e-up Kauf, worauf achten?

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon PowerTower » Fr 14. Jul 2017, 22:39

Ob ein e-up! CCS hat oder nicht, ist nicht vom Alter abhängig. Auch die ersten Fahrzeuge aus 2013 wurden mit CCS ausgeliefert, wenn der Käufer die entsprechende Option gewählt hat. Die Reichweitenanzeige ist ein eher mäßig geeignetes Werkzeug, um den Zustand des Akkus zu bestimmen. Was da angezeigt wird ist abhängig vom Ladestand und dem aktuellen Verbrauch, die Gewichtung der einzelnen Parameter verändert sich zudem je nach SoC. Ist ziemlich dynamisch gestaltet. Es wird zudem mit einem Normverbrauch von 10,4 kWh/100 km gerechnet. Kann man unterbieten, kommt aber eher selten vor.

Weiterhin viel Fahrvergnügen. ;)
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon rolfrenz » Fr 14. Jul 2017, 22:42

Auch die erste Generation hat CCS. Ist halt in D nur gegen Aufpreis erhältlich, in Ö war es immer schon Landesausstattung...
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon dedetto » Sa 15. Jul 2017, 19:37

Hallo.
Soweit ich es sehe haben die ersten Käufer oft mangels erreichbarer CCS Säulen auf die DC Schnellladung verzichtet. Das war verständlich ist aber leider für den Zweitbesitzer suboptimal.

Ich habe auch 18 Monate auf die erste CCS Testladung warten müssen...
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon kub0815 » Sa 15. Jul 2017, 20:05

Aber heutzutage ist es mehr wie bescheuert das von BMW un VW optional zu machen. Für mich ist das jedenfalls total unverständlich.
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon Horse » Sa 15. Jul 2017, 22:26

Ich bin froh, dass mein gebrauchter (Bj. 2013) CCS hat; lade zwar meist an der Haussteckdose, aber wenn man mal kurz hintereinander weitere Strecken fährt, ist die rasche Auflademöglichkeit nicht zu unterschätzen.
Zuletzt geändert von Horse am Mo 17. Jul 2017, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon Timohome » Mo 17. Jul 2017, 06:21

Das ist auf jeden Fall richtig. Wenn man 16 Ampere lädt, geht es zugegeben schon recht zügig in Relation natürlich nur mit der Batteriegröße. Aber wenn gerade doch etwas kälter ist und man die Heizung nutzen muss, dann ist CCS schon einfach die geilste Geschichte die man haben kann. Wobei man auch auf 22 KW hätte setzen können, für die Batteriegröße auch völlig ausreichend und flächendeckender vorhanden...

Würde aber auch keinen E Up oder E Golf kaufen der keine CCS Dose hat. Mit dem Up hat man schon viel richtig gemacht. Diese ewigen Vergleiche zwischen Zoe und Up, Batterie Miete oder Kauf sind immer die gleichen. Ich persönlich mag auch Renault nicht, aber das liegt auch immer so ein wenig am Bashing dass es ja das weltbeste E Auto ist usw. Ja - es stimmt, Renault hat schon ne deutliche größere Batterie drin und auch die Lademöglichkeit mit dem 22 KW Lader für Zuhause oder auch 43 KW was einige haben, ist schon klasse. Jedoch wenn ich mir dieses Auto von innen ansehe, ist der Gag auch schon wieder weg. Aber wie gesagt, Geschmacksacke.

Wenn jedoch einer sagen will, dass er lieber nen Zoe ZE 40 nimmt mit Kaufakku anstatt den neuen E Golf und sagt er hätte damit das bessere Auto, dem kann man dann nicht mehr helfen.
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon dedetto » Mo 17. Jul 2017, 06:48

Hallo.
Auch der Zoe wird irgendwann eine CCS Buchse bekommen.
Was solls. In den nächsten Jahren wird es viele neue Modelle geben.
Und das ist gut so.
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon Pandy » Sa 21. Okt 2017, 10:52

Hallo E-Up!-Fahrer,
ich habe nun in 6 Monaten 10.000 km elektromobile Erfahrung mit meinem E-Up gesammelt. Es ist ein Fahrzeug, dass ich empfehlen kann. Mehr Reichweite wäre schön. Für meine Pendelei mit etwa 60 - 80 Km am Tag reicht das.

Ladekabel:
Mit CSS und Typ 2 oder Schuko kann ich an fast allen gängigen Ladesäulen tanken. Das ist vorteilhaft.
Die Ladeinfrastruktur entwickelt sich. Man braucht zu Hause aber erst einmal keine Wallbox. Die Schuko-Lademöglichkeit reicht nach meiner Erfahrung völlig aus. Das spart bis zu 1000 Euro.

Ladekarten:
Man braucht neben der lokalen Ladekarte vom städtischen Energieversorger (bei mir BS Energy) einige weitere Karten. Charge & Fuel, The New Motion und PlugSurfing waren für mich in der Region Braunschweig ausreichend. Ich habe fast immer mit diesen viel Karten erfolgreich Ladesäulen aufschließen können. Viele Ladesäulen sind noch kostenlos, das hat die "Saftkosten" für die 10.000 Kilometer sehr klein gehalten.
Beim Laden an meiner eigenen PV-Anlage bekomme ich die Netzentgelte erstattet. Das ist ein nettes Plus.

Blick in die Zukunft:
Ich habe erfahren, dass 2019 bei Volkswagen die neue Generation von e-Fahrzeugen anlaufen soll. Dann sollen die alten Modelle wie der eGolf auslaufen. Man will anscheinend keine interne Konkurrenz aufbauen.
Diese neuen E-Fahrzeuge sollen größere Reichweiten haben. So lohnt sich der Kauf eine neuen E-Ups wahrscheinlich in der Zukunft immer weniger.

Mein Fazit:
Als Gebrauchter ist er auch preislich eine ernstzunehmende Alternative für Pendler und Städter.

Viele Grüße
Pandy
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon AndiH » Mo 23. Okt 2017, 09:51

Laut "informierten Quellen" wird der e-Up! am unteren Ende erhalten bleiben, da die MEB Plattform wohl ab Golf aufwärts greift und zunächst der I.D. damit startet. Der e-Up! 2.0 wird dann wohl ab 2019 mit rund doppelter Akku Größe und eventuell als "Drilling" (Seat, Skoda) erhältlich sein. Was mit dem elektrischen Golf ab 2020 passiert bzw ob dieser komplett durch den I.D. ersetzt wird ist eher noch offen.

Gruß

Andi
Seit 02/2016 über 1.400 Liter Diesel NICHT verbrannt...
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon dedetto » Mo 23. Okt 2017, 15:15

Hallo.
So ungefähr interpretiere ich auch meine Infos. Die neue Plattform reicht nicht bis zur Kleinwagengröße runter.
Ein Problem sehe aber sehr deutlich:
MEB soll ja preislich mit den Verbrennern gleichziehen. Das wird beim e-UP! nicht klappen. Und wenn der e-UP!.2 gleich teuer wie die MEB Polo oder Golfklasse wird wars das mit dem schicken Kleinen.
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