E-Up – Kosten der Batterie

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon dkt » Mi 20. Nov 2013, 20:17

Guy hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass VW Angst um sein Kerngeschäft hat, die richten ihre Preise einfach an denen der Konkurrenz aus. Der e-Golf soll sich preislich ja auch am i3 orientieren. Warum also weniger verlangen als die anderen?

Bei VW sind e-up und e-Golf doch einfach nur eine Erweiterung der Motorenpalette, laufen sie gut, wird man sich freuen, laufen sie schlecht, freut man sich darüber, dass man einen Diesel / Benziner mehr verkauft hat (an denen man ganz sicher mehr verdient)


Naja, "Angst" habe ich als Illustration gewählt. Angst – und da hast Du recht – hat der VW Konzern nicht. Der kann vor Kraft kaum laufen.

Der dumme Spruch „Hochmut kommt vor dem Fall“, ist gar nicht so weit weg. „Erweiterungen der Motorenpalette“ – wenn es nur das ist wird, meiner Meinung nach, VW ein böses Erwachen haben.

Ich stelle mir immer vor, was gewesen wäre, wenn VW sich so benommen hätte, wie Tesla. Da wäre der Tesla S schon das meistverkaufte VW Fahrzeug in der Oberklasse.

Jetzt plant man für E-Up und E-Golf für 2014 (als Ergänzung der Motorenpalette) eine Batterieproduktion von 11.000 Stück in Braunschweig.

Selbst ein wohlwollender, nüchterner Betrachter der Szene wird nicht umhinkommen, zu denken, dass VW sträflich die Zukunft mit den E-Antrieben vernachlässigt. Selbst der Brennstoffzelle als Batterieersatz, wird bei VW mehr Aufmerksamkeit gegeben.

Übrigends der E-Motor taugt nicht als Ergänzung der Motorpalette, solange nicht die Kernkompetenz in der Batterieherstellung erobert wurde. Nein, für mich ist VW dabei, die Entwicklung im Markt falsch einzuschätzen. Es wird jetzt Zeit eher die VW Aktien zu verkaufen. Für den Tesla-Aktienkauf ist es sowieso schon zu spät. Der Zug ist abgefahren.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Twizyflu » Mi 20. Nov 2013, 20:19

Ist trotzdem widersinnig.
Wozu ein Auto so hochpreisig anbieten wenn man davon ausgehen muss, dass keiner es für den Preis kauft?
Die die sich ein E-Auto kaufen schauen zum günstigeren Leaf oder Zoe oder kaufen gleich i3 oder darüber wenn das Geld eh egal ist.

Und die, bei denen es vom Preis abhängig ist ob überhaupt sagen sich: Nein so nicht und kaufen dann nen normalen Golf mit toller Ausstattung fürs gleiche oder weniger.

Was bringt das? Garnix.
VW will damit wohl nur auch zeigen: niemand will es aber unsere verbrenner kaufen alle.

Ne sry. Andere schaffens auch obwohl sie Milliarden Investitionen getätigt haben.
VW baut nur einfach in was bestehendes ein.
Toll. Das kann bald mal wer.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Guy » Mi 20. Nov 2013, 20:41

dkt hat geschrieben:
Für den Tesla-Aktienkauf ist es sowieso schon zu spät. Der Zug ist abgefahren.

Den Kurs der letzen Wochen mal betrachtet? Könnte bald wieder interessant werden.

VW hat schon so manchen Trend verschlafen und wenn man sich mal ansieht, wo sie heute stehen, hat es denen offenbar nicht geschadet. Das wird beim Elektroauto sicher genauso laufen.

Innovationen kann man da nicht erwarten, das ist eher etwas für Neulinge und diejenigen, denen es wirtschaftlich schlecht geht - beides trifft auf VW nicht zu. Da ist beispielsweise BMW eine lobenswerte Ausnahme.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon vw-eup » Mi 20. Nov 2013, 20:45

Warum beschwert sich eigentlich keiner über den Preis der anderen Fahrzeuge am Markt.

Ich dreh den Speiß mal rum :mrgreen:

Renault verlagert die Kosten mit einer Batteriemiete, Smart ebenfalls (hier sind die Garantieleistungen beim Kauf der Batterie so unatraktiv das sie der Kauf kaum lohnt) ??? Hier werden die Kosten einfach verlagert und auf montaliche Zahlung umgelegt. BMW geht preislich schon sehr weit oben in den Markt (für mein persönliches Preisgefühl).Ich behaupte mal BMW wird den i3 ordentlich verkaufen. (BMW möchte bis 40.000 Einheiten im Jahr produzieren und absetzen).

