ADAC-Übersicht: Das kosten E-Autos pro Kilometer

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Re: ADAC-Übersicht: Das kosten E-Autos pro Kilometer

Beitragvon ChrisZero » Mi 24. Feb 2016, 16:15

Wenn du das denkst, Karlsson, bitte eine Referenz.
Ich vergleiche ja auch bei gleichem Fahrprofil mit meinen Bisherigen Autos und da konnte den Drilling keiner unterbieten.
Wenn du sagst, du konntest günstiger fahren, dann war das sicher kein Neuwagen und auch nicht allzulang in deinem Besitz, denn je länger du einen Verbrenner fährst, umso stärker wirkt der Posten "treibstoff" und dann sieht finster für jeden verbrenner gegenüber einem EV aus.

Gruss Chris
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Beitragvon ChrisZero » Mi 24. Feb 2016, 16:46

Da ich ja gestern meine Kosten ausgerechnet habe, wollte ich was ausprobieren und habe meine Berechnungsvoraussetzungen so abgeändert, als hätte ich meinen Drilling damals 4-jährig um die 9200 gekauft, so wie ich ihn nun verkauft habe.
Die Versicherungskosten, Servicekosten, Reifen und Wertverlust habe ich angepasst und bin dann auf km-Kosten von 11Cent bei 100% bezahltem Strom und 9Cent bei 50%PV-Strom.

@Karlsson: Ich bleibe dabei, Du kannst das mit keinem Verbrenner unterbieten....ich hatte ja auch schon einige und rechne auch gerne rum;-)

das problem, das mit einer zoe zu schaffen, ist der Umstand, dass man beim Besitz eines Autos ja nicht den Kaufpreis, sondern den Wertverlust zu tragen hat, die Batteriemiete einem aber nur einen günstigeren Kaufpreis, leider aber keinen besseren Wertverlust bringt.
Deshalb wirst Du Dich auf der Kostenseite GERADE mit der Zoe da aufgrund der immens hohen Miete sehr schwer tun, das ist aber kein generelles EV-Problem sondern eher ein Miet-Akku-EV-Problem.

Gruss Chris
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Re: ADAC-Übersicht: Das kosten E-Autos pro Kilometer

Beitragvon umberto » Mi 24. Feb 2016, 18:01

ChrisZero hat geschrieben:
kein generelles EV-Problem sondern eher ein Miet-Akku-EV-Problem.


Da der Akku quasi auch ein Verschleißteil mit zur Zeit noch hohen Tauschkosten ist, ist es eben doch ein EV-Problem.

Beim Miet-Akku ist der Kostenblock kalkulierbar (und nicht klein, bei meinem Fahrprofil ist meine Zoe geringfügig teurer als meine Diesel-A-Klasse, dafür paßt sie unbezahlbar viel besser dafür :-) ).

Beim Kauf-Akku ist das nicht kalkulierbar. Wann erreicht die Reichweite nach dem Volladen Deine persönliche Schmerzgrenze? Wie teuer ist der Ersatzakku? Gibt es in x Jahren überhaupt noch einen?

Gruss
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Re: ADAC-Übersicht: Das kosten E-Autos pro Kilometer

Beitragvon Karlsson » Mi 24. Feb 2016, 18:21

ChrisZero hat geschrieben:
@Karlsson: Ich bleibe dabei, Du kannst das mit keinem Verbrenner unterbieten....

Meine Referenz ist mein Corsa 1.7CDTI, den ich 8 Jahre / >160tkm gefahren bin und den ich mit 20tkm auf der Uhr gekauft habe. Der lag halt unterm Strich knapp unter 20 Cent.

ChrisZero hat geschrieben:
die Batteriemiete einem aber nur einen günstigeren Kaufpreis, leider aber keinen besseren Wertverlust bringt.

Jein. Durch den geringeren Anschaffungspreis ist der Wertverlust auch geringer.
Auf der anderen Seite hat man die Akkumiete. Beim Kaufakku musst Du den aber auch irgendwann ersetzten und kommst damit auch auf einen monatlichen Betrag. Auch wenn der wohl geringer sein wird.
Aber stimmt schon, die Akkumiete wird kein richtig tolles Ergebnis zulassen.

ChrisZero hat geschrieben:
denn je länger du einen Verbrenner fährst, umso stärker wirkt der Posten "treibstoff" und dann sieht finster für jeden verbrenner gegenüber einem EV aus.

Das ist ein Trugschluss, da der Sprit zur Zeit gerade mal bei 5 Cent/km liegt - das entspricht dann ungefähr den Stromkosten, wenn man in D zuhause lädt. Bei langer Haltedauer sinkt der Wertverlust pro km aber. Der Effekt kommt viel mehr zum tragen.
Eine zu lange Haltedauer könnte sich nur mit hohen Werkstattkosten rächen wenn im Alter die Wehwehchen kommen.

umberto hat geschrieben:
Beim Kauf-Akku ist das nicht kalkulierbar.

Eigentlich schon. Bis der aus der Garantie raus ist, hast Du ihn auch mit der Miete schon fast abbezahlt. Eigentlich kannst Du nur gewinnen.
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Re: ADAC-Übersicht: Das kosten E-Autos pro Kilometer

Beitragvon umberto » Mi 24. Feb 2016, 18:30

Karlsson hat geschrieben:
Eigentlich schon. Bis der aus der Garantie raus ist, hast Du ihn auch mit der Miete schon fast abbezahlt. Eigentlich kannst Du nur gewinnen.


