8.6.2019: Schauinsland Hill Challange -EcoGP- Freiburg

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    Zoe1114
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Im Rahmen des Eco Grand Prix findet am 8. Juni 2019 die Schauinsland Hill Challange statt.

Bisher haben sich hierfür 15 Teams angemeldet, die mit reinen Elektroautos über einen Zeitraum von 8 Stunden mehrfach eine Strecke von knapp 54 km fahren werden. Die Strecke führt jeweils über die "Rennstrecke" auf den Schauinsland und wieder zurück.

An Fahrzeugen sind derzeit mehrere Tesla Model S, ein Hyundai Soul 2019, ein Jaguar I-Pace, ein Tesla Roadster 2,5, ein Mitsubishi i-MiEV, ein Hyundai Ioniq, ein Volkswagen e-Golf, ein Opel Ampera-E und zwei Renault Zoe gemeldet.

Höhenprofil pro Runde ca. 1.100 Höhenmeter hinauf und wieder herunter.
Boxengasse mit Lademöglichkeit, Start und Ziel sind in der Messe Freiburg angesiedelt. Dort wird auch ein Rahmenprogramm, Test-Parcours und Ausstellungen geboten.

Nähere Informationen finden sich hier ecograndprix.com/schauinsland-2019
und hier ecogp-grand-prix-elektroautos
Voraussichtliche Streckenführung

Wer also mal im südbadischen Raum verschiedene Elektroautos auf der "Rennstrecke" erleben möchte, kann gerne am 8. Juni 2019 zur Neuen Messe und / oder zum Schauinsland kommen.
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Re: 8.6.2019: Schauinsland Hill Challange -EcoGP- Freiburg

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Ich bin in der Zwischenzeit in Freiburg angekommen, morgen und Sa geht es zum EcoGrandPrix. Wer kommt noch?
TW 973
TWIKE 5 reserviert
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Re: 8.6.2019: Schauinsland Hill Challange -EcoGP- Freiburg

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    Zoe1114
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So, am Samstag lief der Eco-GP von Freiburg auf den Schauinsland.
Sonderbare Veranstaltung.

Wie mir von den Teilnehmern mitgeteilt wurde, wurden am Freitag noch die Regularien geändert. Es wurden nicht wie angekündigt auch halbe Runden gezählt (d.h. auch oben am Schauinsland), sondern nur ganze Runden. Da ich einmal eine Runde an einem Sonntag morgen, normal gefahren, aber mit sehr wenig Verkehr in Freiburg, gefahren bin, weiß ich, dass eine Runde zwischen 65 min und 90 min dauern wird, je nach Verkehr und Staulage.
Wer sich also eine Strategie überlegt hat, wie er zusätzlich zur Aufwärmrunde um 8:00 ab 10:00 dann 4, 4,5 oder 5 Runden bis 16:00 fahren kann, sah seine ganze Planung über den Haufen geschmissen.

Dann sollten alle Fahrzeuge mit halb vollem Akku starten. Dies war auch nicht möglich, da die mitfahrenden Smarts dann nur ca. 8 kWh im Akku haben Und wenn man ca. 8 kWh braucht, um auf den Schauinsland zu kommen, wäre das evtl. schon in der ersten Runde das Aus gewesen. Also durften Smarts mit vollem Akku starten. Womit das Ziel, vergleichend die Alltagstauglichkeit zu zeigen, schon hinfällig war.
Und auch andere Fahrzeuge mit kleiner Akkukapazität durften mit 75% Ladung im Akku starten, so wurde mir zumindest berichtet.

Als nächstes sollte ein Le Mans Start erfolgen. Der blanke Witz. Die Autos standen in langer Reihe hintereinander (und nicht schräg zur Fahrtrichtung). Nach dem Startsignal rannten die Fahrer zu ihren Fahrzeugen, um dann mit 5 km/h (in Worten fünf Kilometer pro Stunde, Fußgängergeschwindigkeit) die Pit Lane entlangzufahren. Warum man zum Auto rennen sollte um dann im Schritttempo zu fahren, entbehrt jeder Sinnhaftigkeit. Ein Fahrer empfand die auch als Scherz und fuhr schneller, was ihm schnell eine Zeitstrafe einbrachte.
Wahrscheinlich sollte dies nur dazu dienen, denjenigen Fahrern, die vorne standen, einen besseren Start zu ermöglichen. Wobei noch zu fragen, warum diese Fahrer vorne standen. Nach den Auslobungsunterlagen waren die Plätze 1-5 für Firmen reserviert, und für die ersten drei Plätze musste man bezahlen. Also ein bezahlter Vorteil beim Starten.

Und ein weiterer Punkt ist mir aufgefallen. Beim Laden kam es auch nicht auf das Fahrzeug an, sondern auf den Geldbeutel. Warum dies? Viele mitfahrende Fahrzeuge wie der Hyundai Kona, der Hyundai Ioniq, der Kia Soul oder der Opel Ampera können nur 1-phasig an AC laden. Um ausreichende Ladegeschwindigkeiten zu erhalten, haben viele Teams einen AC-DC Lader dabei gehabt. Wer dies nicht hatte, hatte trotz eines guten und sinnvollen Autos dann keine Chance, da die notwendige Ladegeschwindigkeit für einen der vorderen Plätze nicht ausreicht.
Außerdem finde ich es auch nicht zeitgemäß, Fahrzeuge an einer 32A CEE Steckdose laden zu lassen. Wo kann man das den im realen Leben? Hier finden sich Typ 2 Ladesäulen mit AC oder Schnelllader mit DC. Also auch hier kein direkter Vergleich zwischen den Fahrzeugen, sondern mehr zwischen den Geldbeuteln der mitmachenden Teams.

Im Ergebnis gab es dann 7 Teams, die 5 Runden gefahren hatten (7 erste Plätze), und 9 Teams, welche 4 Runden gefahren sind. Somit keine riesigen Unterschiede.

Besucher waren auch nur sehr wenige da. Anscheinend wurde versäumt, Werbung für die Veranstaltung zu machen.

Gut dass ich mich nicht selbst zu Mitfahren angemeldet hatte. Ich glaube ich wäre enttäuscht gewesen.
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