Ersterfahrung und Kaufberatung

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: Ersterfahrung und Kaufberatung

Beitragvon PowerTower » So 4. Feb 2018, 20:37

Hm irgendwie scheinen die Zahlen nicht stimmig zu sein. Gesamtreichweite 134 km bei 15 kWh/100 km? Das würde ja einer nutzbaren Akkukapazität von 20,1 kWh entsprechen.
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Re: Ersterfahrung und Kaufberatung

Beitragvon 1lukas1 » So 4. Feb 2018, 21:30

PowerTower hat geschrieben:
Hm irgendwie scheinen die Zahlen nicht stimmig zu sein. Gesamtreichweite 134 km bei 15 kWh/100 km? Das würde ja einer nutzbaren Akkukapazität von 20,1 kWh entsprechen.


Wichtige Korrektur... Hab 10 min nachgeladen ;) sonst passt es wirklich nicht. War nur auf den Ø-Verbrauch bezogen.
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Re: Ersterfahrung und Kaufberatung

Beitragvon touri127 » Do 8. Feb 2018, 15:27

Ich häng mich mal hier dran:
Ich bin gerade am überlegen wegen eines E-Autos.
Wie hier schon mal geschrieben, ist der Smart nichts für mich.
Die Drillinge sind auch nix - wegen der Optik.
Bleiben für mich noch der e-up und die ZOE.
Beide gibt es ja nun mit Kaufbatterie.
Nun meine Frage an euch:
Warum habt Ihr euch den e-up gekauft ?
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Re: Ersterfahrung und Kaufberatung

Beitragvon dedetto » Do 8. Feb 2018, 16:06

Hallo.
Der Zoe ist lauter (pfeift), größer und passte nicht zu meinem Bedarf.
Ich zahle für kein Auto mit großem Reiseakku und langsamen Typ2. Das ist zuhause ok, aber wenn ich auf dem Rastplatz dauernd essen gehen muss... Ein BYD hat das gleiche Problem, großer Akku, langsamer Typ2. dessen Besitzer schläft immer eine Runde.

Daher hatte ich volles Verständnis für den Zoe Fahrer der sich noch schnell das alte Modell mit kleinem Akku gekauft hat. Der alte konnte zumindest noch an Typ2 schnellladen. Mit Mordsgetöse, aber immerhin. Ich kam mit dem e-UP! später, war aber viel schneller wieder weg. Der Zoebesitzer hat mehrmals die Ladeleistung der Stromer verglichen und nur noch ungläubig geschaut.
Wenn es nicht eilt würde ich allerdings noch warten bis es den e-UP! mit größerem Akku und CCS gibt. Denn fahren mit dem kleinen Stromer macht so viel Spass das man eigentlich auch größere Strecken damit fahren möchte...

Nebenbei: Die Sommerlüftung mittels Schiebedach in Verbindung mit den Klappfenster ist im e-UP! genial.
Viele Grüße aus Bayern
.dedetto

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Re: Ersterfahrung und Kaufberatung

Beitragvon PowerTower » Do 8. Feb 2018, 17:04

Ich stand auch vor der Entscheidung. e-up!, ZOE oder Leaf? Jeweils gebraucht. Nach Abarbeitung meiner Wunschliste und dem direkten Vergleich beider Fahrzeuge in der Praxis sah das Ergebnis im Jahr 2016 dann so aus.

blau = pro e-up!, grün = pro ZOE

Kaufbatterie
Panoramadach
DAB+
22/43 kW AC Lader
Sitzheizung
Frontscheibenheizung
geteilt umklappbare Rückbank mit ebener Ladefläche
leise beim Laden und Klimatisieren

Da war die Entscheidung relativ einfach. Bei der neuen ZOE bekommt man zwar mittlerweile Kaufbatterie, Sitzheizung und DAB+, aber sie hat leider immer noch ihre mittelmäßig ausgeprägten Manieren bezüglich der Akustik und die Variabilität des Kofferraums ist nach wie vor eingeschränkt. Ansonsten ein gutes Auto. Nach den zuletzt auftretenden Problemen an 43 kW AC Schnellladern (EnBW) bin ich gar nicht mal so unglücklich, mit DC laden zu können. Diese Entwicklung war aber bei Kaufzeitpunkt noch nicht abzusehen.

