Neuer E-UP Fahrer

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: Neuer E-UP Fahrer

Beitragvon rolfrenz » Mo 9. Feb 2015, 16:00

postmann2002 hat geschrieben:
Hallo rolfrenz,
fällt mir schwer zu glauben, daß Du 120km in den Skiurlaub schaffst... keine Ahnung wie Du da bergauf segeln kannst und bergab das Gleiche... und das Ganze bei den Tiefen Temperaturen zurzeit? Mfg Peter


Hallo Peter,

ich kann natürlich nicht sagen, wie du das mit deinem e-Up! machst. Möglicherweise gibt es ja auch eine Streuung bei der Batteriequalität. Faktum ist, bei mir funktioniert es. Ich bin als Gebirgsrandbewohner jetzt im Winter praktisch immer, wenn es die Freizeit zulässt in den Bergen auf Skitour oder Skaten. Und da fahre ich schnell einmal 40-60 km in eine Richtung. Wenn es mehr sind, dann suche ich mir eine Nachladestation entweder schnell, oder normal, wenn sie direkt im Skigebiet ist und es kein Problem macht, während der Tour 3-4 Stunden nachzuladen.

Letzte Tour > 74 km + 500 Höhenmeter hinauf hin (Sparen = 14,7 kWh Motor + 0,8 AUX - 0,6 Reku, macht 14,9 kWh/100km hinauf bei 75 km/h Schnitt), dort Nachlademöglichkeit. Retour dann ohne Sparen 14,6 Motor + 3,4 AUX - 1,6 Reku = 16,4 kWh/100km bei 83 km/h Schnitt. Tw. Schneefahrbahn und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Ich schleiche also auch nicht und für mich passt es so, obwohl ich mir natürlich auch mehr Reichweite wünschen würde. Kann man ja schließlich nie genug haben…

lg
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Re: Neuer E-UP Fahrer

Beitragvon dedetto » Mo 9. Feb 2015, 18:17

Hallo.
DaZei hat geschrieben:
Trotzdem: das Versprechen von VW 80 - 160km Reichweite halte ich für fair. Das ist bei entsprechender Fahrweise und gemäßigter Heizung drinnen - jetzt im Winter liegen wir halt eher bei 80km. Der nächste Frühling kommt bestimmt.


Das sehe ich genauso.
Heute waren es so > 65 km, mit Heizung 18/1 im Eco-Mode und es blieben noch fast 50 Restreichweite. Bei einem Durchschnittsverbrauch um < 14kWh/100km hätte das gut geklappt.

Im Flachland ist die echte Reichweite mit etwas Erfahrung ohne die, besonders Anfangs zu optimistische, Restreichweite nach wenigen Kilometern mittels dem Durchschnittsverbrauch problemlos einzuschätzen.

< 25 kWh/100km: viele Kurzstrecken mit voller Heizung ist zwar komfortabel, aber eben auch "kurz".
< 20 kWh/100km: man sollte sich auf 80 km beschränken.
< 15 kWh/100km: 100km können drin sein, sofern kein Regen dazukommt.
< 12 kWh/100km: 120km sind drin, sofern kein Regen dazukommt.
< 10 kWh/100km: 160km kann man schaffen wenn das Schiebedach das Klima bestimmt ;).

In Richtung Alpen darf ea auch gerne mal 2 kWh/100km mehr sein. Die spare ich mir auf der Rückfahrt wieder ein.

Ist auf einer längeren Strecke im Flachland der Akku zur Hälfte geleert stimmt die Restreichweite sogar relativ gut. Vorausgesetzt man fährt weiterhin so gleichmäßig wie vorher ;) .
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Re: Neuer E-UP Fahrer

Beitragvon LiquidCrystal » Mo 9. Feb 2015, 19:07

Ich wäre ja mal super daran interessiert, zu hören, von was für Steigungen wir hier sprechen, wenn der Verbrauch beim Bergfahren nur um 2-4kWh/100km ansteigen soll. Wenn ich normal zur Arbeit fahre (ca. 250 Höhenmeter) komme ich fast nie unter einen Verbrauch von 30kWh/100km auf dem Hinweg, mit Heizung auch mal locker +10. Steigung beträgt da zwischen 6 und 8%. Kann mir jetzt erstmal nicht vorstellen, dass das in den Alpen viel weniger sein wird, oder?
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Re: Neuer E-UP Fahrer

Beitragvon dedetto » Mo 9. Feb 2015, 19:26

Hallo.
Ich schrieb "Richtung Alpen", nicht in den Alpen.
Mein Ziel lag 70 Höhenmeter höher. Auch das macht schon etwas aus.
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Re: Neuer E-UP Fahrer

Beitragvon postmann2002 » Mi 11. Feb 2015, 09:27

Hi E-UP-Gemeinde,
anhand eurer Beiträge sehe ich, daß auch ihr nur mit Wasser kocht und auf ähnliche Reichweiten kommen würdet wie ich... mal mit Zwischenladung in den Bergen (rolfrenz), mal im eco-mode 65km + Rest 50km (dedetto)...
Nun, ich fahre sehr selten im Eco-Mode, nur wenn die Batterie sich dem Ende neigt und ich noch Zuhause ankommen will.
Das heisst aber nicht daß ich unwirtschaftlich fahre (denke ich).
Hi LiquidCrystal... sind schon enorme Verbrauchswerte die Du da präsentierst... eigentlich müsstest Du auf dem Rückweg vom Arbeitsplatz immer mehr Reichweite aufbauen (durch Rekuperation und Neuberechnung der Reichweite wegen Bergabfahrt)... ist es nicht so?

