ADAC Motorwelt 11/2015 - Grundsätzliches zur E-Mobilität

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Re: ADAC Motorwelt 11/2015 - Grundsätzliches zur E-Mobilität

Beitragvon Karlsson » Sa 14. Nov 2015, 23:20

Elektrolurch hat geschrieben:
Karlsson,wieviel Geld gibst du denn für dein Hobby, die Fliegerei, aus? ;)

Das ist recht überschaubar, das Auto kommt da deutlich teurer. Vor allem habe ich nicht so hohe Fixkosten. Ich mag solche Verbindlichkeiten nicht so gern. Auch wenn es zur Zeit alles kein Problem ist, es gab auch schon mal andere Zeiten und die können auch wieder kommen.

Elektrolurch hat geschrieben:
EV Fahren betrachte ich einfach auch als mein Hobby.

Ich auch. Darum habe ich ja auch das gleiche Auto wie Du ;)

Berndte hat geschrieben:
Und?
15km am Tag mit einem Diesel und 2-3x Kaltstart sind ok?

Gut ist anders. Also einen Diesel würde ich dafür definitiv nicht kaufen, erst recht nicht so einen großen.
Aber wenn er schon da ist und alt und abgeschrieben und macht und tut... so what?

Berndte hat geschrieben:
75€ im Monat bringen einen jetzt nicht um.

Ein Euro neben den anderen. Wenn Du das zu 20 Themen sagst, stellt es für Dich auf einmal vielleicht doch ein Problem dar. Also musst Du was weglassen. Nur was? Privatschule und Musikunterricht für die Kinder? Oder doch nicht mehr in die zusätzliche Privatrente einzahlen (das, was der Staat mir mal an Rente zu zahlen gedenkt, finde ich ziemlich zum heulen)?
Aber wenn ich mit dem Geld doch die Welt retten will - könnte auch gut in einer PV angelegt sein.

Du wirst schon wissen, was Du mit Deinem Geld machst, Hauptsache es macht Dich glücklich.

Berndte hat geschrieben:
Mein Arbeitskollege fährt am Tag mit dem Zoe auch nur maximal 20-30km... und?
Schei**egal... er will elektrisch fahren.

Exakt dasselbe bei mir - oft keine 20 Kilometer am Tag. Ich will halt auch elektrisch fahren und da nehme ich die blöde Miete in Kauf, obwohl der Zoe gerade mal seine 12tkm/a voll machen wird.
Aber der zweite Wagen fährt bei uns noch viel weniger und die Miete wird dann zu den Kilometern einfach brutal teuer. Das vermiest mir die gante Freude daran.
Deshalb fahre ich auch keinen Sportwagen, ich würde ständig nur dran denken, was die Karre kostet, wie viele Stunden ich dafür arbeiten muss und worauf ich stattdessen verzichten muss und ob mir das andere nicht viel mehr geben würde. Ein Klavier zum Beipiel. Das lasse ich einmal im Jahr stimmen und kann dann ordentlich los klimpern - klasse Sache.

Aber wenn wir schon auf dem sch*** auf die Kohle Trip sind - warum fahrt ihr eigentlich nicht alle Tesla P90D?
Es ist doch Hobby, was soll man da auf die paar Kröten schauen, das letzte Hemd hat keine Taschen... :lol:
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Re: ADAC Motorwelt 11/2015 - Grundsätzliches zur E-Mobilität

