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Ladeflatrate von E.ON

29 Beiträge - Seite 2 von 3

Re: Ladeflatrate von E.ON

Lokverführer
23.03.2017 10:08
Gab es aber auch schon mal. Wer zu Yello Strom wechselte konnte in den ersten 3 Monaten so viel Strom verbrauchen wie er wollte zu einem festen Preis. Die restlichen 9 Monate der Vertragslaufzeit wurden dann aber normal abgerechnet.
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Re: Ladeflatrate von E.ON

SL4E
23.03.2017 10:10
TeeKay hat geschrieben:Kostentechnisch lohnen auch Telefon-Flatrates oftmals nicht. Trotzdem werden sie bevorzugt, da sich dann niemand mehr Gedanken darum machen muss, wann was wieviel kostet.
Das ganze Flatrate Modell basiert ja auch auf dieser Annahme. Nur so können die Konzerne kalkulieren. In der Summe muss das Verhältnis zwischen denen die zu wenig Telefonieren und den Powerusern wieder passen. Wenn sich nur die PowerUser die Flatrates leisten verschwinden sie schnell wieder vom Markt.
Ich habe das Forum verlassen

Re: Ladeflatrate von E.ON

umrath
23.03.2017 10:40
Ich bin ganz klar ein Fan von Flatrates - auch wenn ich unterm Strich möglicherweise sogar mehr zahle, als wenn ich mir das alles einzeln zusammen stückeln würde.

Warum?

Weil es mir ein Gefühl der Kalkulierbarkeit gibt. Ich weiss, dass ich - egal was passiert - nie mehr als die Flatrate bezahlen werde. Und diese gefühlte Sicherheit ist es mir wert, möglicherweise auch ein paar Euro mehr zu bezahlen.
Ich mache das auch bei meinem Mobilfunkvertrag: Ich habe 5 GB Datenvolumen drin, obwohl ich im Schnitt nicht viel mehr als 2 GB brauche. Aber ich weiss, dass ich mir keine Sorgen machen muss, dass mir das Volumen ausgeht und mein Phone einfach nutzen kann.
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Re: Ladeflatrate von E.ON

geko
23.03.2017 14:57
umrath, genau so ist es.
Wenn ich wetten müsste, dann darauf dass es in 5 Jahren quasi nur noch Lade-Flatrates gibt.
emobly. Das Magazin für Elektroautos. Unabhängig. Authentisch. Elektrisch.

Re: Ladeflatrate von E.ON

Tho
23.03.2017 15:01
Wenn wirklich konsequent alle Nutzer in Flatrates gedrängt werden könnten, dann könnte man sich wirklich viel Abrechnungsaufwand sparen.
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Re: Ladeflatrate von E.ON

umrath
23.03.2017 15:04
Eine Flatrates-only-Lösung sehe ich nicht.
Es gibt Wenignutzer, für die eine Flatrate enorme Kosten bedeuten würde, die in keine sinnvollen Verhältnis zum nutzen stehen.
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Re: Ladeflatrate von E.ON

Anonymous
23.03.2017 15:09
Das Problem ist aber die Besteuerung. Bei Internet-Flatrates wird Umsatz und Gewinn besteuert. Bei Strom werden die Menge und dann noch einmal zusätzlich Umsatz und Gewinn besteuert. Ein 300GB Kunde erzeugt nicht 10x mehr variable Kosten als ein 30GB Kunde. Ein 300kWh-Kunde erzeugt hingegen exakt 10x höhere variable Kosten als der 30kWh-Kunde.

@umrath: Umgekehrt stehen aber auch enorme Kosten hinter einem Säulennetzwerk, die in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Umsätzen von Wenignutzern stehen.

Re: Ladeflatrate von E.ON

Tho
23.03.2017 15:16
umrath hat geschrieben:Eine Flatrates-only-Lösung sehe ich nicht.
Es gibt Wenignutzer, für die eine Flatrate enorme Kosten bedeuten würde, die in keine sinnvollen Verhältnis zum nutzen stehen.
Gerade dadurch wird ein Schnellladenetz tragbar, wenn auch Wenignutzer ihren Anteil an der Infrastruktur leisten.
Ein anderer Weg wäre eine Umlage pro geladener kWh, was du ja auch verschmähst.
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Re: Ladeflatrate von E.ON

geko
23.03.2017 15:16
Wenignutzer subventionieren Vielnutzer.

Könnte mir auch gut vorstellen, dass es analog den "MNVOs" im Mobilfunk auch im Stromsektor zig Marken für Flatrates geben wird. Ich hoffe, dass sich alle an die Regel "Ökostrom only" halten werden. Am Ende macht die Menge den Preis im Einkauf.
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Re: Ladeflatrate von E.ON

Klebaer
24.03.2017 09:20
Für wie viel könnten die Unternehmen den Strom an Ladesäulen anbieten, wenn sie keinen Gewinn erzielen würden?

Also ihren Stromkosten. Vermutlich irgendwo zwischen 8 und 16 Cent.
Weiß da jemand genauer drüber bescheid?
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