B-Modus vs. Segeln

Re: B-Modus vs. Segeln

Beitragvon Gulfoss » Do 7. Sep 2017, 06:05

Das was ich dann durch dieses "Pulse and Glide" spare, zahle ich dann dafür an zusätzlichen Motor / mechanischen Verschleiß...

Das wäre mir zu nervig... für mich ist irgendwann auch mal gut mit der Effizienz.
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Re: B-Modus vs. Segeln

Beitragvon Fantasy » Do 7. Sep 2017, 08:41

ingokiel hat geschrieben:
Auf 110 beschleunigen und auf segelnd auf 90 entschleunigen, mit abgeschaltetem Motor, also ohne innere Reibungsverluste. Dann wieder auf 110 beschleunigen und wieder auf 90 rollen lassen, usw.


Moin, geil, über solche Leute freu ich mich sehr, grad als Hinterher Fahrer! :roll:
Deshalb auch im Neuen der Abstandstempomat. :lol:


Ingo, wart's ab, bis du den GTE hast - ist ja nur noch ein Tag bis dahin. Dann "sprechen" wir uns nochmal ;-)

Ich bin mit meinem bisherigen Erdgas Golf (110 PS, 2014-2017) gefahren wir eine Sau. Heißt, möglichst viel km/h. Schnarcher werden "weggeschoben", aber nicht genötigt. Verbrauch war mir egal, da ich eh nie mehr als 4,5 kg/100 km verbraten habe, entspricht etwa 6-7 Liter Benzin.

Ich bin davon ausgegangen, dass ich mit dem GTE mit seinen (kurzzeitigen) 204 PS noch wilder fahre. Und zu meinem Erstaunen, ich bin viel gelassener.
Allein die Gewissheit, man könnte einen Scharcher, der meint auf der linken Spur mit 85 km/h fahren zu müssen, in ein paar Sekunden überholen zu können (notfalls auch rechts), lässt mich viel entspannter fahren.

Der GTE ist so vielfältig und lässt sich auf so viele verschiedene Arten fahren, da macht es auch richtig Spaß, die verschiedenen Modi zu testen. Z.B. was verbraucht er mindestens, was ist das Höchste, wie weit komme ich rein elektrisch, wie kann ich beide Antriebe nutzen, dass ich möglichst weit komme u.v.m.?

Ja, auch ich bin mit meinem GTE teilweise mit 100 km/h auf der Schnellstraße. Wem das zu langsam ist, der kann ja gerne überholen. Mindestgeschwindigkeit auf solchen Straßen ist ja bekanntlich 60 km/h.

Bitte keine Diskussion anfangen über meine Fahrweise, ich hab meinen Stil und man wird mich nicht "umerziehen" können.
Ich war oft schnell unterwegs, ja. Aber immer vorausschauend, damit rechnend, dass jemand schnell die Spur wechselt und mich ausbremst usw. und nie meinen Vordermann bedrängt.
Leichtes Schieben geht immer, wird auch meistens als höfliche Erinnerung verstanden, dass man ja langsam nach rechts gehen kann ;-)
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Re: B-Modus vs. Segeln

Beitragvon ingokiel » Sa 9. Sep 2017, 22:07

Ingo, wart's ab, bis du den GTE hast - ist ja nur noch ein Tag bis dahin. Dann "sprechen" wir uns nochmal


Stimmt, ich hab mich auch schon dabei erwischt. Und das schon nach 400km. :D ;)
Gruß Ingo
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Re: B-Modus vs. Segeln

Beitragvon Fantasy » Sa 9. Sep 2017, 23:56

:lol: ich wünsche dir allzeit gute Fahrt mit deinem neuen GTE ;)
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Re: B-Modus vs. Segeln

Beitragvon HUKoether » So 10. Sep 2017, 16:40

Fantasy hat geschrieben:
... (natürlich habe ich keinen Gyroskop in meinem Gerhirn :lol: ) ...