Freuen wir uns doch auf steigende Temperaturen/Reichweiten...
Mfg Peter
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Re: Neuer E-UP Fahrer

Beitragvon rolfrenz » Mi 11. Feb 2015, 16:54

postmann2002 hat geschrieben:
Hi E-UP-Gemeinde,
anhand eurer Beiträge sehe ich, daß auch ihr nur mit Wasser kocht und auf ähnliche Reichweiten kommen würdet wie ich...


Ja klar, sag ich doch. Für mich ist in der Praxis nur wichtig, dass ich die 120 km auch im Winter schaffen kann, wenn ich sie brauche. Und das versöhnt mich auch mit der grundsätzlich niedrigen Reichweite des e-Up!, der glaube ich, kein Problem mit der Wirtschaftlichkeit, sondern nur mit der Batteriekapazität hat. 22-24 kWh statt der 18,7 - und 150 km im Winter wären möglich. Damit wäre ich schon sehr glücklich.

Was mich auch sehr positiv stimmt, ist trotz der Reichweiteneinschränkung im Winter die unerwartet genialen Fahreigenschaften bei Eis und Schnee. Ich habe einen Tiguan 4motion als Vergleichsfahrzeug und muss sagen: Respekt! Das hätte ich mir nie erwartet. Die Optionen durch programmierbares Batterievorwärmen & Vorheizen, Sitzheizung, Frontscheibenheizung ergänzen den Winterspaß. Und weil ich im täglichen Betrieb bis auf wirkliche Langstreckenfahrten, für die dann der Tiguan herhalten muss, keine Einschränkungen habe, verschmerze ich die kleine Batterie. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist summa summarum perfekt, aber das hängt natürlich auch mit den wirklich attraktiven Förderungen in Salzburg zusammen...

postmann2002 hat geschrieben:
Freuen wir uns doch auf steigende Temperaturen/Reichweiten...
Mfg Peter


100% Zustimmung :-). Das ist das schöne am Hochwinter mit den e-Autos. Mit jedem Tag Richtung Frühling hat man noch ein wenig mehr Freude.

lg
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Re: Neuer E-UP Fahrer

Beitragvon LiquidCrystal » Mi 11. Feb 2015, 17:04

postmann2002 hat geschrieben:
Hi LiquidCrystal... sind schon enorme Verbrauchswerte die Du da präsentierst... eigentlich müsstest Du auf dem Rückweg vom Arbeitsplatz immer mehr Reichweite aufbauen (durch Rekuperation und Neuberechnung der Reichweite wegen Bergabfahrt)... ist es nicht so?

Das passiert durchaus, aber nicht in dem Umfang, dass ich am Ende keine Reichweite verloren habe.
Beispiel:
1) Start morgens mit 85% Akkuladung (120km Reichweite)
2) 2km Berg rauf mit Eco+ und keinen Verbrauchern außer Scheibenheizung: Verbrauch um die 32kWh/100km, Reichweite sinkt im besten Fall um "nur" 15km
3) 4km ebenes Gelände, Verbrauch von 12-14kwH/100km, Reichweite sinkt um ca. 4km, Ankunft also im allerbesten Fall mit 101km Restreichweite obwohl nur 6 Kilometer gefahren (sollte eigentlich 114km sein).

4) Rückfahrt auf ebenem Gelände, wieder ca. 4km Sinken der Reichweite, nun auf ca. 97km
5) Bergabfahrt für 2km, bei der ich im besten Fall 4-6km zurückgewinne, Reichweitenanzeige nun auf (bestenfalls) 103km, obwohl es eigentlich rein der Strecke nach 120-12, also 108km sein müssten.

Vielleicht ist das etwas spitzfindig, aber ich finde es schade, wenn mir jeden Tag selbst im besten Fall 4 Kilometer an Reichweite "verloren" gehen. Dazu kommt, dass dieser Effekt noch viel stärker ist, wenn die Batterie beim Start zu 100% aufgeladen ist (gerne mal 20-25km Verlust beim Berg rauffahren).

tl;dr Zumindest bei mir ist es so, dass die Reichweite, die ich beim Berg runter rekuperieren zurückgewinne, nicht den Reichweitenverlust beim Rauffahren ausgleicht.

