Auto-Lobby: Diesel-Verbot schadet Klimaschutz

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Re: Auto-Lobby: Diesel-Verbot schadet Klimaschutz

Beitragvon nokasch » Mi 5. Apr 2017, 18:48

Rudi L hat geschrieben:
In folgendem Punkt gebe ich ihm recht

„Wir können uns nicht - wie das mancher außerhalb der Branche meint - einfach aus einer Antriebsart verabschieden“, unterstrich Wissmann. „Diese Industrie ist kein Staatsbetrieb, der trotz ständiger Verluste immer wieder frisches Geld erhält.“

auch das macht Sinn

Statt Fahrverboten schlug Wissmann vor, den Verkehr flüssiger zu machen, indem vermehrt die grüne Welle eingeführt werde. „Das verhindert Staus, wirkt auf den gesamten Pkw-Bestand und bringt die Emissionen deutlich nach unten.“


Rudi, das kann man auch anders sehen. Ich hatte vor Jahren gerade einen neuen Wagen gekauft, als Opel mit dem Ampera rauskam. Den gerade gekauften Wagen wollte ich dann noch 5 Jahre nutzen und anschließend auf den Ampera umsteigen. Da gab es den aber schon nicht mehr. Und meine Hoffnung, daß VW etwas Vergleichbares herausbringt, erfüllte sich nicht. Zum damaligen Zeitpunkt wäre ein Hybrid das richtige Übergangsfahrzeug gewesen. 50-80 km mit Akku, wenn es weiter geht, halt mit Motor. Prius versuchte ich, aber da hatte ich mit meiner Körperlänge ein Problem.
Jetzt dachte ich, Ampera-e bringt es endlich, und was ist: den bekommt man bei uns erst einmal kaum. Und weshalb unsere weltweit angeblich führende Automarke VW nichts Vernünftiges auf die Beine stellen konnte, erschließt sich mir erst einmal nicht. Wenn Opel bzw. GM (und man hörte eigentlich schon mal, daß die Entwicklung bei Opel in D gelaufen sei) in der Lage waren, ein Auto zu entwickeln, daß elektrisch 400 km fährt und dann in akzeptabler Zeit wieder aufgeladen werden kann, warum konnten die anderen es dann nicht? Wieso kann Tesla das stemmen, ohne vorher überhaupt Autos produziert zu haben? Die sind übrigens auch kein Staatsbetrieb.
Nein, unsere Firmen haben unisono immer wieder behauptet, daß das mit elektrisch nicht geht und immer kompliziertere Motoren gebaut. Im europäischen Raum kann z.Zt. nur Renault punkten. Leider haben die in meinen Augen den Fehler gemacht, das Ladeverhalten gegenüber der Vorversion herabzusetzen. Das ist schade, denn im übrigen ist es ein ideales Auto. Und so warte ich mal weiter auf den Ampera-e, vielleicht klappt es ja nächstes Jahr.
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Re: Auto-Lobby: Diesel-Verbot schadet Klimaschutz

Beitragvon Gummikuh » Mi 5. Apr 2017, 19:36

Statt Fahrverboten schlug Wissmann vor, den Verkehr flüssiger zu machen, indem vermehrt die grüne Welle eingeführt werde.


Das ist auch eine schöne Methode von seinen eigenen Fehlern abzulenken. Als ob alle Verkehrsplaner in den vergangenen jahren doof und blind gewesen wären und nicht versucht hätten, stets den besten Kompromiss zu finden.

