Zusatzakku 8 kWh netto

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: Zusatzakku 8 kWh netto

Beitragvon Energist » Mo 11. Sep 2017, 21:25

Verbindungsleitung - hinten unten.jpg
Leitung unter der Hinterachse nach oben

Verbindungsleitung - Kofferraum.jpg
Leitungsdurchgänge zum Kofferraum


Hier noch der Plan der Verkabelung. Da ich zum Laden der Zusatzbatterie nicht die Zündung eingeschaltet lassen will, habe ich noch ein Zeitrelais montiert. Dadurch wird das BMS nach Drücken des entsprechenden Knopfes während der Ladung (max. 9 h) mit 12 V versorgt.
2017_05_30 Schaltplan Zusatzbatterie.jpg
Schaltplan Zusatzbatterie
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Re: Zusatzakku 8 kWh netto

Beitragvon 1lukas1 » Mo 11. Sep 2017, 21:54

Klasse gemacht.
Bis jetzt habe ich noch nicht getraut das Fahrzeug stromlos zu schalten. :roll: Da werde ich zuvor noch die HV1 und HV2 Ausbildung angehen. Gab es eigentlich irgendwelche Schwierigkeiten das HV System wieder hoch zu fahren? Bzw mussten Steuergeräte wieder angelernt werden?

Aktuell bin ich dabei herauszufinden ob ich den 7,2kW in den e-Up einbauen kann. Hinsichtlich der Stromlaufpläne wäre die Umrüstung zu 90% umsetztbar. Die Kommunikation erfolgt lediglich über CAN-Antrieb und Can Hybrid.
Jedoch weiß ich nicht ob das Ladegerät einen Komponentenschutz hat. Ob VW mir so etwas grundsätzlich freischalten lässt wäre fraglich :roll: . Ansonsten muss ich es einfach mal testen...
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Re: Zusatzakku 8 kWh netto

Beitragvon Energist » Di 12. Sep 2017, 07:20

Ich habe das Fahrzeug "stromlos" gemacht, indem ich die Zündung ausgeschaltet habe. Nach dem Anschluss habe ich einfach die Zündung wieder eingeschaltet.
Ausbildung ist immer gut. Und die Weiterbildung auf E-Fahrzeugen hat sicher Potential für die Zukunft.

Ein Wechsel des Ladegerätes auf grössere Ladeleistung ist eine interessante Option. Dazu braucht es aber vertiefte Kenntnisse und Zugang für die Steuergeräte. Habe ich nicht.
Für die CCS-Ladung gibt es mobile Geräte zu kaufen, mit denen du entsprechend laden kannst. Damit braucht es kein Eingriff in den e-up.
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Re: Zusatzakku 8 kWh netto

Beitragvon 1lukas1 » Di 12. Sep 2017, 09:13

Mittels VCDS ist ja schon die halbe Arbeit getan ;) Trotzdem wird es bestimmt keine leichte Aufgabe sein. Zwischen e-Up und dem e-Golf der 1 Generation ist soweit nahezu alles identisch. Jedoch sieht es bei der 2 Generation etwas anders aus. Ich habe mir bis jetzt nur die Belegung der einzelnen Stecker begutachtet und hier gibt es kleine Unterschiede. Kommenden Wochenende werde ich die Stromlaufpläne und die Steuergeräte genauer unter die Lupe nehmen.

Die größte Sorge ist der eventuelle Komponentenschutz.
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Re: Zusatzakku 8 kWh netto

Beitragvon jennss » Sa 25. Nov 2017, 22:36

Finde die Erweiterung super, würde sowas wegen der Sicherheit allerdings auch nicht wagen. Abgesehen von der Sicherheit/Versicherung würde ich einen REx (kleiner Motorrad-Motor, ca. 30 PS) auch gut finden. Ein 20 l.-Tank würde mindestens 300 km bringen und man hat das Tankstellennetz zur Verfügung. Die Trennung wäre klar: Akku im Alltag und REx auf Langstrecken. Ein nachträglicher Einbau wäre aber wohl kaum möglich :). Insofern ist der Akkueinbau zumindest machbarer.
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Re: Zusatzakku 8 kWh netto

