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Beitragvon prophyta » Mi 2. Mär 2016, 09:55

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Zuletzt geändert von prophyta am So 3. Apr 2016, 15:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 6 Stunden öffentlich laden ?

Beitragvon Berndte » Mi 2. Mär 2016, 11:12

Ich bin ein absoluter Gegner von kostenlosem Parken!
Das verführt dazu, dass sich jemand an eine Ladesäule stellt, den Ladestrom so weit wie möglich runter regelt, nur um die Drei-euro-fuffzig für die Parkgebühr zu sparen.

Man kann evtl. einfach sagen: Eine Stunde kostenlos Parken (während des Ladevorganges), danach sind die normalen Parkgebühren zu entrichten. Ob der Strom jetzt an der Stelle was kostet ist wieder eine andere Geschichte.
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Re: 6 Stunden öffentlich laden ?

Beitragvon Spürmeise » Mi 2. Mär 2016, 11:26

prophyta hat geschrieben:
6 Stunden kostenloses parken an der Ladesäule !!! Das finde selbst ich als Schnarchlader völlig überflüssig.
Dazu muss man bedenken, dass der weiteste Anfahrtsweg zu einer Säule mit Umweg höchstens 15 km beträgt. Das heißt niemand kommt dort leer an.

Was ist mit dem Anteil der Stadtbewohner, die als E-Autofahrer keinen eigenen Ladeanschluss haben (99%) oder bekommen könnten (90%)?

Eine zeitliche Beschränkung tagsüber wäre aber in Ordnung. Das ist sogar vom Gesetzgeber festgelegt.

prophyta hat geschrieben:
Hat von euch jemand eine Idee oder Vorschlag wie ich die Entscheidungsträger noch beeinflussen kann ?


Verweisen auf die am 25.9.2015 vom Bundesrat zugestimmte Verwaltungsverordnung zur STVO (siehe Elektromobilitätsgesetz):
"Die Erlaubnis zum Parken von elektrisch betriebenen Fahrzeugen soll tagsüber zeitlich beschränkt werden. Die maximale Parkdauer an Ladesäulen soll tagsüber in der Zeit von 8 bis 18 Uhr vier Stunden nicht überschreiten."

Sollte die Lademöglichkeit allerdings an einen P&R-Parkplatz sein, hat die Gemeinde richtig gehandelt, denn die gesetzliche Regelung ist zu starr, um alle Situation abzudecken.
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Re: 6 Stunden öffentlich laden ?

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Mi 2. Mär 2016, 11:41

Spürmeise hat geschrieben:
Was ist mit dem Anteil der Stadtbewohner, die als E-Autofahrer keinen eigenen Ladeanschluss haben (99%) oder bekommen könnten (90%)?

Das könnte mit Anwohnerparkausweisen geregelt werden. In bester Innenstadtlage sollten die (noch) raren Ladesäulen nicht länger als 1 oder höchstens 2 Stunden blockiert werden. Anders sieht das aus, wenn wir so viele (langsame) Lademöglichkeiten haben, dass alle parkenden E-Mobile versorgt werden können. Dann sollten nur "20-KW-Schnelllader" auf 1 Stunde und 50-KW-Schnelllader auf 1/2 Stunde begrenzt werden.
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Re: 6 Stunden öffentlich laden ?

Beitragvon Major Tom » Mi 2. Mär 2016, 11:50

Sollte die Lademöglichkeit allerdings an einen P&R-Parkplatz sein, hat die Gemeinde richtig gehandelt, denn die gesetzliche Regelung ist zu starr, um alle Situation abzudecken.


Auch nicht ganz. Wenn es sich um P&R handelt, dann dürften die 6 Stunden wieder zu wenig sein.