Patrick
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Re: Auto-Lobby: Diesel-Verbot schadet Klimaschutz

Beitragvon Themse » Mi 5. Apr 2017, 20:43

Mit dem Diesel ist es doch wie mit der Braunkohle:
Es gibt eine starke Industrie, die mit dieser Technik noch zum Teil sehr gutes Geld verdient und
dementstrechend gutbezahlte Arbeitskräfte beschäftigt.
Es gibt aber auch die Umweltbelastungen, die diese Technik verursacht und die vor allem in Großstädten
bzw. an stark befahrenen Straßen, zu Gesundheitsbeeinträchtigungen der Bewohner/Anwohner führt.
Und es gibt den Klimawandel, der eine Dekarbonisierung der Stromerzeugung,
des Wohnens aber auch des Verkehrs erfordert.
Ob Luftverschmutzung oder Klimawandel, zu beidem ist der Diesel aber auch Benziner nicht zu gebrauchen,
da mit den Elektroautos der Verkehr der Zukunft schadstofffrei, lärmfrei und CO2-frei stattfinden wird.
Doch wie die deutschen Stromversorger, versuchen die deutschen Autohersteller den Umstieg auf die
neue Technik zu bremsen, um so ihre Gelddruckmaschine noch so lange als möglich am Laufen zu halten.
Sie übersehen dabei jedoch, dass der größte Automobilmarkt, China, inzwischen die Weichen für das Elektroauto stellt
und mit Tesla ein Autobauer die Bühne betreten hat, der Elektroautos baut die die Leute sexy finden !!
Besonders das Beispiel Nokia zeigt, wie schnelll ein Unternehmens abstürzen kann,
wenn es nicht in der Lage ist Entwicklungen zu sehen und mitzugestalten.
Aus Angst vor dem Wahlvolk trauen sich wenige Politiker hier die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.
Viel Zeit wurde schon vertan, jetzt müssten Maßnahmen ergriffen werden, die auch Wirkung zeigen,
wie zB. Fahrverbote bei Grenzwertüberschreitungen.
Doch es mußte erst eine DUH Großstädte mit Klagen überziehen, bevor dort ersthafte Maßnahmen
zum Schutze der Gesundheit ihrer Bewohner ergriffen werden.
Dafür bin ich froh und dankbar, dass es die DUH und ihren Chef gibt !
Und wenn er persönlich auch ein ganz ganz böser Kerl sein mag ;), durch sein Handeln werden jetzt
Städte gezwungen, Schaden von ihren Bewohnern abzuwehren und zB. Dieselfahrverbote zu verhängen !
Bitte mehr davon !!!
Sion reserviert am10.9.2017
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Re: Auto-Lobby: Diesel-Verbot schadet Klimaschutz

Beitragvon Basslo » Do 6. Apr 2017, 07:18

Finds immer nur enttäuschend dass bei den öffentlichen Berichterstattungen fast immer CO2 als das einzig Wahre Kriterium kommuniziert wird. CO2 technisch ist der Diesel auch nur um maximal 15-20% besser als der Benziner. Und das soll der Klima Retter sein, wo eh der Verkrehr als ganzes am Gesamtanteil CO2 nicht so riesig ist und der Diesel hauptsächlich in Europa verbreitet ist? Fürs Klima ist das doch eine nicht spürbare Größe. Die Luftqualität in der Stadt neben den Hauptstrassen wo die Leute auf den Bus warten und Radfahrer zur Arbeit pendeln hingegen schon.
Bis jetzt streiten die Klimaforscher ja noch immer ob der CO2 Ausstoss das Klima beeinflusst oder nicht.
Viel wichtiger wäre es beim Verbrenner auf die Emissionen neben den Menschen zu schauen, welche die Gesundheit beeinträchtigen. Nur komisch dass davon keiner mehr redet. Wahrscheinich weil dann keiner mehr positive Argumente für Verbrenner finden kann und zugeben muss dass E-Autos gut sind für die Gesellschaft.

Die sollen mal schauen was bei der Diesel- Benzin-Herstellung von Beginn bis zum Ende mit der Umwelt angestellt wird, so wie sie es bei den E-Autos auch machen. Dann kann keiner mehr von Klimaschutz reden. Wo stehen denn die ganzen riesen Rafinerien? Nicht in einem Land wo hohe Umwelt und Sicherheitsauflagen gelten. Und mit regenerativen Strom arbeiten die sicher auch nicht. Den ganzen Umweltkatastrophen der Ölindustrie, wo tausende Lebewesen qualvoll enden, ganz zu schweigen.
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Re: Auto-Lobby: Diesel-Verbot schadet Klimaschutz

Beitragvon Rudi L » Do 6. Apr 2017, 09:23

@nokasch, aus der Sicht hast Du natürlich vollkommen recht.

