Argumente für E-Auto?

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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon Lisa » Fr 25. Nov 2016, 13:15

mr_XF_V6 hat geschrieben:
Ich interessiere mich für das Thema und werde mir wohl auch ein E-Auto zulegen,
aber ich finde die E-Gemeinde macht sich auch ganz schön selbst was vor.
Da wird viel optimiert gerechnet.

Da ist was dran, daher kommt es beim Überzeugen ja auf die individuellen Aspekte an?

Ich denke, man kann als E-Fahrer heute schon helfen, das Entwicklungsland weiter zubringen:
Eine der großen Fragen ist ja, warum sind die E-Autos nicht so weit?
Laut Industrie sind es die Kunden, die das nicht wollen. Hint: Der EV-1 hat das ja schon gezeigt.
Wäre natürlich widerlegt, wenn doch ein paar mehr Kunden sich eins kaufen.

Bezüglich Deiner Bedenken zur Reichweite:
Ja stimmt. Aber:
Ich denke, für jemanden, der öfter bestimmte längere Strecken fährt finden sich relativ schnell automatisch gute Lösungen:
Also wo man zum Beispiel die Pinkelpause einlegt, wo man einen regelmäßigen Stau umfahren kann etc, so dass sich für das konkrete Fahrzeug eine gute Lösung für die Strecke findet. Vielleicht ist dann ein Halt beim Aldi o.ä. dabei, bei dem man ein Teil des Wocheneinkaufs bei der Fahrt erledigt, daher insgesamt keine zusätzliche Zeit benötigt, das Auto aber _kostenlos_ aufgeladen wurde?
Natürlich ist hier eine gewisse Kreativität gefragt, heute noch größer als hoffentlich in naher Zukunft, aber ein "weiter so wie bisher" ist für mich jedenfalls keine gute Antwort.
"Nimm doch mal den Zug" könnte auch eine Antwort sein. Damit wären wir aber vollends OT.

mr_XF_V6 hat geschrieben:
Ich will nicht von jeder Reise ein Happening machen und jedesmal 2-3 mal doof an einer Zapfsäule stehen,
um 800 km zu schaffen.

"Ich will nicht" klingt wie "weiter so wie bisher", oder?
Man zapft nicht, sondern lädt, und man muss dort nicht daneben stehen, das ist aber nicht die Frage, denke ich.
Manche Gewohnheit kann durch etwas Besseres ersetzt werden, obwohl man sich das am Anfang nicht vorstellen konnte.
Das fällt schwer, aber wenn wir (im Sinne von E-Fahrer "Pionieren") hier keine Argumente finden und Vorschläge machen, wer dann? Die Autohändler? Die Industrie? Umweltverbände?

mr_XF_V6 hat geschrieben:
"Ich mache Pause weil ich es mir leisten kann" - Unfug.

Also für die Fahrt in den Urlaub sehe ich das eben nicht als Unfug.
Eine Geschwindigkeit von >120 ist für manche Leute ebenfalls Unfug (oder schlimmeres, das lassen wir hier besser mal).

Da es um Argument _für_ E-Autos geht, kann man das Argument mit den "Pausen sind gut" zum Beispiel bringen, wenn jemand von seinem Beinahe-Unfall erzählt (hat).

mr_XF_V6 hat geschrieben:
und man kann es keinem seriös wirtschaftlich empfehlen.

Wenn es nur um den ökonomischen Aspekt ginge, ist das wohl schwer, ich denke, das wird niemand bestreiten.
Allerdings ist der Kauf eines Autos nur sehr selten seriös wirtschaftlich durchdacht.

Für viele Leute ist es wirtschaftlich im Moment überhaupt nicht möglich, sich irgendein E-Auto zu kaufen: Ein gebrauchter Kleinwagen für 5000 Euro ist oft schon viel zu teuer.

