Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Kelomat » Mi 19. Jun 2013, 15:42

Karlsson hat geschrieben:
Ohne riesigen Akku oder RE sind es reine Zweitwagen


Da muss ich widersprechen!

Das habe ich am eigenen Leib erfahren ;)

Mein erstes E-Auto (Peugeot 106 Electric) habe ich als 2.Wagen zu meinem A4 Avant gekauft.
Die Realität hat so ausgesehen das der Audi in 2 Jahren 1 mal benutzt wurde und bevor er mir beim stehen zusammen rostet hab ich ihn verkauft. Also wurde mein Audi zum Zweitwagen obwohl es nicht leicht war vom Komfort eines Audi A4 auf einen Peugeot 106 umzusteigen doch da hat die Umwelt und die Geldbörse gewonnen.
Seit damals sind wir frei von Fossilien :mrgreen:

Jetzt ist mit meinem Leaf der Fahrkomfort wieder zurück....
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon agentsmith1612 » Mi 19. Jun 2013, 16:16

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Ich wiederhole mich, aber schau sie dir an, im Ampera Forum. Da herrscht panische Angst davor, auf Sprit zu fahren. Alle freuen sich, dass sie ihn haben, für den Notfall, aber kaum einer mag ihn nutzen und vermeidet es mit allen Mitteln! Diese Erkenntnis kam aber erst nach der Anschaffung und den ersten Erfahrungen, wie sehr man doch - rein elektrisch - zurecht kommt.


Genau das kenn ich auch, auch von meinen eigenen längerem Probefahrten mit dem Ampera. Die Sache ist natürlich ziemlich abhängig wo man wohnt und was man für Strecken wie oft fährt. Mein jetziges Fahrzeug hat fast 30.000 km runter (sehr wenig) davon waran 23.000 km Autobahn und das wohl jedesmal über 150 km.

Gut das ist jetzt mein Fahrprofil nur das ändert sich auch mal von Jahr zu Jahr (noch), der Punkt ist doch, mit dem RE an Bord kann man überall hin wo man will und man bleibt nie liegen.
Natürlich bietet es sehr viele Vorteile mit einem full EV überall hinzufahren auch mit Zwischenladung sehen wir ja bei dir, dass das alles sehr gut und auch relativ schnell geht mit dem Zoe. Aber das ist doch alles deiner Auswahl an Strecke, Fürsorge und Planung geschuldet.

Ich möchte überall hin fahren können und das möglichst elektrisch. Das ist doch das was man will.
Den hier im Forum würde doch am liebsten Tesla fahren wenn man könnte, wieso wohl ? Reichweite null Probleme, bald verfügbare Supercharger die sehr schnell laden und wo Fahrzeit immer erheblich größer sein wird als Ladezeit.
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon meta96 » Mi 19. Jun 2013, 19:06

... wie ist das so beim Ampera, kickt der Verbrenner dann so rein, dass man ihn hassen lernt? Und ist es so schlimm, dass man diesen nach einem Ampera-Leben los werden will, d.h. man züchtet Voll-EV Fahrer? Ist es so ... wow, dann lerne ich ihn vielleicht auch ein bisschen gern zu haben ...
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Re: AW: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Chris » Mi 19. Jun 2013, 19:28

@meta69: Was ich von meinen Ampera Probefahrten sagen kann ist: Der Verbrenner schaltet sich sehr unmerklich zu und läuft auch die meiste Zeit sehr unaufgeregt, leise und rund. Um mal ein Beispiel zu nennen. Du fährst x km und 1 oder 2 km vor dem Ziel (mit Ladeatation) schaltet sich der Verbrenner zu... Das sind so Situationen wo man Diesen verflucht, weil man auch einfach 5km/h langsamer hätte fahren können und wäre dann elektrisch ans Ziel gekommen.

Ich denke die Plug-in-hybride werden sich erst mal besser verkaufen weil die Leute einfach kein Gefühl für ihre täglichen Reichweiten haben. Wenn sie dann merken wie wenig der Verbrenner überhaupt läuft fangen sie an zu denken und zu rechnen ob es nicht auch ein Full-EV tut.
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Karlsson » Mi 19. Jun 2013, 19:57

Kelomat hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
Ohne riesigen Akku oder RE sind es reine Zweitwagen


Da muss ich widersprechen!