Auch diverse Berichte über defekte Motoren und getauschte Armaturenbretter haben die Wahl beeinflusst. Und die Liste der Serienfehler ist doch recht lang. TCU defekt, BMS Update... das größte Problem beim e-up! hingegen ist Car-Net. :D Fabrikneue ZOE sollten aber mittlerweile ausgereift sein.

Fazit: man macht mit beiden Modellen keinen Fehler. Einfach die persönliche Wunschliste erstellen und beide Fahrzeuge testen. Dann wird es sich in die eine oder die andere Richtung entwickeln. Je nach Dringlichkeit kann auch warten auf 2019 eine gute Lösung sein, so wie bereits von dedetto erwähnt.
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Re: Ersterfahrung und Kaufberatung

Beitragvon famapapa » Do 8. Feb 2018, 20:30

Moinsen! Mal ganz exotische Antwort gefällig? Ich habe mich für den e-UP! entschieden, weil er so wenig Reichweite hat. Kein Quatsch! Je mehr Reichweite, desto größerer Akku, desto mehr CO2-Last bei der Produktion, desto länger und weiter dauert es, bis das e-Mobil positiv klimawirksam wird.
Die Lektüre hier in der ZOE-Zone und besonders in der UP!-UPteilung haben dann endgültigen Ausschlag gegeben.

Morgen hole ich ihn. 200km bei -2 bis 0 Grad. Ironie des Schicksals, oder Karma-Test? Na egal. Muss ja dann gewiss mindestens dreimal schnell mal laden. Kann man eigentlich ohne Bedenken gleichzeitig schnellladen und den Innenraum aufheizen, so dass wenigstens die ersten Kilometer der nächsten Etappe im Eco+ gefahren werden können?

Im Anhang die XL-Version meiner Kaufgrübeleien...
Dateianhänge
Wenn der Auspuff nicht mehr.pdf
(40.04 KiB) 25-mal heruntergeladen
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Re: Ersterfahrung und Kaufberatung

Beitragvon 0cool1 » Do 8. Feb 2018, 20:33

Klar kann man gleichzeitg heizen und laden. Entweder über die CarNet App oder einfach die Zündung anlassen und die Heizung laufen lassen
Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)
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Re: Ersterfahrung und Kaufberatung

Beitragvon PowerTower » Do 8. Feb 2018, 20:33

Bei 200 km reicht 2x Schnellladen. Und die Etappen kannst du mit 110 km/h und Heizung fahren. Eco+ ist unnötiger Komfortverzicht. Heizen während der Schnellladung funktioniert.
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Re: Ersterfahrung und Kaufberatung

Beitragvon mkuehner » Fr 9. Feb 2018, 06:23

famapapa hat geschrieben:
Moinsen! Mal ganz exotische Antwort gefällig? Ich habe mich für den e-UP! entschieden, weil er so wenig Reichweite hat. Kein Quatsch! Je mehr Reichweite, desto größerer Akku, desto mehr CO2-Last bei der Produktion, desto länger und weiter dauert es, bis das e-Mobil positiv klimawirksam wird.
Die Lektüre hier in der ZOE-Zone und besonders in der UP!-UPteilung haben dann endgültigen Ausschlag gegeben.

Morgen hole ich ihn. 200km bei -2 bis 0 Grad. Ironie des Schicksals, oder Karma-Test? Na egal. Muss ja dann gewiss mindestens dreimal schnell mal laden. Kann man eigentlich ohne Bedenken gleichzeitig schnellladen und den Innenraum aufheizen, so dass wenigstens die ersten Kilometer der nächsten Etappe im Eco+ gefahren werden können?

Im Anhang die XL-Version meiner Kaufgrübeleien...
Vielen Dank für deine Ausführungen. Ich dachte schon ich bin der Einzige der den Trend zu immer größeren Akkus schlecht findet. Vor gut einem Jahr habe ich mit Hilfe einer App festgestellt das sogar die kleinsten verfügbaren E-Autos meine Alltagsanforderungen meistern. Trotzdem stehe ich in meinem Umkreis recht alleine da, mit der Idee auf ein Elektroauto umzusteigen. Du hast mir mit deinen Überlegungen sehr geholfen, ich habe jetzt neue Energie. Vielen Dank!

