e-Up Probefahrt - Verbrauch auf den Winter hochrechnen

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: e-Up Probefahrt - Verbrauch auf den Winter hochrechnen

Beitragvon Energist » Mi 7. Jun 2017, 16:06

Hoi Jochen

Ich würde sagen, der e-up reicht für diese Strecke. Ist nur ne Frage des Komforts. Du wirst dich ja im Herbst langsam herantasten können.
Wenn du die Strecke täglich fährst und wirklich sehr gut kennst, kannst du auch mit einer Restreichweite von gut 0 km zu Hause ankommen. :mrgreen:
160 km Reichweite im Sommer, knapp 100 km im Winter => für mich zu wenig :!:
320 km Reichweite im Sommer, knapp 200 km im Winter => VIEL BESSER
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Re: e-Up Probefahrt - Verbrauch auf den Winter hochrechnen

Beitragvon Linksflieger » Mi 7. Jun 2017, 16:14

Hallo,

ich betreibe ja seit gut einem Jahr einen Fuhrpark mit 8 E-uPs in unserem ambulanten Pflegedienst, für die Fahrerinnen (mehrheitlich) ist das Auto Mittel zum Zweck. Es wird Sommer wie Winter im ausschließlichen Kurzstreckenbetrieb mit allen Verbrauchern gefahren. Entscheidend für den Verbrauch ist aber eher die Fahrweise und weniger die Verbraucher (bezeichnender Weise wurden bei fast allen Autos schon die vordere Bereifung erneuert). Im Sommer werden die Fahrzeuge im Schnitt jeden 2. Tag geladen, im Winter müssen Sie jeden Tag "voll" sein. Eine Reichweite von 80 km sind meiner Erfahrung nach auch bei Minusgraden immer drin, da muß nicht mal an der Heizung gespart werden.

Gruß,
Lifli
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Re: e-Up Probefahrt - Verbrauch auf den Winter hochrechnen

Beitragvon rolfrenz » Mi 7. Jun 2017, 16:37

Wenn du auch auf die Heizung verzichten kannst und mit Scheiben-/Sitzheizung durchkommst, werden die 84 km im Winter kein Problem sein. Ich habe 3 Jahre/60.000 km hinter mir und heuer hatten wir einen Winter in den Bergen mit Nächten im -20 und Tagen im -10 Bereich zu Jahresbeginn. Da waren auch noch 100 km drinnen. Im ersten Winter bin ich auch 120 km bei Eis umd Schnee gefahren - aber nur als Extrem-Testfahrt, um zu schauen, was geht. Das größte Problem dabei sind eher die Geschwindigkeiten. Wenn es zu kalt wird, musst du auch schon mal auf 90 oder 80 runter.

Aber: Winter heißt ja nicht dass jeden Tag ein Extremtag wird. Also wirst du an vielen Tagen ganz normal fahren können. Und mit Vorheizen auf 25 Grad zu Hause und Ladesteuerung zur Abfahrtszeit kannst du den Schnitt auf der ersten Etappe sehr gut drücken. Nur so meine Erfahrungen...

Im übrigen: Natürlich wäre es gut, wenn VW einen größeren Akku - auch zum Tausch anbieten würde. 50% mehr nutzbare Kapazität reichen, dass das Leben mit dem e-Up! auch auf der Mittelstrecke schon deutlich gemütlicher wird!
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Re: e-Up Probefahrt - Verbrauch auf den Winter hochrechnen

Beitragvon DermitdemTiger » Do 8. Jun 2017, 21:37

Nun muss ich doch noch mal nachhaken.

Es ist uns ja vermutlich allen klar, dass die Reichweite bzw. der Verbrauch immens von den Fahrbedingungen, will heissen in erster Linie von der gefahrenen Geschwindigkeit abhaengt. Daher sind Aussagen wieviel km bei dem ein oder anderen im Winter drin waren hier nicht so richtig zielfuehrend. Eigentlich hatte ich auf den Vergleich zwischen Sommer und Winter bei immer gleicher Fahrstrecke und gleichem Abspulen gehofft.
Nach meiner Sommer-Probefahrt weiss ich ja, dass in meinem Fall die Akkukapazitaet im Winter auf 70% absinken duerfte um gerade noch anzukommen.

Aber schauen wir vergleichsweise doch mal, was die Hersteller dazu sagen.
Opel: Ich nehme Geschwindigkeitsprofil hoch, 20 Grad, ohne Heizung Klima. Macht 466km. Bei -10 Grad noch 388km. Macht 83%. (Mit Heizung nur noch 269km, entspricht 58%. Aber das ist schon wieder recht willkuerlich, weil ncht verraten wird, was denn "mit Heizung" genau bedeutet.)
Tesla: Irgendwo nach unten gescrollt... Der S75D hat bei 100km/h, 20 Grad, ohne AC zufaellig die gleiche Reichweite wie der Opel - 466km. Bei -10 Grad noch 434km, entspricht 93%. (Mit AC noch 372km, entspricht 80%.)

