Ladekabel-Schuko oder ...

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: Ladekabel-Schuko oder ...

Beitragvon E-lmo » Sa 11. Feb 2017, 19:31

@PowerTower
Schuko-Stecker abschneiden am mitgelieferten VW ICCB reicht.
Im Stecker ist scheinbar ein NTC. Das ICCB kontrolliert nur den Widerstand auf kleiner x Ohm. Die beiden Zusätzlichen Adern sollten dann nur noch isoliert werden.
Damit hätte man zwar auch nur 10A, aber könnte einen wesentlich robusteren Stecker montieren, oder gleich fest in einer Abzweigdose einklemmen.
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Re: Ladekabel-Schuko oder ...

Beitragvon ChristianF » So 12. Feb 2017, 16:42

E-lmo hat geschrieben:
@PowerTower
Schuko-Stecker abschneiden am mitgelieferten VW ICCB reicht.
Im Stecker ist scheinbar ein NTC. Das ICCB kontrolliert nur den Widerstand auf kleiner x Ohm. Die beiden Zusätzlichen Adern sollten dann nur noch isoliert werden.
Damit hätte man zwar auch nur 10A, aber könnte einen wesentlich robusteren Stecker montieren, oder gleich fest in einer Abzweigdose einklemmen.

Was passiert denn wenn der NTC auslöst? Wird die Ladung dann komplett abgebrochen oder nur (mglw schrittweise) der Ladestrom gedrosselt?

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Re: Ladekabel-Schuko oder ...

Beitragvon Dachakku » So 12. Feb 2017, 16:57

Der Schwachpunkt scheint NUR der NTC zu sein. Habe letztens ein Konvolut von 3 Stück angeblich defekten ICB von/für VW gekauft. Preiswert .

Alle Heil 8-) Habe die Stecker gewechselt, auf gute Qualitäts-Schuko. Langzeittest ergab eine kaum messbare Erwärmung am Stecker und der 10A KOPP Knochen lädt ohne Aussetzer über Stunden.

PS: Ich habe noch einen zum Verkauf, den Letzten ....
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Re: Ladekabel-Schuko oder ...

Beitragvon dedetto » So 12. Feb 2017, 17:58

Hallo.
Die erste Serie der Schuko Ladekabel hatte diese zu eng eingestellte Temperaturüberwachung. Die Kabel waren nicht kaputt, nur zu eng (=übervorsichtig) eingestellt. Diese Kabel wurden von VW getauscht.

Die neuen passen nach meinen Erfahrungen schon, auch inkl. der Temperaturüberwachung. Die hat meinen e-UP! jetzt schon 2 mal korrekterweise vom Netz genommen. Manche Campingplatz-Verkabelungen sind trotz CEE Stecker auf dem Platz nicht für die Dauerbelastung geeignet. Da musste beide Male nachgerüstet werden.
Der Ladeabbruch des neuen Schuko Kabels hatte also beide Male einen eindeutigen Grund und war absolut berechtigt.
In so fern vertraue ich den neuen Kabeln mittlerweile sehr und würde von allen Basteleien, auch professionellen, abraten. Die Temperaturüberwachung im Stecker sollte immer funktionieren.

Wichtiger ist die Anschaffung eines Infrarot Thermometers um die Belastbarkeit eines unbekannten Anschlusses zu prüfen. Damit kann mal schon im Ansatz Probleme erkennen. Wird irgendwas heiß, vielleicht sogar die Verteilerdose? (Hatte ich auch schon)

Ansonsten noch ein Rat:
Nur mit einem Schuko Ladekabel wird es ungemütlich, der Trend geht auch privat zum Zweitkabel. Das Schuko Ladekabel liegt bei mir immer hinter dem Beifahrersitz. Das muss ja immer mit, und wenn es auch nur für den Notfall ist. Und in der Garage ist es zu etwas unpraktisch. Dauernd das Kabel aus der Steckdose ziehen aufrollen und verpacken. Unbequem!
Da müsste zumindest noch ein Schalter vor der Steckdose installiert werden damit es gut ein- und abschalten kann. Das gilt mE natürlich auch für CEE Kabel (Volvo). Dann kann es hängen bleiben, fehlt dann aber im Auto.
Daher habe ich mir eine Wallbe gekauft und vor der Garage so montiert das 4 Stellplätze damit erreicht werden können. Da kann das Kabel hängen bleiben, es ist egal wo der e-UP! steht und das Schuko Ladekabel bleibt wo es für den Notfall hingehört.