Aber:
mr_XF_V6 hat geschrieben:
Im Stadtgebiet und -umfeld mag das schon ganz gut gehen
...
Aber ich denke außer bei Stadt-/Vorstadtbewohnern, wirdd das bestenfalls der Zweitwagen werden

Das ist doch auch schon was?
Ein Leaf als Zweitwagen klingt für mich besser als "ein kleiner SUV, weil man da so schön hoch sitzt, und den gibt es auch in diesem schönen rosa-blau kariert"

PS:
Bitte meine Kommentare nicht als Provokation verstehen:
Primär geht es in diesem Thread ja um Argumente _für_.
Also wie man eine konkrete Diskussion "_ob_" mit guten Punkten und Argumenten beeinflussen kann.
Lisa
 
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon Horse » Fr 25. Nov 2016, 13:30

Passend zum Thema hier - :roll:
http://www.autohaus.de/nachrichten/tran ... 53236.html
- der Kommentar von "Gentlemen-Driver" vom 23.11.16:
....Nun wird zunehmend die Menschheit mit einer fragwürdigen und (insbesondere seitens VW) völlig substanzlosen E-Offensive belämmert, der jegliche seriöse technische und infrastrukturelle Grundlagen fehlen. Die überwiegend nur Auflagen- und Quoten-getriebenen Medien blöken den Quark auch brav unters Volk, das nun völlig verunsichert dem Diesel als einziger z.Zt. wirklich tauglicher Motorentechnik (ich rede von modernsten Dieseln mit Partikelfilter) peu à peu den Rücken kehrt. Das Thema Elektro-Antrieb ist meiner Meinung nach definitiv der falsche Weg, insbesondere hinsichtlich seiner auf längere Sicht hin katastrophalen Umweltbilanz (was soll letztlich an mit extrem viel Energie hergestellten und ökologisch höchst fragwürdigen Strom "aus der Steckdose" fressenden E-Autos besser sein, als an den heutigen Verbrennungsmotoren? Das soll allen Ernstes die Zukunft sein??? Daß ich nicht lache!). Eine ganze Lead-Branche auf dem Holzweg

... Dank VW und durch VW sägt sich die Branche noch viel schneller (und viel zu schnell) den Ast ab, auf dem sie sitzt und dies, bevor ECHTE Alternativen entwickelt werden können Synthetic fuel? Brennstoffzelle? Wasserstoffantrieb? Warum spricht und schreibt fast niemand darüber??? Wir alle im Handel müssen/dürfen diesem irren Treiben machtlos zusehen und dürfen uns tagtäglich mit den zunehmend verunsicherten Verbrauchern herumschlagen, die JETZT von uns Fahrzeuge wollen, die in der Lage sind ihren HEUTIGEN automobilen Bedürfnissen gerecht zu werden. Dies können die paar wenigen halbwegs ernst zu nehmenden aber leider völlig überteuerten E-Modelle aber nicht einmal ansatzweise liefern. Quo vadis Automobilbranche?

Soll er sich doch mal mit laufendem Diesel-Partikelfilter in eine geschlossene Garage stellen, um es praxisnah beurteilen zu können...
Zuletzt geändert von Horse am Fr 25. Nov 2016, 13:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon Horse » Fr 25. Nov 2016, 13:36

Lisa hat geschrieben:
mr_XF_V6 hat geschrieben:
Ich interessiere mich für das Thema und werde mir wohl auch ein E-Auto zulegen,
aber ich finde die E-Gemeinde macht sich auch ganz schön selbst was vor.
Da wird viel optimiert gerechnet.

Da ist was dran, daher kommt es beim Überzeugen ja auf die individuellen Aspekte an?

Ich denke, man kann als E-Fahrer heute schon helfen, das Entwicklungsland weiter zubringen:
... Wäre natürlich widerlegt, wenn doch ein paar mehr Kunden sich eins kaufen.

