Vergleich e-up!, ZOE, i3

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: Vergleich e-up!, ZOE, i3

Beitragvon Nichtraucher » Do 27. Mär 2014, 12:12

Nichtraucher hat geschrieben:
Ich selbst habe einen Leaf, der hinsichtlich der Lademöglichkeiten mit dem e-Up vergleichbar ist. Ob ich zum Schnellladen mit Gleichstrom keine Chademo-Ladesäule oder keine CCS-Ladesäule zur Verfügung habe kommt ja auf das gleiche raus. :(

Ladeheld hat geschrieben:
Da ich das Auto nur 2 Jahre fahren will, kommt mir kein CCS rein.


Wie gehst Du mit dem Restwertrisiko um?
Was erwartest Du in dieser Hinsicht?
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Re: Vergleich e-up!, ZOE, i3

Beitragvon ulmerle » Do 27. Mär 2014, 13:23

Ladeheld hat geschrieben:
ulmerle hat geschrieben:
Wenn das schnelle Laden nicht wichtig ist, der Geschmack und auch der Geldbeutel für den BMW i3 spricht, warum dann noch überlegen!

Weil mich der i3 fast doppelt so teuer kommt. Das gesparte Geld stecke ich lieber in Windkraft (Windreich, Prokon oder so ;) . Irgend wo muß der Strom ja herkommen. Leider wird momentan wieder verstärkt in Kohle investiert, was sich mit Elektromobiliät nun mal gar nicht verträgt.
ulmerle hat geschrieben:
Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten, dass gerade im Winter schnelles Laden für mich wichtig ist. Ob der/die Zoe für Dich "schön" sein kann ist subjektiv und kann von mir nicht beantwortet werden.

Ich habe 5 km zur Arbeit. Nur bei Regen nehme ich das Auto, sonst möglichst das Fahrrad. Da sitze ich zwar auch, aber bringe den Kreislauf in Schwung. 8-)
Bei der Arbeit kann ich mit 16A an Typ2 aufladen. Daheim an 16A Haushaltsstrom (2.5mm²). Ich komme da noch nicht mal auf die 80% SoC ab der wieder geladen werden soll. Ich mach dann halt im Winter beide Sitzheizungen an.


Da wäre dann noch der Bus eine Alternatve zum Fahrrad. Für 5 Km zur Arbeit ein zusätzliches, wenn auch EV, anzuschaffen ist doch wirtschaftlicher Blödsinn! :lol:
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Re: Vergleich e-up!, ZOE, i3

Beitragvon Spürmeise » Do 27. Mär 2014, 13:56

Ladeheld hat geschrieben:
Der e-up! scheint mir deshalb als guter Kompromiss das Fahrzweug meiner Wahl zu sein.

Dem ist fast nichts hinzuzufügen! Vom Anforderungsprofil optimal passend & sogar preisgünstiger als alle anderen Modelle, auch ggü. dem Smart ED. Aber die 590,- für die CCS-Dose würde ich wohl investieren.
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Re: Vergleich e-up!, ZOE, i3

Beitragvon Hasi16 » Do 27. Mär 2014, 13:58

Ladeheld hat geschrieben:
ulmerle hat geschrieben:
Wenn das schnelle Laden nicht wichtig ist, der Geschmack und auch der Geldbeutel für den BMW i3 spricht, warum dann noch überlegen!

Weil mich der i3 fast doppelt so teuer kommt. Das gesparte Geld stecke ich lieber in Windkraft (Windreich, Prokon oder so ;) . Irgend wo muß der Strom ja herkommen. Leider wird momentan wieder verstärkt in Kohle investiert, was sich mit Elektromobiliät nun mal gar nicht verträgt.

Ich glaube, dass ist einem Elektroauto wirklich egal. Und ich glaube auch nicht, dass man ein böser Mensch ist, wenn man keinen Öko-Strom-Tarif hat.
Um E-Mobilität massentauglich zu machen muss dieser Öko-Touch verschwinden. IMHO hat Autofahren nichts mit Ökologie zu tun - außer man lässt es auch mal stehen.
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Re: Vergleich e-up!, ZOE, i3

Beitragvon Janowl » Do 27. Mär 2014, 14:11

Ladeheld hat geschrieben:
Der e-up! hat für mich von den verglichenen Fahrzeugen das beste Preis / Leistungsverhältnis.


Hallo,

ich stand ja auch vor der Entscheidung.
Habe mich für die ZOE entschieden, wir sind ganz begeistert, auch unsere Kinder.
Zur Kostenrechnung:

ZOE, gebraucht 1 Jahr alt mit 5000km als Frankreich-Import (Muss man nicht mal selber machen) für ca 16.000.-
Batterie-Miete für 5 Jahre: 4740.- und damit bei Bedarf ein neuer Akku...

