Wenn ein Nicht-Fachmann an einer Ladesäule bastelt!

Re: Wenn ein Nicht-Fachmann an einer Ladesäule bastelt!

Beitragvon HubertB » Do 10. Dez 2015, 22:14

Eventuell noch die Berufsgenossenschaft.
Zoe Zen / Twizy
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Re: Wenn ein Nicht-Fachmann an einer Ladesäule bastelt!

Beitragvon EVplus » Do 10. Dez 2015, 22:49

...och ist doch nix Besonderes. Die " Wissenden" stecken einfach eine mobile Ladebox dazwischen und laden munter drauflos. Die "Unwissenden" lässt die Ladeelektronik des Autos nicht laden. Als ich noch den ZOE hatte war genau eine solche öffentliche Ladesäule meine "Lieblingsstelle" zum Laden , da alle "Unwissenden" daran verzweifelt waren und sie fast immer frei war.

Jetzt stört mich das alles sowieso nicht mehr. Jetzt fahre ich, ohne mir Stress machen zu müssen, und lade ganz wissend nur noch wenn es Spass macht.....

Zitat aus dem going electric Stromtankstellenverzeichnis siehe screenprint :

Screenshot_2015-12-10-22-47-59.png
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Re: Wenn ein Nicht-Fachmann an einer Ladesäule bastelt!

Beitragvon eDEVIL » Fr 11. Dez 2015, 15:31

Krass :shock:

Wenn einer nicht mal die Basics kennt, sollte er von sowas die Finger lassen. :roll:
303,8km Q210 ZOE ohne Nachladen oder schieben 8-)
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"Online" heißt es nicht, das ich auch hier im Forum bin, sondern nur das einer meiner PCs oder mobilgeräte online ist.
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Re: Wenn ein Nicht-Fachmann an einer Ladesäule bastelt!

Beitragvon Elektrofix » Fr 11. Dez 2015, 20:17

novalek hat geschrieben:
… im öffentlichen Bereich darf keine Kraftsteckdose frei zugänglich sein…
kannst Du mir sagen wo das steht? VDE,DGUV, Baurecht?
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Re: Wenn ein Nicht-Fachmann an einer Ladesäule bastelt!

Beitragvon ecopowerprofi » Sa 12. Dez 2015, 08:48

energieingenieur hat geschrieben:
Der ausführende Elektriker hatte also absolut keine Ahnung, wie eine Ladesäule funktioniert und was die Komponenten darin tun.

Woher denn auch. Im ersten Lehrjahr nur Löcher kloppen und den Catering-Service für die Gesellen, im zweiten darf er auch mal Kabel verlegen und im dritten die Steckdosen und Schalter anschließen. Ein Obermeister der Innung hat mir mal gesagt, dass die nach der Gesellenprüfung noch viel lernen müssen. Bezeichnend :!:

Daher haben die meisten Elektriker von mehr als eine Wechselschaltung keine Ahnung auch wenn sie sich Meister nennen dürfen.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
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Re: Wenn ein Nicht-Fachmann an einer Ladesäule bastelt!

Beitragvon Michael_Ohl » Sa 12. Dez 2015, 09:19

Das im öffentlichen Bereich keine Steckdosen frei zugänglich sein dürfen halte ich aber für ein abenteuerliches Gerücht. In fast jedem Parkhaus sind welche, auf jedem Supermarktparkplast ist eine für den Müllpresscontainer und wer genau hinsieht findet noch viel mehr.
mfg
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Re: Wenn ein Nicht-Fachmann an einer Ladesäule bastelt!

Beitragvon EVduck » Sa 12. Dez 2015, 09:41

Elektrofix hat geschrieben:
novalek hat geschrieben:
… im öffentlichen Bereich darf keine Kraftsteckdose frei zugänglich sein…
kannst Du mir sagen wo das steht? VDE,DGUV, Baurecht?

In novaleks Notizbuch "was ich aus dem Internet gegoogelt habe".
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Re: Wenn ein Nicht-Fachmann an einer Ladesäule bastelt!

Beitragvon novalek » Sa 12. Dez 2015, 09:50

Alles per DIN hab ich zwar nicht im Kopf - gemerkt hab ich mir, frei zugängliche Kraftsteckdose = Drehstromsteckdose geht nicht und 230 Volt max. 10 Ampere - da müßten die Fachelektriker mehr wissen. Das FI-Thema woll'mr garnicht abhandeln.

Das man welche an der Müllpresse oder sonstwo finden mag - bestreitet ja keiner - wie man liest, brät ja jeder seine eigene Verdrahtungsvorschrift.
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Re: Wenn ein Nicht-Fachmann an einer Ladesäule bastelt!

Beitragvon mlie » Sa 12. Dez 2015, 10:03

Dann lösche bitte oben die nicht belegbare Aussage, sonst glaubt das nachher sogar noch einer.
53Mm Kangoo Maxi, 8 Mm Leaf, 51 Mm eNV200
Telegram: mlie81
War schön mit euch.
Lasst euch nicht mit überteuerten DC-Lademöglichkeiten verarschen und abzocken, 22kW Boardlader muss als Zulassungsvoraussetzung kommen.
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Re: Wenn ein Nicht-Fachmann an einer Ladesäule bastelt!

Beitragvon Solarstromer » Sa 12. Dez 2015, 10:40

ecopowerprofi hat geschrieben:
Woher denn auch. Im ersten Lehrjahr nur Löcher kloppen und den Catering-Service für die Gesellen, im zweiten darf er auch mal Kabel verlegen und im dritten die Steckdosen und Schalter anschließen. Ein Obermeister der Innung hat mir mal gesagt, dass die nach der Gesellenprüfung noch viel lernen müssen. Bezeichnend :!:


Es ist genau andersrum! Die Theorie gibts in der Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildung, die Praxis im Betrieb. Mit 18 wenn man den Führerschein hat, gab es den Autoschlüssel in die Hand um selbständig beim Kunden Aufträge abzuarbeiten. Zuerst kleinere Aufträge, die immer größer wurden. Die letzten 6 Monate der Ausbildung habe ich selbständig zusammen mit dem Azubi im 2 Ausbildungsjahr ein bestehendes Bürogebäude komplett neu installiert.

Mir fallen wenig Berufe ein, wo man den Job nach der Ausbildung auch wirklich kann.

Nach dem Studium habe ich gesehen, wie das woanders läuft. Jetzt Jahrzehnte später in meinem Betrieb haben die Azubis meist Abitur und fangen mit 19 - 21 Jahren an. Ausbildungswerkstätte + Berufsschule und dann kleine Praktikumseinsätze und zuletzt ein längerer Praxiseinsatz, wo die Vorgesetzten sich ein mehr oder weniger sinnvolles Projekt ausdenken. Meist landet es ungenutzt in einer Schublade. Den Job können sie dann erst 2 oder mehr Jahre nach der Ausbildung wenn sie um die 25 sind.

Das Problem zumindest damals im Handwerk war nach der Ausbildung die fehlende Fortbildung. Und das ist auch das Problem in diesem Fall hier.
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