Autorevue: Unfähig von Bern-Genf mit Zoe40

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Re: Autorevue: Unfähig von Bern-Genf mit Zoe40

Beitragvon umrath » Di 18. Apr 2017, 12:23

Ich begreife erst jetzt, dass radicalmagcom offenbar von der Autorevue ist. Der Kommentar macht den Artikel ja noch übler.
Meine Güte, so viel Unreflektiertheit zusätzlich zur geballten Ahnungslosigkeit tut echt weh!
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Re: Autorevue: Unfähig von Bern-Genf mit Zoe40

Beitragvon Twizyflu » Di 18. Apr 2017, 12:26

Am besten dokumentieren und mal in der Redaktion fragen, ob sonst noch alles in Ordnung ist...
Wie mit den potentiellen LESERN umgegangen wird.
Ladeinfrastruktur & Ladekabel: https://www.nic-e.shop

Aktuelles E-Fahrzeug: seit 04/17: Hyundai IONIQ Elektro Style
Bald: Hyundai KONA Elektro 64 kWh - Sangl #107 :mrgreen:
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Re: Autorevue: Unfähig von Bern-Genf mit Zoe40

Beitragvon Tigger » Di 18. Apr 2017, 12:35

Ich fand' den Artikel jetzt sooo schlecht nicht: Es sind dort etliche Punkte angesprochen und beschrieben, wie sie der typische Autofahrer nun mal sieht.
IONIQ electric Premium Phantom Black seit 18.05.2017. Bestellt am 18.01.2017 (Sangl #94).
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BMW i3 94 Ah (LCI) Fluid Black ab 04?/2018. Bestellt am 29.11.2017. Ich persönlich finde Sixt seit dem 09.01.2018 eher nicht mehr empfehlenswert...
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Re: Autorevue: Unfähig von Bern-Genf mit Zoe40

Beitragvon ederl65 » Di 18. Apr 2017, 12:40

Ich finde den Bericht genauso witzig, unterhaltsam und zukunftsweisend wie dieses Zitat:“Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd“, von Kaiser Wilhelm II. Wie es der typische Kutschenfahrer nun mal sieht.
Zuviel ist nicht genug. ;)
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Re: Autorevue: Unfähig von Bern-Genf mit Zoe40

Beitragvon KyRo » Di 18. Apr 2017, 12:50

Fahrt mal etwas runter und beurteilt es mal kritisch.

Interessant ist tatsächlich der Punkt 1h Laden am Schnelllader = 46km. Ich glaube auch nicht, dass das "dahingelogen" ist. Wie kanns dazu kommen? Da wundert die Reaktion doch wirklich nicht. Es hätten nominell ja mal gut 50% der Gesamtreichweite werden müssen bei 22kW. Ist die Ladekurve/Drosselung wirklich so mies? Und im Artikel steht was von 90km/h hinterm LKW und nicht 130km/h. Das gibt schon zu denken. Was soll man da verübeln? (Wenn es so ist, wie dort geschrieben)

Den einheitlichen Stecker-Standard, der hier gefordert wird, gibt es schon längst und heißt Typ 2 bzw. CCS.

Ich will jetzt keinen (neuen) Glaubenskrieg hier entfachen. Ich denke, es wäre auch mit der ZOE weitaus bequemer und besser gegangen - immerhin hat man als Besitzer im echten Alltag sicher eine vernünftige Lademöglichkeit (Wallbox, öffentliche Säule) und wäre die Strecke mit vollem Akku angegangen => Problem bleibt dann aber die Rückfahrt.