Das ist auch kein schlechtes Preis/Leistungs-Verhältnis, oder?

VG

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Re: Vergleich e-up!, ZOE, i3

Beitragvon Ladeheld » Sa 29. Mär 2014, 05:01

Nichtraucher hat geschrieben:
Nichtraucher hat geschrieben:
Ich selbst habe einen Leaf, der hinsichtlich der Lademöglichkeiten mit dem e-Up vergleichbar ist. Ob ich zum Schnellladen mit Gleichstrom keine Chademo-Ladesäule oder keine CCS-Ladesäule zur Verfügung habe kommt ja auf das gleiche raus. :(

Ladeheld hat geschrieben:
Da ich das Auto nur 2 Jahre fahren will, kommt mir kein CCS rein.

Wie gehst Du mit dem Restwertrisiko um?
Was erwartest Du in dieser Hinsicht?

Ich sehe das so, wie Du es ganz oben beschrieben hast. CCS ist (ausser in Golfsburg und München(und da auch für VWs off limit)) nicht existent.

Bisher kann ich keine schnelle Verbreitung und sichere Ausbauplanung der CCS Technik weder von Seiten der Hersteller noch der Netzbetreiber erkennen. Daheim werde ich es mir aus Kosten- und Hausstromanschlussgründen sicher nicht installieren. Also kann ich bisher keine Gründe für einen extra CCS Anschluss im Wagen und keinen geringeren Restwert durch dessen Fehlen erkennen, sondern nur teuren Mehraufwand und keinen erkennbar absehbaren Mehrwert. Warum etwas installieren, wenn ich und ein möglicher Käufer es absehbar nicht nutzen kann? Des Restwertdiskussion stellt sich da nicht.

Kann mir jemand hier aus dem Forum Zahlen nennen, wie hoch die Abdeckung von CCS Ladestellen (LS) in D in 1 oder 2 Jahren sein soll? Noch wichtiger als die reine Zahl wäre deren Dichte: In welchem Abstand zu einander finde ich die nächste CCS LS und liegt dies auch auf meinem Weg?

Bisher ist das meine Sicht: Für die Langstecke ist der Kleinstwagen e-up! auch nicht wirklich geeignet. 100 km Reichweite im Winter und auf der Autobahn bedeuten alle 1h für 30 min Rast. Mindestens. Dafür habe ich keine Zeit und Lust. Ich will da sicher ans Ziel ankommen und nicht Pfadfinder spielen und vielleicht noch warten müssen bis ich an der Reihe bin. Oder sehe ich das falsch?
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Re: Vergleich e-up!, ZOE, i3

Beitragvon Ladeheld » Sa 29. Mär 2014, 05:33

Hasi16 hat geschrieben:
Ladeheld hat geschrieben:
Das gesparte Geld stecke ich lieber in Windkraft (Windreich, Prokon oder so ;) . Irgend wo muß der Strom ja herkommen. Leider wird momentan wieder verstärkt in Kohle investiert, was sich mit Elektromobiliät nun mal gar nicht verträgt.
Ich glaube, das ist einem Elektroauto wirklich egal. Und ich glaube auch nicht, dass man ein böser Mensch ist, wenn man keinen Öko-Strom-Tarif hat. Um E-Mobilität massentauglich zu machen muss dieser Öko-Touch verschwinden. IMHO hat Autofahren nichts mit Ökologie zu tun - außer man lässt es auch mal stehen.

Hallo Hasi16!
Dem Elektroauto ist das sicher egal, wie und wo der Strom erzeugt wurde. Mir aber nicht. Sonst könnte ich auch Verbrenner fahren. Das ist billiger. Emissionen einfach zu verlagern ist in meinen Augen auch keine dauerhafte Lösung (siehe Waldsterben).

Bei Öko-Strom-Tarifen hast Du leider recht: Dieser Öko-Touch sollte verschwinden. Da wird viel getrickst und mit norwegischen und österreichischen Wasserkraftzertifikaten schöngerechnet, während gleichzeitig der teuer geförderte EEG Strom unkenntlich gemacht wird. :roll: Der ist schon automatisch beim normalen Stromanteil mit fast 25 % dabei.

