e-up! nun doch mit 27,7 kWh in 2017?

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: e-up! nun doch mit 27,7 kWh in 2017?

Beitragvon Timohome » Mi 11. Jan 2017, 07:35

Das kann man wieder sehen wie man will. Renault baut eben ihre AC Lader ein, VW BMW Opel gehen da alle auf DC.

Das Problem sprichst du ja eigentlich aber selber an. Es ist ist leider richtig, dass die DC Lader einfach wahnsinnig teuer sind, im Vergleich zu den AC Ladern. Da bin ich vollkommen bei dir. Ich hab jetzt in der E-Bucht eine 43 KW Ladebox für 880 Euro gesehen! Ein CCS Lader oder Chademo in der Leistungsklasse legt man schon mal das 30 Fache hin, wenn es aus Deutschland kommen soll nochmal deutlich mehr. Für 880 Euro kann natürlich kein Aldi oder Co, die Dinger in die Öffentlichkeit stellen das ist mir schon klar.

Die Frage ist schlicht, wie viel würde es dem Autofahrer denn mehr kosten, wenn er statt der nur 1 phasigen 16 Ampere Versorgung immer den 3 phasigen, 63 Ampere Lader im Auto mit rum fährt?! Wenn das gleich 3 oder 5 Tausend Euro mehr aus macht, machen die DC Säulen einfach schon Sinn. Man darf ja nie vergessen, solche Säulen sollen ja nicht ständig angefahren werden, sondern nur wenn der Speicher leer ist und man noch weiter fahren will. Für das lange und vollständige Laden ist das Zuhause da.

Ich habe einen Lieferanten aus Shenzen, der CCS mit 20 KW Leistung für so 6.000 Euro anbeitet. Mehr so aber für private Aufstellung. Bloß 6.000 Euro ist auch verdammt viel Geld :-D
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Re: e-up! nun doch mit 27,7 kWh in 2017?

Beitragvon dedetto » Mi 11. Jan 2017, 11:15

Hallo.
Hast du einen Link zu dem Angebot für 6000€?
Ich hätte evtl. einen Interessenten.

Auf der anderen Seite bekam ich die ersten Hinweise auf CCS bei Renault und Tesla.
Warum auch nicht? Je größer die zukünftigen Akkus desto schneller müssen die Autos laden.
Wer will schon in ein schnelles elektrisches Langstreckenauto investieren und dann auf der Reise an 22Ac stehen...
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Re: e-up! nun doch mit 27,7 kWh in 2017?

Beitragvon E-lmo » Mi 11. Jan 2017, 16:51

@Timohome
Der 43kw AC-Lader für 880€ ist aber "nur" eine intelligente Steckdose mit mehreren Schutzeinrichtungen. Das dazugehörige Ladegerät steckt im Auto und wurde bei dessen Kauf mitbezahlt.

Von daher relativiert sich der Preis für den CCS-Lader wieder etwas.
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Re: e-up! nun doch mit 27,7 kWh in 2017?

Beitragvon Timohome » Do 12. Jan 2017, 09:16

Moin moin!

Setze mich mal die Tage mit dir in Verbindung. Habe nicht nur einen Link, sondern auch eine Ansprechpartnerin dort. Die kann natürlich nur English.

Interessant wäre meiner Einschätzung auch die 10 KW CCS Variante, die gäbe es mobil für 2500 Dollar. Das ist natürlich mal ein starker Preis! Zumal wenn das Ding einigermaßen handlich ist, CEE Stecker dran gebaut und man kann schon mal flexibler deutlich schneller laden.

Manko, wo ich ein wenig Angst hätte: In China bestellen machen schon tausende. Ich frage mich nur, wie das ganze organsiert wird, mit Shipping, evtl Zoll, was kostet das wo kommt das ganze an, wie zahlt man und und und. Vor der Technik von denen habe ich keine Bedenken.

Generell bauen die bis 100 KW CCS und auch als Doppellader erhältlich mit Chademo Protokoll. Was die kosten weiß ich allerdings nicht.

Ich wäre aber nicht abgeneigt auch einen CCS Lader mitzubestellen. Wenn da schon einer Erfahrung hat mit soetwas, der darf sich gern melden ;)

@ IMO: Das ist genau der Punkt, die Frage ist einfach, wenn ich sehe, dass Smart für den Brusa Lader seinerzeit irgendetwas mit 3000 Euro haben wollte für 22 KW Lademöglichkeit, dann relativiert sich das, exakt. Zumal, verkaufe ich das Auto nach z.b. einem Jahr, sind die 3.000 Euro weg, außer dem etwas höheren Wiederverkaufspreis.
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Re: e-up! nun doch mit 27,7 kWh in 2017?

