Ladewirkungsgrad

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon E-lmo » Mo 11. Sep 2017, 10:56

Stromvorgabe von der EVSE 5A:
20170911_112009.jpg


Akku lädt gerade nicht, da untere Ladegrenze von 80% vorgegeben
Gut zu sehen - Das Tastverhältnis von 8,2% anstatt von 9,9%
Laut Spezifikation ist der Bereich unter 8% für die Anforderung einer digitalen Kommunikation vorbehalten.
8-10% sind als 10% zu interpretieren
und ab 10-85% gilt die Regel Tastverhältnis in % x0,6 = Ladestrom.

@Markus_up: So wie ich das sehe, lädst Du aus dem Stromnetz mit 230V/10A Wechselspannung und im Akku kommen 400V/5,4A Gleichspannung an! -Da komme ich mit 3A tiefer! ;)
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon Markus_up » Mo 11. Sep 2017, 12:49

Bild

Bild

Hab mal die zwei Bilder aus dem wallbox im Eigenbau Thema herraus kopiert.

Der maximale Strom des Ladesteckers kommt von dem 680er Widerstand im Stecker.
Hast schon Recht mit "Steckdosen-Strom" und "HV-Ladestrom".
Die anderen Ladewerte hab ich auf nem anderen Rechner (VCDS etc) seh ich mir mal an. Hab mir da auch eine Tabelle gemacht VCDS-Werte - digitaler Zähler - reales Zangenampermeter , das ich weiß wo ich bin. ;-)
Ciao Markus
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon E-lmo » Mi 4. Okt 2017, 12:33

Kleines Zwischenergebnis:

Ich habe wöchentlich die Stromstärke an meiner Wallbox verändert, jeweils die gezählte Energie des Wechselstromzählers abgelesen und die Energiemenge, die das M&M ausweist (als Produkt aus Fahrleistung und Durchschnittsverbrauch innerhalb des jeweiligen Zeitraums) verrechnet und folgende Abweichungen in Prozent erhalten. Die Abweichung Bordcomputer /Wallbox werte ich der Einfachheit halber komplett als Ladeverlusst.

Dazu kommt noch der Stromabhängige Verlusst an meiner recht langen Zuleitung bei 13A rechnerisch 4,2% ausmachen würde und natürlich vom Zähler in der Wallbox nicht erfasst wird.
Die Leitungsverlusste sind leider nicht ohne größeren Aufwand zu beheben. Allein dadurch hatte ich bisher immer zu recht kleinen Ladeströmen tendiert.
Ladewirkungsgrad.png
Ladewirkungsgrad.png (9.89 KiB) 522-mal betrachtet


Gut zu sehen ist, dass der Gewinn an Ladewirkungsgrad bei höheren Strömen, den steigenden Leitungsverlusst bis 11A deutlich übersteigt.
Zur Sicherheit werde ich in den nächsten Wochen die Messungen für 10 und 11A nocheinmal wiederholen.
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon Bernd_1967 » Mi 4. Okt 2017, 14:10

Beim e-Golf 300 habe ich auch solche Messungen gemacht.
Aber, der sind so große Schwankungen drin, dass ich noch nichts draus ableiten kann. Also pro Messpunkt sind die bisher nur 2 Werte teilweise zu weit auseinander.
Mag daran liegen, dass der BC geschönt rechnet.
Wenn man nicht rekuperieren würde, wäre es einfach.
Die Frage ist, wie rechnet VW die Rekuperationsenergie in den Verbrauch ein, denn da gibt es Verluste.
Beim e-Golf glaube ich, sind die geschönt und daher kriege ichmeine Messungen nicht genau hin.
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon E-lmo » Mi 4. Okt 2017, 14:54

Ja, ich habe auch jeweils jede Ladung und die Veränderung des Ladestands protokolliert. Die einzelnen Werte haben auch recht weit gestreut. Im Mittel kam ich auf ein ähnliches Ergebnis.
Ich kann jetzt gar nicht sagen, wie die Rekuperation hier eingehen soll. Ich nehme einfach mal an, dass ich genügend gleichartige Fahrten absolviere, sodass es fast egal sein sollte.
Ich wollte nur wissen bei welchem Strom ich die geringsten Gesamtverlusste habe und da schließe ich bis jetzt schon mal Ströme kleiner 10A für mich aus.
Aufgrund der recht großen Leitungslänge hatte ich aus dem Bauch heraus ca 8A als optimal angenommen.
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon Bernd_1967 » Mi 4. Okt 2017, 20:02

Gibt es einen Unterschied, wann man lädt? Nach, vor oder zwischen 2 Fahrten?
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon Prignitzer » Do 5. Okt 2017, 08:07

Beim Golf wurde es doch schon beschrieben.
Laden mit weniger Ampere verlängert die Ladezeit und erhöht somit die Verluste durch die notwendigen Nebenverbraucher (Steuergeräte, eventuell noch Lüfter und Pumpen).
Wenn diese Messreihen gemacht werden, sollte man die Werte für die Batterie aus dem Fahrzeug auslesen und nicht über den angezeigten Verbrauch gehen.
Den Verbrauch kann man dann mit den selbst berechneten Werten abgleichen.
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon Bernd_1967 » Mo 30. Okt 2017, 20:51

Was hat der e-Up eigentlich an nutzbarer Kapazität?
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon E-lmo » Di 31. Okt 2017, 07:46

16,456kWh -nutzbar im Neuzustand
Siehe eigener Betrag hier:
vw-e-up/netto-vs-brutto-kapazitaet-gedanken-zur-akkugarantie-t26768.html
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon Barthi » Do 7. Dez 2017, 00:15

Wie kann man nur ein Diagramm ohne beschriftete Achsen machen... Ich kanns mir schon denken, was was bedeutet, aber sowas ist eigentlich usus
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