Leistungsverfügbarkeit bei Kälte

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Leistungsverfügbarkeit bei Kälte

Beitragvon Markus_up » Mo 4. Dez 2017, 10:29

Gestern, -2°, Fahrzeug stand im Freien. Restreichweite angezeigt 45km. E-Standheizung lief ca 10min vor dem Losfahren schon an. Nach einigen Kilometern sah ich, dass die Leistungsverfügbarkeit auf 90% stand. Das blieb für die restlichen 10km Strecke so.
Der Vollbeschleunigungsversuch lies die Leistungsverfügbarkeitsanzeige um ein Segment kleiner werden. Die linke Leistungsanzeige ging aber dennoch auf "10" hoch.
Ciao Markus
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Re: Leistungsverfügbarkeit bei Kälte

Beitragvon PowerTower » Mo 4. Dez 2017, 10:38

Das ist normal und bedingt durch den höheren Innenwiderstand der Zellen. Und ja, man kann auch mit fehlenden Strichen voll beschleunigen, nur eben nicht so lange wie üblich. Die Ladeleistung wird ebenfalls gedrosselt. Bei 2°C Akkutemperatur konnte ich gestern an CCS nur 22 kW abrufen, wobei das im Vergleich zu anderen Fahrzeugen immer noch erstaunlich flott ist. Ein ZOE R90 Fahrer mit großem Akku berichtet in der WhatsApp Gruppe unter gleichen Bedingungen von einer Ladeleistung von 7 kW. :o

Wenn du eine längere Strecke fährst wirst du feststellen, dass wieder alle Striche der Leistungsverfügbarkeit erscheinen. Bei starker Beschleunigung verschwinden die Striche selbst bei wärmeren Temperaturen. Fahre ich auf der Autobahn einen Berg mit 120 km/h hinauf, dann sind in dem Moment ebenso 1-2 Striche weg, auch wenn der Akku 20°C warm ist. Auf ebener Strecke geht die Leistung zurück, die Zellspannungen erholen sich und die Striche kommen wieder. Ich gehe davon aus, dass sich dieses Verhalten mit zunehmendem Alter der Batterie noch stärker ausprägen wird.
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Re: Leistungsverfügbarkeit bei Kälte

Beitragvon 1lukas1 » Mo 4. Dez 2017, 13:55

Das ist mir letztens auch aufgefallen. Der up ist relativ großzügig bei der Ladeleistung. Wo ich mit ausgekühltem Akku noch mit 80 A Laden konnte. Waren es beim Zoe lediglich 33 A. Da war ich selber ziemlich überrascht. Beide Fahzeug standen an der gleichen DC Ladesäule wobei der Zoe vor und nach dem Ladevorgang vor Ort war.
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Re: Leistungsverfügbarkeit bei Kälte

Beitragvon rasse » Sa 24. Feb 2018, 19:51

Hallo Leute,

morgen, am Sonntag 25.2.18 kommt auf RTL2, um: 18.00 Grip u.a. geht es dort um "Elektroautos im Kältetest": VW e-Up vs. Renault Zoe vs. Hyundai E-IONIQ

Gruß
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Re: Leistungsverfügbarkeit bei Kälte

Beitragvon Markus_up » So 25. Feb 2018, 14:28

Daumen hoch ;-)
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Re: Leistungsverfügbarkeit bei Kälte

Beitragvon steff2306 » So 25. Feb 2018, 20:07

rasse hat geschrieben:
Hallo Leute,

morgen, am Sonntag 25.2.18 kommt auf RTL2, um: 18.00 Grip u.a. geht es dort um "Elektroautos im Kältetest": VW e-Up vs. Renault Zoe vs. Hyundai E-IONIQ

Gruß


Erstaunlich, dass die GRIP-Leute tatsächlich 104 KM im e-UP! geschafft haben. Ich hätte damit gerechnet, dass die höchstens 60 KM elektrisch im Winter schaffen... :lol:
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Re: Leistungsverfügbarkeit bei Kälte