Zum e-Up hab ich nichts dergleichen gefunden. Aber zum e-Golf: etwas runterscrollen... Fahrt ueber Land, 20 Grad, Normal-Modus, kein Klima/Heitung... 224km. Bei -10Grad noch 179km, entspricht 80%. Der kleinste Wert bei den drei Fahrzeugen. (Mit Heizung noch 149km, entspricht 67%.)

Also mir scheint, mit einem neuen Akku wuerde es passen, mit einem gealterten 80%-Akku waere langsamer fahren angesagt.

Und jetzt kommt ihr, mit euren Praxiswerten. :) Auf wieviel Prozent schrumpft die Reichweite im Winter im Vergleich zum Sommer? Pit sagt bis zu 50%, Dachakku 60%. :o Das klingt viel schlechter als VW sagt.

Viele Gruesse, Jochen
Zero DSR. Bild am Stromzähler. Und ca. 5,7 kWh/100 km sagt das Fahrzeug. Was zeigt uns unser Mopped da an? :?:
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Re: e-Up Probefahrt - Verbrauch auf den Winter hochrechnen

Beitragvon TimoS. » Do 8. Jun 2017, 22:05

VW sagt auch ihre Diesel seinen sauber...
Ich habe das Gefühl, dass der Akku beim e-up extrem auf Kälte reagiert. Vor 2 Jahren hätte ich noch gesagt, dass ist kein Problem die 80 km im Winter. Heute sehe ich das anders. In Kombination Autobahn und <10°C werden die 80 km knapp. Klar kann man Heizung ausschalten und nur 90 km/h fahren, aber das ist wirklich nicht angenehm.
Neukauf oder gebraucht?
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Re: e-Up Probefahrt - Verbrauch auf den Winter hochrechnen

Beitragvon PowerTower » Do 8. Jun 2017, 22:10

VW sagt aber auch, dass eine CCS Ladung auf 80% 30 Minuten benötigt, obwohl es nur 20 Minuten sind. ;)

Bezogen auf das gleiche Fahrprofil und die gleiche Fahrweise komme ich auf ein persönliches Winter/Sommer-Verhältnis von ziemlich genau 70%.

Stadt/Überland: Sommer 130 km, Winter 90 km (ohne Heizung)
Autobahn: Sommer 110 km, Winter 80 km (ohne Heizung)
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Re: e-Up Probefahrt - Verbrauch auf den Winter hochrechnen

Beitragvon dedetto » Fr 9. Jun 2017, 08:24

Hallo.
Mit dem Stromer ist alles fließend...
Extreme Kurzstrecke: Sommer >160 ; Winter 60.

Ok, das hilft dir nicht weiter.

Aber mal etwas anderes: Preisfrage!
Wenn du an vielleicht 10 extremen Schlechtwettertagen mit Bauarbeiten auf der Hausstrecke merkst das es eng wird: Um wie viele km hast du dich dann verschätzt?
10, max 20 km nachladen reichen i.d.R.

In Bayern fahre ich dann zu den V-Märkten oder den VW Händlern und lade etwas nach. Nach 30 Minuten, max eine Stunde einkaufen gehen und ich kann die Reise problemlos beenden. Dabei habe ich nicht mal eine Ladekarte. Die Typ2 Säulen in den kleinen Orten kann ich also nicht nutzen.

Und die letzte Frage: Ist die Autobahn wirklich die kürzeste und energiesparenste Strecke?
Ich fahre ein Ziel auf der Autobahn an, zurück geht es auf der Landstraße nur 4 Minuten langsamer, aber um 10 % sparsamer.
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Re: e-Up Probefahrt - Verbrauch auf den Winter hochrechnen

Beitragvon mhf2 » Fr 9. Jun 2017, 12:07

Will ich nach 36.000 km und 26 Monaten auch mal meinen Senf dazugeben.
Strecken. Land/Stadt überwiegend Kurzstrecken, max. 15 km am Stück Heizung immer 19° zwei Balken, bei Minusgraden Sitzheizung an.
Sommer 130/140 km ohne Klime mit Klima 15 - 20 km weniger (je nach Hitze) Klima aber auch 19° (die bleiben immer)
Winter nie unter 90 km (vorgeheizt !) mit Autobahn nur Langstrecke) aber auch min. 90 km
Michael
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Re: e-Up Probefahrt - Verbrauch auf den Winter hochrechnen

Beitragvon Alfi » Mi 14. Jun 2017, 09:21

Ich habe eine ähnliche Strecke: ca. 72 km täglich.
Im Winter müssen dann schon 100% vorgeladen und vorgeheizt sein.
Ich kann zusätzlich noch eine Heizdecke für den Zigarettenanzünder empfehlen.
In Verbindung mit der Sitzheizung wird es angenehm warm und man kann etwas schneller fahren ohne Angst haben zu müssen.
Ich komme auch im Winter immer noch mit zweistelligen Restreichweiten an.
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