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Produktionskosten Elektroauto

28 Beiträge - Seite 2 von 3

Re: Produktionskosten Elektroauto

zitic
16.10.2017 18:58
Du bekommst Verbrenner-Autos hier für 10.000€. Wenn du dann mal alles abziehst an Margen, Garantie etc. siehst du mal was so ein vermeintlich teurer Verbrenner wirklich kostet. Das bezahlst du dann schon für einen 20 kWh-Akku, was sonst das ganze Auto in der Produktion kostet.
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Re: Produktionskosten Elektroauto

nr.21
16.10.2017 22:19
ich habe den Verdacht, dass die hohen Akkukosten auch auf den momentanen Nachfrageüberhang zurückzuführen sind. Solange nicht massiv neue Produktionskapazitäten entstehen, wird sich am Preis nicht mehr viel ändern. Dabei sind die Akkukosten in den letzten Jahren ja schon stärker gefallen als vorhergesagt.

Re: Produktionskosten Elektroauto

Poolcrack
16.10.2017 23:31
Die meisten Fahrzeughersteller haben aber sicherlich langfristige Lieferverträge mit dem Akkuzellenherstellern. Darin sehr wahrscheinlich auch sinkende Preise vereinbart. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jedes halbe Jahr neu über den Preis verhandelt wird. Wenn dann der Preis noch schneller fällt, ist das das Risiko des Fahrzeugherstellers.
i3 BEV (SW: I001-18-11-520), BJ 04/2014, LL >117.500 km, Gesamtschnitt 12,8 kWh/100 km netto
Model ≡ seit 11.03.2019
Mitglied bei Electrify-BW e.V.
Nordkap-Winter-Tour

Re: Produktionskosten Elektroauto

fbitc
16.10.2017 23:44
Würde ich jetzt so nicht ausschließen.
Gibt auch Zulieferer die haben alle viertel Jahr andere Preise, auch wenn es den Einkauf nervt

Re: Produktionskosten Elektroauto

Karlsson
16.10.2017 23:52
m.baumgaertner hat geschrieben: Ob die Differenz dann ausschließlich durch die geringeren Stückzahlen bei Produktion erklärt werden können glaube ich nicht, dann wenn man sich den eGolf anschaut, sind da gar nicht so viele besondere Teile verbaut...
Geringe Stückzahlen und Entwicklungskosten, die auf wenig Fahrzeuge umgelegt werden müssen.
Gerade keine Lust auf GE.
Geht Radfahren, ist schöner.
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Re: Produktionskosten Elektroauto

flechtlicht
22.10.2017 22:02
Mit " Entwicklungskosten" oder sonstigen Unkosten kann ich jedes beliebige Produkt auf den von mir gewünschten Preis hochrechnen, uralter Händlertick. Und wenn sich alle Händler/Autobauer einig sind, heißts entweder stolzen Preis zahlen oder Verbrenner kaufen.

Oder selber bauen und dabei ausloten wieviel Luft nach unten eigentlich in so einem Elektroauto noch drin ist. Und genau das machen wir jetzt bzw. stellvertretend für uns eGo und Sono, wobei wir bei Sono herzlich eingeladen sind unser eigenes Auto in einem freundschaftlichen Austausch von Mensch zu Mensch mitzugestalten. Und es macht große Freude zu erleben, wie sich unter unserem Mitwirken ein Elektroauto formt, dass sich viele Menschen wirklich gewünscht haben,

zu einem Preis, der eigentlich gar nicht sein kann. ?

Irgendjemand hat dann wohl falsch gerechnet oder vielleicht sogar falsch gespielt, wer weiß.
Bei Sono jedenfalls kann man in Echtzeit die gesamte Entwicklung des Autos mitverfolgen, von der Finanzierung über den Bau der Prototypen bis aktuell zur Planung der Vorserie. Bis jetzt halten sie Kurs. Und Wort.

S nne tanken - Si n fahren
~~~~S mmer 2024~~~~~

Re: Produktionskosten Elektroauto

Anonymous
22.10.2017 22:11
flechtlicht hat geschrieben:..... entweder Dummkopfpreis zahlen oder Verbrenner kaufen.
Ein geniales Statement, um potentielle Kunden (=99,99% Dummköpfe?) zu vergraulen
Bis gerade fand ich den Sion zwar etwas hässlich, aber die Idee interessant. Jetzt nur noch.....

Re: Produktionskosten Elektroauto

Wiese
22.10.2017 22:17
Wenn man etwas nicht machen will, was beim E-Auto ja zutrifft, kalkuliert man einen Abwehrpreis. Der ist so hoch, dass man damit rechnen kann, dass es fast keiner haben will, und wenn man es den wenigen die es trotzdem wollen verkauft, hat man mit dem Produkt dann wenigstens richtig Kohle verdient.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab 3. Dez. 19 Ioniq FL Style in blau
Eine Frau, 2 Kinder, 3 Enkel, eine Katze

Re: Produktionskosten Elektroauto

Anonymous
22.10.2017 22:26
Wiese hat geschrieben:Wenn man etwas nicht machen will, was beim E-Auto ja zutrifft, kalkuliert man einen Abwehrpreis ......
Ist das nicht vielleicht ein bisschen zu pauschal?
Ich könnte mir vorstellen, dass Tesla, Hyundai, Sono, BYD, Nissan, Toyota, Renault, Smart und ein paar andere mehr durchaus E-Autos verkaufen wollen

Und mal ganz pragmatisch: Mit dem Smart ED fahre ich 4 Jahre/40.000km BEV für 7100€. Im km-Leasing.
Mit welchem BEV geht das billiger?

Re: Produktionskosten Elektroauto

flechtlicht
22.10.2017 22:47
Isomeer hat geschrieben:
flechtlicht hat geschrieben:..... entweder Dummkopfpreis zahlen oder Verbrenner kaufen.
Ein geniales Statement, um potentielle Kunden (=99,99% Dummköpfe?) zu vergraulen
Bis gerade fand ich den Sion zwar etwas hässlich, aber die Idee interessant. Jetzt nur noch.....
Tut mir Leid, da ist die Ironie mit mir durchgegangen.

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