Beitragvon dedetto » So 25. Feb 2018, 20:21

steff2306 hat geschrieben:
Erstaunlich, dass die GRIP-Leute tatsächlich 104 KM im e-UP! geschafft haben. Ich hätte damit gerechnet, dass die höchstens 60 KM elektrisch im Winter schaffen... :lol:


No,
Ich fahre mit etwas weniger Heizung, dafür kontinuierlich, auch im 4ten Winter noch 100km und habe dann noch etwas Reserve. Will ja meinen Akku nicht ruinieren. Zudem brauche ich nicht so frieren wenn die Heizung läuft und meine Frontscheibe läuft nicht an. Aber vielleicht sind die ersten e-UP! da besser.
Man kann ihn zwar auch schon mit 60km leer kriegen. Mit vielen Pausen zum auskühlen und immer wieder aufheizen klappt das, da würde aber ein Verbrenner gar nicht warm werden.
Viele Grüße aus Bayern
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Re: Leistungsverfügbarkeit bei Kälte

Beitragvon steff2306 » So 25. Feb 2018, 20:30

dedetto hat geschrieben:
steff2306 hat geschrieben:
Erstaunlich, dass die GRIP-Leute tatsächlich 104 KM im e-UP! geschafft haben. Ich hätte damit gerechnet, dass die höchstens 60 KM elektrisch im Winter schaffen... :lol:


No,
Ich fahre mit etwas weniger Heizung, dafür kontinuierlich, auch im 4ten Winter noch 100km und habe dann noch etwas Reserve. Will ja meinen Akku nicht ruinieren. Zudem brauche ich nicht so frieren wenn die Heizung läuft und meine Frontscheibe läuft nicht an. Aber vielleicht sind die ersten e-UP! da besser.
Man kann ihn zwar auch schon mit 60km leer kriegen. Mit vielen Pausen zum auskühlen und immer wieder aufheizen klappt das, da würde aber ein Verbrenner gar nicht warm werden.


Das man bei diesen Temperaturen auch diese Distanz schaffen kann, weiß ich aus eigener Erfahrung. Mich hat nur verwundert, dass auch die Leute von Grip, deren Kernkompetenz sicherlich nicht das effiziente Fahren ist, das geschafft haben ;)
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Re: Leistungsverfügbarkeit bei Kälte

Beitragvon Christian751 » So 25. Feb 2018, 20:49

Da sollte ja dann mit vorheizen an der steckdose noch mehr Reichweite möglich sein, 120 vielleicht?
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Re: Leistungsverfügbarkeit bei Kälte

Beitragvon PowerTower » Mo 26. Feb 2018, 08:25

Aber dass sie sich über die Kälte im Fahrzeug beschweren kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man den ECO Modus nutzt muss man damit rechnen. Wie wäre es mit normalem Fahrmodus und Vorklimatisierung? Die 104 km haben mich auch positiv überrascht. Ich komme im normalen Fahrmodus aktuell etwa 80 km weit, ohne jeglichen Komfortverzicht. Am Berg hätten sie mal den "Schlittertaster" neben dem ECO Modus drücken können. Ausgeschaltetes ASR hätte garantiert geholfen, besser hoch zu kommen.

Was mich zurzeit stört ist, dass die Luft im normalen Fahrmodus spätestens nach 60 Minuten stickig wird. 20°C + normaler Fahrmodus ist gefühlt so warm wie 24°C + ECO Modus, aber im ECO Modus scheint deutlich mehr Sauerstoff im Fahrzeug zu sein. So als wäre der normale Fahrmodus im Umluftbetrieb. Erscheint mir jedoch unlogisch, aber gefühlt ist es so.

Heute morgen Abfahrtszeit programmiert. Draußen -12°C, die MFA zeigt alle Balken bei der Leistungsverfügbarkeit. Braver Akku. 8-)
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