VW e-up! - Erste Erfahrungen

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: VW e-up! - Erste Erfahrungen

Beitragvon Hinundher » Do 16. Jan 2014, 09:56

Guten Morgen
Ich hab ihn schon gesehen den neuen e-up bei VW , er wird gerade aufbereitet a la twiziflu :D
Morgen eine Stunde probefahrt :mrgreen: :hurra: :tanzen:

Wallbox kommt noch , auch mein E-Car ist mit Schuko zufrieden :twisted:
Lg.
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Re: VW e-up! - Erste Erfahrungen

Beitragvon Twizyflu » Do 16. Jan 2014, 10:02

Ah sehr gut.
Da werd ich mir das dann auch anschauen müssen a la Twizyflu ;)
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Re: VW e-up! - Erste Erfahrungen

Beitragvon ratzfatz » Do 16. Jan 2014, 20:44

Wir haben für Montag einen Termin für eine Probefahrt gemacht.

Beim Durchblättern der Spezifikationen ist mir übrigens aufgefallen, dass VW einen Berganfahrassistenten verbaut hat. Das hat noch nicht mal der Tesla und das hat mich auch beim Tesla sehr gestört, als sich die Fuhre an der Ampel langsam nach hinten in Bewegung gesetzt hat. Beim i3 bin ich mir nicht sicher, ob der einen an Bord hat. Ich hoffe inständig, dass VW beim up ein Software-Update macht, damit man nicht jedes Mal zum Fahrtbeginn die Rekuperationsstufe festlegen muss.

Das stört mich ebenfalls am Smart mhd, wo ich nach jedem Start die Funktion deaktivieren muss. Diese "Start/Stopp" Systeme sind in meinen Augen das Allerletzte.
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Re: VW e-up! - Erste Erfahrungen

Beitragvon energieingenieur » Do 16. Jan 2014, 22:49

Wozu braucht man in einem Elektroauto einen Anfahrassistenten?
Das soll jetzt kein Bashing sein, sondern eine ernst gemeinte Frage. Mir fällt dazu keinerlei Szenario ein.

Bei Verbrennern mit Schaltgetriebe kann ich es verstehen, um am Hang die Belastung auf die Kupplung beim Anfahren und das "Absauf"-Risiko zu verringern, wenn man nicht gerade ein Kupplungsfreak ist.

Aber beim Elektroauto kann der Motor nicht absaufen. An der Ampel/am Hang steh ich auf der Bremse. Wenns losgeht gehts aufs Gas. An einer ebenen Ampel hilft mir da ein Anfahrassistent eh nicht. Am Hang geht der Wechsel von Bremse auf Gas/Strom so schnell, dass sich das zurückrollen wirklich auf ein absolutes Minimum beschränkt.

Wozu also der Anfahrassistent? Kann mir Jemand ein Szenario nennen, an welches ich aktuell nicht denke?
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Re: VW e-up! - Erste Erfahrungen

Beitragvon endurance » Do 16. Jan 2014, 22:54

Falls Du mit Berganfahrassistent so etwas wie das VW AutoHold meinst oder eine automatisch lösende handbremse (wenn man strom gibt) so hat der i3 das. Ansonsten ist ein/ausparken in hügeligem Gelände auch extrem schwierig. Das aktivieren der Bremse geschieht beim i3 meine ich wenn man im Stillstand noch die Bremse tritt (nicht automatisch wie bei VW).

Wozu soll das gut sein...: das minimum an rollen ist schnell mal 20-50cm - bei einer engen Parklücke ist man dann schon auf dem anderen Fahrzeug. Ist btw bei z.B. den DSG Getrieben (automatik) drin und da ist das extrem hiflreich.
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Re: VW e-up! - Erste Erfahrungen

Beitragvon Twizyflu » Do 16. Jan 2014, 22:56

Ja ich.
Der ZOE kriecht ja wenn er auf D gestellt ist nach einem kurzen Moment selbsttätig.
Also man gibt D rein und dann fährt er schon von alleine vorwärts.

Ich habe aber zb. bei mir in Kärnten mancherorts Kreuzungen, die auf "Anhöhen" liegen, das heißt ich muss auf einer Steigung Vorrang geben, und da müsste ich dann entweder auf der Bremse stehen bleiben oder die Handbremse ziehen und N reinlegen oder P.

So aber geh ich vom Gas runter, er rollt zurück wartet aber und ich kann gemütlich Gas geben.

Ich finde die Funktion beim ZOE super.

Oder bei einem Einkaufszentrum in Klagenfurt hat man ne Steile Auffahrt, wo um die Kurve blöderweise gleich der Schranken ist zum Ticket lösen. Wenn jetzt viele da reinfahren, staut es sich auch die Auffahrt hoch.
Bergstarts sind die Folge. Der ZOE würde ja ohne manuelles Eingreifen sonst zurückrollen, so tut er das nicht.