Beitragvon E-lmo » So 26. Nov 2017, 10:48

Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, wie man einen Zusatzakku anbinden kann. Ich würde der Einfachheit halber einen 48V Akkupack verbauen(hier wären nur 14Zellen zu überwachen), und einen DC/DC-Wandler auf die Akkuspannung des E-Ups installieren. Dieser würde prinzipbedingt auch gleich die Strombegrenzung realisieren. Wenn man die Spannung passend einstellt, wird der Zusatzakku in einer festgelegten Zeit vollständig entleert.
Ich habe bisher aber keinen DC/DC-Wandler für diese Spannungswerte gefunden.

Ein anderer Ansatz wäre, den 12V DC/DC-Wandlers des Fahrzeugs abzuschalten, und lediglich das 12V-Netz aus einem Zusatzakku zu versorgen. Dann müsste man nicht an den Hochvoltkomponenten herumbasteln. Hier könnte man allerdings auch nur eine geringere Zusatzkapazität unterbringen.
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Re: Zusatzakku 8 kWh netto

Beitragvon Heiner1967 » Fr 19. Jan 2018, 09:22

Hallo,

ich plane etwas aehnliches. Ich moechte einen Akkupack haben den ich variabel einsetzen kann. Fuer meine taeglichen Fahrten brauche ich den Pack nicht, aber bei laengeren Ausfluegen moechte ich einen Zusatzakku variable einbauen koennen.

Mein Ansatz ware ein Kasten mit Stecker der auf die Rucksitzbank passt und vom Gewicht wie ein Mitfahrer wirkt. Gleiche spannung wie der interne Autoakku und einfach parallel geschaltet sollte es eigentlich keine Probleme geben.

Wenn der Pack aber nicht benoetigt wird, wuerde ich Ihn gern als Haus speicher einsetzen. ( Ich habe eine PV anlage im Haus aber noch eine ohne Energiespeicher.

Dafuer brauchte ich dann auf der einen Seite ein Ladegeraet mit dem gleichen Stecker fuer den Akkupack,
und parallel einen Wechselrichter der die Batteriespannung auch 220V bringt,

und etwas cleveres das dafuer sorgt das nur die Sonnenenergie zum Laden benutzt wird und die gespeicherte Energie vorrangig die Verbraucher im Haus speisst.

Geht das?

Billigst ware
- eine Zeitschaltuhr am Ladegeraet um nur zu laden wenn typischer weise die Sonne scheint.
- ein paar dedizierte Stromkreise (Kuehlschrank etc.) die per Schuetz und Zeitschaltuht Nachts von Netzspannung auf Batteriespannung umschalten.
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Re: Zusatzakku 8 kWh netto

Beitragvon Energist » Fr 26. Jan 2018, 18:37

Hoi Heiner

Deine Idee ist nicht schlecht und wäre wohl umsetzbar. Ein paar Gedanken:

    Meine Zusatzbatterie mit dem Lademanagement wiegt 110 kg. Wenn du das oft auf die Rückbank und wieder ins Haus schleppst, wirst du Muckis bekommen. :D

    Die Lithium - Batterien brauchen bei häufiger Ladung zwingend ein Batterie-Management. Ansonsten weichen die Spannungen der einzelnen Zellen mit der Zeit zu stark voneinander ab und du riskierst beim Laden einen Brand (Überladung einzelner Zelle).

    Die Batterie des e-up's arbeitet im Bereich 352 V (leer) bis 412 V (voll). Beim Zusammenschalten der beiden Batterien muss zwingend abgesichert sein, dass die Batteriespannungen nicht allzu sehr voneinander abweichen. Schaltet man die Batterien zusammen, wenn Eine voll und die Andere leer ist, generiert das extrem grosse Ströme mit einem sehr wahrscheinlichen Defekt irgendwo. Ich habe bei mir eine Sicherung, die ein Zusammenschalten nicht zulässt, wenn die Spannungsdifferenz grösser als ca. 12 V ist.

Wenn du dein Projekt durchziehst, brauchst du einiges an Finanziellem. Lohnen tut sich das wahrscheinlich nicht. :(
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