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Ladung über eine normale Steckdose

13 Beiträge - Seite 2 von 2

Re: Ladung über eine normale Steckdose

Guy
12.06.2013 13:43
Ich bin selbst kein Elektroniker, aber vielleicht ist genau das ein Grund für das schlechte Verhältnis von Wirk- zu Scheinleistung.
bm3 hat geschrieben:Normalerweise ist es so dass dise Art geräte ihren besten Wirkungsgrad bschon bei Ausgangsleistungen kleiner 50% des Maximums erreicht und dass der Wirkungsgrad maximal wenige Prozente nur von der Ausgangsleistung abhängt
10 Ampere einphasig entspricht etwa 5 Prozent der Maximalleistung

Hier darf man auch Wirkungsgrad nicht mit Wirkleistung verwechseln. Dass der Wirkungsgrad bei diesen kleinen Strömen besonders schlecht ist, hat soweit ich weiß niemand nachgewiesen. Es scheint lediglich so zu sein, dass bei kleinen Strömen der Anteil der Wirkleistung sehr gering ist.
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Re: Ladung über eine normale Steckdose

STEN
12.06.2013 13:59
Darum geht es ja auch nicht im besonderen. Ob eingestehen oder nicht - dass Teil taugt nicht für I< 13A einphasig.
Die gezeigte Lösung könnte dann auch sogleich die Potenzialtrennung realisieren. Glaub mir, der Ziegelstein in der
Zuleitung ist nicht witzig.

Bei Mennekes ist sogar noch ein Temperaturfühler im Schukostecker, welcher dann das Ladegerät
von 16A (oder13A, weiß nicht mehr genau) schrittweise drosselt, damit es bei üblen Schukosteckern nicht zu einem
Malheur kommt.
Es ist nie falsch das Richtige zu tun.

Re: AW: Ladung über eine normale Steckdose

molab
12.06.2013 14:44
Guy hat geschrieben: Dass der Wirkungsgrad bei diesen kleinen Strömen besonders schlecht ist, hat soweit ich weiß niemand nachgewiesen. Es scheint lediglich so zu sein, dass bei kleinen Strömen der Anteil der Wirkleistung sehr gering ist.
Stimmt, ich habe das angesichts der von EVplus gemachten Messungen nur so interpretiert, weil auch bei isolierter Betrachtung der Wirkleistung (nur die misst der Zähler) das Verhältnis von gekauftem Strom zu im Akku angekommen Strom fies war. Aber: der Akku war vorher ziemlich leer und hat das meiste im Balancing verbraten, also evtl. nicht direkt ein Laderthema. Hatte damals weitere Messungen angeregt und denke, dass jetzt welche kommen.
Messe selbst übrigens immer inklusive Balancing, weil mich die Gesamtverluste interessieren. Will man nur den Lader betrachten, geht das kaum (immer nur bis 99% laden etc wird beliebig ungenau).
Aber oben hatte ich mich verschrieben, meinte Wirkleistung. Bleibt jetzt so, sonst versteht den Thread ja keiner mehr. Das Ergebnis bleibt ja gleich und Sten hat es schön zusammengefasst.
Smart ED3 Cabrio, Rekupaddel, SHZ, TFL, etc.; Lader: RTP Bettermann + HausBus
Eigenstromladung: PV: SMA/Solarwatt 3,2kWp; KWK: EcoPower 1.0; Puffer: SMA SI 6.0, Pb 30(15)kWh nur für KWK
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