heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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Ungard
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folder Fr 14. Jun 2019, 21:08
happyV hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 20:59
Warum muss eigentlich immer alles genau so bleiben wie es war?
Frag ich mich auch.
Gleiches bei Fleisch: Ja bitte 100% ökologisch und "tierlieb", aber doch bitte jeden Tag min 500g und das ganze pro Kilo für 1,99.
Auf den Ballermann Urlaub will man ja auch nicht verzichten usw.
Also Veränderung JA GERNE, aber doch bitte nicht BEI MIR.

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Kein Verbrenner in der Hinterhand für lange Strecken.
Ja, von München nach Niederlande, geht ohne Probleme.
Mein i3 ist offiziell günstiger als ein vergleichbarer wertiger Verbrenner laut ADAC.
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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    dibu
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folder Fr 14. Jun 2019, 21:15
In Deutschland sind wir auf einem guten Weg. Aber es muss noch besser werden. Beispiel: in Braunschweig kann ich nur mit der Braunschweiger RFID-Karte laden. Kein Roaming, nichts. Und das ist kein Einzelfall. Auf den Autobahnen klappt es aber inzwischen gut.

Oder in Rumänien: es gibt ca. 5 bis 10 Betreiber. Alle mit eigenem Zugang (so war es in D bis vor 2 Jahren auch). Es muss sich doch inzwischen raumgesprochen haben, dass Roaming notwendig ist!? E.ON Rumänien kann ich z. B. nicht mit meinem deutschen E.ON-Account freischalten. Ist finde das ärgerlich und hinderlich.
Zoé Zen weiß, seit Juli 2013. Akku-Upgrade auf 41 kWh im März 2018 bei km-Stand 99500.
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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electic going
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folder Fr 14. Jun 2019, 21:38
SüdSchwabe hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 19:16
Und da sind wir bei eMobilen weit hinter dem Komfort und der Transparenz hinterher.
Im Vergleich zu Tanken ist laden nun wirklich erheblich einfacher: Es gibt einen Stecker, der passt oder passt nicht. Die Technik macht dann den Rest. Bei Tanken passt der Rüssel eher immer, du musst wissen welche Suppe rein muss, die falsche passiert leicht und macht richtig Schaden. Und du musst ständig aufpassen, dass beim Befüllen nicht der Boden gewässert wird und du dafür zahlen musst. Passiert beim Laden alles nicht.

heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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DiLeGreen
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folder Fr 14. Jun 2019, 21:40
Hä? Was haben denn alle immer mit dem „Kartenchaos“? Ich benutze tatsächlich aktiv noch genau 2 Apps + dazugehörige Karten, Maingau ESL und EnBW (ADAC). Da hab ich verlässliche Tarife und einwandfreies Roaming, wer mit denen nicht Roamt hat halt Pech gehabt und bekommt meine Umsätze nicht.

Seit ein paar Tagen kann Maingau ja jetzt auch Ladenetz, damit ist die EnBW fast hinfällig und hat nur noch den Unterschied dass die kWh minimal teurer sind aber dafür keine Strafgebühr anfällt.
Für mich ist das absolut simpel genug, mit ein bisschen Übung könnte sogar meine Mutter die Maingau-App benutzen.

PS: Ja, ich hab auf dem Reserve-Handy schon auch noch 20 andere Apps, bin bei einem Anbieter für SMS Zahlung registriert und hab ne kontaktlos-Visa. Benutzen tue ich das alles aber nicht. Nur als ich letzten Herbst nach Holland ans Meer gefahren bin hab ich mal die NewMotion benutzt, weil sie in NL nochmal deutlich günstiger war.
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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ubit
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folder Fr 14. Jun 2019, 21:50
happyV hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 20:59
Warum muss eigentlich immer alles genau so bleiben wie es war?
e-Auto fahren ist ein Paradigmenwechsel.
Es darf sich ja ändern. Nur nicht schlechter und unkomfortabel er werden
Wenn ich von Windows auf Linux wechsle ist das eben auch nicht genau das gleiche.
Gutes Beispiel: warum machen das wohl so Wenige? Die Qualität vieler Applikationen ist im Hinblick auf Software-Ergonomie grottig. Die Lokalisierung schlecht.
Und wo ist überhaupt der große Unterschied? Wenn die VISA nicht geht habe ich die EC als Backup. Genau so habe ich die Maingau und als Backup Get Charge.
Das fragst Du nicht ernsthaft, oder?

Der Preis ist an der Tankstelle völlig transparent. Da steht eine große Preistafel. Es ist auch egal mit welchem Dieselloks ich tanke: kostet immer gleich.
Ich muss auch nicht 3 Wochen vorher ein Eintrittskarte für das Kassenhäuschen bestellen um da rein zu dürfen.

Alle Tankstellen in der Umgebung unterscheiden sich beim Preis pro Liter um höchsten 10%. Preisunterschiede von einigen 100% wie an den Ladesäulen gibt es nicht. Zudem kann ich die Preise aller umliegenden Tankstellen Dank zentraler Meldepflicht in einer einzigen App schnell und übersichtlich vergleichen. Weil die Preisstruktur so einfach ist kommt es dabei weder darauf an wie leer mein Tank ist noch auf die Förderleistung der Benzinpumpe in der Säule.

