nunja, es ist ja nicht so das man bei jedem Schritt auf eine Ladesäule tritt, woll? Klar. Wenn es eine nahegelegene Alternative mit weniger Ladeleistung gibt, dann sollte man mit einem langsamen Lader selbstverständlich die nutzen.

Wenn aber der 43kW AC Lader der einzige ist, dann ist es IMHO das gute Recht des langsamen Laders auch diese zu nutzen. Es kann ja nicht sein das sich der Anspruch entwickelt das der "Schnarchlader" am besten gefälligst direkt den Abschleppdienst zu rufen hat bevor er einen 43kW Lader "blockiert".

Und am Ende gilt immer: Redenden Menschen kann geholfen werden. Ich würde davon ausgehen das die wenigsten "Schnarchlader" nicht mal eben Platz machen damit eine Zoe (gibt es noch andere Fahrzeuge die 43kW AC können?) zwischenladen kann.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon kub0815 » Fr 14. Jul 2017, 13:43

Rudi L hat geschrieben:
Ein einphasiger Schnarchlader egal ob PHEV oder BEV hat an einer Schnelladesäule nichts aber auch gar nichts verloren. Das ist ja wie mit dem Verbrenner die Säule zuparken. Beides geht nicht.


Das sehe ich anders! Es ist wohl für diese Art Säulen nicht gut wenn der Strom verschenkt wird. Oder hast du schon mal gehöft das an einer ENBW Säule sich sowas zugetragen hat.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon harlem24 » Fr 14. Jul 2017, 13:48

@acurus

Welches schnarchladt-only BEV fährt so weit, als dass es sich lohnen würde, an einem Autobahnlader nachzuladen?
Normalerweise werden solche Fahrzeuge doch eher im Nahbereich genutzt und zuhause geladen.
Ich hätte keine Lust mit einem 3,7kW Smart/Golf/i3 ne längere Tour zufahren.
Anders sieht es bei Leaf und Co. aus, da käme es aber nur zum Tragen, wenn mal wieder der Chademo kaputt wäre und wäre zu tolerieren, weil eine Ladung notwendig ist.
Bei nem PHEV kann man über Letzteres zumindest diskutieren. An Stelle von dem Zoe-Fahrer hätte ich freundlich gefragt, ob der Passat mal ne Pause machen könnte.
Gruß

CHris

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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon mweisEl » Fr 14. Jul 2017, 13:50

roxxo_by hat geschrieben:
wer sich mit 3,7kw lader an eine schnelladesäule hängt... naja frechheit, mehr sag ich dazu nicht. der kann sich auch ne andere ladestation an der abfahrt suchen.

Wenn ich an der einzigen Lademöglichkeit vor Ort lade, dann lade ich dort.

roxxo_by hat geschrieben:
Das kann jeder gerne machen, aber nicht stundenlang an einem Triple-Charger

Es wurde nur 20-21 Minuten Ladezeit beobachtet! Die Aussage "Einige Stunden später in Göttingen hing ein Volvo XC90" des OP hat nichts mit der Ausgangssituation zu tun. Der OP kann nicht belegen, dass der PHEV länger als 21 Minuten an der Säule stand, sondern wollte es mit dem Satz nur suggerieren.

Die einfachste Möglichkeit wäre, für den 90% AC-1-Anteil der 77.500 Elektrofahrzeugfahrer in Deutschland entsprechende preiswerte Lademöglichkeiten vorzusehen. Bis dahin gilt: wer zuerst lädt, lädt zuerst.
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