Beitragvon PowerTower » Di 24. Jan 2017, 00:38

Aus gegebenem Anlass gibt es bei uns zur Zeit nur ein Thema im Auto: wann erlöst uns VW und bietet endlich ein Akkuupgrade für Bestandsfahrzeuge an. Jetzt im Winter ist es nicht möglich, eine 100 km Strecke stressfrei und mit Reserve zu bewältigen. Über angemessene Fahrleistungen oder den Einsatz von Komfortverbrauchern wollen wir da gleich gar nicht reden.

100 km die man nur erreicht, wenn man sich im Eco+ Modus hinter einen LKW klemmt, dabei mit angefrorenen Scheiben kämpft und wo zwischendurch trotzdem gut 5 km bei der Reichweitenprognose fehlen. Und ohne besonders anspruchsvoll zu sein möchte ich behaupten, dass so eine mittlere Strecke auch von einem E-Auto ganzjährig komfortabel und zuverlässig ohne Zwischenladung absolviert werden können muss.

Der e-up! ist nach wie vor super. Aber der Akku ist den Ansprüchen an dieses Fahrzeug nicht in jeder Lebenslage gewachsen. Wenn jemand neue Infos dazu hat, dann immer gern her damit.
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Re: e-up! nun doch mit 27,7 kWh in 2017?

Beitragvon PowerTower » Di 24. Jan 2017, 19:42

Hier steht was vom 25. Februar als Vorstellungstermin geschrieben, das lässt hoffen.
allgemeine-themen/2ter-haendlertest-heute-bonn-t21301.html
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Re: e-up! nun doch mit 27,7 kWh in 2017?

Beitragvon EV Fahrer » Di 24. Jan 2017, 19:56

Also bei mein VW Händler hies vor kurzen noch das in März/April der neue eGolf kommen soll und Sommer dann eUP! und AKku Update der GTE Modelle erfolgen soll :)
Glaube in März bei der Genfer Autosalon werden wir viel erfahren, da wird VW für den Europäischen Markt alles zeigen was die dieses Jahr so vorstellen werden. Neuer Polo ist ja auch angesagt laut Autobild udn denkbar auch mit Vollyhrid (okay leider nur) aber wir werden gespannt sein.
Er meinte auch wegen den Dieselgate wird das richtig los gehen, bis jetzt ist alles nur Marketing eben ;)
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Re: e-up! nun doch mit 27,7 kWh in 2017?

Beitragvon Timohome » Do 26. Jan 2017, 12:41

@ PowerTower:

Ist genau wie du sagst... die 100 KM sind so nicht zu erreichen mit Heizung und normalen Fahren. Aber ich finde auch, dass das Auto auch nicht für diese Strecken gemacht sind. Ich fahre 20 KM an die Arbeit, kann dort laden und dito zuhause. kann nach einer Stunde Laden schon wieder einige KM weiter fahren. Das passt schon gut muss ich sagen. Klar hätte ich auch nichts gegen den größeren Akku, keine Frage. Aber ansich ist es schon okay so. Wenn du so viel fährst, lohnt sich für dich vielleicht wirklich der DC lader! Es sei denn, du willst immer die 100 KM durch fahren, dann natürlich keine Lösung.

Ich liebe das Auto auch nach wie vor, es ist wahnsinnig wendig, und für die City Touren immer zu gebrauchen. für die 2 KM zum Kindergarten mache ich nicht mal Heizung an oder so, da reicht der Akku auch ewig wie ich jetzt gemerkt hab...
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Re: e-up! nun doch mit 27,7 kWh in 2017?

Beitragvon dedetto » Do 26. Jan 2017, 15:10

Hallo.
Im Prinzip richtig.
Aber das Problem mit dem e-UP! ist das er auf den geplanten Kurzstrecken so gut ist das man damit automatisch irgendwann immer weiter fahren möchte und es auch tut. Und so kommt man im Winter automatisch in ein Reichweitenproblem.

Aber der e-UP! bleibt, zumindest vorerst, ein Kurzstrecken-Kleinstwagen, besonders im Winter.
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Re: e-up! nun doch mit 27,7 kWh in 2017?

Beitragvon PowerTower » Do 26. Jan 2017, 17:45

Ist halt die Frage, wie man Kurzstrecke definiert. Die 100 km Fahrt gehört für mich dazu. Das ist ja nun wirklich keine sonst wie große Distanz, sondern gerade mal der Weg zur nächsten Großstadt. Naja mal sehen wie es wird, wenn noch ein paar Schnelllader auf der Strecke kommen, dann sind 10 Minuten Erholungspause ausreichend und dann gehört die linke Spur mir. :D Wobei ich lieber Bundesstraße fahren möchte, aber da ist noch kein Ausbau absehbar.

Auf unseren 550 km Strecken wäre es prinzipiell schön, wenn man nicht 6x laden müsste und auch die Ladeleistung nicht auf halber Strecke nachlässt. Beides könnte mit dem größerem Akku verbessert werden. Das sind aber zugegeben Luxusprobleme. Ich habe ein bisschen Bedenken, dass solche Strapazen die Alterung beim kleinen Akku beschleunigen. Zumindest sollen es ja robuste PHEV Zellen sein.
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