Wenn ich mein eigenes Handeln bewerten will stelle ich mir immer die Frage: Was wäre, wenn alle so wie ich handeln würden und alle Autos auf einen Schlag elektrisch wären?
In Bezug auf die Batterie kann ich das noch nicht bewerten (Rohstoffe für die Batterie, etc...) .
In Bezug auf den zusätzlichen Strombedarf fände ich es nachteilig, wenn zusätzliche Stein- und Braunkohlekraftwerke ans Netz müssten. Der Vorteil wäre wieder weg. Steinkohle muss mittlerweile auch fast komplett importiert werden und Braunkohle hinterläßt eine zerstörte Landschaft, wie man bei Google Maps auf den Satellitenbildern sehr gut erkennen kann. Solar- und Windstrom paßt da sehr gut und hat als "geschmähter Ökostrom" entgegen der ständigen Verlautbarung in den Medien die Tendenz ständig preiswerter zu werden. Das gilt allerdings nur für neu dazu kommende Anlagen und wäre damit ideal für die Umstellung auf Elektromobiliät. Diese Diskussion würde jetzt hier aber zu weit führen.

Der klare Vorteil von Sonne und Wind: Mit etwas Kapitalaufwand lässt sich damit der Energiebedarf des Autos relativ umweltverträglich selber decken. Treibstoffe und Öl muss ich immer kaufen und importieren. Damit wäre ich wieder beim Thema: Lieber das preiswertere Elektromobil kaufen und das gesparte Geld in lokale Anlagen zu Solar- und Windstromerzeugung stecken. Erst dann habe ich ein Komplettpaket in der eigenen Hand. Und als passender Speicher ist das Elektroauto ideal!
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Vergleich e-up!, ZOE, i3

Beitragvon molab » Sa 29. Mär 2014, 07:09

@Ladeheld: Lass Dich wegen CCS nicht verrückt machen und kauf, was zu Deinem Profil passt. Die Restwertdiskussion wegen fehlendem Schnelllader wird hier immer ausgerechnet von denen vehement geführt, deren Auto trotz Schnelllader einen hohen Wertverlust hat...
Akku und Zuverlässigkeit sind vermutlich viel entscheidender. Wer sich in erster Linie vom Wertverlustrisiko leiten lässt, muss gleich gebraucht kaufen oder leasen. Dass gebrauchte Stadtautos ohne Schnelllader unverkäuflich würden, halte ich für unwahrscheinlich. Sieht man zB am Smart, da haben nur ganz wenige einen und gebrauchte stehen nicht lange.
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Re: Vergleich e-up!, ZOE, i3

Beitragvon EVplus » Sa 29. Mär 2014, 11:52

Importieren von eigenen POIs in das bordeigene Navigationssystem im Vergleich !

Meine persönliche Wertung nach deutschen Schulnoten ( von 1 bis 6 , wobei 6 die schlechteste Bewertung ist ) :

VW e-up = 1 ( sehr gut ) , Renault ZOE = 3 ( befriedigend ) , BMW i3 = 6 ( ungenügend )

1. ) Beim VW e-up vorgesehen. Es ist im Prinzip ein Garmin Navi.
IMG_20131202_075203.jpg
VW e-up Garmin Navigationssystem


2.) Beim Renault ZOE benötigt man eine "spezielle Software" ( über Internetforen ) um eine komplette Liste in das bordeigene TomTom Navi zu importieren.

renault-zoe-bedienung-r-link/r-link-tomtom-mit-eigenen-poi-daten-laden-t1888-90.html#p66987

TOMTOM_Anzeige_POI_gioing_electric.jpg
Anzeige im Renault ZOE der going electric POI mit Textdarstellung


3.) Beim BMW i3 ist , lt. diverser Aussagen hier im forum , ein Import nicht möglich .

bmw-i3/ladestationen-importieren-poi-t4392.html

Beim Premium Modell BMW i3 ist auch die Suche nach Ladestationen , nach meinen persönlichen Erfahrungen, unbefriedigend. Dazu das hier unten aufgeführte Video.

Zuletzt geändert von EVplus am Sa 29. Mär 2014, 12:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vergleich e-up!, ZOE, i3

Beitragvon goldhamster » Sa 29. Mär 2014, 12:28

Beheizbare Vordersitze im Vergleich:
1. e-up! = serienmäßig
2. i3 = 330 Euro Aufpreis
3. ZOE = nicht erhältlich

Es muss ja jeder selbst entscheiden, wie wichtig ihm oder ihr ein Ausstattungsmerkmal ist, daher verzichte ich auf Schulnoten. Wollen wir diese Dinge vielleicht ins WIKI packen? Dazu müsste unter Fahrzeuge eine neue Seite "Vergleichstabelle" eingerichtet werden und das WIKI selbst um eine Tabellenfunktion erweitert werden, daran bin ich leider gescheitert – bitte, wer kann helfen?
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