Bezüglich Deiner Bedenken zur Reichweite:
Ja stimmt. Aber:
Ich denke, für jemanden, der öfter bestimmte längere Strecken fährt finden sich relativ schnell automatisch gute Lösungen:
Also wo man zum Beispiel die Pinkelpause einlegt, wo man einen regelmäßigen Stau umfahren kann etc, so dass sich für das konkrete Fahrzeug eine gute Lösung für die Strecke findet. Vielleicht ist dann ein Halt beim Aldi o.ä. dabei, bei dem man ein Teil des Wocheneinkaufs bei der Fahrt erledigt, daher insgesamt keine zusätzliche Zeit benötigt, das Auto aber _kostenlos_ aufgeladen wurde?
Natürlich ist hier eine gewisse Kreativität gefragt, heute noch größer als hoffentlich in naher Zukunft, aber ein "weiter so wie bisher" ist für mich jedenfalls keine gute Antwort.
"Nimm doch mal den Zug" könnte auch eine Antwort sein. Damit wären wir aber vollends OT.
... Man zapft nicht, sondern lädt, und man muss dort nicht daneben stehen, das ist aber nicht die Frage, denke ich.
Manche Gewohnheit kann durch etwas Besseres ersetzt werden, obwohl man sich das am Anfang nicht vorstellen konnte.
Das fällt schwer, aber wenn wir (im Sinne von E-Fahrer "Pionieren") hier keine Argumente finden und Vorschläge machen, wer dann? Die Autohändler? Die Industrie? Umweltverbände?

PS:
Bitte meine Kommentare nicht als Provokation verstehen:
Primär geht es in diesem Thread ja um Argumente _für_.
Also wie man eine konkrete Diskussion "_ob_" mit guten Punkten und Argumenten beeinflussen kann.

Danke Lisa!

E-Pioniere ist gut! - Wer möchte statt dessen zu Ewig-Gestrigen gehören? (vielleicht auch ein - wenn auch emotionales - Argument; aber wie viele bzw. wenige kaufen Autos nur nach reinen Sachkriterien?).
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon Lu De » Fr 25. Nov 2016, 15:00

Wenn manche Leute mit ihrem Statussymbol "dickes Auto" argumentieren........

Statussymbol ist doch eher ein luxeriöser Gegenstand, den man nicht unbedingt braucht, aber sich damit von der Masse abheben will.

Da ist doch das Elektroauto das viel bessere Statussymbol? Man braucht es nicht unbedingt, gibt genug andere Fahrzeuge.
Sind(anfangs) teurer als normale Autos und "kommen nicht so weit"(das sagen ausgerechnet immer die, die 8km zur Arbeit fahren).

Passt doch perfekt als Luxusgut?

Aber so tief sind die Taschen dann doch nicht -> ein niedrigeres Statussymbol muss her.
(Am Ende ists dann doch günstiger, man hat Spass und tut was für sie Umwelt :D )


Für Ausendienstler ist das Angebot einfach noch nicht da :/

Da muss einfach mal was gutes kommen!


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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon karo2204 » Sa 26. Nov 2016, 07:59

Lisa hat geschrieben:
Moin!

Vielleicht habt ihr ein paar Ideen, welche Argumente noch ziehen könnten.
Es geht darum wie ich jemanden überzeugen kann, ein E-Auto zu kaufen statt eines Verbrenners.

Der erste Schritt, durch das eigene "Vorleben" ist bereits getan: Es wird immerhin in Betracht gezogen.
Leider sind diese Argumente "dagegen" für mich schwer zu widerlegen:
1. E-Autos sind zu teuer
2. E-Autos sehen sch<piep> aus
3. E-Autos haben eine zu kleine Reichweite

Meine Argumente bisher:
E-Autos sind leise.
E-Autos sind im Unterhalt günstig.
E-Autos sind leicht zu fahren und machen Spass.
E-Autos schaden der Umwelt weniger.

Tatsächlich wird an jedem dieser Argument rumgemäkelt: Da bekomme ich dann sowas zu hören:
Leise? Das ist ja gefährlich, da passieren mehr Unfälle.
Günstig? Da fällt ja Batteriemiete an, und Batterie hält ja nicht lang, sonst gäbe es diese Miete ja nicht.
Spass machen soll das nicht: Mein Sohn soll gesittet fahren, und meine Frau kommt mit der Technik bestimmt nicht zurecht.
Die Herstellung der Batterie macht die Umwelt kaputt.