Das habe ich am eigenen Leib erfahren ;)
Mein erstes E-Auto (Peugeot 106 Electric) habe ich als 2.Wagen zu meinem A4 Avant gekauft.
Die Realität hat so ausgesehen das der Audi in 2 Jahren 1 mal benutzt wurde und bevor er mir beim stehen zusammen rostet hab ich ihn verkauft.


Ich sollte Zweitwagen vielleicht mal definieren - ein Fahrzeug, das nicht alle Belange abdeckt, so dass man noch ein zweites braucht. Der 106 Electric wäre bei mir ein Zweitwagen. Ich könnte ihn an 90% aller Tage ohne Einschränkung nehmen, wegen den restlichen 10%, scheidet er als Erstwagen aber aus.
Deine Reichweitenbedürfnisse scheinen da halt sehr gering zu sein.
Im letzten Monat hätte ich an 13 Tagen ein Mietfahrzeug gebraucht wenn der 106 Electric mein Erstwagen wäre. Bei einem i3 mit Range Extender wäre dieser aber nur an 6 Tagen in Betrieb gewesen.

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Ich hab ja nix gegen Plugin Hybride, behaupte aber eben, dass ein großer Teil der Bevölkerung ohne doppelte Technik auskommen kann.

Fast alle - es ist nur eine Geldfrage.

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Am Ende kriegt man alle beim Geld. Doppelte Technik ist halt einfach teuer.

Nein - für die Differenz zwischen den beiden Akkugrößen beim Tesla S kriegt man über 3 Range Extender. Auch beim ZOE könnte man den Akku so einkürzen, dass das ganze fast kostenneutral sein könnte.


BuzzingDanZei hat geschrieben:
Man hat doch wieder was wartungsintensives an Board. Doch wieder einen Auspuff der rostet usw.

Mein Auspuff ist 9 Jahre alt, in Ordnung und hat JEDE Strecke Betrieb erleiden müssen. Ich denke eher, dass der RE alle 2 Jahre mal neues Öl bekommt, wenn überhaupt.

BuzzingDanZei hat geschrieben:
und das macht einfach nur Sinn, wenn man den öfter als 3x im Jahr braucht!

Stimmt. Wobei der erst die Freiheit gibt, den Akku wirklich auszureizen.

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Von den 3000 Euro die der RE beim i3 kostet, kann ich mir verdammt oft Leihwagen nehmen!

Hab gerade geschaut - der billigste, den Sixt mir hier anbietet für einen Urlaub, liegt schon bei 550€.

BuzzingDanZei hat geschrieben:
BTW: Wenn ich morgen in Hamburg bin, hat es mich ganze 0 Euro gekostet, zumindest was die Energie angeht. Wenns ums Geld geht, werden die Menschen plötzlich kompromissbereit. :mrgreen:

Genieße es, das geht vorbe

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Ich wiederhole mich, aber schau sie dir an, im Ampera Forum. Da herrscht panische Angst davor, auf Sprit zu fahren. Alle freuen sich, dass sie ihn haben, für den Notfall, aber kaum einer mag ihn nutzen und vermeidet es mit allen Mitteln!

Ja, ist doch gut. Besser Angst davor haben, dass der Verbrenner anspringt als dass der Akku leer ist.

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Diese Erkenntnis kam aber erst nach der Anschaffung und den ersten Erfahrungen, wie sehr man doch - rein elektrisch - zurecht kommt.

Ja, da stellt man dann fest, dass man im Urlaub nur am ersten und am letzten Tag Benzin braucht. Aber ohne RE hätte man einen Mietwagen genommen, der jeden Tag Benzin brauchen würde.

agentsmith1612 hat geschrieben:
Gut das ist jetzt mein Fahrprofil nur das ändert sich auch mal von Jahr zu Jahr (noch),

Sagt der Student :D
Und je nachdem was Du studiert hast, geht das noch einige Jahre so weiter... Oder Du hast zwar eine feste Beschäftigung, die auch das Potential hätte, dass Du da länger bleiben magst, aber Du lernst eine Frau kennen, die etwas spezialisiertes studiert hat und dann pendelt ihr Jahre lang am Wochenende zwischen wechselnden Orten.
Nicht ausgedacht - erlebt. Und ich kenne viele andere, denen es nicht anders ging. Plug-in Hybrid hätten sie alle fahren können.