Der UP kommt seht gut ausgestattet. Man bekommt ein komplettes Fahrzeug und die Batterie ist dabei. Es gibt eine faire Garantiezusage. Was will man mehr? Klar geschenkt würde ihn jeder nehmen. ;) Und die wilden kalkulationen hier bezüglich des weglassen einen verbrenners und die wagen berechnungen zu den Batteriepreisen - finde ich echt spannend. Was ist den mit der ganzen Lade- und Leistungselektronik - umsonst gibts den ganzen Spass auch nicht.

VW hat sich lange angeschaut was am Markt an modellen exisitert. Die eGolf Testflotte auf Basis des Golf 6 war 2 Jahre unterwegs um in der Praxis so erbroben ob das Funktioniert. Der Änderungen und Wünsche der Fahrer aus der Erbrobung sind in den e-UP eingeflossen.

Und eine Behauptung stelle ich mal auf: Wenn Herr Winterkorn Frau Merkel anruft und sagt wir brauchen eine E-Auto prämie - dann wir da was kommen. :twisted: .(ich bin der Meinung das hier sicher eine Förderung kommen wird - eher im nächsten Jahr).

Nicht hauen - aber über den Tellerrand kann man auch mal schauen und sich genau anschauen was man für das Geld bekommt und was an Folgekosten entsehen kann.

VW war nicht immer als erster in einem bestimmten segment am Mark -eingeholt (oder überholt) haben wir die Konkurenz bisher eigentlich fast immer . (hat sich jemand aktuell mal die Marktanteile im Deutschen Markt angeschaut?)

Bis 2018 möchte Volkswagen der Weltweit größte Hersteller werden. Auch die e-Mobilität wird für VW in der Zukunft ein wichtiger markt werden.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon eddie_g » Mi 20. Nov 2013, 20:52

Twizyflu hat geschrieben:
Ne sry. Andere schaffens auch obwohl sie Milliarden Investitionen getätigt haben.
VW baut nur einfach in was bestehendes ein.
Toll. Das kann bald mal wer.

Renault macht das beim Zero point Emission auch so. Der teilt sich die Plattform mit dem Clio. Und weil Renault den Clio grad neu entwickelte bot es sich auch an die ZE Version einzuplanen. So wie auch VW bei der neuen MQB Plattform wo die Elektro Version vom ersten Tag an miteingeplant war, ebenso beim UP! Nur hat VW auf ein eigenständige Karosserie verzichtet. Wozu auch ? So eine Entwicklung dauert etwas länger als 2 Jahre , eher 4 Jahre. BMW nahm sich 6 Jahre beim i3 weil die wirklich neue Wege gingen. Ob es sich für Renault gelohnt hat dem ZOE ein anders Kleid zu verpassen ? Das weiß nur Renault - bei den Stückzahlen tut das weh.
Und nur um zu zeigen das niemand ein E-Auto will wird VW nicht ein Auto entwickeln - soviel Geld verbraten die nicht sinnlos und haben in den letzten 3 Jahre massiv Personal für E-Traktion rekrutiert.
Wie steht es in der MQB Fachpressepräsentation vom Jänner 2012 ? : "Mit dem MQB will VW den Durchbruch in der E-Traktion einleiten" so ähnlich halt . Und nächstes Jahr mit den Plug in Hybriden wird dieser Markt sicher neu aufgemischt.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Twizyflu » Mi 20. Nov 2013, 21:26

Gut eddie lassen wir es mal so gelten :-)
Ich weiß natürlich nicht was Renault sich denkt.

Aber vergiss nicht, dass deren Ambitionen trotzdem weit höher gewesen sein haben müssen.
Die haben nicht nur den Zoe.
Gut die anderen sind außer Twizy ja auch umgebaute Verbrenner soweit ich weiß aber sie haben immerhin mehrere Varianten elektrifiziert.

Neu aufmischen?
Warten wir das mal ab.
Weltmarktführer Toyota wird sich so leicht nicht schlagen lassen ;)
Fuhr selbst mit dem Auris Hybrid schon.
Einwandfrei und da gibts nichts auszusetzen.
Sehr gute Qualität, und großzügige Garantie.

Siehe meinen Bericht hier:

http://www.we-drive.at/?p=88

Bin bis 2018 gespannt.
Glaube es nicht ganz.
Höchstens auf biegen und brechen.

Immerhin ist der Prius sehr beliebt.
Und den gibts schon lange.

Auch andere Japaner haben hybride.
Und toyota mit lexus ja nochmal.
Der Outlander PHEV von Mitsubishi kommt auch.

Aber ich bin gespannt.