Was kostet ein Ersatz-Akku für einen Zwilling oder einen e-smart? M.W. fünfstellig...da muss ich ganz lang Miete zahlen.

Beim Leaf mag das passen..

Gruss
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Re: ADAC-Übersicht: Das kosten E-Autos pro Kilometer

Beitragvon Karlsson » Mi 24. Feb 2016, 20:00

umberto hat geschrieben:
Zwilling oder einen e-smart? M.W. fünfstellig...da muss ich ganz lang Miete zahlen.

Beim Leaf mag das passen..

Drum Finger weg vom Drilling und beim Smart auch nur mieten.
Irgendwie ist der Leaf das einzige E-Auto, wo der Ersatzakkupreis ok ist. Aber da macht der Kaufakku halt schon Sinn.

Die alten Leaf werden irgendwann bestimmt mal beliebte Zweitwagen.
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Re: ADAC-Übersicht: Das kosten E-Autos pro Kilometer

Beitragvon ChrisZero » Mi 24. Feb 2016, 23:22

@umberto: Mit irgendwelchen 5-stelligen Horror-Akku-Kosten kannst du Vielleicht EV-Neulinge erschrecken, mich aber sicher nicht :D
Da wir unsere EVS bereits mehrere Jahre fahren, war ich bereits bei 3 Akku-Ausfall-Reparaturen der älteren und Kleinserienautos dabei. obwohl die Autos dabei immer kaum mehr zu benützen waren, liefen die nach den Reparaturen wieder einwandfrei Und tun das bis heute. Es waren immer nur Ausfälle einzelner Zellen, die Reparaturen kosteten jeweils zwischen 100 und 250,-

Tatsache ist, der Kaufakku-Kunde, sowie der Mietakku-Kunde zahlen den Akku, nur zahlt der Kaufakku-Kunde bei einer längeren Behaltedauer den Akku nur einmal, wogegen der Mietakku-Kunde den Akku 2 mal oder öfter zahlt, obwohl dieser oft noch immer tadellos funktioniert.
Zu berücksichtigen wäre dann noch, dass auf einen Kaufakku irgendwann das "second live" wartet, wogegen der Mietakku hier im vergleich wieder einen Nachteil bringt, da dieser vom Fahrzeugbesitzer nicht verkauft werden kann.
Wir haben bereits bei 2 EVS größere Akkus und zusätzliche Lader einbauen lassen, das ist schon heute kein Problem und das wird in Zukunft ein alltägliches Tuning werden, funktioniert aber nur, wenn mir das ganze Auto gehört.


Mir ist wichtig, aufzuzeigen, dass Elektroautos eben nicht teurer sein müssen, wie ein vergleichbarer Verbrenner, obwohl das oft behauptet wird. Es ist aber sehr stark davon abhängig, wo man lebt, was in Deutschland für Strom bezahlt werden muss, finde ich eine frechheit, ebenso sind die Steuerentlastungen für EVS in Ö viel höher wie in D.

Gruss Chris
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Re: ADAC-Übersicht: Das kosten E-Autos pro Kilometer

Beitragvon volker » Do 25. Feb 2016, 02:38

Bei der Diskussion um die km-Kosten muss man auch bedenken, dass mit dem E-Auto weniger km "nötig" sind zu fahren: Keine Fahrt an die Tanke 1x die Woche, und weniger Werkstattbesuche. Ergo, gesparte Lebenszeit - unbezahlbar!

Und nein, ich will keine Diskussion lostreten, bei wie vielen % die Stamm-Tanke günstig auf dem Weg zur Arbeit liegt :roll:
Autos und Häuser brauchen keinen Auspuff.
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Re: ADAC-Übersicht: Das kosten E-Autos pro Kilometer

Beitragvon fbitc » Do 25. Feb 2016, 06:50

Nein das stimmt so auch nicht. Braucht man doch nur die reports von längeren Fahrten lesen. Umwege zur Ladestation, zugeparkte Ladestationen ... Also zur nächsten fahren usw.
Das passt also auch nicht immer.
Grüße Frank
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Re: ADAC-Übersicht: Das kosten E-Autos pro Kilometer

Beitragvon umberto » Do 25. Feb 2016, 12:29

ChrisZero hat geschrieben:
Es waren immer nur Ausfälle einzelner Zellen, die Reparaturen kosteten jeweils zwischen 100 und 250,-


Sorry, Deine bemerkenswerten Basteleien sind als Standard für eine Kostenrechnung völlig ungeeignet.
Lieschen Müller geht in die Werkstatt und zahlt den vollen Preis.

in Zukunft ein alltägliches Tuning


Eben, Tuning. Aber nichts, was für eine ehrliche Kostenbetrachtung herangezogen werden kann.

Die Akkus werden in Zukunft billiger, auch das Akku mieten. Dann gibt's vielleicht die Chris Zellentausch AG, die an EVs die Batterien optimiert. Aber wenn Du da kostendeckend oder gar mit Gewinn arbeiten willst, wirst Du da auch sehr schnell vierstellig beim Zellentausch.

Stand heute und die nächsten 5 Jahre ist die E-Mobliltät eben noch ein bißchen Luxus.

Und das die Kosten je nach Land unterscheidlich sind, ist klar.

Gruss
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