Ich interpretiere die Worte von Herrn Wissmann eher so, daß wir uns nicht sofort von einer margenträchtigen Antriebstechnologie verabschieden, wohl aber an den Alternativen arbeiten müssen. Was im übrigen auch geschieht.

Wir haben auch nichts davon wenn wir jetzt das Beil ansetzen und den Ast auf dem wir sitzen abschlagen, jedoch sollten wir die neuen Triebe hegen und pflegen, weil die Anforderungen und damit die Märkte sich ändern werden. Das ist auch unserer Autoindustrie klar und sie arbeiten dran.

@Gummikuh, die Verkehrsplaner mußten in den letzten Jahren immer wieder gemäß den jeweiligen Vorgaben der herrschenden lokalen Politik handeln. Da wurde zum Teil der Verkehr unsinnig gebremst. Vermutlich hätten sie die Aufgabe intelligent gelöst, wenn sie denn gedurft hätten.

@Themse, für mich macht es keinen Unterschied wenn ein Bosch Mitarbeiter behauptet der Diesel würde die Luft reinigen oder ein Herr Resch seine Predigten hält ohne mit gutem Beispiel voranzugehen, sondern sogar das Gegenteil von dem lebt was er sagt. Beides ist unglaubwürdig.

Natürlich kann man das Engagement loben, wenn es ins eigene Weltbild paßt. Trotzdem hat es einen üblen Beigeschmack, das ist auf dem selben Niveau wie wenn man die Nazis dafür loben würde, daß sie damals die Autobahnen gebaut haben.

@Basslo, wir müssen nicht zwingend elektrisch fahren, das ist ein Weg. Was jetzt schon ginge ein Austausch der fossilen Kraftstoffe gegen synthetische und wirksame Abgasreinigung statt abschaltbarer Einrichtungen wäre heute schon machbar.

Grüße
Rudi
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Re: Auto-Lobby: Diesel-Verbot schadet Klimaschutz

Beitragvon motion » Do 6. Apr 2017, 22:59

Ein Lobbyist wie aus dem Lehrbuch. Das er für dieses unseriöse Geschwätz monatlich einen 5 stelligen Betrag bekommt ist nicht verdient.

Es ist genau umgekehrt. Der Diesel schadet dem Klima.

- Der Dieselboom nutzte vor allem den Herstellern, SUVs und Oberklasselimousinen zu verkaufen. Das bringt Geld und sicherte auch mittelfristig Arbeitsplätze - dem Klima half das aber nie
- Ein Dieselmotor verursacht mehr CO2 in der Produktion, da mehr Materialeinsatz erforderlich ist
- Zwar arbeitet der Dieselmotor effizienter als der klassische Otto-Motor, der Dieselkraftstoff enthält aber auch mehr Energie, folglich wird bei der Verbrennung auch mehr CO2 ausgestoßen. Das ist ein Grund, warum Otto-Hybridautos deutlich weniger CO2 emittieren als Diesel-PKW
- Die Milliarden-Investitionen in die Diesel-Technologie zu stecken führte dazu, dass das eingesetzte Kapital an anderer Stelle fehlte, bei der Weiterentwicklung von Akkumulatoren, Hybrid-Konzepten und Gasmotoren.
- Der gesetzlich vorgeschriebene Bio-Anteil im Dieselkraftstoff wird z.B. durch Palmöl gewonnen. Wegen der stetig steigenden Nachfrage von Palmöl, werden immer mehr Waldflächen gerodet
- Der Hybrid spart deutlich mehr CO2 ein als der Dieselmotor es je können wird, da die wechselnden Lastzustände in einem PKW nicht den maximal möglichen Wirkungsgrad des Dieselmotor ausnutzen
(z.B. im Gegensatz zu Toyota HSD)
- Elektro-, Wasserstoff- und Erdgasfahrzeuge sind die einzigen Antriebsarten die CO2 neutral umsetzbar sind.
- Die geringere Besteuerung von Diesel gegenüber Benzin kostet dem deutschen Staat jährlich 8 Mrd. €
Seit 1991 beläuft sich der Betrag auf 250 Milliarden €

Was man mit den Betrag alles hätte tun können. Ladesäulen, CNG & LNG (regenerativ), oder den Güterverkehr auf die Schiene bringen. Wir wären bestens versorgt.