Beitragvon Herr Fröhlich » So 15. Nov 2015, 08:39

Ich finde die Bezeichnung 1. & 2. Wagen durch die eMobilität und die Vielfalt an Modellen überholt.
Nahverkehr - Fernverkehr oder individualtransport - Transport von zusätzlichen Personen / Gegenständen.
Im morgendlichen Berufsverkehr sehe ich 90% Nahverkehr im Individualtransport.
Zu dieser Kategorie gehören mindestens 90% auch meiner Fahrten. Seid meinen Berufswechsel istbdie ZOE die perfekte Lösung
für dieses Profil. Da ich an meinem Arbeitsplatz kostenfrei "tanken" kann - Werbung auf Auto = freier Strom - ist meine Rechnung trotz Akku günstiger. Wenn ich in meinem Bekanntenkreis schaue haben mindestens 80% der Menschen das gleiche Profil.
Für diese Menschen wäre ein eCar absolut alltagstauglich !!! Das Geplapper des ADAC bezieht sich auf einen weit aus kleineren
Teil der Verkehrsteilnehmer und ja, für die ist ein "Fernverkehrsfahrzeug" notwendig.
Aber Lobbyjournalismus, der Dinge über einen Kamm scheert kennen wir ja zu Genüge.
Auch nach 13000 km in einem halben Jahr, mit der wunderbaren ZOE, bin ich gerade von der Alltagstauglichkeit für meinen
Nahverkehr / Individualtransport begeistert. Und für den kleinen Rest, geht es mir wie vielen ePionieren hier im Forum.
Urlaub und Fernstrecke wird halt zu einer kleinen Herausforderung.
In einer Welt, in der alles so bequem und größten Teils langweilig geworden ist,zu einer gelungene Abwechslung.
Vom guten Gewissen mal ganz abgesehen 8-)
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Re: ADAC Motorwelt 11/2015 - Grundsätzliches zur E-Mobilität

Beitragvon Elektrolurch » So 15. Nov 2015, 10:12

Karlsson hat geschrieben:
Aber wenn wir schon auf dem sch*** auf die Kohle Trip sind - warum fahrt ihr eigentlich nicht alle Tesla P90D?
Es ist doch Hobby, was soll man da auf die paar Kröten schauen, das letzte Hemd hat keine Taschen... :lol:

:lol: Reihenfolge beachten: Erst Geld einnehmen, dann Geld ausgeben. Der finanzielle Abstand ZOE - Tesla ist dann doch etwas größer als der zwischen kleinem Diesel und ZOE. ;)
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Re: ADAC Motorwelt 11/2015 - Grundsätzliches zur E-Mobilität

Beitragvon Berndte » So 15. Nov 2015, 10:40

Karlsson: Fang an zu leben und rechne nicht immer alles bis ins Kleinste nach... das macht nur Kopfweh!

Und ich habe keine 20 Sachen Themen, wo ich das sage... eher 4-5.
Darunter sind 2 Spenden, von denen ich nach deinem Weltbild überhaupt keinen direkten persönlichen Vorteil habe.

Stell dir doch mal vor, ich würde meine Arbeitszeit bei den CF-Boxen gegen die Standorte gegenrechnen.
Selbst ein von mir oft genutzter Standort (6x im Jahr) kostet mindestens 10h Arbeitszeit gegenüber 3h Zeitersparnis beim Laden. Also dürfte ich nach deiner Rechnung nur noch Boxen für Standorte bauen, an denen ich mindestens 20x laden werde ... :roll:

Und die Batteriemiete kostet nicht extra viel bei wenigen Kilometern, sie bleibt halt bei ca. 75€.
Die Lösung wäre einfach mehr fahren.
Alternative Kaufakku, aber um den zu bekommen muss man sich halt mehr anstrengen, aber unmöglich ist das nicht.
Aber wenn du die Kohle für mindestens 6000€ nicht sofort bar auf den Tisch legen kannst, dann nimmst einen Kredit darüber auf und zahlst 10 Jahre lang jeden Monat 75€ an deinen Geldverleiher.
Naaa, machts klick?
Sep 2014: Renault Zoe
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Re: ADAC Motorwelt 11/2015 - Grundsätzliches zur E-Mobilität

Beitragvon Karlsson » So 15. Nov 2015, 16:26

Berndte hat geschrieben:
Karlsson: Fang an zu leben und rechne nicht immer alles bis ins Kleinste nach... das macht nur Kopfweh!

Vielleicht ist es Dir entgangen, aber ich fahre auch Zoe und wir erschlagen damit zur Zeit 80% unserer Haushaltskilometer.

Mein Kollege sagt sowas auch immer. Der wohnt mit über 50 immer noch zur Miete, ist ständig blank, hat aber zwei schöne Autos vor der Tür stehen. Ich glaube auch nicht, dass er die Betriebsrente noch zusätzlich aufstockt, wie ich das (neben weiteren Standbeinen) tue.

