Laden mit dem Knochen, es geht auch bei Hitze

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: Laden mit dem Knochen, es geht auch bei Hitze

Beitragvon rolfrenz » Di 24. Jan 2017, 20:34

Wenn du eine ordentlich installierte Steckdose hast, wird mit den max. 10A des VW-Ziegels nicht viel passieren. Du lädst ja nicht rund um die Uhr, sondern immer wieder mal 4-5 Stunden am Stück, außer du fährst bei deinem Fahrprofil immer bis in den roten Bereich der Tankanzeige.

Gscheit ist es halt nicht - mit einer fix installierten Ladestation zu Hause hast du bei 16A weniger Ladeverluste und bequemer ist es auch (Ladeziegel kann im Auto für unterwegs bleiben, zu Hause nur anstöpseln ohne viel herum zu hantieren). Aber natürlich ist das alles Geschmacksache...
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Re: Laden mit dem Knochen, es geht auch bei Hitze

Beitragvon AndiH » Di 24. Jan 2017, 21:38

Eine einwandfreie, saubere und korrekt angeschlossene Schuko Steckdose hat mit 10A kein Problem. Es wird ein echtes Problem wenn die Federkraft der Kontakte in der Steckdose nachlässt oder wenn die Kontakte verschmutzt oder oxidiert sind. Da kann es dann zu schmoren anfangen, das kann aber bis zu einer Stunde dauern bevor man wirklich etwas merkt.
Aus diesem Grund heißt das Schuko Zeug "Notladung", kann man machen, es geht aber auch zuverlässiger und gefahrloser.

Gruß

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Re: Laden mit dem Knochen, es geht auch bei Hitze

Beitragvon dedetto » Mi 25. Jan 2017, 13:24

Hallo.
Ich nutze viel Schuko, z.B. auf dem Campingplatz. Eigentlich kein Problem. Und wenn, war nicht das Kabel schult.
Ich bin aber bei unbekannten Steckdosen vorsichtig. Man steckt ja nicht drin.
Eine 20€ Investition in ein berührungsloses Infrarot-Thermometer gibt Auskunft.
z.B. https://www.conrad.de/de/infrarot-therm ... 10133.html
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Re: Laden mit dem Knochen, es geht auch bei Hitze

Beitragvon Horse » Mi 25. Jan 2017, 16:13

Vielen Dank für Eure Hinweise und Tipps!
rolfrenz hat geschrieben:
Wenn du eine ordentlich installierte Steckdose hast, wird mit den max. 10A des VW-Ziegels nicht viel passieren. Du lädst ja nicht rund um die Uhr, sondern immer wieder mal 4-5 Stunden am Stück, außer du fährst bei deinem Fahrprofil immer bis in den roten Bereich der Tankanzeige.

Gscheit ist es halt nicht - mit einer fix installierten Ladestation zu Hause hast du bei 16A weniger Ladeverluste und bequemer ist es auch (Ladeziegel kann im Auto für unterwegs bleiben, zu Hause nur anstöpseln ohne viel herum zu hantieren). Aber natürlich ist das alles Geschmacksache...

Also ich dachte daran (entweder tagsüber bei der Arbeit oder auch über Nacht) schon bis zu 9 Stunden laden - bzw. wie lange es dauert, wenn z. B. 3/4 leer gefahren (ab wann beginnt der rote Bereich?).
Könnte natürlich auch öfter aufladen, dann würde es nicht so lange dauern (fahre überwiegend Kurzstrecken) - keine Ahnung, was auf Dauer für den Akku empfehlenswerter ist (bei Handys heißt es ja wegen Memoryeffekt - gibt's wohl bei E-Autos eher nicht? - den Akku besser weitgehend entladen und dann voll aufladen)?
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Re: Laden mit dem Knochen, es geht auch bei Hitze

Beitragvon AndiH » Do 26. Jan 2017, 09:23

Also der e-Up! warnt ab 30km Restreichweiten Prognose, das kann aber bei den momentanen Temperaturen auch schon bei 1/4 voll auftreten. Aufladen würde ich immer dann wenn es möglich ist, ein Memory Effekt gibt es bei den E-Auto Akkus nicht und es wird davon ausgegangen das viele kleine Ladungen eher besser sind als wenige komplett Ladungen.
Generell braucht man sich um den Akku nicht zu viele Gedanken zu machen, das BMS hält so gut wie alles was schädlich wäre vom Akku fern. In deinem Fall würde ich z.B. immer wenn "halb voll" erreicht ist wieder mal über Nacht dranhängen lassen. Es ist kein Problem wenn das Auto viel länger als benötigt am Strom hängt, das BMS verhindert ein "überladen" des Akku zuverlässig.
An einer Typ2 Wallbox oder an öffentlichen Säulen (AC) braucht der e-Up! max. 5 Stunden, mit dem Ladeziegel max. 8 Stunden. Die Wallbox empfiehlt sich auch wegen der Schuko Problematik. Falls der e-Up! CCS hat wäre auch Schnellladung unterwegs möglich, dort kann dann der Akku in 20 Minuten aufgepumpt werden.

Das einzige was du dem Akku nicht antuen solltest ist komplett leer lange Zeit (Wochen) rumstehen lassen und bei völlig durchgekühltem Akku (Minusgrade) ein paar Meter zum Schnelllader kriechen und dann den Akku aufpumpen. Ansonsten ist der e-Up! sehr genügsam und man wird wahrscheinlich die Akku Garantie kaum in Anspruche nehmen müssen.