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Re: Ersterfahrung und Kaufberatung

Beitragvon famapapa » Sa 10. Feb 2018, 19:46

Kurzes update (jaja): Gestern nun also endlich! Bei schönsten Sonnenschein und 2 Grad habe ich den Wagen in Hamburg vom Händler geholt, up auf die A7 gen Norden, aber huups, nix mit hui, sondern Stop and Go über 3-4 km in dem Baustellen-Betondschungel da, die erste Etappe dann bis Brokenlande (ca. 50km) sehr vorsichtig angegangen (18/1, 90 km/h hinter LKW), weil die DC-Säule dort als noch "in maintainance" im Stromtankstellenverzeichnis gelistet wurde. Aber, puuuh!, sie funktionierte. Der eon-drive-Aufkleber nebst Freischaltanleitung erschreckte mich zuerst, ist aber wohl vorläufig noch nur Bote einer dräuenden Zukunft. Auf eons Kosten also 6 kw nachgeladen, dann ohne Hemmungen, also fast so wie sonst mitm Verbrenner (linke Spur, andere PKW überholt, wie üblich etwas zu schnell über die Rader Hochbrücke) 54km bis zur nächten DC-Säule gestromt, 7kw nachgeladen, wieder vernünftiger gefahren, mit 28km Restreichweite dann auf den heimischen Hof gerollt. Nur 55 Minuten länger gebraucht als sonst mit dem Verbrenner. 7-8km pro Balken, 13,6kw/h Durchschnittsverbrauch, wenn ich mich recht erinnere; abgesehen von der Kälte waren es allerdings auch perfekte Bedingungen: Flachland, sehr trocken, Rückenwind, ein paar schnellere LKW, an die ich mich angesaugt habe. Wenn man sich auf die Funktionfähigkeit der DC-Säulen hunderprozentig verlassen könnte, würde ich ohne Zögern mit dem e-UP! jederzeit Fahrten von 500-600km unternehmen. Das war schon mal ein guter Einstand, eine gelungene Jung-fern-fahrt. Und das blieb so:

Zuhause angekommen, gefiel meiner Frau der Kleene Neue dann besser als erwartet und sie wollte doch tatsächlich gerne damit umgehend zu unserer freitäglichen Tanzstunde fahren (45km in toto), öh..ähm...war aber nur eine gute halbe Stunde zum Nachladen zuhause, hmm...ach ja, in 12km Entfernung steht ja eine schnelle Säule, geht die mit TNM??? ...nee natürlich nicht, also husch husch echarge runtergeladen, Tanzschuhe eingepackt, vorgefahren, Nummer eingetippt, Laden gestartet ...halt was??? 15€???,ja, pro Stunde doch wohl, oder? die werden doch sicherlich minutengenau abrechnen, oder??? schluck...ich werd es dann ja sehen...trotzdem war es wieder ein schöner Anblick, wie in der MFA die Reichweite hochzählte, war mir dieses Mal dann auch 15€ wert, falls. ... Auf dem Rückweg blinkte die 30km-'Warnung, trotzdem machte ich das Radio an, im Deutschlandfunk lief gerade ein Live-Mitschnitt eines Konzertes der Band "Bilderbuch" und aus dem Song "Bungalow" erklangen die Zeilen:
Ich brauch' Power für mein'n Akku
Hab' keine Power in mein'n Akku
Baby, leih mir dein'n Lader
Ich brauch' mehr Strom
:lol:
Den gab es ja dann zur guten Nacht am Ende eines schönen Tages!
Kann gut sein, dass ich mit einem leisen Lächeln gestern eingeschlafen bin...
Nochmals herzlichen Dank an alle Rat- und Mutspender hier!
Michael
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Haltet den Stromdieb!
Zuletzt geändert von famapapa am Sa 10. Feb 2018, 20:49, insgesamt 2-mal geändert.
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