Chris hat geschrieben:
Ich denke die Plug-in-hybride werden sich erst mal besser verkaufen weil die Leute einfach kein Gefühl für ihre täglichen Reichweiten haben. Wenn sie dann merken wie wenig der Verbrenner überhaupt läuft fangen sie an zu denken und zu rechnen ob es nicht auch ein Full-EV tut.

Ich hab da ein sehr genaues Gefühl - an den meisten Tagen reichen 20km völlig. Das ändert aber auch nichts daran, dass auch mal >500km dabei sind oder auch mal >1000km. Auch 1500km hab ich am Tag schon geschafft. Und das muss gehen. Gewisse Einschränkungen sind ok, aber grundsätzlich muss es gehen. Beim Tesla S würde ich sagen, dass das gegeben ist.
Aber eben WEIL ich rechnen kann, sage ich mir dass ein RE nicht nur erheblich billiger ist als der Tesla Akku, sondern auch noch flexibler. Mit viel weniger Aufwand bin ich da im Alltag genauso 100% elektrisch unterwegs.
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Gerald » Mi 19. Jun 2013, 20:09

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Ich wiederhole mich, aber schau sie dir an, im Ampera Forum. Da herrscht panische Angst davor, auf Sprit zu fahren. Alle freuen sich, dass sie ihn haben, für den Notfall, aber kaum einer mag ihn nutzen und vermeidet es mit allen Mitteln! Diese Erkenntnis kam aber erst nach der Anschaffung und den ersten Erfahrungen, wie sehr man doch - rein elektrisch - zurecht kommt.


Ja, und genau da sehe ich den Fehler von Opel. Sie hätten einen größeren Akku und einen kleineren Verbrenner verbauen sollen, so wie es BMW nun macht. Ergebnis: Nicht 60-80km Reichweite, sondern 120-150km Reichweite, Verbrenner schaltet sich viel seltener ein.
Nichts gegen den Ampera, ein super tolles Fahrgefühl.

Viele Grüße
Gerald
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Vergangenheit: Stromos, Nissan Leaf, Twizy, Toyota Yaris Hybrid, Prius 2
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Kelomat » Mi 19. Jun 2013, 20:44

Karlsson hat geschrieben:
Ich sollte Zweitwagen vielleicht mal definieren - ein Fahrzeug, das nicht alle Belange abdeckt, so dass man noch ein zweites braucht. Der 106 Electric wäre bei mir ein Zweitwagen. Ich könnte ihn an 90% aller Tage ohne Einschränkung nehmen, wegen den restlichen 10%, scheidet er als Erstwagen aber aus.
Deine Reichweitenbedürfnisse scheinen da halt sehr gering zu sein.
Im letzten Monat hätte ich an 13 Tagen ein Mietfahrzeug gebraucht wenn der 106 Electric mein Erstwagen wäre. Bei einem i3 mit Range Extender wäre dieser aber nur an 6 Tagen in Betrieb gewesen.


Ja gut ich definire den Zweitwagen mit 10% in Betrieb und den Erstwagen mit 90% in Betrieb.....

Ja ich hab keine großen Reichweitenbedürfnisse (meistens) aber da sind wir schon am Punkt: Jeder hat andere Bedürfnisse....
Klar ist für mich ist ein 100% EV besser als eines mit RE

Für dich ist es besser eines mit RE zu kaufen. Wer den großteil Strecken mit vielen km fährt soll sich ein Plugin Hybrid Kaufen.
Für solche Menschen ist so ein Auto gebaut. Bei mir wäre das Irrsinn denn die Jährliche Wartung für den RE wäre rausgeschmissenes Geld.

Ich finde jeder soll sich seine Bedürfnisse ansehen und sich danach ein Auto aussuchen.

