e-up Kauf, worauf achten?

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon E-lmo » Mi 15. Feb 2017, 17:21

Wenn man den Up preislich mit der Zoe vergleicht, sollte man auch durchrechnen, was die Akkumiete für 8 Jahre ausmachen würde... So lange gibt VW Garantie darauf.
Die Miete ist wiederum abhängig von der Laufleistung.
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon harlem24 » Mi 15. Feb 2017, 17:38

8 Jahre Akkumiete sind ca. 8800€.
Dafür ist die Zoe auch ein wenig größer.
Gruß

CHris

Wenn Ihr Euch für Fotografie interessiert, schaut doch mal im http://forum.digitalfotonetz.de vorbei.
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon Dachakku » Mi 15. Feb 2017, 18:14

Und wenn der UP-Akku im 9. Jahr krepiert, dann hat der UP einen Wert von 0,00 Euro ....

Muss der TE selber wissen. Für mich ist jedenfalls die ZOE 400 zur Zeit das Maß der Dinge, vor Allem bei Preis-Leistung
und gerade im Bereich 20Teuro .
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon ChristianF » Mi 15. Feb 2017, 20:29

Danke für die Anregung. Wir sind einen Zoe über ein Wochenende Probe gefahren. Das Auto ist dermaßen klapprig dass es für mich ausscheidet. DAB ist für mich kein Kriterium. Das PD habe ich im Verbrenner auch und bin darüber sehr glücklich,wurde aber notfalls darauf verzichten.

Das einzig wirklich Gute am Zoe ist der 43kW Lader, und der ist in der neuen Generation rausgeflogen.

Batteriemiete gefällt mir überhaupt nicht, einer der Gründe weswegen der Zoe frühzeitig ausgeschieden ist (die Kaufoption kam erst später). Der einzige, dem die nützt, ist die finanzierende Bank.

Der up hat am Ende der Batteriegarantie keinen Restwert von Null. Das ist Schwachsinn. Für jedes E-Auto.

Der Zoe kostet in der 400 Edition alleine als Listenpreis deutlich über 30T€, hier steht ein Fahrzeug von 19 bzw 15 dem gegenüber. Mit Batterie.

Können wir uns jetzt wieder auf den up konzentrieren? Um den geht es in diesem Unterforum nunmal. Danke.
Viele Grüße,
Christian
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon AndiH » Mi 15. Feb 2017, 21:35

Dachakku hat geschrieben:
Und wenn der UP-Akku im 9. Jahr krepiert, dann hat der UP einen Wert von 0,00 Euro ....

Muss der TE selber wissen. Für mich ist jedenfalls die ZOE 400 zur Zeit das Maß der Dinge, vor Allem bei Preis-Leistung
und gerade im Bereich 20Teuro .


Wenn bei der ZOE nach 9 Jahren der dritte Motor krepiert oder der Lader dann hat die auch einen Restwert von 0,00 Euro...

Das ein PKW an Wert verliert ist nichts wirklich neues. Warum man dann aber ein entscheidendes Bauteil mieten und den Rest kaufen soll versteht ich trotzdem nicht. Wenn der Akku beim e-Up! Sch... ist krieg ich 8 Jahre lang einen neuen, dann ist Schicht, wenn bei der ZOE der Akku Sch... ist krieg ich x Jahre lang Preiserhöhung für die Miete und einen neuen Akku. Wenn Renault die Miete einstellt weil es doch nicht rentabel ist hast du dann den größten Türstopper der Welt. Oder steht im Mietvertrag das Renault weder kündigen noch den Preis erhöhen darf?

Die Zoe ist ein gutes E-Auto, aber Akku Miete + Auto Kauf ist Mist.

Gruß

Andi
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon Dachakku » Mi 15. Feb 2017, 22:03

ChristianF hat geschrieben:
D

Der Zoe kostet in der 400 Edition alleine als Listenpreis deutlich über 30T€,



Ok, noch ein Wort dann bin ich weg.

Mit "Listenpreis" rechnen nur Kurzdenker. Der reale Strassenpreis ist Grundlage für eine korrekte Kalkulation.
Für die ZOE R 400 beträgt er ca. 20.000 Euro .

Für eine NEUE R240 16.400 Euro -

Du willst wirklich für einen 3-jährigen Up mehr Geld hin legen als für einen NEUwagen ? :roll:
Für einen kleineren Wagen mit weniger Reichweite und dann noch in WOB-Qualität ?

Verspricht VW beim Kauf eines gebrauchten VW irgendwie Unsterblichkeit oder sonst was Vergleichbares ?

Muss ja wohl, ansonsten ist die Kalkulation nicht nachvollziehbar - selbst mit Miete eingerechnet, die rechnerisch erst frühestens ab dem 3. Jahr in die Kalkulation vs. dem UP einfließt, ist die ZOE in den ersten Jahren preiswerter !
Bei einem eventuellen Verkauf in 2-3 Jahren liegst du daher bei der ZOE erneut "vorne", die ist dann 2-3 Jahre alt, dein UP 5-6 Jahre.


http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/detai ... geNumber=1


Intens = 17.900 Euro

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/detai ... geNumber=2

oder ein schwarzer Intens dito für unter 20.000 Euro

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/detai ... geNumber=3
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon E-lmo » Do 16. Feb 2017, 07:48

Die Zoe ist etwas größer als der UP - gefühlt zwischen eGolf und eUp und hat durchaus noch andere Vorteile. Aber darum geht es hier doch gar nicht. Die Teilnehmer hier haben sicher Ihre Gründe, warum der eUp besser zu IHREN Anforderungen passt.