Nebenbei sei gesagt, dass die Gesundheitschäden nicht mit einberechnet sind. Außerdem ist der Dieselmotor auch heute noch ein akustischer Umweltverschmutzer, wenn es nicht gerade ein V6 ist.
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Re: Auto-Lobby: Diesel-Verbot schadet Klimaschutz

Beitragvon fridgeS3 » Fr 7. Apr 2017, 06:19

Rudi L hat geschrieben:

Grüße
Rudi

Als ich begonnen habe diesen Thread zu lesen habe ich mich schon gefragt, wie lange es dauert, bis Rudi L uns seine Wahrheiten präsentiert und die Verbrennerindustrie in Schutz nimmt. Treffer!

Und als dann noch die DUH ins Spiel kommt, wirft er gleich die Geschichten auf Feld, dass die DUH auch nur gekauft ist.

Weißt du eigentlich wie billig das klingt. Komm, setz dich in deine dicke AMG Kiste nimm einen ordentlichen Zug von den Abgasen und troll dich. Im Motorsport Foren bist du besser aufgehoben oder von wem wirst du bezahlt um diesen Verbrenner bullshit zu verbreiten?

Mit jedem Deiner Worte drückst du aus, dass du ein Petrolhead bist
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Mach' mit und sei ein Teil des BMW i-Team zur eRuda 2018 ; wir freuen uns auf jeden i3-Driver
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Re: Auto-Lobby: Diesel-Verbot schadet Klimaschutz

Beitragvon Rudi L » Fr 7. Apr 2017, 06:46

@fridgeS3, hier geht es nicht um mich, sondern um Äußerungen von Lobbyisten, gleich von welcher Seite. Daran solltest Du Dich orientieren statt mit falschen Unterstellungen um Dich zu schlagen.

Falls Du jedoch mit Reflektion Probleme hast solltest Du Dir professionelle Hilfe holen!
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Re: Auto-Lobby: Diesel-Verbot schadet Klimaschutz

Beitragvon ChrisB » Fr 7. Apr 2017, 07:27

Wie viele Batteriefabriken und Werke hätte allein VW für die zig Milliarden Strafzahlungen und Imageverlust durch den Abgasskandal bauen können? Wie viele Jobs hätten geschaffen werden können?

Und jetzt sollen die Verbraucher daran schuld sein, dass es nicht mehr EV-Modelle gibt, weil sie keine Diesel mehr nachfragen? Die Autolobby hat jeden Bezug zur Realität verloren.

Die Kritik an der DUH und Herrn Resch ist substanzlos. Selbst wenn Herr Resch so viel fliegen würde, sagt das nichts über seine Glaubwürdigkeit und die der DUH aus. Der Mann kämpft an so vielen Fronten, da ist es rein faktisch nicht möglich, überall mit dem Zug oder gar mit dem Rad anzureisen.

Rudi L meint, die DUH würde bei den Messungen betrügen. Wenn dem so wäre, würde die DUH schon nicht mehr existieren. Im Übrigen bestreitet VW nicht mal die von der DUH im realen Fahrbetrieb gemessenen Werte.

Ich kann nur jedem hier im Forum empfehlen, die DUH oder eine andere Organisation, die sich dieser Probleme annimmt, zu unterstützen.