Für die meisten wird's ein reines EV sein, für manche ein Plugin Hybrid.

Wichtig ist nur das wir die EV-km steigern und die Fossilen verringern denn sonst werden wir unsere Erde bald gänzlich vernichten... :old:
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon agentsmith1612 » Mi 19. Jun 2013, 21:24

Karlsson hat geschrieben:
Sagt der Student :D
Und je nachdem was Du studiert hast, geht das noch einige Jahre so weiter...

Wenn ich an einer Uni gewesen wäre, ja dann hast du recht, bin ich aber nicht, hätte trotzdem die Option auf einen Hut aber habe ich keine Lust mehr drauf.
Nächstes Jahr wird die Masterarbeit begonnen und einen Arbeitsplatz habe ich auch schon in Aussicht.
Karlsson hat geschrieben:
aber Du lernst eine Frau kennen,

die habe ich schon :-)
Karlsson hat geschrieben:
pendelt ihr Jahre lang am Wochenende zwischen wechselnden Orten.

das käme für uns nicht mehr in Frage, zusammen oder gar nicht, unsere planung passt da ziemlich gut zusammen, wenn ich fertig bin beginnt sie ein Studium sehr ortsnah meiner zukünfitgen Arbeitsstelle. Aber das ist noch eigentlich Zukunftsmusik, wir hoffen natürlich das das klappt.
Karlsson hat geschrieben:
Nicht ausgedacht - erlebt. Und ich kenne viele andere, denen es nicht anders ging. Plug-in Hybrid hätten sie alle fahren können.

Sicher ist das in meiner Genertion oder auch schon vorher ziemlicher Alltag, dass Fernbeziehungen entstehen oder aus festen Beziehungen Fernbeziehungen werden.
Zum Ampera ist noch zusagen, natürlich wäre ein größerer Akku und kleinerer Verbrenner besser.
Die Gründe bzw. spekulativen Gründe findet man im Amperaforum.
Dort wurde halt zum einen gesagt, dass der 1.4er halt günstig aus dem Regal kam und man eigentlich nur Peripherie und Steuerung optimiert hat. Zudem wurde das System aus Kupplungen und Planetegetrieben willendlich so gemacht und nicht so wie es der i3 macht um bei konstanter hoher Geschwindigkeit doch mechanische Arbeit auf den Antrieb zu geben und Verlustleistung durch elektrische Wandlungsverluste zu umgeben.

Ein größerer Akku wäre sinnvoll gewesen, wurde aber zum einen aus Platzgründen und hauptsächlich aus Kostengründen nicht realisiert. Man muss bedenken, der Akku im Ampera ist was Temperierung angeht, ziemlich overengineered. Auch die nutzbare Kapazität ist mit 63 % geringer als bei allen anderen EVs, der Grund ist in der Haltbarkeit zu finden.
Akkudegratation soll durch die nicht genutzte Kapazität ausgeglichen werden, so dass man immer die 10,2 kwh zur Verfügung hat.

Und ja es nervt, wenn man noch < 5 km vor sich hat und dann der Akku leer ist ich selber musste mal 55 km fahren der Akku zeigte aber nur 35 km an Reichweite an. Ich fuhr Landstraße meine eher normale geringe Geschw. von 70 km/h ich ging davon aus das ich eh um nach Hause zu kommen auf Benzin fahren muss. Nach der Häflte der Strecke näherte sich das immer weiter an. Ich schaltete die Heizung komplett aus und fuhr nur noch 55 km/h, war eh nichts los von daher hats auch niemanden gestört.
Zu Hause kam ich dann mit 1 km Restreichweite.

Das war natürlich jetzt ein Extrembeispiel und im Alltag würde ich das auch nicht noch einmal machen. Mit einem Full EV wäre ich auch nicht losgefahren wenn Distanz > Reichweite gewesen wären, wohl eher Reichweite + 20 km > Distanz, wohl möglich aber noch mehr Sicherheit.

Wäre in meinem Fall eine kleine Steigung auf der Strecke gewesen oder hätte ich die Heizung auf low gelassen (statt komplett aus zusschalten) hätte das langsame Fahren auch nicht geholfen.

