e-up vs forfour ed

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

e-up vs forfour ed

Beitragvon R400 » Sa 18. Feb 2017, 12:40

Vielleicht erscheint der schon ewig angekündigte neue smart ed in Kürze nun doch auch als forfour.

Und da drängt sich ein Vergleich mit dem ebenso "zurückhaltend" ausgestatteten VW e-up geradezu auf, denn beide haben gleich wenig:
- Batterieleistung: unter 20 kwh.
- Appeal

Mit den "Drillingen" werden sie um den Titel der Geringstverkauften konkurrieren, doch halt:
Der smart forfour ed kommt mit der bescheidenen staatlichen Förderung (auch) unter die magische 20 000 € - Schwelle: immerhin!

Warum beide Hersteller nicht mehr tun: VW an der Preisschraube dreht, natürlich nach unten, MB mit zeitgemäßer Batterie- und Ladeleistung verblüfft, bleibt ihr - offenes - Geheimnis: Will man gar keinen Verkaufserfolg und nur - wie Fiat mit dem süßen 500 E in Kalifornien - zeigen, dass man schon könnte wenn man wollte oder müsste, aber man muss und will ja noch längst nicht?!

Man merkt zwischen den Zeilen: Hier ist einer frustriert: Von immer teureren ecars, anstatt billigeren und zu langsamem Fortschritt. E-Autos müssen so bis auf Weiteres Inseln bleiben für - gut, dass es sie gibt! - Idealisten. Ich bin auch einer, aber eben zu sehr frustriert.

Also: Was rechtfertigt den vierstelligen Aufpreis zum smart forfour ed, den es ja noch gar nicht gibt? Hab' ich da was übersehen? Oder steht dort ein großes Batterieupdate ohne Mehrkosten bevor? - Halt: hier haben wir es ja mit VW zu tun, und die haben ja wirklich andere (selbstverschuldete) Probleme!

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Re: e-up vs forfour ed

Beitragvon dedetto » Sa 18. Feb 2017, 12:49

Hallo.
Im e-UP! fahre ich auf Kurzstrecken mit 4 Personen und einem zusammengeklappten Rolli.
Der Smart hat den kleineren Wendekreis.
Der e-UP! kann viel schneller laden, der Smart dafür dreipolig.

Es ist vollkommen egal, außer du willst doch mal etwas weiter.
Da würde ich den e-UP! nehmen.
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Re: e-up vs forfour ed

Beitragvon Themse » Sa 18. Feb 2017, 12:54

@R400
dem habe ich nichts hinzuzufügen !!
Außer:
Es ist ein Trauerspiel :(
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Re: e-up vs forfour ed

Beitragvon Dachakku » Sa 18. Feb 2017, 15:18

Jeder Wagen deckt eine Nische ab. Wobei der Smart 44 als Benziner eher ein Rohrkrepierer ist und als ED wohl dito - vor allem wenn Renault den auch anbieten wird. Immerhin ist der Smart 44 ein Twingo.

Und bei Renault gibt es ihn preiswerter, wie man hört, angeblich demnächst auch als Twingo ED .

@ Reichweite
Für Kurzstreckenwagen, die das nun mal sind, incl. e-Up, ist die Reichweite ok. Niemand will einen phlegmatischen City-Klein-Kurzstreckenwagen der 1,5 Tonnen wiegt, weil er 450km Reichweite hat. Am Thema vorbei, 6, setzen, würde ich dem Entwickler sagen. Dito beim UP, den Kofferraum komplett eleminieren, Akkus rein, damit er 500km weit kommt, aber an der Ampel von 0-50km/h 35 Sekunden benötigt ? :roll:

Die Reichweiten und Autobahnen gehören den ZOE, den LEAF, den I3 , etc. ppp.
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Re: e-up vs forfour ed

Beitragvon BiEmDablju » Sa 18. Feb 2017, 15:51

Das seh ich nicht so! Kleine eAutos werden sich auch erst gut verkaufen, wenn sie 400km+ als Reichweite haben! Renault hat es vorgemacht, man kann den Akku gleich groß und schwer belassen, aber die Kapazität verdoppeln! Selbst wenn der Up keinen Kofferraum mehr hätte wegen den Alkus würde der noch apritzig fahren - einfach weil das Drehmoment sofort da ist!
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Re: e-up vs forfour ed

Beitragvon Dachakku » Sa 18. Feb 2017, 16:22

Du schreibst in einem Atemzug von kleinen Autos und dann "Renault hat es vorgemacht" - du meinst doch wohl nicht die ZOE mit "klein" ? Das wäre Leiden auf hohem Niveau...Sorry, "Klein" ist ein Smart, ggf. noch ein UP, aber danach hört die Grenze zu "Klein" auch definitiv auf.

@ Spritzig - Hahaha, verglichen mit einem SMART ED ist eine ZOE eine Bleiente in der City , weil sie 500 Kilo schwerer ist, dank des göttlichen Umstandes der 400km Reichweite, die in der City enorm wichtig sind ....
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Re: e-up vs forfour ed

Beitragvon R400 » Sa 18. Feb 2017, 16:56

Wir kennen das ja alle, dass "Größe nicht wichtig" sein soll.