Ganz ehrlich, wieso nicht? Man hats. Es ist sowieso dabei also was solls :)
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Re: VW e-up! - Erste Erfahrungen

Beitragvon NotReallyMe » Do 16. Jan 2014, 23:11

endurance hat geschrieben:
Falls Du mit Berganfahrassistent so etwas wie das VW AutoHold meinst oder eine automatisch lösende handbremse (wenn man strom gibt) so hat der i3 das. Ansonsten ist ein/ausparken in hügeligem Gelände auch extrem schwierig. Das aktivieren der Bremse geschieht beim i3 meine ich wenn man im Stillstand noch die Bremse tritt (nicht automatisch wie bei VW).


Der E-Up braucht genau wie der I3 einen richtigen Tritt auf die Bremse um am Hang nach Anhalten per Rekuperation nicht zurückzurollen. Die Reibungsbremse wird im E-Up nicht im Stillstand nach Ausrollen automatisch betätigt. Ich finde das bei beiden Autos nicht ganz verständlich. Besondern der I3 der ja schön stark bis auf 0 runterrolladen kann sollte dann ohne weiteren Eingriff des Fahrers auch stehenbleiben und nicht zurückrollen.
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Re: VW e-up! - Erste Erfahrungen

Beitragvon PowerTower » Do 16. Jan 2014, 23:13

Ich fasse zusammen: der Mensch ist von Natur aus faul und nutzt das aus, wo er kann. Diese Entwicklung finde ich sehr beunruhigend. Der ein oder andere von euch wird vielleicht WALL·E gesehen haben. Genau in die Richtung entwickeln wir uns.

Herje was ist denn daran so schlimm, an einer Auffahrt mit Schranke mal kurz auf der Bremse zu bleiben, bis die Schranke offen ist. Ich mein es kann ja jeder Komfort nutzen, wie er will, aber manche Dinge sind echt übertrieben. Von der Kriechfunktion bin ich auch nicht überzeugt. Wie funktioniert diese Haltefunktion beim Elektroauto, mit automatischer Handbremse oder mit geringem Strom zum gegensteuern der Hangabtriebskraft? Letzteres wäre Verschwendung von knappen Ressourcen.
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Re: VW e-up! - Erste Erfahrungen

Beitragvon Twizyflu » Do 16. Jan 2014, 23:17

Nein, die funktioniert wie bei den Verbrennern auch.
Der Wagen kommt zum Stillstand und es erkennt ein Gyroskop/Beschleunigungssensor oder sowas halt dass das Auto eine bestimmte Neigung hat und das Fahrzeug hält dann selbstständig einen kleinen Bremsdruck aufrecht.
So wie wenn du eben selbst leicht auf dem Bremspedal stehst.

Nichts anderes macht ein Bremskraftverstärker auch UND FÜR DEN sollten wir dankbar sein (auch Servobremse genannt).
Denn dort erkennt das Steuergerät auch wenn man schlagartig aufs Bremspedal klatscht, dass der maximale Bremsdruck aufzubauen ist.

VW hat mit der Multikollissionsbremse das System ein bisschen erweitert.
Nach einem Aufprall bremst das Fahrzeug (ist mit dem ABS gekoppelt was ich weiß) selbstständig, weil man anscheinend herausgefunden hat, dass man bei einem Auffahrunfall (also einer fährt EINEM SELBST hinten drauf) aus "Schock" oder warum auch immer, nicht voll aufs Bremspedal dann steigt.
Dies kann dazu führen, dass man das vordere Auto erwischt oder irgendwo anders (Leitplanke, Baum, Abhang) reindonnert.
Darum "Multi-Kollissions-Bremse" :)

LG

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Re: VW e-up! - Erste Erfahrungen

Beitragvon endurance » Do 16. Jan 2014, 23:22

>Herje was ist denn daran so schlimm, an einer Auffahrt mit Schranke mal kurz auf der Bremse zu bleiben, bis die Schranke offen ist

nix ist daran schlimm ausser, dass wenn man doch nicht schnell genug ist eben auf dem Nachfolger hängt der dummerweise zu dicht aufgefahren ist. Und bitte jetzt nicht Sprüche wie dann nimm halten den linken Fuss zum Bremsen und gib schon mal rechts gas - das geht zwar erfordert aber auch Übung.

Was passiert eigentlich wenn man zulange am Berg mit strom die position hält? - bei Verbrennern mit Kupplung (zumindest mein DSG) macht dann die Kupplung zum Selbstschutz einfach auf. Ist saugefährlich, da man automatisch mehr Gas gibt um vorwärts zu kommen und bis man schnallt, dass man die Bremse treten muss schon x meter zurückgekullert ist. Bin so an meinem zweiten Automatiktag fast dem Nachbarn in den Garten gerauscht.
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