Und schließlich kann ich IMMER bar zahlen. Und fast immer mit der EC-Karte die - im Gegensatz zur Kreditkarte - JEDER hat. Die Fälle in denen die EC-Karte in den letzen 20 Jahren nicht funktioniert hat kann ich an einer Hand abzählen. Und jedes Mal hingen dann Zettel an den Säulen die vor dem Tankvorgang auf das Problem hingewiesen haben.

Ciao, Udo
VW e-Up! 2020 bestellt. Lieferprognose: April 2020

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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ubit
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folder Fr 14. Jun 2019, 21:54
DiLeGreen hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 21:40
Hä? Was haben denn alle immer mit dem „Kartenchaos“? Ich benutze tatsächlich aktiv noch genau 2 Apps + dazugehörige Karten, Maingau ESL und EnBW (ADAC).
Das ist schon Mal eine App und eine Karte zu viel.
Da hab ich verlässliche Tarife und einwandfreies Roaming, wer mit denen nicht Roamt hat halt Pech gehabt und bekommt meine Umsätze nicht.
Dorf halt wenn der Akku leer ist und die einzige erreichbare Ladesäule nicht im Roaming ist.

Ciao, Udo
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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folder Fr 14. Jun 2019, 21:58
Kalifornien möchte den freien Zugang quasi zur Voraussetzung machen: https://electrek.co/2019/06/13/californ ... -charging/
Blog: 20000km Hyundai Kona EV: https://e-klar.xyz/2019/11/10/kona-ev-2 ... m-asphalt/
Kostenüberblick Ladevorgänge – Ein Jahr Nutzung: https://e-klar.xyz/2019/11/10/kona-ev-k ... r-nutzung/

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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Ungard
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ubit hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 21:54
Das ist schon Mal eine App und eine Karte zu viel.
i3 120Ah als FamilienErstwagen und einzigem Auto!
Kein Verbrenner in der Hinterhand für lange Strecken.
Ja, von München nach Niederlande, geht ohne Probleme.
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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folder Fr 14. Jun 2019, 22:21
Ich habe momentan einen dicken Stoss mit aktuellen Ladekarten und einen größeren mit veralteten Ladekarten, wo ich viel Zeit und/oder Geld investiert habe für die Karte und nichts mehr mit anfangen kann.
Toskana Reise ging ehrlich gesagt einfacher, als nach Hessen zu fahren: Alles Innogy Säulen ohne RFID Karte. Alle Apps sind Glücksache. Die erste geht nicht? Nochmal? die nächste App probieren? Oder ist die Säule kaputt? App sagt "Laden", Säule macht nichts...
Das hatte ich am Sonntag 5 Mal mit verschiedenen Innogy Säulen!
Bei jeder App nachsehen, wieviel das Laden mit der dem Ladesäulenbetreiber kostet. Auch normal günstige Apps wie TIWAG verlangen bei einigen Betreibern 8 Euro
Dann natürlich am Ziel die lokale Ladekarte der lokalen Stadtwerke. Aufs Amt gehen, Karte beantragen. Keine anderen Lademöglichkeiten vorhanden.
Das ist Mittelalter. Jedes Dorf hat seine eigene Währung

Ich gehöre zu den genervten.
Im Urlaub macht macht das noch Spass, so wie Pokemons sammeln. Aber im Alltag nicht!
Ciao,
motoqtreiber

2015 Audi etron (75% elektrisch) - 2018 i3Rex 94Ah (100% elektrisch) - VW ID.3 reserviert

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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folder Fr 14. Jun 2019, 22:22
Wo ist das denn intransparent wenn ich weiß dass mich mit der ESL Karrte/App jede kWh 15 bzw 25 Cent kostet? Wo ist es intransparent, wenn ich weiß, dass die kWh mit Get Charge 29 (AC) / 39 (DC) bzw 89 Cent kostet? In der Get Charge App kann ich sogar die teuren Säulen rausfiltern.
Ist es doch mal eine der teuren Säulen funktioniert ESL wieder für 15 bzw 25 Cent.

So wenig Preiswirrwarr wie mit ESL, Get Charge als Backup und New Motion als Backup des Backup hatte ich in meinen 23 Jahren Auto fahren noch nie vorher.

Es muss in der Mainstreampresse einfach mal realitätsnah geschrieben werden, dass es entweder die umständliche Möglichkeit mit Karten der Regionalfürsten gibt oder aber die komfortable Lösung mit Meta-Roaming Karten, die einen Festpreis bei allen Roamingpartnern haben. Sei es selbst vethandelt oder mit einem Abrechnungsdienstleister wie Hubject.

Macht es bitte nicht komplizierter als es sein muss. Klar ist das System Tesla der Klassenprimus, aber was mit Roamingkarten, die auf das Hubject Netz zugreifen ist ja wohl echt Komfortabel. Vorher bräuchte man noch einen Partner für Ladenetz, aber hat sich ja auch erledigt.

Was sich nur noch ändern muss ist, dass E.On und Innogy nicht mehr Nutzer von Roamingkarten aussperren. Beide betreiben geförderte Ladesäulen also muss mMn die Barrierefreiheit gewährleistet sein.
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