Es zeigt m.E. mal wieder, wie viel ein großer Akku mit kastrieter Lademöglichkeit Wert ist, wenn man außerhalb des einfachen Aktionsradius unterwegs ist. Und das ist schon bei >140km der Fall wenn man am Zielort nicht laden kann.. Mit einem i3 oder Ioniq wäre das Fazit wohl besser ausgefallen:
- beide wären nach 15h an Schuko lange voll gewesen
- beide hätten die Strecke mit einer Ladung geschafft (BMW auf der Bahn evtl. knapp)
- letzterer mit >300km/h Ladegeschwindigkeit an 50kW auch bei diesen Bedingungen wäre kein Problem für die Rückfahrt gewesen

Meine Empfehlung: für den Teil Zwei des Tests mal Grundwissen zum Thema aneignen und eines der genannten Modelle testen...
Hyundai Ioniq Electric seit 19.11.16 :idea:
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Re: Autorevue: Unfähig von Bern-Genf mit Zoe40

Beitragvon bm3 » Di 18. Apr 2017, 12:54

Nütz ja nichts, sehr viele Autofahrer sehen das wirklich so, die denken eben so kurz. Mehr Potenzial ist nicht nicht da.
Solange der Sprit noch recht billig ist und man nichts weiter zu tun braucht als gelegentlich mal den Tankstellen-Zapfhahn (mit Handschuhen oder einem Taschentuch) zu bedienen und sich weiter nicht um das was hinten rausgeblasen wird scheren muss, das interessiert unseren Staat viel zu wenig, ...ist die Verbrennungs-Technik aus dem letzten Jahrhundert ja noch sehr bequem und preiswert.
Man muss halt mit anderen Ansprüchen an ein aktuelles E-Auto herangehen, aber damit sind viele schon, auch der Jounalist dieses Magazines, absolut überfordert. ;)

VG:

Klaus
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Re: Autorevue: Unfähig von Bern-Genf mit Zoe40

Beitragvon harlem24 » Di 18. Apr 2017, 13:01

@KyRo

Außer dem Tesla hätte wohl kein aktuelles E-Auto beide Strecken ohne zu laden geschafft.
Auch nicht i3 oder Ioniq. Denn 320km sind aktuell noch zu viel.
Ich kann aber auch nicht richtig nachvollziehen, wo jetzt das Problem ist, auf einer solchen Strecke nach zu laden.
Sollte auch mit einer 40er Zoe problemlos funktionieren. Man muss halt vorher einen Blick ins Internet werfen.
Gruß

CHris

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Re: Autorevue: Unfähig von Bern-Genf mit Zoe40

Beitragvon Kim » Di 18. Apr 2017, 13:05

Zwischen Bern und Genf liegt die max. Geschwindigkeit, wie überall in der Schweiz, bei 120.
Ich befürchte, die radmag Schreiber bekommen ihr Frühstück noch von Mami gemacht, weil sie schon dort kläglich versagen würden.
Und neu dazu: i3 (60Ah) Rex seit 24.11.2017 - I001-16-07-506 inzwischen I001-18-03-511
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Re: Autorevue: Unfähig von Bern-Genf mit Zoe40

Beitragvon PeterinDdorf » Di 18. Apr 2017, 13:10

Dieser Erfahrungsbericht ist ein naiver Ansatz eines Tests, er hat aber seine Berechtigung. Und es ist eine Momentaufnahme.

Ich habe es an anderer Stelle schon geschrieben: Der Verbrenner ist der Maßstab. Wenn man Millionen eher skeptischer Verbrennerfahrer dazu bringen will, ein (teures) E-Auto zu kaufen, dann muss die Performance stimmen. Und vielleicht hilft der Gesetzgeber noch nach.
Und sicher lädt die 40er ZOE bei 22kw Ladung und niedriger Temperatur so lange. Die ZOE braucht CCS!

Die Zeit der Stromer ist noch nicht reif, aber der Zeitpunkt wird sehr bald kommen. Mit dem rapiden Ausbau der Infrastruktur und der dynamischen Entwicklung der Akkus können die Stromer in wenigen Jahren die meisten Verbrenner ersetzen.
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Re: Autorevue: Unfähig von Bern-Genf mit Zoe40

Beitragvon Tho » Di 18. Apr 2017, 13:13

PeterinDdorf hat geschrieben:
Die ZOE braucht CCS!

CCS würde exakt identisch lange laden. Die Ladung wird vom BMS gesteuert. :)
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