AC Ladegerät für Hochvoltbatterie - Defekt - Selbstreparatur

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: AC Ladegerät für Hochvoltbatterie - Defekt - Selbstrepar

Beitragvon 1lukas1 » Mi 7. Feb 2018, 14:31

Hallo, hast du eigentlich ein identisches Ladegerät verbaut? (Teilenummer 12E915682 (K) (N) (Q)... , H-Nummer, SW Nummer)
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Re: AC Ladegerät für Hochvoltbatterie - Defekt - Selbstrepar

Beitragvon Andel » So 11. Feb 2018, 08:14

AndiH hat geschrieben:
Thermische Probleme sollten aber im Fahrzeug protokolliert werden oder? War den zu dem Lader irgend etwas im Fehlerspeicher des Fahrzeugs zu sehen?

Zu den Kondensatoren: Etwas mehr Kapazität tut an der Stelle nicht weh, die Spannungsfestigkeit muss stimmen. Ist halt die Frage ob sich das löten lässt wenn die Platine zur Temperaturableitung mit dem Gehäuseboden verklebt ist.



Fehlerspeicher war leer, das Problem trat Temperatur unabhängig auf.

Also auch wenn der AC Lader kalt war, leistete er nur noch wenig Ladeleistung.

Die Platine lässt sich lösen, nur die Transistoren Seitlich waren verklebt.

Die Alten Kondensatoren habe ich aus gelötet und durch neue ersetzt, hatte leider keine Möglichkeit solche großen Kondensatoren richtig zu prüfen, mit mein einfaches Multimeter kam da .... raus.

Den Lader werde ich dann heute noch testen.

Gruß

Andy

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Re: AC Ladegerät für Hochvoltbatterie - Defekt - Selbstrepar

Beitragvon Andel » So 11. Feb 2018, 08:18

So wieder zusammengebaut.

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Re: AC Ladegerät für Hochvoltbatterie - Defekt - Selbstrepar

Beitragvon Andel » So 11. Feb 2018, 08:23

1lukas1 hat geschrieben:
Hallo, hast du eigentlich ein identisches Ladegerät verbaut? (Teilenummer 12E915682 (K) (N) (Q)... , H-Nummer, SW Nummer)


Hatte K und H verbaut, funktioniert also auch mit unterschiedlicher Teilenummer und SW H Nummer.

Was ich mich gerade frage, würde nicht der Golf AC Lader ( 1 Phasig ) auch funktionieren ? Dann könnte man im E-UP Einphasig mit ca. 7,2 kW laden.

Es müsste ja nur die Kühlleitung angepasst werden da die Anschluss beim Golf von unten sind und nicht Seitlich.

Ich müsste nur noch mal den Kabelquerschnitt prüfen von der Ladebuchse zum AC Lader, sollte ja größe als 2,5 qmm bei 7,2 kW sein.

Achso und es müsste geprüft werden ob die Ladebuchse am E-UP eine Widerstandscodierung hat, 680 Ohm für 16A bzw. 220 Ohm für 32A
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Re: AC Ladegerät für Hochvoltbatterie - Defekt - Selbstrepar

Beitragvon 1lukas1 » So 11. Feb 2018, 14:42

Alles klar danke.
Beim Up befindet sich eine 2,5 qmm Leitung. Beim neuen Golf sind es 4,0 qmm. Glücklicherweise kauft VW diese Kabeln zu sodass noch 5 Leitungen noch vorhanden sind um alle 3 Phasen zu belegen. Mein Multimeter zeigt 272 Ohm an, also noch in der Toleranz.
Weiß jemand woher ich die Pins einzeln bekomme? Um beim Up die Ladeleitung austauschen zu können.
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Re: AC Ladegerät für Hochvoltbatterie - Defekt - Selbstrepar

Beitragvon 1lukas1 » So 11. Feb 2018, 14:43

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Re: AC Ladegerät für Hochvoltbatterie - Defekt - Selbstrepar

Beitragvon AndiH » Mi 14. Feb 2018, 11:03

Bitte auch Bescheid geben ob das reparierte Ladegerät wieder funktioniert.

Danke
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Re: AC Ladegerät für Hochvoltbatterie - Defekt - Selbstrepar

Beitragvon CyberChris » Mi 14. Feb 2018, 20:06

Andel hat geschrieben:
AndiH hat geschrieben:
Die Alten Kondensatoren habe ich aus gelötet und durch neue ersetzt, hatte leider keine Möglichkeit solche großen Kondensatoren richtig zu prüfen, mit mein einfaches Multimeter kam da .... raus.


Hast Du mal ein Blick in die Datenblätter der original Kondensatoren geworfen? Die Kapazität und die Spannungfestigkeit ist das eine. Aber in einem Schaltnetzteil sollte man auf keinen Fall welche mit einem größeren ESR Wert einbauen, daher vor dem Einbau Datenblätter vergleichen!

Grüße,
Christian
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Re: AC Ladegerät für Hochvoltbatterie - Defekt - Selbstrepar

Beitragvon astirfreak » Mi 14. Feb 2018, 22:07

CyberChris hat geschrieben:
Andel hat geschrieben:
AndiH hat geschrieben:
Die Alten Kondensatoren habe ich aus gelötet und durch neue ersetzt, hatte leider keine Möglichkeit solche großen Kondensatoren richtig zu prüfen, mit mein einfaches Multimeter kam da .... raus.


Hast Du mal ein Blick in die Datenblätter der original Kondensatoren geworfen? Die Kapazität und die Spannungfestigkeit ist das eine. Aber in einem Schaltnetzteil sollte man auf keinen Fall welche mit einem größeren ESR Wert einbauen, daher vor dem Einbau Datenblätter vergleichen!

Da kann ich nur zustimmen. Wenn ESR und Temperaturfestigkeit nicht passen, kann das Leben so eines Kondensators sehr kurz sein. Die werden durch den zu hohen Innenwiderstand (ESR) heiß, blähen sich auf und platzen dann. Die Elektrolyt-Soße verteilt sich auf der Leiterplatte und macht diese zu einem Totalschaden, wenn man sie nicht zeitnahe reinigt.

In der Regel haben die billigen Typen nur ein 85°C-Rating, 1000h Lebensdauer und einen üblen ESR.
Die Guten sind 105°C oder 125°C-fest, haben 5000h Lebensdauer und einen ESR, der nicht zu nennenswerter Selbsterwärmung führt.

Michael
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Re: AC Ladegerät für Hochvoltbatterie - Defekt - Selbstrepar

Beitragvon Andel » Do 15. Feb 2018, 08:18

So am Wochenende habe ich dann mal das reparierte AC Ladegerät getestet...

An den Kondensatoren liegt es nicht, das Problem besteht bei diesem Lader immer noch...

Also doch was anderes...

Wieso andere Kondensatoren genommen wurden, findet man in diesem Beitrag weiter oben also bitte alles lesen.....


Gruß

Andy
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