Aber wie immer: Das kann jeder machen wie es ihm am besten passt. Das kann man als Neuling auch ruhig erst einmal abwarten. Die neuen Schoko Kabel passen schon und mit der Zeit kommt der Rat (oder wie heißt das...)
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Re: Ladekabel-Schuko oder ...

Beitragvon E-lmo » So 12. Feb 2017, 18:18

@ChristianF
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Re: Ladekabel-Schuko oder ...

Beitragvon Dachakku » So 12. Feb 2017, 19:57

@ dedetto

Bei 10A auf eine Thermische Überwachung vom Schukostecker zu verzichten finde ich keineswegs riskant. Bei 10A unbedingt drauf zu bestehen schon fast hypochondrisch. Zumal sie nicht vorgeschrieben ist.

Jede Menge Geräte um dich herum ziehen auch 10A = 2300 Watt und haben die nicht. Jeder größere Heizlüfter, Elektroradiator, Gartenhäcksler, etc. mit bspw. 2500 - 2800 Watt = 11-12A über Schuko !

Wenn wir über 14A oder gar 16A reden, dann bin ich deiner Meinung. Bei 16A sage sogar ich, das ist hochriskant.

Ich habe in letzter Zeit diverse Ziegel repariert und eine Wallbox gebaut. Nebenbei auch mal die Temperaturen diverser Ziegel an unterschiedlichen Schukodosen/Stecker geprüft.
Es gibt da schon Unterschiede (bei den Dosen) und in der Regel geht erst ab 12A mehr oder weniger nennenswerte Thermik ab.
Zuletzt geändert von Dachakku am So 12. Feb 2017, 21:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ladekabel-Schuko oder ...

Beitragvon dedetto » So 12. Feb 2017, 21:40

Du hast recht, es ist nicht wirklich riskant.
An einer guten Steckdose muss bei 10A alles funktionieren, auch die neuen Ladekabel. Nur lasse ich Gartenhäcksle, Gartenkochplatten usw. auch nicht bis zu 8 Stunden an unbekannten Installationen unbeaufsichtigt stehen. Und das macht den mE den Unterschied, besonders an älteren Steckdosen. Da empfehle ich beim ersten mal eine angemessene Vorsicht.

Wie gesagt, ich musste schon 2 mal nachbessern. Ein Problemfall war auf dem Campingplatz sogar einer der hochgelobten neuen CEE Stecker mit integrierter Schuko Steckdose. Dem wurde einfach beim Laden intern zu warm. So was hatte selbst der Campingplatz Elektriker noch nicht gesehen. Er hat ihn neu verkabelt, seither geht es problemlos.
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Re: Ladekabel-Schuko oder ...

Beitragvon Dachakku » So 12. Feb 2017, 21:45

Du steckst nicht drin in der Dose. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe sogar feststellen können dass eine einzelne "Markendose" rel. warm wurde.
Meine preiswerte 3er Noname Aufputzdose vom Hornbach, innen an der Garagenwand, bleibt dagegen bei 12A ganz locker, "cool" .

Mit der Lastdauer hast du natürlich ein Argument, nur, eben ein Elektroradiator,oder Lüfter, in Garage oder Schuppen, etc., mit dem man die Hütte zum Schrauben hoch heizt, der zieht eben auch mal über 5h seine 10A, und wenn die Dose wirklich Schrott ist, dann entwickelt sie bereits nach 1h ordentlich Thermik.
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Re: Ladekabel-Schuko oder ...

Beitragvon ChristianF » So 12. Feb 2017, 23:34

E-lmo hat geschrieben:
@ChristianF
Solange die Temperatur über der Auslöseschwelle ist, wird der Strom schrittweise verringert und schließlich die Ladung unterbrochen.

Danke. Ich überlegte ob man die Schnittstelle zum NTC absichtlich beeinflussen könnte. Wir haben zB eine Photovoltaikanlage. Gibt diese Volldampf, könnte man das Auto mit 16A laden lassen, geht die Leistung runter wäre eine Drosselung der Ladeleistung denkbar. Oder ist das zu weit hergeholt?

Viele Grüße
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Re: Ladekabel-Schuko oder ...

Beitragvon Karlsson » Mo 13. Feb 2017, 00:18

Kritische Gedanken bei Schuko sind sicherlich angebracht. Wer sich bei sowas ertappt, sollte besser CEE nehmen und kann auch sorgenfrei 16A nutzen.
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