Das ist doch das Problem. So lange es nur so wenige Ladesäulen gibt muss man sich überlegen für wen die Säulen gedacht sind bzw. mit wem man als 'Kunde' rechnet. Dementsprechend muss dann ausgeschildert werden (und die entsprechende Ladesäule gewählt werden).
D.h. dass z.B. bei P&R eine (oder mehrere) 3,7 kW Säule reichen würde, aber ohne Zeitbegrenzung.
ciao
Tom
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Re: 6 Stunden öffentlich laden ?

Beitragvon rolandk » Mi 2. Mär 2016, 12:57

prophyta hat geschrieben:
6 Stunden kostenloses parken an der Ladesäule !!!
Das finde selbst ich als Schnarchlader völlig überflüssig.
Dazu muss man bedenken, dass der weiteste Anfahrtsweg zu einer Säule mit Umweg höchstens 15 km beträgt.
Das heißt niemand kommt dort leer an.

Hat von euch jemand eine Idee oder Vorschlag wie ich die Entscheidungsträger noch beeinflussen kann ? ;)


naja, eigentlich schreibst Du es doch schon selbst. Was ist, wenn jemand vom Festland kommt? Wäre das für den sinnvoll, die 6 Stunden voll zu nutzen?

Gruß
Roland
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Re: 6 Stunden öffentlich laden ?

Beitragvon prophyta » Mi 2. Mär 2016, 13:43

rolandk hat geschrieben:
naja, eigentlich schreibst Du es doch schon selbst. Was ist, wenn jemand vom Festland kommt? Wäre das für den sinnvoll, die 6 Stunden voll zu nutzen?
Gruß Roland


Nein.
Du meinst es kommt jemand mit seinem EV hier leer an, stellt sich dort 6 Stunden hin um langsam voll zu laden, geht dann wohin auch immer, kommt zurück und fährt wieder zum Festland ?
Nein, das wäre Blödsinn. Dann kann er ja viel billiger mit dem Personenzug fahren. Spart Zeit und Geld und wird nicht von einem 22 KW Lader-Fahrer beim ab stöpseln von der Seite an gequatscht. :lol:
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Re: 6 Stunden öffentlich laden ?

Beitragvon rolandk » Mi 2. Mär 2016, 14:24

prophyta hat geschrieben:
rolandk hat geschrieben:
naja, eigentlich schreibst Du es doch schon selbst. Was ist, wenn jemand vom Festland kommt? Wäre das für den sinnvoll, die 6 Stunden voll zu nutzen?
Gruß Roland


Nein.
Du meinst es kommt jemand mit seinem EV hier leer an, stellt sich dort 6 Stunden hin um langsam voll zu laden, geht dann wohin auch immer, kommt zurück und fährt wieder zum Festland ?


Ja, genau an so etwas dachte ich. Also im weitesten Sinne Tagesgäste. Aber Du hast natürlich recht, wenn man für die Überfahrt enorm hohe Kosten hat, die sich sowieso nicht rechnen, weil es günstiger ist, auf dem Festland zu parken, ist das natürlich Tinnef.... Zumal wenn ansonsten alles fußläufig erreichbar ist. Und ich denke mal, das länger verweilende Gäste in ihrer Unterkunft laden können. Zeit hat man dann sowieso.
Übrigens endlich mal ein Punkt, wo man tatsächlich sagen kann, das eine Schnelllademöglichkeit absoluter Blödsinn ist.

Aber ich denke mal, so sammeln sich langsam Argumente gegen diese 6 Stunden Regelung.

Gruß
Roland
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Re: 6 Stunden öffentlich laden ?

Beitragvon prophyta » Mi 2. Mär 2016, 14:46

Bei dem Gespräch mit dem zuständigen :D
habe ich herausgehört, das die Leih - EV´s dort ja gut stehen könnten,
für Tagesgäste die mit dem Personenzug anreisen ! :o
Und : Zitat : Wir planen ja weitere dort aufzustellen.
Es geht um diesen Standort
http://www.goingelectric.de/stromtankst ... eg-4/2148/

Upps, wer steht denn dort ? :lol:
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