Diese Argumente konnte ich zum großen Teil leicht mit Fakten erklären und beseitigen, aber da seht ihr schon das Problem:
In dem Moment, wo man jemanden vom Gegenteil seiner Meinung überzeugen muss, hat man schon ein Problem.
So ist die Reichweite bei einer täglichem Strecke unter 30km ja bei keinem Auto ein Problem, doch
"Aber wenn ich damit nach XXX will (1x im Jahr?), dann geht das nicht, und Pausen mache ich grundsätzlich nicht"
Am Ende wird ein Polo mit Diesel gekauft :-( Der ist schön Deutsch, sieht gut aus, stinkt und war billig.
Ich befürchte, ihr kennt das...

Jetzt habe ich das "Problem" erneut:
Da unser "Drilling" es mit "das ist kein Auto" schwer hat, einen potenziellen SUV Fahrer zu überzeugen, bin ich dazu übergegangen, auf eine Probefahrt mit _irgendeinem_ E-Auto zu drängen. Aber auch das ist schon wieder schwierig:
Die Händler haben gar keine E-Autos da: mal eben eine Probefahrt? Wird schwierig. Bei welcher Marke hat man da die besten Chancen?

Wie macht ihr das? Versuchen will ich das jedenfalls weiter...

Uli


Hallo Uli,

da kann ich Dir helfen. Ich habe einen e-Golf.

1. zwischen e-Golf und Golf 7 Comfortline bei Vollausstattung "nur" 5000.- Euro Unterschied. Bei geringen Werstattkosten (kein Getriebewechsel, kein Austausch der Bremsscheiben, kein Ölwechsel etc.) und kostenlosen Laden armotisiert sich das schnell wieder. Vorallem die Werkstattkosten läppern sich, zusätzlich Benzin, das läppert sich.

2. Beim Merc B250e und meinem e-Golf hat sich das mit dem anders Aussehen erledigt.

3. Das mit der Reichweite sehe ich weniger als Problem. Es gibt auf den Autobahnen und in der Stadt genügend Ladestationen. Allerdings ist halt Planung notwendig, es geht. Da sind sich leider noch einige Leute zu bequem dafür. Zeig ihm einfach mal die GoingElectric.de Webseite, inklusive Ladesäulenverzeichnis und Routenplaner.

Hast Du Deinen Bekannten schon zu einer Probefahrt mitgenommen?

Grüsse,
Karolin


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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon Horse » Sa 26. Nov 2016, 16:17

Gute Argumente aus der Praxis! :danke:


Noch zum Preis: Grade gesehen: http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-10/e ... ettansicht - unter "Zu großzügiger Sicherheitspuffer wird reduziert"
... So hat LG Chem gerade in Polen nahe Breslau den ersten Spatenstich getan. In jeder neuen Halle läuft das Band schneller als zuvor. Die Preise sinken, und sie werden weiter fallen. Die Autohersteller können es sich also finanziell leisten, mehr Kapazität in die gleiche Karosserie zu bauen. Fachkreise gehen davon aus, dass ein batterieelektrisches Auto noch vor 2025 günstiger sein könnte als ein vergleichbares mit Verbrennungsmotor.