Es geht hier nicht nur um die Umwelt und unsere Gesundheit – was für sich genommen schon genug Gründe wären, eine solche Organisation zu unterstützen – sondern auch um den Erhalt unserer demokratischen Strukturen, die immer mehr von Großkonzernen und deren Lobbyisten ausgehöhlt werden.

www.duh.de
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Re: Auto-Lobby: Diesel-Verbot schadet Klimaschutz

Beitragvon fridgeS3 » Fr 7. Apr 2017, 07:58

Rudi L hat geschrieben:
@fridgeS3, hier geht es nicht um mich, sondern um Äußerungen von Lobbyisten, gleich von welcher Seite. Daran solltest Du Dich orientieren statt mit falschen Unterstellungen um Dich zu schlagen.

Falls Du jedoch mit Reflektion Probleme hast solltest Du Dir professionelle Hilfe holen!


LOL, diese Form von Reaktion habe ich erwartet. Man sollte nicht von sich auf Andere schließen ;)

Ich darf Deinen Post nochmals zitieren:

Rudi L hat geschrieben:
In folgendem Punkt gebe ich ihm recht

„Wir können uns nicht - wie das mancher außerhalb der Branche meint - einfach aus einer Antriebsart verabschieden“, unterstrich Wissmann. „Diese Industrie ist kein Staatsbetrieb, der trotz ständiger Verluste immer wieder frisches Geld erhält.“


Das ein Automobilhersteller kein Staatsbetriebe sind, darin wolltest Du dem Oberlobbyisten recht geben? Ich werde mir jetzt nicht die Mühe machen, aber war nicht vor kurzem Hauptversammlung von BMW und Daimler? Und haben die Konzerne nicht glänzend verdient??

Dieser Argumentation vom VDA zu zustimmen schreit nach völliger Verblendung.

Wenn die Automobilindustrie, die seit vielen Jahren wissen, der rechtliche Rahmen wurde vor Jahren von der EU vorgegeben, dass die Verbräuche bzw. der Schadstoffausstoß reduziert werden muss, trotzdem SUV, dicke Karren und Lügen bauen und verwenden, um noch mehr Gewinne zu erzielen, dann haben sie schlicht weg ihre Arbeit schlecht gemacht. Sich dann hinzustellen, "wir brauchen aber weiterhin den Verbrennungsmotor" ist eine weitere Lüge.

Das ist ein Problem von alten und verkrusteten Denkstrukturen (Ach, früher war alles besser).

Und wenn Herr Zetsche sich hinstellt und meint, dass unser Wohlstand ja schließlich von der Autoindustrie abhängt (nicht falsch verstehen, damit hat er recht gehabt), deshalb müsse man weiter Verbrenner bauen, dann liegt er einfach mal komplett daneben. Denn heute wissen wir, dass die Verbrenner für eine Vielzahl an Erkrankungen verantwortlich sind; wir haben also unseren Wohlstand mit unserer Gesundheit bezahlt!!!

Ist es das Wert?? In meinen Augen ganz klar ==>> NEIN!!

Wenn der Schwenk dann einen Abstrich vom Wohlstand bedeutet, dann muss das halt sein, nur diese Erkenntnis gefällt den Leuten nicht, die wollen lieber weiterhin Ihren Wohlstand genießen.

Zur DUH; jawohl ist das eine Lobby-Organisation, und zwar eine FÜR die Umwelt und die Bürger. Die Geschichten, die Du weiter vorne gestreut hast, wurden bereits längst aufgeklärt, nur das schreibt man lieber nicht, wenn man eine Organisation diskreditieren möchte.

Und nein, ich will hier keine Diskussion von Wohlstand los treten, das führt zu weit.

Rudi L, ich verfolge Deine Beiträge schon seit geraumer Zeit, diese haben, zusammen genommen, eine ganz deutliche Handschrift. Daher werde ich auf keine weitere Kommentare mehr reagieren, Dein Bild, was Du von Dir selbst zeichnest, ist allzu deutlich.

Und damit komme ich zurück auf Deine Empfehlung zur Reflektion; das solltest Du mal versuchen; es hilft, kann ich Dir aus Erfahrung empfehlen ;)
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