Gruß und viel Spaß mit dem Fahrzeug

Andi
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Re: Laden mit dem Knochen, es geht auch bei Hitze

Beitragvon the@rtist » Do 26. Jan 2017, 09:36

@ Horse

Memoryeffekt kann man heutzutage vergessen. Modernen Akkus ist es ziemlich
egal ob man sie (fast) entlädt und erst dann auflädt, oder bereits bei 50%
oder 70% nachlädt. Es ist jedoch zu empfehlen, den/die Akku(s) ab und zu bis
zur vorgeschriebenen Grenze zu entladen und wieder vollzuladen.
Ich habe dies bei unserem e-up in Spe auch vor, einmal pro Monat habe ich mir
vorgenommen diese Prozedur durchzuführen.
Es gibt zwei Lager bezüglich "richtiger Behandlung" von Akkus:
die einen sagen möglich langsam laden um den Akku zu schonen, die anderen
bemängeln, dass dabei unnötig lange eine grosse Spannung anliegt und bevorzugen
deshalb eine deutlich schnellere Ladung.
Ich persönlich gehöre zur ersten Gruppe und deshalb werde ich wohl auch "nur"
mit dem ICCB von Mennekes bei max. 8A laden. Dies wird für meine Zwecke absolut
ausreichend sein.

Viele Grüsse,
G.S.
the@rtist
 
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Re: Laden mit dem Knochen, es geht auch bei Hitze

Beitragvon Horse » Do 26. Jan 2017, 17:20

AndiH hat geschrieben:
Also der e-Up! warnt ab 30km Restreichweiten Prognose, das kann aber bei den momentanen Temperaturen auch schon bei 1/4 voll auftreten. Aufladen würde ich immer dann wenn es möglich ist, ein Memory Effekt gibt es bei den E-Auto Akkus nicht und es wird davon ausgegangen das viele kleine Ladungen eher besser sind als wenige komplett Ladungen.
Generell braucht man sich um den Akku nicht zu viele Gedanken zu machen, das BMS hält so gut wie alles was schädlich wäre vom Akku fern. In deinem Fall würde ich z.B. immer wenn "halb voll" erreicht ist wieder mal über Nacht dranhängen lassen. Es ist kein Problem wenn das Auto viel länger als benötigt am Strom hängt, das BMS verhindert ein "überladen" des Akku zuverlässig.
An einer Typ2 Wallbox oder an öffentlichen Säulen (AC) braucht der e-Up! max. 5 Stunden, mit dem Ladeziegel max. 8 Stunden. Die Wallbox empfiehlt sich auch wegen der Schuko Problematik. Falls der e-Up! CCS hat wäre auch Schnellladung unterwegs möglich, dort kann dann der Akku in 20 Minuten aufgepumpt werden.

Das einzige was du dem Akku nicht antuen solltest ist komplett leer lange Zeit (Wochen) rumstehen lassen und bei völlig durchgekühltem Akku (Minusgrade) ein paar Meter zum Schnelllader kriechen und dann den Akku aufpumpen. Ansonsten ist der e-Up! sehr genügsam und man wird wahrscheinlich die Akku Garantie kaum in Anspruche nehmen müssen.

Gruß und viel Spaß mit dem Fahrzeug

Andi
Vielen Dank für die Infos, Andi!
the@rtist hat geschrieben:
@ Horse

Memoryeffekt kann man heutzutage vergessen. Modernen Akkus ist es ziemlich
egal ob man sie (fast) entlädt und erst dann auflädt, oder bereits bei 50%
oder 70% nachlädt. Es ist jedoch zu empfehlen, den/die Akku(s) ab und zu bis
zur vorgeschriebenen Grenze zu entladen und wieder vollzuladen.
Ich habe dies bei unserem e-up in Spe auch vor, einmal pro Monat habe ich mir
vorgenommen diese Prozedur durchzuführen.
Es gibt zwei Lager bezüglich "richtiger Behandlung" von Akkus:
die einen sagen möglich langsam laden um den Akku zu schonen, die anderen
bemängeln, dass dabei unnötig lange eine grosse Spannung anliegt und bevorzugen
deshalb eine deutlich schnellere Ladung.
Ich persönlich gehöre zur ersten Gruppe und deshalb werde ich wohl auch "nur"
mit dem ICCB von Mennekes bei max. 8A laden. Dies wird für meine Zwecke absolut
ausreichend sein.

Viele Grüsse,
G.S.
Dankeschön! ("meiner" ist ja auch erst "in spe" - ich möchte halt im Vorfeld schon genug Ahnung haben, um zu wissen, worauf es ankommt).
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Re: Laden mit dem Knochen, es geht auch bei Hitze

Beitragvon the@rtist » Fr 27. Jan 2017, 09:32

Horse hat geschrieben:
[...snip...]
Dankeschön! ("meiner" ist ja auch erst "in spe" - ich möchte halt im Vorfeld schon genug Ahnung haben, um zu wissen, worauf es ankommt).


Ganz genau so geht es mir auch zur Zeit.
Ich habe noch einige Fragen, will jedoch die Gemeinschaft hier nicht überfordern
und deshalb stelle ich meine Fragen mit zeitlichem Abstand hier herein.

Viele Grüsse,
G.S.
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