Vereinfacht gesagt besteht ein Batteriesystem heute vorwiegend aus viel Verpackung und nur wenig aktivem Material. ... In der ersten Fahrzeuggeneration waren sehr große Sicherheitspuffer vorgesehen. Zu großzügige, wie man inzwischen weiß. Diese Verschwendung wird jetzt reduziert. Der Platzbedarf und der Ballast pro Kilowattstunde sinken, was außerdem die Kosten dämpft.
Zuletzt geändert von Horse am Sa 26. Nov 2016, 18:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon tomas-b » Sa 26. Nov 2016, 18:18

Ich kann noch keine Argumente liefern, da mein Weg zur E-Mobilität erst noch bevor steht, für das nächste Jahr aber bereits fest beschlossen ist. Und dann gleich richtig: Beide Verbrenner im Haushalt müssen je einem Stromer weichen.
Ich kann nur schreiben, was mich zu diesem Schritt bewegt hat:

1. Eigenes Grundstück mit eigener Lademöglichkeit (sogar selbst von der Sonne abgezapft)
2. Arbeitsweg eine Tour aktuell 5 km, wenn die Bahnschranken weg sind, ca. 10 km
3. Eltern, Freunde, Ärzte und alle wichtigen Dienstleistungen im Umkreis von 20 km
4. Einkaufsmöglichkeiten für besondere Anschaffungen maximal 50 km weit weg
5. Für Urlaubsfahrten wird (wenn gewünscht) ein kostenloser Ersatzwagen bereit gestellt
6. Eine kurze Testfahrt (2 Stunden) mit einem Nissan Leaf

Diese 6 Gründe haben mich dazu bewegt, meinen Nissan-Händler des Vertrauens mal zu fragen, ob man das Auto auch mal eine Woche auf die Alltagstauglichkeit testen kann. Was problemlos möglich war. Danach kamen dann noch folgende Gründe hinzu:

7. Unheimlich viel Spaß beim Fahren (Fahrgeräusche, Spritzigkeit, Handling allgemein)
8. Erstaunt-Erschrockene Blicke bei meinen Freunden und Arbeitskollegen (bis sie das erste mal mit- bzw. selber gefahren sind)
9. Wirklich gute Alltagstauglichkeit bei meinen Umständen, und das auch, obwohl ich da nur über Schuko geladen habe
10. Ein sehr gutes Gesamtpaket mit guter Beratung seitens des Händlers (der will E-Autos auch verkaufen!)
11. Eine überzeugte Frau, die sich vorher ein solches Auto nicht im Ansatz vorstellen konnte (und jetzt selbst unbedingt eins will)

Natürlich war der erste Ansatz, sich überhaupt mit dem Thema auseinander zu setzten, der Umweltaspekt. Nicht, dass ich ein absoluter Umwelt-Hyper-Aktivist bin, aber ich mache mir halt meine Gedanken darüber, mit welcher Welt meine Kinder und (bald auch) meine Enkelkinder klar kommen müssen und in welchem Zustand diese von meiner Generation hinterlassen wird. Und natürlich auch, welchen Anteil ich an diesem Desaster habe... Daraus resultierend kam halt als erstes die Solaranlage auf das Dach und nächstes Jahr eben der Abschied vom Verbrenner...
Kia Soul EV mit Komfort-Paket (12/2016)
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon Horse » Mo 23. Jan 2017, 21:43

Sind jetzt auch keine Argumente - aber hier bietet ein Landkreis seinen Bürgern die Möglichkeit, jeweilse 10 Tage kostenlos einen E-Golf oder E-up! zu nutzen und hat dazu eigens beide E-Autos für ein Jahr geleast:
https://www.lk-row.de/portal/pressemitt ... ubrik=1002
Die Initiative zu dem Vorhaben geht auf eine Kreistagsentscheidung zurück, zwei Elektro-Autos für ein Jahr zu leasen und probeweise Nutzern im Kreisgebiet zur Verfügung zu stellen. Ziel des Vorhabens ist es, für Elektromobilität und damit für nachhaltiges und klimafreundliches Verhalten zu werben.

Der Landkreis least die Fahrzeuge über das Autohaus Warncke in Tarmstedt. Ausgewählt wurden ein Kleinwagen (VW e-up!, Reichweite 160 km) und ein Mittelklassewagen (VW e-Golf, Reichweite 190 km).

So können die Betreffenden selbst (wer jeweils probenutzen darf, entscheidet das Los) selbst ganz unverbindlich in der Alltagspraxis ausprobieren und Erfahrungen sammeln.
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