Die ersten 30 Tage e-Golf300 sind rum - Laternenlader

Re: Die ersten 30 Tage e-Golf300 sind rum - Laternenlader

Beitragvon Blue shadow » Sa 13. Jan 2018, 12:57

Dann ist vw ein angsthase und Nissan tollkühn?

Wie das problem der zyklen ohne km zu lösen ist....am besten der akku gehört dem energieversorger
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Re: Die ersten 30 Tage e-Golf300 sind rum - Laternenlader

Beitragvon DaCore » Sa 13. Jan 2018, 13:12

Blue shadow hat geschrieben:
Und warum ziert sich VW und überlässt Nissan/mitzubishi das feld?


Ich finde das bidirektionale Laden wird maßlos überschätzt, besonders vor dem Hintergrund der sinkenden Preise bei stationären Batteriespeicher.

Wenn das Auto sowieso über Mittag und die meiste Zeit zu Hause rumsteht, dann muss man sich wirklich Fragen ob man überhaupt eins benötigt.
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Re: Die ersten 30 Tage e-Golf300 sind rum - Laternenlader

Beitragvon Schwarzwald-Stromer » Sa 13. Jan 2018, 13:51

DaCore hat geschrieben:

Ich finde das bidirektionale Laden wird maßlos überschätzt, besonders vor dem Hintergrund der sinkenden Preise bei stationären Batteriespeicher.

Wenn das Auto sowieso über Mittag und die meiste Zeit zu Hause rumsteht, dann muss man sich wirklich Fragen ob man überhaupt eins benötigt.

Dieser Post greift eindeutig zu kurz.

1. Bei bidirektionaler Nutzung von Autoakkus geht es ja nicht nur um die persönlichen Belange. Es gibt vielversprechende Lösungsansätze, zum Puffern von erneuerbaren Energien, wo die E-Mobil Fahrer zukünftig einen definierten Teil der Akkukapazität der Allgemeinheit zur Verfügung stellen könnten—- und dafür muss das Auto angesröpselt sein. Egal wo.

2. Ich empfinde es als anmaßend,es in Frage zu stellen ob ein anderer ein Auto benötigt oder nicht! Egal ob U-, S-Bahn oder Bus vor der Haustür oder nicht.

Zurück zum Thema, ich finde es klasse, wenn jemand ohne eigene Lademöglichkeiten den Schritt zum E-Auto macht. :)
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Re: Die ersten 30 Tage e-Golf300 sind rum - Laternenlader

Beitragvon Misterdublex » Sa 13. Jan 2018, 15:01

@schwarzwald-stromer:
Danke für den Zuspruch. Der Schritt war halt konsequent, wir wohnen an einer sehr großen Kreuzung, Lärm, Dreck und schlechte Luft sind da unser Alltag. Wenigstens ich wollte einen Teil dazu beitragen, dass wenigstens wir uns nicht selber verpesten.
Ohne eigene Lademöglichkeit ist hier in der Großstadt wirklich (noch) kein Problem. Es wäre jedoch besser, wenn alle Ladesäulen-Stellplätze für E-Autos reserviert wären.
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Re: Die ersten 30 Tage e-Golf300 sind rum - Laternenlader

Beitragvon Blue shadow » Sa 13. Jan 2018, 15:16

Musste nach amsterdam ziehen...

Und die parkplatzsuche ist auch abgasfrei ...
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Re: Die ersten 30 Tage e-Golf300 sind rum - Laternenlader

Beitragvon DaCore » Sa 13. Jan 2018, 22:17

Schwarzwald-Stromer hat geschrieben:
1. Bei bidirektionaler Nutzung von Autoakkus geht es ja nicht nur um die persönlichen Belange. Es gibt vielversprechende Lösungsansätze, zum Puffern von erneuerbaren Energien, wo die E-Mobil Fahrer zukünftig einen definierten Teil der Akkukapazität der Allgemeinheit zur Verfügung stellen könnten—- und dafür muss das Auto angesröpselt sein. Egal wo.

2. Ich empfinde es als anmaßend,es in Frage zu stellen ob ein anderer ein Auto benötigt oder nicht! Egal ob U-, S-Bahn oder Bus vor der Haustür oder nicht.