Eigentlich gibt es sofern man keinen Zweitwagen möchte derzeit nur drei Alternativen auch Langestrecken meistern zu können:

- Fahrzeug mit "kleinem Akku" und RE
- Fahrzeug mit mittlerem Akku und Schnellade Möglichkeit (setzt natürlich ein dichtes Schnellladenetz vorraus)
- Fahrzeug mit großem Akku und dünnem Schnellladenetz

Zu kaufen und praktizieren kann man heute nur ersteren.
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Re: AW: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon meta96 » Mi 19. Jun 2013, 22:08

Chris hat geschrieben:
@meta69: Was ich von meinen Ampera Probefahrten sagen kann ist: Der Verbrenner schaltet sich sehr unmerklich zu und läuft auch die meiste Zeit sehr unaufgeregt, leise und rund. Um mal ein Beispiel zu nennen. Du fährst x km und 1 oder 2 km vor dem Ziel (mit Ladeatation) schaltet sich der Verbrenner zu... Das sind so Situationen wo man Diesen verflucht, weil man auch einfach 5km/h langsamer hätte fahren können und wäre dann elektrisch ans Ziel gekommen.


Danke. Darf ich Euch Ampera Fahrer noch fragen, was der "tiefere" Hintergrund dafür ist? Ist es reiner Sportsgeist, oder steckt dann doch mehr dahinter, Spartrieb z.B.?

Das Problem ist immer, von außen wird viel hinein interpretiert. Bei einer Untersuchung der Leaf Nutzer (glaube US oder Japan) hat sich z.B. gezeigt, dass die geglaubte Motivation nicht von der /in- und ausländischen) Ölindustrie abhängig zu sein im Betrieb dann deutlich geringer wurde, aber eine neue Motivation aufgetaucht ist, nämlich, dass man Tankstellenbesuche auf einmal als "schmutzig" empfunden hat (Gerüche, Ölflecken etc.). Ein Soziologe hat dies dann mit Aussagen mit der Zeit verglichen wo man von Kohle- auf Gasheizungen im Haushalt umgestiegen ist (inkl. Ängste), damals war auch "schmutzig" die Hauptidentifikation ...

... aber keine Sorge Tankstellenbesitzer, hier in Ö versorgt ihr uns ja auch mit dem Not- und Feiertagsbier und da ist es uns egal wie "schmutzig" wir Tankstellen wahrnehmen ;)
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Re: AW: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Chris » Mi 19. Jun 2013, 23:37

meta96 hat geschrieben:
Chris hat geschrieben:
@meta69: Was ich von meinen Ampera Probefahrten sagen kann ist: Der Verbrenner schaltet sich sehr unmerklich zu und läuft auch die meiste Zeit sehr unaufgeregt, leise und rund. Um mal ein Beispiel zu nennen. Du fährst x km und 1 oder 2 km vor dem Ziel (mit Ladeatation) schaltet sich der Verbrenner zu... Das sind so Situationen wo man Diesen verflucht, weil man auch einfach 5km/h langsamer hätte fahren können und wäre dann elektrisch ans Ziel gekommen.


Danke. Darf ich Euch Ampera Fahrer noch fragen, was der "tiefere" Hintergrund dafür ist? Ist es reiner Sportsgeist, oder steckt dann doch mehr dahinter, Spartrieb ?


Ich bin kein Ampera-Fahrer im eigentlichen Sinne (habe ihn nur 2-3 mal gefahren, vom Händler und Ampera-Besitzer) aber da ich davon angefangen habe will ich auch gerne darauf antworten.

Ich denke es ist beides. Zum einen Sportsgeist, was kann man max. an Reichweite mit einer Akkuladung erzielen mit Start/Ziel auf gleicher Höhe. Und zum anderen ist es auch der Spartrieb, um möglichst selten die Zapfpistole an der "schmutzigen" Tankstelle ins Auto stecken zu müssen UND weil es aber auch einfach total unwirtschaftlich ist wenn der Verbrenner nur 2 Minuten läuft wobei er dann viel mehr Sprit verbraucht weil der Motor ja kalt ist.
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