Doch, hast Du - sonst könntest Du weder laufen noch autofahren! Dein HNO-Arzt kann Dich aufklären.

Wenn Du auf "N" stellst, wird die E-Maschine entkoppelt, womit zumindest die Reibung entfällt. Auch die Reibung im Getriebe wird geringer. Das sollte man, wenn das Gyroskop zwischen den Ohren nicht versagt, durchaus fühlen - beim Wechsel auf "N".

Die Elektronik im Getriebe sollte die Gangwechsel erkennen und solange Du kein "Gas" gibst, beim Wiedereinlegen der Fahrstufe, sollte es nicht mehr Verschleiß erzeugen, als jeder andere Gangwechsel.

Gruß, HUK
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Re: B-Modus vs. Segeln

Beitragvon HUKoether » So 10. Sep 2017, 16:54

P.Schnabel hat geschrieben:
Mal eine andere, interessante Frage. Nehmen wir an, ich möchte auf der Landstraße 100 fahren. Dann habe ich zwei Möglichkeiten:

1) Wie beim normalen Auto mit dem Motor die 100 kmh halten. Dabei habe ich permanent die Reibungsverluste im Motor.
2) Auf 110 beschleunigen und auf segelnd auf 90 entschleunigen, mit abgeschaltetem Motor, also ohne innere Reibungsverluste. Dann wieder auf 110 beschleunigen und wieder auf 90 rollen lassen, usw.

Was ist ökönomischer?


Nr. 1 ist ökonomischer, da der Windwiderstand exponentiell ansteigt, also im Bereich oberhalb der 100km/h mehr "Verlust" gemacht wird, als der Bereich unter 100 wieder hereinholt. Die erhöhte Effektivität des Verbrenners bei Vollast geht dabei unter.

Effektiver wäre es dann, einfach nur 98km/h zu fahren, was auch den Vorteil hätte, daß die hinter Dir wissen, woran sie sind und eine Entscheidung treffen können, nämlich ob sie auch sparen wollen, oder vorbei wollen. (Irgendwann sollte man die Kolonne dann mal vorbeilassen.

Gruß, HUK

PS.: Das ist natürlich stark vereinfacht....
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Re: B-Modus vs. Segeln

Beitragvon iOnier » So 10. Sep 2017, 17:20

Nr. 1 ist ökonomischer, da der Windwiderstand exponentiell ansteigt,....


Im Bereich um 100 km/h ist der Anstieg aber noch nicht so steil. Wo der "break even" ist vermag ich nicht zu sagen - habe mit dieser Fahrweise auf Landstraßen aber meinen Verbrauch mit dem Diesel früher schon minimieren können. Bei autobahntypischen Geschwindigkeiten natürlich nicht mehr, da ist der "break even" sicher überschritten. Ach, und ehe einer meckert: auf rückwärtigen Verkehr habe ich selbstverständlich geachtet bzw. das dann unterlassen.

Gruß
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Re: B-Modus vs. Segeln

Beitragvon Fantasy » So 10. Sep 2017, 21:17

HUKoether hat geschrieben:
Fantasy hat geschrieben:
... (natürlich habe ich keinen Gyroskop in meinem Gerhirn :lol: ) ...


Doch, hast Du - sonst könntest Du weder laufen noch autofahren! Dein HNO-Arzt kann Dich aufklären.



Mist, jetzt hast mich aber erwischt ;)

Vielen Dank für deine Ausführungen HUKoether, dann kann ich ja beruhigt meinen Leerlauf hin und wieder zum Segeln benutzen.
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Re: B-Modus vs. Segeln

Beitragvon P.Schnabel » So 10. Sep 2017, 21:52

Die Frage ist, welche Wiederstandskraft ist größer - die Motorreibung oder das Delta des Luftwiederstandes von 100 zu 110 kmh :idea:
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Re: B-Modus vs. Segeln

Beitragvon Mei » Di 10. Okt 2017, 20:13

gibt es schon Codierung, dass der B-Modus nach Start direkt drin ist und nicht D?
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