Überzogene Kosten.

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Überzogene Kosten.

Beitragvon dedetto » Fr 15. Dez 2017, 14:52

Hallo.
Ich denke wir sollten hier mal ein paar Kosten zusammentragen. Einige davon sind in meinen Augen überzogen.
Ein Beispiel:
Ich kenne es von andere VW Service-Stationen das bei den Verbrennern mal eben nachschauen und ggfs. ein Update draufgespielt wird. Dagegen wollen die VW Servicestationen mit e-Zulassung erst mal 70€ nur um mal eben nachzusehen ob ein Update da ist.

Oder > 100€ für eine Inspektion dessen einziger sinnvoller Punkt die Computerabfrage ist. Die anderen Punkte sind mE Sachen die der Fahrer täglich vor Antritt der Fahrt machen muss. Und alles andere an sinnvollen Arbeiten geht extra. So können es dann schnell auch mal 200€ werden...

Der Service wird klein geschrieben denn irgendwie müssen sie Umsatz generieren. Aber manches ist zu viel. Das ist einer der Gründe warum ich beim nächsten Stromer vor dem Kauf klare Angebote zu den Werkstattkosten anfordern und vergleichen werde.
Zuletzt geändert von dedetto am Fr 15. Dez 2017, 15:08, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße aus Bayern
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Re: Überzogene Kosten.

Beitragvon mhf2 » Fr 15. Dez 2017, 15:00

Also ich kann mich nicht beschweren, Meine 3 Inspektionen (nach 2, 3 und 4 Jahren) lagen immer unter 100 € und sonst habe ich weiter noch nichts bezahlt und immer guter Service wie Ersatz E-Golf, oder GTE oder Hol und Bringservice.

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Re: Überzogene Kosten.

Beitragvon TheSmurf » Fr 15. Dez 2017, 20:36

Ist schon sehr heftig. Wenn man bedenkt, daß VW beim Leasing von E-Autos für 5,- im Monat einen Sonderpreis für Wartung & Verschleiß anbietet. Mir sagte man das wäre für den e-up! so viel günstiger als bei meinem Berbrenner, weil die Wartung da günstiger wäre bzw. Die Kosten für Schnierstoffe und Filter etc. wegfallen.
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Re: Überzogene Kosten.

Beitragvon 1lukas1 » So 17. Dez 2017, 12:38

Leider muss ich hier ebenfalls zustimmen. 170€ dafür, dass quasi "nichts" durchgeführt wurde. Interessant fand ich jedoch das Häckchen bei der "Überprüfung das Ladekabels" da ich zu dem Zeitpunkt ein selbstgebautes Teil im Auto liegen hatte.

Zudem wurde weder die fehlende Kühlflüssigkeit nachgefüllt noch das Fahrzeug aufgeladen. Mir wurde der e-Up mit eine Restreichweite von 25 km übergeben. :evil: Vielleicht ist auch deren 230V Steckdose durchgebrannt, da sie den Ladevorgang über den CEE Stecker nicht gewagt haben :lol:
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Re: Überzogene Kosten.

Beitragvon Helfried » So 17. Dez 2017, 14:11

1lukas1 hat geschrieben:

Zudem wurde weder die fehlende Kühlflüssigkeit nachgefüllt


Sei doch froh, weißt du, was das kostet bei VW!
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Re: Überzogene Kosten.

Beitragvon RG_ZW_UP » Do 11. Jan 2018, 15:45

Hallo,
ich war jetzt auch zur 1. Inspektion. 152 EUR + 12 EUR fürs Einstellen der Scheinwerfer. Zuerst dachte ich die 152 EUR für die Inspektion wären günstig - bis ich sah was gemacht wurde!
Bei Abgabe des Up habe ich gefragt ob auch die Batterie überprüft wird. Dies wurde mir bestätigt. Bei Abholung wurde mir ein Prüfzettelchen gegeben. Zu hause sah ich, dass die 12 V - Batterie geprüft wurde!
Den Up hab ich etwas über halb geladen abgegeben und genau so zurück bekommen. Probefahrt wurde somit so gut wie keine gemacht, weil ich bei Abgabe gesagt hatte, dass ich ca 40 KM bis nach Hause fahren muss.
Nach meinen Informationen muss im Rahmen der Inspektion auch die Batterie geprüft werden. Angeblich muss die bei der Prüfung auch geladen werden. Weiß jemand ob das stimmt? Wäre ja auch sinnvoll - zumindest sinnvoller als die Abnutzung der Bremsscheiben zu prüfen, welche wie neu aussehen.

Gruß, Reiner
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Re: Überzogene Kosten.

Beitragvon dedetto » Do 11. Jan 2018, 18:53

Hallo.
Das ist genau der Punkt den ich kritisiere.
Was wirklich sinnvoll wäre, wie z.B. Der HV Akku Status, wird nicht offengelegt.
Wir bezahlen zu 60% nur "Arbeitsleistungen" die ich als Fahrer lt. Straßenverkehrsordnung eh täglich machen muss.

Vielleicht sollten wir vorher Angebote einholen...
Viele Grüße aus Bayern
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Re: Überzogene Kosten.

Beitragvon RG_ZW_UP » Mo 15. Jan 2018, 10:59

Angebote einholen geht leider nicht, weil der nächste VW-Händler, welcher E-Autos warten darf, im 40 KM entfernten Saarbrücken ist (Noch arbeite ich in Saarbrücken). Der Nächste von meinem Wohnort dann 60 KM in die andere Richtung!

Ich habe schon überlegt bei ATU nachzufragen. Die würden angeblich Inspektionen nach Herstellervorgaben machen und die Garantie der Batterie bleibt erhalten.

Ansonsten hoffe ich auf die neuen E-Autos von VW. Wenn die auf dem markt sind werden hoffentlich auch mehr Autohäuser die Inspektionen mach können. Dann werde ich Angebote einholen.

Gruß, Reiner
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Re: Überzogene Kosten.

Beitragvon AndiH » Mo 15. Jan 2018, 13:25

Die Service Stationen haben zur Zeit das Problem das ein teurer (qualifizierter) Spezialist für ein sehr überschaubare Anzahl an Kunden benötigt wird, bei denen im Regelfall so gut wie keine Wartungsarbeiten nötig/machbar sind. Deshalb ist natürlich die Versuchung groß den Wartungsaufwand bzw. die Preisstruktur entsprechend "anzupassen". Das wird dann besser für den Kunden wenn es die entsprechende Stückzahl an Fahrzeugen und damit auch Angebote von vielen unterschiedlichen Unternehmen gibt. Allerdings wird das auch eine schmerzhafte Schrumpfkur für den Markt Autoservice und die dort Beschäftigten bedeuten.

Solange es günstiger als beim Verbrenner ist ist es mir schnuppe, ich achte nur darauf das sich die enthaltene Autowäsche auch lohnt ;-)
Seit 02/2016 über 2.100 Liter Diesel NICHT verbrannt...
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