Einen "teuren" Autoakku durch zusätzliche Zyklisierung schneller altern zu lassen, statt auf stationäre Energiespeicher zu setzen wird immer unattraktiver. Die Vision, dass dieses mit einem eAuto an einem beliebigen Ort geschehen kann, wird so schnell nicht umsetzbar sein bzw. ewig eine Vision bleiben.
Anmassend finde ich die Behauptung VW überlässt Nissan/Mitsubishi das Feld. Dazu müsste es erst mal überhaupt einen attraktiven Use-Case geben. Die heutige "private" Nutzung des bidirektionalen Ladens setzt extrem hohe Standzeiten an der heimischen Ladesäule voraus. Außerdem kommt es bei stationären Speichern nicht auf das letzte Kilogramm an. Dort ist Lithium-Eisenphosphat den NCA / NCM Kathodenmaterial der Autoakkus in so gut wie allen anderen Belangen überlegen.
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Re: Die ersten 30 Tage e-Golf300 sind rum - Laternenlader

Beitragvon Blue shadow » Sa 13. Jan 2018, 23:46

Da gehe ich mal non dacore...

Kann sein das nissan viel tamtam macht, aber sie haben in den uk und dänemark use cases

Von vw sind die versuche mit sma schon lange begraben/beendet...anmassend ist etwas anderes

Würde mich freuen, wenn mal neue spieler auftauchen und ccs keine einbahnstrasse bleibt.
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Re: Die ersten 30 Tage e-Golf300 sind rum - Laternenlader

Beitragvon harlem24 » So 14. Jan 2018, 00:36

Schön, dass Du so viel Spaß mit dem Wagen hast, vielleicht schaut Ihr ja mal bei unserem ST in Essen vorbei.
Auch wenn der mit dann vier eGolfs langsam zum eGolf Stammtisch wird...;)
Gruß

CHris

Wenn Ihr Euch für Fotografie interessiert, schaut doch mal im Digitalfotonetz vorbei.
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Re: Die ersten 30 Tage e-Golf300 sind rum - Laternenlader

Beitragvon Karlsson » So 14. Jan 2018, 00:48

@Misterduplex
RESPEKT!
Ich hätte es nicht gemacht ohne Lademöglichkeit zuhause. Hab ich vorher gesagt und sage ich nach 2,5 Jahren Praxis immer noch, die reellen Erfahrungen haben meine Einschätzung nur als korrekt unterstrichen.
Dabei hab ich auch mal nen Monat nicht zuhause geladen und mir ist durchaus bewusst, dass das funktioniert. Aber nicht ohne Begeisterung und wirklich den Willen dafür - und dabei kann ich AC auch noch weit verbreitet mit 22kW laden. Vielleicht ist der bei Euch ausgeprägter. Auf jeden Fall fahrt ihr aber kürzere Strecken, wenn 90km schon das weiteste Ziel darstellt. Wir haben auch regelmäßig bis 350km und für Reisen können es auch mal über 1000 am Tag werden.

Da Du so auf dem FAMILIENERSTWAGEN rumreitest und der Begriff wahrscheinlich von mir hier eingeführt wurde - dabei ging es vor allem auch um die Größe und inbesondere den Kofferraum des Fahrzeuges und damit ist vor allem die Familien mit Kleinkindern, Kinderwagen und Hund gemeint. Und das auch für die große Strecke. Wenn man ein Auto für den 30km Radius kauft, werden die Anforderungen wahrscheinlich anders sein. Ich bin in den letzten 30 Tagen auch 450, 350 und 150km am Stück gefahren, immer unter Zeitdruck. Außerdem an weiteren 10 Tagen 80km am Tag.

Ich finde es ja toll, dass Du bislang zufrieden bist, aber stell das unter den Voraussetzungen bitte nicht als Normalfall dar. Abgesehen davon bin ich mir auch relativ sicher, dass Du noch frustrierende Momente haben wirst, weil dann irgendwann eben doch mal weiter gefahren werden soll und dann schaust Du am Tag vorher noch, wie Du den Wagen voll kriegst, obwohl Du eigentlich überhaupt keine Zeit dafür hast. Nicht zuhause laden können ist echt doof, ich weiß wovon ich rede. Bin heute mit 15km Restreichweite heim gekommen, weil die öffentliche Ladung nicht geklappt hat - besetzt.
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Re: Die ersten 30 Tage e-Golf300 sind rum - Laternenlader

Beitragvon michael060392 » So 14. Jan 2018, 12:43

Ab kommender Woche bin ich Use-Case Nummer zwei. Ich hole meinen e-Golf am Mittwoch. Ich habe auch weder zuhause (Mietwohnung in der Stadt), noch auf der Arbeit eine Ladestation. Ich bin aber relativ zuversichtlich, dass es gut gehen wird. :)

Schön, noch jemanden zu haben, der so bescheuert ist^^
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