Ehrlich gesagt, hoffe ich, dass VW bei einer für VW neuen (Akku)technologie deutliche Sicherheitsreserven bei der Dimensionierung des Akkus eingeplant hat. Allein, um die 8 Jahre Garantie geben zu können. Da ist der Ansatz von Renault ein anderer.

Selbst wenn der Akku dann kaputt geht, es ist meiner! Dann kann ich je nach Defekt entscheiden, ob ich den vielleicht reparieren lassen kann. Er besteht aus hunderten Einzelnen Blöcken. Bei einem der Drillingen hat ein Nutzer sogar ein YT-Video von einem Tausch einer defekten Zelle gemacht.

Oder es gibt dann einen Markt für gebraucht-Akkus und ich baue mir dann verbesserte Kreisel- Zellen ein.
Natürlich alles nur unter der Voraussetzung, die Fahrzeug-Karosserie und -Technik ist noch für die nächsten 8 Jahre gebrauchsfähig.
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon ChristianF » Do 16. Feb 2017, 11:43

Die Kalkulation ist ganz einfach: Renault möchte ab dem 1. Tag zwischen 80 und 100€ Batteriemiete haben. Jeden Monat. Das macht aufs Jahr mindestens 1000€,eigentlich sogar 1200. Plus das Risiko, dass der Mietpreis steigt.

Ausgehend von fünf Jahren Haltedauer sind das 5-6T€, die der Zoe dadurch wettmachen muss dass er günstiger in der Anschaffung ist. Nehmen wir also Dein 16T€ Angebot, sind wir n bei 22T€. Dazu bin ich auf 12,5Tkm pro Jahr limitiert und Renault legt mir das Auto still (!!) wenn ich meine Batteriemiete mal nicht zahlen kann. Herzlichen Dank.

Beim Up gibt es wie für 22T€ diverse Neuwagen mit 5Y Garantie. Und wenn ich den abbezahlt habe, gehört er mir und ich kann ihn fahren solange ich will. Um die Sicherheit des Up in Bezug auf die Batterie zu erreichen muss ich beim Zoe nochmal drei Jahre Akkumiete draufzahlen (also mindestens 3T€), bis der Zoe 8 ist. Erst dann endet beim Up die Batteriegarantie. Ich habe also für den Zoe 8T€ und mehr an Batteriemiete bezahlt, bis der Level des Up erreicht ist. Rechnet man dasselbe mit einem einjährigen Up um 18T€, sieht die Welt noch mal anders aus.

Spannend wird es aber eigentlich erst nach Jahr 8: beim Zoe zahle ich weiter meine 1000€ pro Jahr, den Up kann ich fahren bis er aufgibt. Und selbst wenn die Batteriekapazität unter 70% fallen sollte, nachdem die Garantie abgelaufen ist, ist das kein Problem, denn das hier besprochene Auto wird immer der Zweitwagen sein, mit dem meine Frau oder ich unsere max. 25km zur Arbeit fahren. Heißt : solange die Batterie 50km am Tag hält, ist das völlig ausreichend.

Ein noch ganz anderes Thema ist die Liquidität. Wenn ich eine Fahrzeugfinanzierung über 72 Monate zu aktuell 2,79% mache und den Wert des jetzigen Fzg anzahle, liegt meine mtl Belastung deutlich unter 200€. Kaufe ich mir ein Auto das 1000 Euro günstiger ist, also zB deine Zoe, ist die Rate nur unwesentlich kleiner, ich muss aber jeden Monat 100€ Batteriemiete drauflegen. Das schränkt mich ein, jeden Tag. Abgesehen davon kann sich vielleicht auch nicht jeder so eine hohe mtl Belastung erlauben.
Viele Grüße,
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon blackrocket » Mo 27. Mär 2017, 17:58

Ganz genau so sehe ich das auch. Die Zoe ist ein gelungenes Fahrzeug, dass ich mir auch sicher kaufen würde, aber die Miete schreckt mich ab. Ich habe derzeit vor einen Up um die 15000 Euro zu kaufen. Bj. 2014. Gehen wir mal davon aus, dass ich eine preislich ähnliche Zoe kaufe, welches Fahrzeug ist dann im Endeffekt monatlich günstiger? Wie bereits geschrieben, verdient hier nur einer und dass ist die Renault Bank.
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Re: e-up Kauf, worauf achten?

Beitragvon Pandy » Fr 14. Jul 2017, 21:47

Hallo E-UP!-Fans,
vielen Dank für diese Beiträge. Ich habe mir danach im März 2017 für 15 TEuro einen E-UP! gekauft. Diesen Kauf habe ich nicht bereut. Ich bin in zwei Monaten 5000km damit gefahren. Das hätte ich vorher nicht gedacht. Bei mir wäre nun nach wenigen Monaten die 12500km-Grenze erreicht. Da bin ich froh, dass mir auch die Batterie gehört.
Für alle, die jetzt einen gebrauchten E-UP! kaufen ein paar weitere Tipps.
1) Auf CSS-Lader achten. Das ist für weitere Strecken unerlässlich. Die Ladezeit verkürzt sich stark durch CSS-Schnellladesäulen. Die 1-Generation der E-UPs hat das noch nicht.
2) Die Halterung der Motorhaube ist dünn gebaut, wird übersehen und verbiegt sich, wenn man die Motorhaube schließt, ohne die Arretierung der Halterung zu lösen. Sie ist schwierig nachzubestellen.
3) Fahrzeug voll geladen Probefahren und dann schauen, wie schnell die Ladestandanzeige der Reichweite von etwa 150 auf 110 km sinkt. Das sagt viel über den Batteriezustand aus.

Sonst allzeit gute Fahrt mit dem kleinen Flitzer.
Viele Grüße
Pandy
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