Vorallem eines ist bei den Deutschen sehr gut.
Das Marketing ;)
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Twizyflu » Mi 20. Nov 2013, 21:35

Was unseren lieben VW Mittelsmann angeht:

Das stimmt schon beim up.
Ich kenne seine Ausstattung.
Besonders die beheizbare Frontscheibe. TOP.

Was nicht top ist habe ich ja schon geposted.
CCS fehlt. Felgen kleiner usw.
Rechne ich das dazu bin ich bei Hoe Jahre mit der Batteriemiete sorgenfrei unterwegs (ja beim up durch die Garantie sogesehen auch) hab aber keinerlei Nachteil (außer der Bindung für die 3 4 Jahre).

Trotzdem bleibt der Zoe größer zB.
Dafür ist es kein VW.
Das ist vielen wichtig und ich glaube auch, dass VW qualitativ einen Sprung besser ist auch beim e-up.

Bei Skoda habt ihr ja jetzt ordentlich abgebaut.
Liest man überall.
Der neue Octavia (Vater hat einen Octavia 3 Kombi 4x4 aelegance 2.0 TDI 150 PS) hat leider nichtmehr so tolle Materialien (Haptik) wie der Vorgänger :/
Aber das nur am Rande.

Wie gesagt. Ein E-Golf für unter 30.000
Dann glaube ich knallts.
Das würde nämlich dem Leaf sicher weh tun.
Aber der e-up. Ich weiß halt wirklich nicht bei allem Verständnis wo der hin soll.
e-Up / twin up / benziner up / erdgas up

Man darf eh keinem sagen was der erdgas up verbraucht und wieviel er kostet.
Wer dann gescheit ist (trotz Umwelt!) Kauft keinen e-up mehr. Außer man ist elektrofan und vw indoktriniert.

Beim Plugin Golf sehe ich persönlich mehr Licht.
Und wenn der e-Golf wie gesagt unter dem i3 liegt.
(Den i3 gibts nur so. Den Golf gibts aber ab 16.000. Das sehen die Leute.)
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon vw-eup » Mi 20. Nov 2013, 21:54

Ein sachlicher Vergleich , gut informiert und recherchiert. Hut ab !!! :applaus:

Ich bin gespannt was das nächste jahr so bringt. Für mich wird es spannend. (und für alle anderen hier sicher auch).
E-Mobilität ist ein ganz neuer Kundenkreis für VW. (diese Kunden hatten wir bisher nicht in den Autohäusern)
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon petba » Mi 20. Nov 2013, 22:03

Alle Hersteller wollen wirklich keine Elektroautos verkaufen. Ich bin nur noch nicht sicher warum. Sind es vielleicht die Folgekosten die geringer sind? Ich kann mir vorstellen, dass der Verschleiss und die Wartungskosten bei den Stromern geringer als bei den Benzinern sind und dadurch zukünftige Gewinne vermindert werden. Oder hat die Erdölindustrie irgendwie Einfluss und sollen deshalb die Elektro Zulassungen gering bleiben? Vielleicht will es ja auch unser Staat nicht wirklich weil dem ja die Erdölsteuer und die darauf erhobene Mehrwertsteuer verloren gehen. Ich verstehe es wirklich nicht so richtig.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon eddie_g » Mi 20. Nov 2013, 22:14

Twizyflu hat geschrieben:
Weltmarktführer Toyota wird sich so leicht nicht schlagen lassen ;)
Fuhr selbst mit dem Auris Hybrid schon.
Einwandfrei und da gibts nichts auszusetzen.
Sehr gute Qualität, und großzügige Garantie.

Auch Renault war mit dem Espace vor 20 Jahren noch der Platzhirsch bei den Vans. Heute - lange nicht mehr erste Wahl...
In Europa, speziell in Deutschland wird Toyota gegen die VAG Plug in Hybriden kein Land sehen. Spätestens wenn nach A3 und Golf vielleicht auch Leon der Passat kommt weiß keiner mehr das es mal einen Prius plug-in gab.
Die Japaner können in Europa nicht so flexibel sein wie die Europäer - umgekehrt gilt das selbe.
Und nur mal so am Rande : Toyota hatte per 2012 181.000 Auto auf öster. Straßen . der VAG Konzern mit VW, Audi, Skoda und Seat 1.617.445 ! Autos bei insg. 4.584.202 Autos.

Twizyflu hat geschrieben:
Was nicht top ist habe ich ja schon geposted.
CCS fehlt. Felgen kleiner usw.

CCS fehlt in österreich jedenfalls nicht, ist Serie. Felgen gibts sowieso bei OZ leichter und cooler (Alleggerita)
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