Berndte hat geschrieben:
Und ich habe keine 20 Sachen Themen, wo ich das sage... eher 4-5.

Wie auch immer. Es müssen ja keine 20 sein, 1 oder 2 teure reichen ja schon.

Berndte hat geschrieben:
Darunter sind 2 Spenden, von denen ich nach deinem Weltbild überhaupt keinen direkten persönlichen Vorteil habe.

Ich habe inzwischen auch für viele CF Boxen gespendet, war noch bei keiner davon und werde zu den meisten auch nie hin kommen. Mir scheint Du ordnest mich da falsch ein.

Berndte hat geschrieben:
Also dürfte ich nach deiner Rechnung nur noch Boxen für Standorte bauen, an denen ich mindestens 20x laden werde ... :roll:

Ich habe großen Respekt vor Deiner tollen Arbeit und bin Dir da auch sehr dankbar für!
Für mich persönlich würde das Maß halt den Rahmen sprengen. Aber ich kann es schon irgendwo verstehen, es ist halt Dein Hobby, Du hast Freude daran und schaffst echte Fakten.

Berndte hat geschrieben:
Und die Batteriemiete kostet nicht extra viel bei wenigen Kilometern, sie bleibt halt bei ca. 75€.
Die Lösung wäre einfach mehr fahren.

Unnütz rumfahren ist für mich keine Lösung.

Berndte hat geschrieben:
Aber wenn du die Kohle für mindestens 6000€ nicht sofort bar auf den Tisch legen kannst, dann nimmst einen Kredit darüber auf und zahlst 10 Jahre lang jeden Monat 75€ an deinen Geldverleiher.
Naaa, machts klick?

Ja....leben auf Pump ist sch*** :lol: Wusste ich aber auch vorher schon ;)

Elektrolurch hat geschrieben:
:lol: Reihenfolge beachten: Erst Geld einnehmen, dann Geld ausgeben. Der finanzielle Abstand ZOE - Tesla ist dann doch etwas größer als der zwischen kleinem Diesel und ZOE. ;)

Keine Sorge, das passt schon. Dann hätte ich halt ein bisschen weniger Eigenkapital, müsste mir beim Bau mehr Geld zu schlechteren Konditionen von der Bank holen und die Bank würde sich über den höheren Gewinn freuen....neee, finde ich doof. Da fahre ich lieber Zoe.

Herr Fröhlich hat geschrieben:
Ich finde die Bezeichnung 1. & 2. Wagen durch die eMobilität und die Vielfalt an Modellen überholt.

Daher spreche ich ja inzwischen vom größeren und vom kleineren Wagen, was aus meiner Sicht den Bedarf einer Familie im Umland gut abdeckt. Der größere Wagen muss auch Langstrecken stressfrei und schnell absolvieren können. Es kann aber trotzdem sein, dass der im Jahr viel weniger Kilometer zurück legt.
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Re: ADAC Motorwelt 11/2015 - Grundsätzliches zur E-Mobilität

Beitragvon mustanse » Mo 16. Nov 2015, 07:47

Berndte hat geschrieben:
Und die Batteriemiete kostet nicht extra viel bei wenigen Kilometern, sie bleibt halt bei ca. 75€.
Die Lösung wäre einfach mehr fahren.

Was ist das denn für ein bescheuertes Argument? Wir müssen sparen, koste es was es wolle? Mehr Kilometer kosten absolut mehr Geld. Und unnötige Mehrkilometer kosten unnötig mehr Geld. Willkommen bei den Geissens.
Vielleicht wäre ein Miete mit einheitlichem Kilometerpreis besser, mit einem Abschlag, der jährlich wie bei der Stromrechnung angepasst wird. Da könnte ich glatt ein uneingeschränkter Fan der Miete werden, wenn sich der Mietpreis fair ist und sich sinkende Batteriepreise irgendwann auch niederschlagen.
Paketpreise sind doch häufig darauf angelegt, dass der Kunde entweder bezahlte Leistungen verfallen lässt, oder zusätzliche Leistungen extra teuer bezahlt. Mehr/Minderkilometer sind ja auch deutlich unsymetrisch...
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