Oh, und vielleicht noch als Disclaimer: Auf geraden Strecken funktioniert die Anzeige genial. Ich bin mit dem e-Up schon mehrmals locker >120km weit gekommen, aber eben absolut nicht in hügeligem Terrain.
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Re: Neuer E-UP Fahrer

Beitragvon rolfrenz » Mi 11. Feb 2015, 18:13

Meine Erfahrung zur Reichweitenanzeige. Ich achte nicht besonders darauf. Ich orientiere mich an der Tankanzeige (16 Teilstriche) und weiß mittlerweile recht gut, welche Strecken ich bergauf/bergab/gerade und je nach Temperatur und Komfort pro Teilstrich zurücklegen kann. Im Winter sind das auf ebener Strecke immer 7-8 km pro Teilstrich, wenn ich mich anstrenge. Und so rechne ich dann auch.

Und das man bergab nie zu 100% das rekuperieren kann, was man bergauf verliert ist halt leider Physik. Sonst hätten wir quasi das perpetuum mobile... ;-). Ich finde aber trotzdem, dass der e-Up! relativ viel Energie wieder zurückgewinnt. Und bei längeren Passfahrten hat es für mich schon etwas Ansprechendes oben mit 1/4 voll wegzufahren und unten mit 1/2 vollem Tank anzukommen. Da freu ich mich immer wieder wie ein kleines Kind - welcher noch so effiziente Verbrenner kann das schon… ;-)

lg
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Re: Neuer E-UP Fahrer

Beitragvon postmann2002 » Do 12. Feb 2015, 07:32

Hallo, gestern habe ich ein kleines Experiment gemacht... aber vorher eine kleine Erklährung der Situation:
Ich fahre täglich 18km zur Arbeit... meistens mit meinem kleinen Hybrid aber ab und zu mit dem E-UP! meiner Frau (eigentlich war er für mich gedacht, aber sie will ihn mir nicht mehr hergeben :evil: ) um ihn in der Nähe meines Arbeitsplatzes gratis wieder aufzuladen :mrgreen: . So, gestern sind wir ziemlich viel mit dem E-UP! rumgefahren und kurz vor unserer Garage ging bei 11km die Ladelampe an und das System ist auf Eco gesprungen.
Jetzt zum Experiment: Ich musste also zwischenladen um die 18 km zur Arbeit zu packen. Ich lud exakt eine Stunde lang... d.h. bei 230V und 10A müssten das 2,3kWh sein (Ladeverluste vernachlässige ich) die ich in die Batterie gestopft habe.
Heute früh bei +2°C, 18°C/1 Heizung und 34km angezeigten Restkilometern losgefahren und keinen besonderen Eco-Fahrstil draufgehabt, ging mir die Anzeige ziemlich schnell nach 2km auf 26km Reichweite zurück... aber dann blieb die Anzeige ziemlich stabil und verringerte sich entsprechend den Kilometern... bei otto-normaler Fahrweise (z.B. 100km/h auf Landstrasse). 1km vor meiner Ladesäule bei 12km Restreichweite ging die Ladelampe und ECO an und bei 11km (zufällig wie beim Losfahren) bin ich an der Steckdose angekommen. Also reale 18km gefahren mit 2,3kWh Energie macht 12,8kWh/100km ich versehe die Welt nicht mehr... Ich meine, das ist Geil!
Ich kann mir das mit der geringen Gesamtreichweite nur so erklähren, daß die Batteriekapazität viel geringer ist als bei sommerlichen Temperaturen und keine 18kWh reinpassen, sondern vielleicht nur 12-13kWh... habe nur geschätzt.
Aber das ist schon bemerkenswert!
Mfg Peter
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Re: Neuer E-UP Fahrer

Beitragvon LiquidCrystal » Do 12. Feb 2015, 12:50

rolfrenz hat geschrieben:
Und das man bergab nie zu 100% das rekuperieren kann, was man bergauf verliert ist halt leider Physik. Sonst hätten wir quasi das perpetuum mobile... ;-). Ich finde aber trotzdem, dass der e-Up! relativ viel Energie wieder zurückgewinnt. Und bei längeren Passfahrten hat es für mich schon etwas Ansprechendes oben mit 1/4 voll wegzufahren und unten mit 1/2 vollem Tank anzukommen. Da freu ich mich immer wieder wie ein kleines Kind - welcher noch so effiziente Verbrenner kann das schon… ;-)

Okay, das ist schonmal gut zu hören. Bin nämlich zuerst auch davon ausgegangen, dass so ein Reichweitenverlust von 5-10km beim Bergfahren (selbst wenn man später wieder dieselbe Strecke runterfährt) normal ist, habe dann aber hier im Forum gesagt bekommen, eigentlich müsste sich die Reichweitenanzeige mit der tatsächlich gefahrenen Strecke am Ende wieder "ausgleichen". Da war ich dann schon ein bisschen beunruhigt, weil das eben bei mir nie der Fall war. Den Berg, der hoch genug ist, um die Batterie nur durch Reku 1/4 voll zu laden, muss ich allerdings noch finden :D
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