Minimalverbrauch des e up

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: Minimalverbrauch des e up

Beitragvon Joe-Hotzi » So 1. Nov 2015, 20:49

dedetto hat geschrieben:
Hallo. Die notwendigen Ladezeiten im Kurzstreckenbetrieb werden überbewertet.

Das ist wahr - man fährt bei den täglichen Kurzstrecken ja nie leer. Aber ab und zu Langstrecke kommt vor ...

dedetto hat geschrieben:
Erst mit den starken Gleichstrom-Ladesäulen wird die Ladezeit akzeptabel.

Das ist m.E.n. so nicht (ganz) wahr.
Akzeptabel sind Ladezeiten unterhalb des Verbrauchs. Wenn man schneller lädt, als man die Energie verfährt, muss man auf längeren Strecken nicht "schleichen", um auf akzeptable Reisegeschwindigkeit zu kommen. (heute oft: "Wer schneller fährt, kommt später an")
Logische Schlussfolgerung: 11kW AC-Ladung sollte Standard sein, ca. 22kW ist eine gute Ausstattung -> "beschleunigtes Laden". 230V-einphasig ist "Notladung" und nicht einmal die Standardladung der Zellspezifikationen (0,5C) in den Datenblättern, die eine Ladedauer von etwa 2h als Standard definiert!

dedetto hat geschrieben:
Natürlich haben der Staat und die Energieversorger en großes Interesse daran uns große Reichweiten und schnelle Ladesäulen auch für Kurzstrecken schmackhaft zu machen. Wer wird schon einen zukünftigen 500km Stromer für 2 Tage an eine Schuko Steckdose hängen? Da fährt man doch lieber zur Ladesäule und zahlt: Energie und damit auch Steuern.

Dagegen wäre ja auch nichts zu sagen - halt "Expresszuschlag". Dass aber (um diese DC-Ladung zwangsweise durchzusetzen) die AC-onBoard-Lader kastriert werden, ist inakzeptabel.

dedetto hat geschrieben:
Lade langsam und günstig.

Langsam ist 230V-Schnarchladung ja - aber wieso "günstig" ?!?
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Re: Minimalverbrauch des e up

Beitragvon dedetto » So 1. Nov 2015, 21:05

Hallo.
Ich bezog das auf die Lademöglichkeit im Rahmen des Eigenverbrauchs an der PV Anlage.
Im Rahmen der Leistung der PV-Anlage ist das Laden zwar langsamer aber günstig ;) .
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Re: Minimalverbrauch des e up

Beitragvon Joe-Hotzi » So 1. Nov 2015, 21:57

OK - so wird ein Schuh draus.

Daheim an PV lade ich auch an Schuko. Sogar einstahlungsgeregelt, so dass die Hotzi-Lader der PV-Erzeugung folgen zwischen 0 und 3kW.

Nur für den Stromos fehlt mir so etwas leider noch. Der zieht stur seine 3kW ... :roll:
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Re: Minimalverbrauch des e up

Beitragvon dedetto » So 1. Nov 2015, 22:24

Saugut.
Ich muss die Regelung noch händisch machen.
Sozusagen mit einem Auge nach oben ;).

Aber solange die Rechnung für den Reststrom
überschaubar bleibt...
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Re: Minimalverbrauch des e up

Beitragvon eDEVIL » So 1. Nov 2015, 22:48

Wenn es ums Geld sparen geht,wäre ein gebrauchter Drilling besser. Bei der Geschwindigkeit ist der auch noch sparsam
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"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Minimalverbrauch des e up

Beitragvon rolfrenz » Mo 2. Nov 2015, 10:14

Ach ja, du wolltest ja noch reale Werte ab Steckdose. Ich habe bei meinem e-Up! nach jetzt knapp 30.000 km einen Verbrauch mit Sommerreifen (1.4.-31.10.) von 11.49 kWh/100km, mit Winterreifen (1.11.-31.3.) von 14.44 kWh/100km. Der Gesamtschnitt ist 12,54 kWh/100km, erfasst von meinem Stromzähler an der von der PV-Anlage je nach Überschuss gesteuerten Ladestation.

Ich tanke ca. zu 90% an der eigenen Stromtanke mit Zähler, der Rest ist von unterwegs und nicht erfasst, da es in meiner Gegend Österreichs noch kaum Bezahl-e-Tankstellen gibt, bzw. man sie aufgrund der guten Dichte ganz leicht vermeiden kann. Rechne also jeweils 11% dazu und kalkuliere mit ein, das beim Winterverbrauch abgesehen von der Winterreifenpflicht auch noch viel Vorheizen dazukommt, da uns Eis, Schnee und Berge umgeben und man ja nicht auf den Komfort verzichten möchte… ;-)

lg
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Re: Minimalverbrauch des e up

Beitragvon Norkdog » Mo 2. Nov 2015, 10:50

Besten dank rolfrenz, das sind mal Werte mit denen ich was anfangen kann.
Die Verbraucher im Winter sollte ich noch etwas unterbieten können da am Niederrhein der Winter doch etwas softer ist.
Gruß aus Xanten Achim
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