Aber ich finde auch, dass es Mindestgrößen geben sollte, vielleicht auch irgendwann Höchstgrößen; am Besten pro Modell mehrere, damit der Käufer endlich selbst entscheiden kann, wie viel ihm Reichweite wert ist, und da ist noch viel Luft nach oben.
Ich wette dass bei der ZOE kaum jemand den 22 kwh mehr kauft und fast jeder den 41 kwh; genauso beim i3 niemand mehr den 17,x kwh und alle den 27,x kwh, weil wir da noch ganz unten sind. Und unter 20 kwh kauft niemand mehr, wenn es billig Größeres gibt.

Als Mindestgrößen empfinde ich heute:
- up, smart etc: knapp 30 kwh
- i3, Golf, ZOE etc: Knapp 40 kwh
Limos, Mittelklasse, Kleinbuzz etc: 60 kwh
Größer Akkus lassen sich schneller laden, halten länger wegen weniger Ladvorgängen, verlieren weniger dramatisch Leistung.

Erst wenn wir da sind, und die Preise/Förderung Richtung realistischer Preis gekommen sind, ist endlich Ruhe: Hier im Forum, und bei den Verbrennerverkäufern auch :P , und bis dahin isss sehr traurig :( .

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Re: e-up vs forfour ed

Beitragvon AndiH » Sa 18. Feb 2017, 17:37

Auch wenn es abgenutzt klingt: Die Elektromobilität steht immer noch ganz am Anfang. Die unendliche Akkugröße wird auch noch viele Jahre ein Wunschtraum bleiben und auch die Preise für die Autos werden noch eine ganze Zeit lang weh tun. Der Verbrenner hat sich hundert Jahre lang breit gemacht und solange noch billiges Öl vorhanden ist wird es ein zäher Rückzugskampf.

Allerdings hat z.B. Bosch schon vor Jahren angekündigt das die Kapazität bei gleichem Bauraum und Gewicht mit der bestehenden Chemie noch verdoppelt werden kann und die Akkus dann auch den Rest des Autos überleben wird. Das wären dann z.B. >30kWh für den e-Up und den Smart fourfour, etwa 50kWh in der Golfklasse und >60kWh als Standard bei der Oberen Mittelklasse und den Kombi/Transportern. Ab dem Zeitpunkt geht auch die "Preisoptimierung" los wenn die Hersteller sich nicht mehr sinnvoll mit größer, satter, lecker abgrenzen können.

Meine Prognose: bis in 3-4 Jahren werden wir einen deutlichen Preisrückgang haben was zu bezahlbaren Einstiegsmodellen führt und den Verbrenner in vielen Fällen überflüssig machen. Wenn dann die Stückzahlen der Verbrenner sinken werden diese teurer und letztendlich zur Nische in der wir heute sind.

Es bleibt auf jeden Fall spannend.

Gruß

Andi
Seit 02/2016 über 1.400 Liter Diesel NICHT verbrannt...
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Re: e-up vs forfour ed

Beitragvon R400 » Sa 18. Feb 2017, 18:07

AndiH hat geschrieben:
Die Elektromobilität steht immer noch ganz am Anfang. ... Der Verbrenner hat sich hundert Jahre lang breit gemacht und solange noch billiges Öl vorhanden ist, wird es ein zäher Rückzugskampf.
Meine Prognose: Bis in 3-4 Jahren werden wir einen deutlichen Preisrückgang haben, was zu bezahlbaren Einstiegsmodellen führt und den Verbrenner in vielen Fällen überflüssig machen. Wenn dann die Stückzahlen der Verbrenner sinken, werden diese teurer und letztendlich zur Nische, in der wir heute sind.
Andi

Ich bin in meinem Gerechtigkeitsempfinden verletzt: dass die, die das Bessere tun wollen, hängen gelassen werden, noch dazu mit Häme der Selbstzündler.

Außer Tesla riskiert doch keiner was! Und Tesla kann ich nicht ... nicht mal das M3, leider. Die ersten wie MIA sind ja schon wieder verschwunden. Nein, nicht "der frühe Vogel fängt den Wurm", der verhungert hier.

Auch unsere Regierung hat dies mit ihrer Winzigstprämie mit verschuldet (vgl. Norwegen, China, USA)

Und dann rührt sich mein Geiz: "Gar nix sollen die bekommen!" Nix für ihre unterentwickelten/überteuerten Stromer und erst recht nichts mehr für ihre späteren Auslaufmodelle; also meinen öligen Fahrzeugbestand weiter hätscheln - das ändert ja auch nix, macht ein schlechtes Gewissen (ja, ich gönne mir noch eines) - ein Dilemma!!!!!!!!!

Es muss - für mich - ein Handlungslimit her: 2017!?

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Re: e-up vs forfour ed

Beitragvon PowerTower » Sa 18. Feb 2017, 19:03

Der e-up! wird zeitnah die neuen Zellen aus dem e-Golf bekommen und auf dem Papier dann 27,7 kWh (ca. 240 km NEFZ) haben. Würde mir völlig reichen, da er ja sehr flott laden kann - 100 km in 20 Minuten.

Der Zusammenhang zwischen Größe des Autos und Autobahntauglichkeit will sich mir nicht so recht erschließen. Bin gerade mit 120 km/h im Verkehr mitgeschwommen und dabei liegt der e-up! sehr gut auf der Straße.
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